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Aktivist?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Aktivist?

    Autor: BlindSeer 16.06.21 - 13:30

    Okay, sorry. Dann hatte ich dich falsch verstanden. :)

  2. Re: Aktivist?

    Autor: BlindSeer 16.06.21 - 13:34

    Das zeigt aber, dass man eben nicht einfach mit "menschenfeindliches Ziel" zur Kategorisierung arbeiten kann, weil das genauso subjektiv ist, solange keine Steine fliegen (oder schlimmeres). Ob ein Ziel "gut" oder "schlecht" ist kommt immer auf den Blickpunkt an. Daher kann man an sich nur auf den faktischen Teil schauen: Wurden Menschen gefährdet? War das Absicht? Hätte man die Auswirkungen vorhersehen können?

    Und dann ist es egal, ob ein Rechter einen Stein durch das Fenster eines Hauses schmeißt in dem Immigranten wohnen, oder ob ein Linker einen Stein durch das Fenster eines Hauses schmeißt in dem AfD Politiker wohnen.

    Beides ist falsch und sollte gleich bewertet/bezeichnet werden.

  3. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Trollversteher 16.06.21 - 13:39

    >Dann solltest du aus deiner Bubble rauskommen und die Augen aufmachen, da finden sich nach 2 min googlen genug Gegenbeispiele. Stichwort G20-Gipfel in Hamburg ;)

    Und umgekehrt Artikel über die "Identitären", die sogar laut Verfgassungsschutz und Gerichtsbeschluss "rechtsradikal" genannt werden dürfen, in Artikeln darüber aber trotzdem meistens als "rechte Aktivisten" bezeichnet werden.

  4. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Emulex 16.06.21 - 13:41

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist doch die Tatsachen verdrehender Unsinn.
    > >Würde sich die AfD als "rechtsautonom" bezeichnen, den Begriff würde
    > trotzdem niemand verwenden. Man würde sie weiterhin als rechtspopulistisch
    > und den Flügel als rechtsextrem bezeichnen.
    >
    > Würde sich die AfD in "Autonome für Deutschland" umbenennen, würde man sie
    > weiterhin "AfD" nennen oder eben (wenn da die Verwechslung mit
    > Linksautonomen nicht so groß wäre" verkürzend "Autonome" nennen, so wie sie
    > jetzt auch häufig in Artikeln "Die Alternative" genannt wird. Das gleiche
    > gilt, wie bereits gesagt, auch für die "Identitären", die werden auch beim
    > Namen genannt, obwohl der ganz eindeutig einen Euphemismus für diese
    > Gruppierung darstellt.

    Das hab ich ja auch nicht bezweifelt.
    Aber während bei den Linksextremisten die verharmlosende Eigen-Bezeichnung verwendet wird, kriegen die Rechten immer noch den Zusatz zur politischen Einordnung.

    >
    > >Währenddessen bei Linksextremisten übernimmt man den - wie du sagst -
    > "Namen" und vergisst ganz zufällig zu beschreiben was sie tatsächlich
    > sind.
    > >Kann man doch nicht ernst nehmen, oder?
    >
    > >Nur mal zwei Artikel:
    > >www.spiegel.de
    > >www.spiegel.de
    >
    > Ja und hier zwei Gegebeispiele aus der anderen Richtung:
    >
    > blog.zeit.de

    "wie Bilder auf Telegram-Kanälen der Rechtsextremen belegen"

    >
    > www.spiegel.de

    Das ist ein umfassender Artikel über die Bewegung an sich mit jeder Menge "Spitzen".
    Es wird auch der Verfassungsschutz mit dem Begriff "extremistische Weise" zitiert.

    Das sind beides keine Gegenbeispiele.

    >
    > Oha, jetzt noch ne billige Retourkutsche? Ich hege, im Gegensatz zu Dir,
    > keinerlei Bestrebungen, extremistische Gruppierungen zu verteidigen und
    > besonders schonenden und verharmlosenden Umgang mit Ihnen einzufordern,
    > sondern kritisiere im Gegenteil, unangemessene Verharmlosung in *beiden*
    > Fällen - das habe ich bei extremistischen Polit-Hooligans beim G20 Gipfel
    > genau so getan, wie ich es bei Gruppierungen wie den Identitären oder dem
    > extremistischen Flügel der AfD tue.

