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Aktivist?

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  1. Re: Aktivist?

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 09:10

    >Du hast also die Phantasie, aus dem von mir Geschriebenen abzuleiten, dass ich dem Terrorist-Begriff zustimme? Wo ich ausdrücklich von Verdächtigen schrieb? Okay.

    Au weia. Nochmal in einfachen Worten: Du hast hier auf *MEINEN* Beitrag geantwortet, und gegen *meine* Argumentation argumentiert, in dem es eindeutig um Terroristen und *nichts anderes* ging. Wenn Du meiner Aussage über den Begriff Terroisten widersprichst, ohne auch nur mit einem Wort anzudeuten, dass es Dir überhaupt nicht um Terroristen ging, wie soll ich das bitte erraten? Ich bin kein Hellseher.

    >Mittlerweile ist ja bekannt, dass es sich um einen verurteilten Straftäter handelt. Verurteilt wegen Aktionen im Zusammenhang mit Greenpeace. Die haben sicher gewusst, wen sie da losschicken. Und deshalb bleibe ich dabei: Die Worte der Verdächtigen (ich distanziere mich nach wie vor vom Begriff Terrorist, auch wenn du mir das auf die Zunge legen willst) taugen nichts in Hinblick auf Beurteilung hinsichtlich Fahrlässigkeit, unüberlegtem Handeln oder Schadensabsicht. Der Typ hat gute Chancen, als Wiederholungstäter vor Gericht zu kommen. Er ist entweder geisteskrank oder eiskalt berechnend. Und du willst mir weiterhin erklären, dass man erstmal das Gute im Menschen suchen soll?
    Mir ist es auch völlig egal, ob eine Schadensabsicht vorgelegen hat oder nicht. Wer einen Ball aus großer Höhe in ein Stadion wirft, nimmt Schäden und Verletzungen von Personen billigend in Kauf. Und das ist für mich entscheidend.

    Ich habe Dir den Begriff nicht "auf die Zunge gelegt", Du bist hier in eine Diskussion eingestiegen, in der es ganz eindeutig um den Begriff "Terrorist" ging - wenn es Dir um ein anderes Thema ging, warum antwoetst Du dann audf meinen Beitrag über Terroismus?

  2. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 09:15

    >Extremisten stehen weiter am Rand als Radikale (sollte eigentlich klar sein, wenn man schon über sowas diskutiert).
    >Insofern ist auch "linksradikale" eine abschwächende Bezeichnung für Leute die hohen Sachschaden durch Krawalle verursacht haben.

    Was für ein Unsinn. Der Begriff "Extremer" (bitte differenzieren, hier ging es um die Begriffe "Links/Rechtsextremer" und "Radikale" und nicht um den Begriff "Extremisten", der nochmal eine andere Bedeutung hat) ist deutlich abgeschwächter als der Begriff "Radikaler" - einfach mal die Wortbedeutung nachlesen. Und "Linksradikaler" ist nicht mal im Geringsten eine "abschwächende Bezeichnung", denn politische Radikalität impliziert auch immer, dass die Wahl der Mittel dem Zweck eindeutig untergeordnet ist, und auch Gewalt als legitim angesehen wird. Wenn ich hingegen nur eine "extreme Vorstellung" von bestimmten Dingen habe, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass ich auch bereit bin, Gewalt gegenüber andersdenkenden oder bei der Durchsetzung meiner Ziele auszuüben.

  3. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 09:16

    >Und gleich noch ein aktuelles Beispiel von n-tv.de:
    >"In der "Rigaer Straße 94"in Berlin wehren sich die linksradikalen Bewohner und ihre Unterstützer >gegen eine Brandschutzprüfung der Eigentümer."

    >60 verletzte Polizisten und dann verharmlost man das mit einem "linksradikale wehren sich".
    >Lächerlich!

    Au weia, Ernsthaft? Langsam wird's echt peinlich...

  4. Re: Aktivist?

    Autor: kaipeter 17.06.21 - 10:55

    "Wenn der Schirm schwarz wäre mit irgendwelchen weißen arabischen Schriftzeichen?"

    Kommt auf die Schriftzeichen an. ;-)

  5. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: sonicwaffle 17.06.21 - 12:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Extremisten stehen weiter am Rand als Radikale (sollte eigentlich klar
    > sein, wenn man schon über sowas diskutiert).
    > >Insofern ist auch "linksradikale" eine abschwächende Bezeichnung für Leute
    > die hohen Sachschaden durch Krawalle verursacht haben.
    >
    > Was für ein Unsinn. Der Begriff "Extremer" (bitte differenzieren, hier ging
    > es um die Begriffe "Links/Rechtsextremer" und "Radikale" und nicht um den
    > Begriff "Extremisten", der nochmal eine andere Bedeutung hat) ist deutlich
    > abgeschwächter als der Begriff "Radikaler" - einfach mal die Wortbedeutung
    > nachlesen. Und "Linksradikaler" ist nicht mal im Geringsten eine
    > "abschwächende Bezeichnung", denn politische Radikalität impliziert auch
    > immer, dass die Wahl der Mittel dem Zweck eindeutig untergeordnet ist, und
    > auch Gewalt als legitim angesehen wird. Wenn ich hingegen nur eine "extreme
    > Vorstellung" von bestimmten Dingen habe, ist das nicht gleichbedeutend
    > damit, dass ich auch bereit bin, Gewalt gegenüber andersdenkenden oder bei
    > der Durchsetzung meiner Ziele auszuüben.

