Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Preisvergleich: Werbung "Media Markt…

Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: rangnar 27.06.11 - 14:29

    Wer mit solchen bescheuerten "Tiefstpreis"-Angeboten wirbt, darf sich nicht wundern wenn man auf die Nase fällt. Es sind schon Firmen bankrott gegangen, bei denen sich die PR-Abteilung etwas zu weit aus dem Fenster wagte. Und nur all zu oft muss die Justiz die Wirtschaft vor den Kunden retten. Ich erinnere mich an das Angebot in den USA, die einen Kampfjet liefern wollten. Dann hatte ein Irrer mit Hilfe des Internets tatsächlich die geforderten Papperl zusammen, um sich dann vom Gericht sagen zu lassen, das das Werbeversprechen offensichtlich übertrieben und somit unglaubwürdig war.

    Letztendlich ist es hier nicht anders. Die Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen sind so massiv wie die Werbung. Zum einen kann MM & Co. nicht billiger Verkaufen als andere, ohne gegen das Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Zum anderen sorgt der Metro-Konzern mit zugeschnitten Produkt-Desinformationen bei seinen Kistenschiebern eh dafür, dass ein Preisvergleich unterbleibt.

    Nein. Schuld trägt der Metro Konzern, der derart Massiv den Wettbewerb verdrängt, dass der sich nur noch damit zu helfen weiss, MM & Saturn mit den eigenen Mitteln zu schlagen. Ach ja, die Zeche zahlt der Kunde, also wir. Sobald der Markt bereinigt ist.

  2. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: Maxiklin 27.06.11 - 15:13

    Also was das Wettbewerbsrecht angeht wissen die ziemlich genau was sie tun :) Die haben größere Rechtsabteilungen, die sich mit nichts anderem beschäftigen, nämlich nur damit, die Werbung so reißerisch wie möglich und so legal wie nötig zu gestalten :D
    Und wer gegen etwas klagen will, sollte viel Zeit und vor allem Geld mitbringen, bei gleichzeitig ungewissem Ausgang, das wagt kein Privatmann oder kleinere Firma. Bringt ja nix, wenn man in 10 Jahren dann gewonnen hat, der eigene Laden aber pleite ist ^^.

    Beispiel: MM hat mal einige zeit damit geworben, alle Artikel ohne 19 % MwSt zu verkaufen. An sich natürlich illegal, aber im Kleingedruckten wurde das halt aufgeklärt, daß es sich nur um einen Rabatt um 19 % handel. Mit der MwSt hat das nix zu tun, klingt halt noch besser als "nur" 19 % Rabatt. Oder auch daß man seinen TV geschenkt bekommt, wenn Deutschland Fußball-Weltmeister geworden wäre. Zig Leute rennen in die Läden, kauft sich statt wie sonst nur für 1000 ¤ nen Plasma-TV einen für 3000 ¤ für Pump (Hausbank von MM reibt sich die Hände), oh Wunder Deutschland fliegt spätestens im Halbfinale raus und MM ist fein raus.

  3. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: jackjack 27.06.11 - 15:22

    hast du nen link zu der werbung mit dem kampfjet ?

  4. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: Tantalus 27.06.11 - 15:30

    jackjack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hast du nen link zu der werbung mit dem kampfjet ?

    Leider nur nen Wiki-Link: [en.wikipedia.org]

    The Pepsi Stuff promotion became the subject of a lawsuit. In one of the many commercials, Pepsi showed a young man in the cockpit of a Harrier Jump Jet. Below ran the caption "Harrier Jet: 7 million Pepsi Points." There was a mechanism for buying additional Pepsi Points to complete a Pepsi Stuff order. John Leonard, of Seattle, Washington, sent in a Pepsi Stuff request with the maximum amount of points and a check for over $700,000US to make up for the extra points he needed.[/p]

    Gruß
    Tantalus

    Edit: Hier stehen noch 'n paar Details:

    http://www.snopes.com/business/deals/pepsijet.asp

    Edit #2: Hier gibts tatsächlich noch den Clip: http://www.youtube.com/watch?v=ZdackF2H7Qc

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.11 15:36 durch Tantalus.