    Wenn du es nicht als unangemessene Verharmlosung empfindest, Linksextremisten als Aktivisten oder Autonome zu bezeichnen und das zutreffende "linksextrem" wegzulassen, dann kann ich dir leider nicht helfen.

  5. Re: Aktivist?

    Autor: anstaendiger 16.06.21 - 13:47

    Einfach mal ne Suchmaschine nutzen und du bekommst es einwandfrei erklärt was der Unterschied zwischen Nazis/Rassisten und Aktivisten ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aktivist

  6. Re: Aktivist?

    Autor: demon driver 16.06.21 - 13:57

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das zeigt aber, dass man eben nicht einfach mit "menschenfeindliches Ziel"
    > zur Kategorisierung arbeiten kann, weil das genauso subjektiv ist,

    Nein, das ist eben nicht "genauso subjektiv". Zum Beispiel Fremde terrorisieren, weil sie Fremde sind, ist objektiv ganz eindeutig etwas kategorial anderes als Nazis terrorisieren, weil sie Fremde terrorisieren.

    > solange keine Steine fliegen (oder schlimmeres).

    Was da fliegt, ist wiederum etwas völlig anderes, das ist die konkrete Tatausführung, das andere das Motiv.

    > Ob ein Ziel "gut" oder "schlecht" ist kommt immer auf den Blickpunkt an.

    Nein, es kommt ganz sicher nicht IMMER auf den Blickpunkt an. Es gibt sogar sehr oft OBJEKTIVE Kriterien dafür, ob etwas auf dem bestehenden Stand einer zivilisatorisch-rechtsstaatlichen Ethik gut oder schlecht ist – siehe oben.

    > Daher kann man an sich nur auf den
    > faktischen Teil schauen: Wurden Menschen gefährdet? War das Absicht? Hätte
    > man die Auswirkungen vorhersehen können?

    Katastrophal falsch, die Auffassung ist unzivilisiert und rechtsstaatsfeindlich. Siehe weiter unten.

    > Und dann ist es egal, ob ein Rechter einen Stein durch das Fenster eines
    > Hauses schmeißt in dem Immigranten wohnen, oder ob ein Linker einen Stein
    > durch das Fenster eines Hauses schmeißt in dem AfD Politiker wohnen.

    Genau das ist der Justiz in einem Rechtststaat wie Deutschland, trotz aller in der BRD stattgefundenen systematischen Verfolgung Linker und Schonung und Verharmlosung Rechter, faktisch nicht egal – und darf es auch nicht sein.

    > Beides ist falsch und sollte gleich bewertet/bezeichnet werden.

    Wenn zwei Sachen falsch sind, sind sie deswegen nicht gleich zu bewerten. Sowohl eine läppische Beleidigung als auch ein Massenmord sind Straftaten, sind falsch.

    Die Gleichbewertung wäre auch bei unserem Thema Unrecht, und das sieht zum Glück auch die deutsche Justiz so und verfährt grundsätzlich entsprechend. Die unterscheidet im Gegensatz zu linksfeindlichen und rechtsverharmlosenden Hetzern in Foren im Hinblick auf Ziele und Motive.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.06.21 13:59 durch demon driver.

  7. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Trollversteher 16.06.21 - 13:57

    >Aber während bei den Linksextremisten die verharmlosende Eigen-Bezeichnung verwendet wird, kriegen die Rechten immer noch den Zusatz zur politischen Einordnung.

    Stimmt doch gar nicht, wie Deine eigenen Quellen selbst zeigen.


    >"wie Bilder auf Telegram-Kanälen der Rechtsextremen belegen"

    In *DEINER* Quelle direkt in der Sub-Überschrift:

    "Die Polizei hat Räumlichkeiten von Linksradikalen in Berlin und Leipzig durchsucht."

    Hier ist sogar nicht nur von "Extremen" die Rede, sondern sogar von "Radikalen".

    >Das ist ein umfassender Artikel über die Bewegung an sich mit jeder Menge "Spitzen".
    Es wird auch der Verfassungsschutz mit dem Begriff "extremistische Weise" zitiert.
    >Das sind beides keine Gegenbeispiele.