    Ich glaube du verwechselst die Begriffe. Der Verfassungsschutz unterscheidet zwischen Radikalen und Extremen darin, dass Extreme eindeutig verfassungsfeindlich sind. Radikale werden daher nicht als Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung eingestuft, Extreme jedoch schon.

  6. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 12:26

    >Ich glaube du verwechselst die Begriffe. Der Verfassungsschutz unterscheidet zwischen Radikalen und Extremen darin, dass Extreme eindeutig verfassungsfeindlich sind. Radikale werden daher nicht als Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung eingestuft, Extreme jedoch schon.

    Mir ging es nicht um nicht "Linksextremist" vs "Linksradikaler" sondern um den Begriff "Linksextremer", den ich persönlich als eine abgeschwächte Variante von "Linksextremist" empfinde, aber offensichtlich gibt es dazu keine eindeutige Definition, im Allgemeinen wird "Linksextremer" wohl einfach als Synonym für "Linksextremist" gesehen, damit habt Ihr dann natürlich Recht.

  7. Re: Aktivist?

    Autor: Peter1965 17.06.21 - 16:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Du hast also die Phantasie, aus dem von mir Geschriebenen abzuleiten, dass
    > ich dem Terrorist-Begriff zustimme? Wo ich ausdrücklich von Verdächtigen
    > schrieb? Okay.
    >
    > Au weia. Nochmal in einfachen Worten: Du hast hier auf *MEINEN* Beitrag
    > geantwortet, und gegen *meine* Argumentation argumentiert, in dem es
    > eindeutig um Terroristen und *nichts anderes* ging. Wenn Du meiner Aussage
    > über den Begriff Terroisten widersprichst, ohne auch nur mit einem Wort
    > anzudeuten, dass es Dir überhaupt nicht um Terroristen ging, wie soll ich
    > das bitte erraten? Ich bin kein Hellseher.

    Du kannst es so oft wiederholen, wie du willst. Ich habe, aus meiner Sicht deutlich, nur auf deine Unterstellungen hinsichtlich der Absichten reagiert und dabei ausdrücklich den Begriff "Verdächtige" verwendet. Nur weil ich dich zitiere, muss ich damit nicht zwangsläufig die komplette Vorgeschichte übernehmen.

    >Genau aus diesem Grund hat die Polizei in diesem konkreten Fall den Aktivisten auch nicht >einfach abgeschossen - bei einem politischen oder religiösen Terroristen wären sie weit >weniger "zimperlich" gewesen.

    Da du doch so penibel bist: Hat die Polizei wirklich gewusst, dass es sich "nur" um einen Aktivisten handelt? Oder war es nicht viel mehr eine Abwägung oder ein Bauchgefühl, was den Abschuss verhindert hat? Die Aussagen, die ich gehört habe, gehen in die Richtung, dass es wohl der Greenpeace-Schriftzug war, der zu dieser Entscheidung führte. In meinen Augen ist das eine äußerst fragwürdige Begründung und der Typ kann von Glück reden, dass er noch lebt, weil die Verantwortlichen offensichtlich davon ausgehen, einen Terroristen bereits am Aussehen zu erkennen. Diese Blauäugigkeit hätte Menschenleben kosten können. Man hat hier ein Exempel statuiert - nur mit dem falschen Ergebnis.

  8. Re: Langsam wird die Hetze gegen den Aktivismusbegriff öde

    Autor: sonicwaffle 17.06.21 - 18:20

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mir ging es nicht um nicht "Linksextremist" vs "Linksradikaler" sondern um
    > den Begriff "Linksextremer", den ich persönlich als eine abgeschwächte
    > Variante von "Linksextremist" empfinde, aber offensichtlich gibt es dazu
    > keine eindeutige Definition, im Allgemeinen wird "Linksextremer" wohl
    > einfach als Synonym für "Linksextremist" gesehen, damit habt Ihr dann
    > natürlich Recht.

    Das halte ich schon für eine überaus romantisierte Art politische Extreme oder Extremismus zu betrachten. Niemand der hört die NPD sei rechtsextrem würde sich denken "nun ja wenigstens sind sie nicht rechtsradikal oder gar rechtsextremistisch". Das wäre natürlich völlig hahnebüchen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.21 18:22 durch sonicwaffle.

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