  5. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: Husten 27.06.11 - 16:41

    Diese "wir schenken ihnen die Mehrwertsteuer" hat doch nix mit besser klingen zu tun, weil rabatt scheisse klingt. es ist eben gerade KEIN rabatt. das ist einfach mathe:

    100 Euro
    ich geb dir 19% rabatt auf den preis: 81euro
    ich erlass dir 19% mehrwertsteuer: 84,033 euro

    das raffen die leute halt nicht. wenn ich sage 19% mehrwertsteuer weg, dann ist es eben nicht 19% günstiger, da sich die 19% auf den nettopreis beziehen und nicht auf den bruttopreis.

    ist das ist meiner meinung nach das betrügerische daran. 70% der bevölkerung haben prozentrechnen vergessen und freuen sich um 19% billiger. das schaut jetzt recht wenig aus, aber wenn der fernseher 1000 euro kostet, sind das 30 euro unterschied, und das rechnisch sich dann auf masse.

  6. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: TheWesleyCrushers 27.06.11 - 23:24

    Wobei man fairerweise sagen muss, dass zumindest bei einer dieser Aktionen (könnte die erste mit 19% gewesen sein) tatsächlich ein 19%-Rabatt gewährt wurde.

  7. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: flasher395 27.06.11 - 23:49

    @Husten, ja und? Klar ist das so, aber das ist doch sogar ein Vorteil für die Kunden, daher macht deine Aussage als negative Kritik keinen Sinn...

  8. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: TheWesleyCrushers 28.06.11 - 09:26

    Ja, doch, es ist schon sinnvoll als negative Kritik. Denn die Kunden denken "19 % Rabatt" und bekommen aber nur rund 16 % Rabatt, also den Mehrwertsteuer-Anteil. Nur zumindest bei einer der früheren Aktionen wurden zum Vorteil des Kunden tatsächlich 19 % Rabatt gewährt. Der Drucker, den ich wollte, war dann trotzdem noch teurer als anderswo und hätte ich ein USB-Kabel dazu gekauft, hätte ich mir gleich ein besseres Modell raussuchen können. Außerdem war der Laden damals schon früh ausgesprochen produktarm, so dass ich annehmen musste es wären etliche Artikel vor Beginn der Aktion im Lager "gesichert" worden.

  9. Re: Risiko trägt der Anzeigen-Auftraggeber

    Autor: rbommer 28.06.11 - 09:54

    Das kann ich bestätigen. Ich hatte die PS3 im Auge, die es dann plötzlich zu dieser MwSt-Aktion nicht mehr gab.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dataport, mehrere Standorte
  2. FREICON GmbH & Co. KG, Freiburg
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden, München
  4. OEDIV KG, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

  1. Android-Konsole: Razer kündigt endgültiges Ende von Ouya an
    Android-Konsole
    Razer kündigt endgültiges Ende von Ouya an

    Auf Kickstarter hat die Android-Konsole Ouya einst Millionen US-Dollar gesammelt, jetzt steht das unmittelbare Aus endgültig bevor: Razer schaltet die Server ab, auch Support wird es nicht mehr geben.

  2. Tracking: Smartphones anhand ihrer Sensoren verfolgen
    Tracking
    Smartphones anhand ihrer Sensoren verfolgen

    Über die Kalibrierungsdaten von Smartphone-Sensoren lässt sich eine eindeutige Tracking-ID erzeugen, die von Webseiten und Apps ausgelesen werden kann. Besonders gut klappt das Tracking mit Apple-Geräten.

  3. Wissenschaft: Schadet LED-Licht unseren Augen?
    Wissenschaft
    Schadet LED-Licht unseren Augen?

    Die LED-Angst geht um unter Anthroposophen und Lichtbiologen, aber auch in manchen Medien heißt es: Vorsicht, das blaue Licht der Leuchtdioden schadet unseren Augen! Wissenschaftlich fundierte Belege dafür gibt es nicht - im Gegenteil.


  1. 12:45

  2. 12:26

  3. 12:00

  4. 11:39

  5. 11:19

  6. 10:50

  7. 10:35

  8. 10:20