    Und in Deinem erster Artikel geht es um verdeckte Ermittler, die generell in der linken Szene ermittelt, und dabei wohl gegen diverse Gesetze verstoßen haben. Und im zweiten Artikel wird bereits direkt in der zweiten Überschrift der sehr eindeutige Begriff "Linksradikale" verwendet - an den gleichen Kriterien gemessen sind dann wohl Deine Beispeile auch keine Beispiele.

    >Wenn du es nicht als unangemessene Verharmlosung empfindest, Linksextremisten als Aktivisten oder Autonome zu bezeichnen und das zutreffende "linksextrem" wegzulassen, dann kann ich dir leider nicht helfen.

    Wo tue ich das? Ich sagte nur, dass es ausreichend Beispiele auf *beiden* Seiten gibt, die Deinem Vorwurf, dass Linksextreme immer verhamlost und Rechtsextreme immer dämonisiert würden, widersprechen. Und entgegen Deiner Behauptung, wurde es in dem Artikel, in dem es tatsächlich um Extremisten ging, auch die eindeutige Bezeichnung "Linksradikale" verwendet, was Deiner Behauptung nun mal widerspricht.

  8. Re: Aktivist?

    Autor: BlindSeer 16.06.21 - 14:02

    Du bringst immer wieder Dinge ins Spiel, die ich nicht im Spiel hatte. Zum Beispiel den Vergleich Steine werfen und Massenmord, wo ich ganz klar Steine werfen vs Steine werfen besprochen habe. Das zeigt, dass du an einer nüchternen und sachlichen Diskussion nicht interessiert bist. BTW: Die deutsche Justiz geht nach Gesetzbüchern, wo klar drin steht was zu verurteilen ist und was nicht. Einzig bei der Schwere der Strafe kommt ggf. die Motivation mit rein bei gleichen (!!!) Straftatbeständen.

    Übrigens lässt sich es sich relativ einfach abklopfen, ob man eventuelle Vorteile hat. EInfach mal Sätze im Gegensatz betrachten und schauen ob man anders empfindet/reagiert.

  9. Re: Aktivist?

    Autor: Peter1965 16.06.21 - 14:05

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Übrigen ist ein Mitglied einer offiziell anerkannten und legalen NGO,
    > der zwar völlig fahrlässig und unüberlegt gehandelt hat, aber im Gegensatz
    > zu typischen rechts- oder links-Terroristen *keine* Schadensabsicht dabei
    > hatte, erstmal tatsächlich "nur" ein Aktivist, auch wenn er, wie hier,
    > groben Bockmist baut.

    Woher nimmst du dieses Wissen zu seinen Absichten? Ist es nicht das Normalste der Welt, zuerst einmal sämtliche Vorwürfe durch ein entkräftendes Statement der Verantwortlichen abzumildern? Wie sehr darf man diesen Worten von Greenpeace glauben? Bis zum Abschluss der Ermittlungen sollte man meiner Meinung nach vorsichtig mit den Aussagen umgehen, die von den Verdächtigen selbst stammen.

  10. Re: Aktivist?

    Autor: anstaendiger 16.06.21 - 14:09

    Woher er die Weisheit nimmt, dass man nicht mit Absicht zum verletzen gehandelt hat?

    Ganz einfach - erkennt man schon an den Bildern zur Aktion, die zwar mehr als nur dämlich ist aber KEINEN VORSATZ zeigt jemanden zu verletzen!

  11. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Zim 16.06.21 - 14:15

    Oktavian schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Komischerweise ist es aber in den Medien immer nur Links-Aktivismus aber
    > Rechts-Extremismus. Ich finde das interessant.

    Achja?

    https://www.tagesspiegel.de/politik/krawalle-beim-g20-gipfel-wie-gefaehrlich-ist-die-linksextremistische-szene/20042936.html

    https://www.tagesspiegel.de/politik/linksextreme-gewalt-eskaliert-seit-silvester-vier-anschlaege-mit-brandsaetzen-und-sprengstoff/26787282.html

    https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/linksextremismus-in-leipzig-wo-versteckt-sich-der-freund-von-lina-e-76277354.bild.html

    https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/linksextreme-plakatieren-hetz-plakate-gegen-politiker-und-polizisten

    https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/linksextremismus-die-immer-recht-haben-11940221.html

    https://taz.de/Linksextremismus-Programm-in-NRW/!5557973/

    Immer nur auf die Rechten? So ein Blödsinn den du hier ins Forum ablässt.

    Da sind Beispiele bei, wo die Zeitungen auch hätten Aktivisten schreiben können. Haben sie aber nicht.

  12. Re: Aktivist?

    Autor: demon driver 16.06.21 - 14:17

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bringst immer wieder Dinge ins Spiel, die ich nicht im Spiel hatte.

    Nicht ein einziges Mal, soweit ich das überblicke, geschweige denn "immer wieder" – wenn du anfangen willst, mit solcher Rhetorik die Redlichkeit meiner Texte in Zweifel zu ziehen, dann sag ich nur Vorsicht, Glashaus.

    > Zum Beispiel den Vergleich Steine werfen und Massenmord, wo ich ganz klar
    > Steine werfen vs Steine werfen besprochen habe.

    Ich weiß, der Hauptteil meines Textes bezieht sich darauf.

    Daneben hast du geschrieben "beides ist falsch", als wäre das ein Argument – der Massenmord diente ausschließlich der Feststellung, dass das keins ist.

    > Das zeigt, dass du an einer
    > nüchternen und sachlichen Diskussion nicht interessiert bist.

    Billige Ausflüchte – wo dir die Argumente ausgehen, glaubst du, meine nicht mehr inhaltlich entkräften sondern durch persönliche Angriffe auf meinen Diskussionsstil ersetzen zu können.

    > BTW: Die
    > deutsche Justiz geht nach Gesetzbüchern, wo klar drin steht was zu
    > verurteilen ist und was nicht. Einzig bei der Schwere der Strafe kommt ggf.
    > die Motivation mit rein bei gleichen (!!!) Straftatbeständen.

    Ja. Und? Ich sage nichts anderes. Das Strafmaß kann zwischen seiner kompletten Erlassung und der jeweiligen Höchststrafe variieren.

    > Übrigens lässt sich es sich relativ einfach abklopfen, ob man eventuelle
    > Vorteile hat. EInfach mal Sätze im Gegensatz betrachten und schauen ob man
    > anders empfindet/reagiert.

    Der Satz erschließt sich mir nicht. Du meinst Vorurteile? Selbst dann erschließt er sich mir nicht.

  13. Re: Aktivist?

    Autor: Peter1965 16.06.21 - 14:18

    anstaendiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher er die Weisheit nimmt, dass man nicht mit Absicht zum verletzen
    > gehandelt hat?
    >
    > Ganz einfach - erkennt man schon an den Bildern zur Aktion, die zwar mehr
    > als nur dämlich ist aber KEINEN VORSATZ zeigt jemanden zu verletzen!
    Du hast dir aus der Gesamtaussage gerade die Rosine rausgepickt.

    Da steht aber auch noch was von fahrlässig und unüberlegt. Beides ist reine Spekulation. Man kann auch, wenn ein geplantes Vorhaben nicht gelingt, in letzter Sekunde umschwenken und versuchen, es wie einen Unfall aussehen zu lassen.

  14. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Zim 16.06.21 - 14:27

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Autonom" ist übrigens auch so ein verharmlosender Begriff wie Aktivist.
    > Es ist ganz klar ersichtlich, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
    > Die Formulierungen für links gehen von Aktivist über autonom, radikal bis
    > extrem.
    > Für rechts haben wir Populist, radikal, extrem und Nazi.
    > Allein die Schärfe der Formulierungen zeigt ganz klar eine Tendenz in der
    > politischen Meinung der Medienschaffenden.

    Achja?

    https://www.tagesspiegel.de/politik/opfer-erlitt-leichte-schnittverletzungen-afd-kommunalpolitiker-greift-mutmasslichen-ersthelfer-mit-messer-an/27285036.html

    Jemand der jemand anderes mit einem Messer angreift wird Kommunalpolitiker genannt...huiuiuiuiui. Da wird aber scharf geschossen.

    https://taz.de/Hasspost-von-Rechts/!5774919/

    AfDler ist dafür was er vorhatte auch wirklich extrem...ich seh schon

    https://taz.de/Brandanschlag-auf-Rathaus-Delmenhorst/!5757210/

    Ein Gegner der Corona-Maßnahmen. Das ist schon hart und dass obwohl er einen Brandanschlag verübt hat. Nix von Extremismus usw.

    Deine Äußerungen sind haltlos.

  15. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Zim 16.06.21 - 14:28

    Verblendet bist du...Hier sind Gegenbeispiele

    https://forum.golem.de/kommentare/internet/protest-gegen-vw-greenpeace-aktivist-springt-mit-gleitschirm-ins-em-stadion/aktivist/144822,5981242,5981964,read.html#msg-5981964

  16. Re: Aktivist?

    Autor: BlindSeer 16.06.21 - 14:36

    Du bringst Unterschiede herein und Vergleiche die ich nicht gemacht habe. Siehe "Steinwurf vs Massenmord". Ja, das erweckt den Eindruck du willst nicht sachlich reden, weil ansonsten macht das Einbringen von Massenmord keinen Sinn, da der natürlich in keiner Relation zum Steinwurf steht.

    Daher weiß ich nicht was Massenmord mit Steinwurf zu tun hat. Es ist egal ob A oder B jemanden einen Stein an den Kopf schmeißt, solange keine mildernden Umstände wie Selbstverteidigung, Unzurechnugnsfähigkeit, mangelndes Alter, usw. vorliegen. Es ist beides falsch und sollte beides erstmal als schlecht angesehen werden. Egal wer es tut. (aka Verurteilung), danach KANN man die Motivation mit einbeziehen und auch hier sollte bei gleicher Motivation die gleiche Abstufung zu schlechter stattfinden.

    Wenn also ein Linker einen Stein durch das Fenster eines rechten Abgeordneten wirft ist das genauso zu beurteilen wie wenn ein rechter einen Stein durch das Fenster eines linken Abgeordneten wirft, wenn in beiden Fällen die Motivation einfach die politische Position des anderen war.

    Das bringt mich auch zu den Vorurteilen. Hast du bei beiden Sätzen das gleiche gedacht/gefühlt? Alles sauber. Hast du bei einem Satz gedacht "So schlimm ist es nicht" und beim anderen "Den sollte man zeigen wo der Hammer hängt!" dann hast du ein Bias.

  17. Re: Aktivist?

    Autor: demon driver 16.06.21 - 14:52

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bringst Unterschiede herein und Vergleiche die ich nicht gemacht habe.
    > Siehe "Steinwurf vs Massenmord".

    Ich habe nie behauptet, dass du den Vergleich gemacht hättest. Ich habe im vorangegangenen Post erklärt, warum und in welchem Kontext ich die beiden Begriffe erwähnt habe. Nicht in einem Vergleichskontext zum diskutierten Fall. Wenn du das immer noch nicht verstehen willst und mir stattdessen daraus immer noch eine Unredlichkeit anzuhängen versuchst, und du keine weiteren Argumente hast, dann können wir hier jetzt aufhören.

    > Daher weiß ich nicht was Massenmord mit Steinwurf zu tun hat. Es ist egal
    > ob A oder B jemanden einen Stein an den Kopf schmeißt, solange keine
    > mildernden Umstände wie Selbstverteidigung, Unzurechnugnsfähigkeit,
    > mangelndes Alter, usw. vorliegen. Es ist beides falsch und sollte beides
    > erstmal als schlecht angesehen werden. Egal wer es tut. (aka Verurteilung),
    > danach KANN man die Motivation mit einbeziehen

    Das bleibt so schlicht falsch; ich habe meinen zuvor gemachten Ausführungen nichts hinzuzufügen.

    > und auch hier sollte bei gleicher Motivation die gleiche Abstufung zu
    > schlechter stattfinden.

    Der Teilsatz ist unverständlich, zumal es ja gerade nicht um Fälle "gleicher Motivation" geht.

    > Wenn also ein Linker einen Stein durch das Fenster eines rechten
    > Abgeordneten wirft ist das genauso zu beurteilen wie wenn ein rechter einen
    > Stein durch das Fenster eines linken Abgeordneten wirft, wenn in beiden
    > Fällen die Motivation einfach die politische Position des anderen war.

    Kann man in dem Fall so sehen – ich habe nicht behauptet, dass ALLE äußerlich ähnlich gelagerten Fälle unterschiedlich bewertet werden müssen.

    > Das bringt mich auch zu den Vorurteilen. Hast du bei beiden Sätzen das
    > gleiche gedacht/gefühlt? Alles sauber. Hast du bei einem Satz gedacht "So
    > schlimm ist es nicht" und beim anderen "Den sollte man zeigen wo der Hammer
    > hängt!" dann hast du ein Bias.

    Nein, habe ich nicht.

    Während die ethische Bewertung eines Falls sich durchaus von der strafrechtlichen unterscheiden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.06.21 14:54 durch demon driver.

  18. Re: Aktivist?

    Autor: Zim 16.06.21 - 14:53

    Das ist einfach nur Quatsch!

    https://forum.golem.de/kommentare/internet/protest-gegen-vw-greenpeace-aktivist-springt-mit-gleitschirm-ins-em-stadion/aktivist/144822,5981242,5981964,read.html#msg-5981964

  19. Re: Aktivist?

    Autor: Trollversteher 16.06.21 - 14:54

    >Woher nimmst du dieses Wissen zu seinen Absichten? Ist es nicht das Normalste der Welt, zuerst einmal sämtliche Vorwürfe durch ein entkräftendes Statement der Verantwortlichen abzumildern?

    Ganz einfach: Weil Terroristen sich *NIE* hinter irgendwelchen Vorwänden verstecken wie "War nicht so beabsichtigt" oder "war nur ein Unfall", denn der durch eine Gewalttat ausgeübte Schock und Schrecken ist *fundamentaler Teil* einer terroristischen Aktion. Daher gab es in der Vergangenheit sogar häufger Fälle, in denen Terroristen die Verantwortung von Taten übernommen haben, die sie, wie sich später herausgestellt hat gar nicht begangen haben, einfach nur, weil sie die erzielte Wirkung für die eigenen Zwecke instrumentalisieren wollten.

    >Wie sehr darf man diesen Worten von Greenpeace glauben? Bis zum Abschluss der Ermittlungen sollte man meiner Meinung nach vorsichtig mit den Aussagen umgehen, die von den Verdächtigen selbst stammen.

    Ach, ich bitte Dich - so manch eine Greenpeace Aktion der Vergangenheit mag durchaus kritisierenswert gewesen sein, aber als terroristische Vereinigung sind sie nun wirklich nicht bekannt. Man muss doch auch mal ein *bisschen* weiter denken und überlegen, welcher Zweck mit einer solchen Aktion beabsichtigt wurde, und dass man mit Selbstmordanschlägen auf völlig unbeteiligte friedliche Zuschauer eines Fußballspiels keine breite Zustimmung in der Bevölkerung erreicht, sollte selbst dem fanatischsten Greenpeace Anhänger völlig klar sein.

  20. Re: Aktivist?

    Autor: BlindSeer 16.06.21 - 15:00

    Der Teilsatz sagt folgendes aus: Grundausgangslage ist schlecht. Wie schlecht man es findet sollte bei gleicher Motivation eben auch gleich sein. Programmatisch gesehen: Start = -50, Motivation == Motivation B? Dann Bewertung = Start -X
    Motivation A != Motivation B dann Fall A Bewertung = Start - X, Fall B: Bewertung = Start -Y

    Und so wird es eigentlich auch rechtlich gehandhabt und kann aber auch tatsächlich den Staftatbestand verschieben. Stein durch das Fenster, um das Fenster zu zerschlagen wird anders bewertet als Stein durchs Fenster mit der Absicht jemanden zu treffen (kann man ja leicht feststellen ob da wer stand). Was aber nicht herangezogen wird ist "Linker schmeißt Stein" oder "Rechter schmeißt Stein". Hingegen jedoch "Person A schmeißt Stein, die ist hinreichend polizeilich bekannt".

    Ich mache diesen Vorurteilstest bei mir sehr gerne in allen möglichen Belangen, um ein Bias zu prüfen.

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