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Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

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  1. Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: SM 17.12.10 - 11:58

    Klar gibts Premium-Accounts, aber die grosse Masse dürfte doch Gratisaccounts verwenden, und bei so Linkorgien wie im Thread drunter ist doch ruckzuck wieder eine teure Serverfestplatte voll

  2. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: BT90 17.12.10 - 12:13

    Wenn die jedes Kontingent schon als Speicherplatz da hätten,wären sie wirklich schon arm ;)
    Fast keiner nutzt sein Kontingent voll aus bzw überhaupt einen nennenswerten Teil.

  3. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: bla 17.12.10 - 12:24

    Was nicht die Frage beantwortet, WIE die sich finanzieren

  4. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: Heisenberg 17.12.10 - 12:41

    Die finanzieren sich ganz klar über die Premiumaccounts.

    Was kostet denn Heute Speicherplatz noch? Der ist Billig wie nie. Die Transferraten der Free-Accounts werden mit QoS einfach in einem erträglichen Maß gehalten, Rechenzeit geht nur für die SSL-Verschlüsselung drauf. Der Rest ist einfach nur Speicher und den gibt's für 'n Apple und n Ei ;) ist doch nichts zeitkritisches an den Daten, heißt, du kannst riesen HDDs nehmen, weder Raptoren, noch SSDs sind dafür nötig...

  5. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: MarkS 17.12.10 - 13:00

    Ich oute mich mal als zahlender Kunde. :-)
    Ich finde den Dienst prima, und wenn mir etwas richtig nutzt im Alltag, wechsle ich auch in den Bezahl-Modus, z.B. auch bei "Remember the milk".

  6. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: tutnichts_zursache 17.12.10 - 13:05

    Ich freue mich ueber meinen Premiumaccount und moechte ihn nicht missen... Dropbox ist unglaublich vielseitig (selbst fuer den Standard-User - aber umso mehr fuer diejenigen unter uns, die etwas technik-versierter sind) und buendelt Backups (was eher ein Nebeneffekt ist) mit der Bereitstellung der eigenen Daten auf einer Menge Plattformen. Ich finde das super, dass ich jederzeit auf alle meine Arbeitsunterlagen auf dem aktuellen Stand von meinem Mobiltelefon aus zugreifen kann - es erspart mir das staendige Herumschleppen eines Netbooks.

    Finanziert wird Dropbox sicherlich nach wie vor durch Risikokapital, aber die Anzahl der Premiumaccounts steigt rasant, der Einfluss waechst... Zudem wird durch den technischen Ansatz der notwendige Speicherplatz auf Serverseite minimiert: da jede identische Datei nur einmal unter allen Nutzern existiert, wird nicht nur eine Menge Bandbreite gespart (der Nutzer muss die Datei nicht mehr uploaden) sondern natuerich auch der Platz in ihren Serverfarmen. Oder, besser gesagt, Amazons Serverfarmen.

  7. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: ps 17.12.10 - 13:06

    würde auch gerne auf einen pro-account wechseln, aber dazu müssten die preise erst mal an die realität angepasst werden. ich verwenden mozy, kostet $5/monat für unbegrenzten speicher. leider ist der mozy-client der letzte mist, würde ich gerne gegen dropbox eintauschen. und es gibt sogar noch billigere alternativen zu mozy!

  8. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: Streuner 17.12.10 - 13:24

    BT90 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die jedes Kontingent schon als Speicherplatz da hätten,wären sie
    > wirklich schon arm ;)
    > Fast keiner nutzt sein Kontingent voll aus bzw überhaupt einen
    > nennenswerten Teil.

    Hinzu kommt das die selben Daten nur einmal gespeichert werden, und nicht für jeden Account neu. Das dürfte auch noch mal einiges sparen.

  9. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: anon-der-xte 17.12.10 - 13:25

    Wo ist das Problem etwas mehr Geld fuer eine reibunglos funktionierende Loesung zu bezahlen? Buy cheap buy twice...

  10. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: der Bernd 17.12.10 - 13:27

    Soweit ich das mal irgendwo gelesen habe, liegt Dropbox in der AmazonCloud. Das heisst, die Zahlen genau abhängig von der Datenmenge und anfallenden Traffic. Sie kümmern sich also um keine Server und es liegt auch nicht irgendwo 2GB pro Kunde ungenutzt herum. Die Kosten für die reine Lagerung von Daten sind in der Cloud auch recht gering, Kosten verursachen tut primär der Traffic. Und selbst wenn du 2G jetzt in deinem DropboxAccount voll belegt hast, so wirst du wohl die wenigsten davon täglich updaten.

    Nur so zur Überlegung was die Finanzierung angeht.

  11. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: ps 17.12.10 - 13:47

    wenn es im rahmen wäre, hätte ich kein problem mehr zu zahlen. nach derzeitigem stand müsste ich bei dropbox mindestens $20/monat zahlen - gegenüber $5 bei mozy.

    finde dass dropbox ein etwas marktfremdes modell hat. ich kann mich sogar an angebote von $20/jahr für unlimited space erinnern - leider nicht an den konkreten anbieter.

  12. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: Mister Tengu 17.12.10 - 13:51

    "leider ist der mozy-client der letzte mist, würde ich gerne gegen dropbox eintauschen."

    Da hast du den Grund, warum Dropbox teurer ist. Irgendwo ist billig nunmal billig.

  13. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: tutnichts_zursache 17.12.10 - 13:55

    ps schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn es im rahmen wäre, hätte ich kein problem mehr zu zahlen. nach
    > derzeitigem stand müsste ich bei dropbox mindestens $20/monat zahlen -
    > gegenüber $5 bei mozy.
    >
    > finde dass dropbox ein etwas marktfremdes modell hat. ich kann mich sogar
    > an angebote von $20/jahr für unlimited space erinnern - leider nicht an den
    > konkreten anbieter.

    Das Angebot gab es von Dropbox auch nie. Es ist halt ein Premiumanbieter - aber wer sich ein iPhone anschaffen kann, kann sich auch eine Dropbox leisten - und hat hier fuer viele wohl einen hoeheren Nutzen.

    Abgesehen davon gibt es fuer langjaehrige Mitglieder auch informelle individuelle Pakete, die ueber den Service zu erfahren sind (ich habe 25GB da ich beim besten Willen keine 50GB brauche).

    PS: Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir wuenschen wuerde, dass sie etwas mehr Zeit in die Entwicklung der Android-Version stecken - diese ist nach wie vor der iOS Version nicht ebenbuertig...

  14. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: ps 17.12.10 - 14:30

    tutnichts_zursache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ps schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Das Angebot gab es von Dropbox auch nie.

    vielleicht hast du auch einfach nur meinen satz missverstanden. nachdem ich mich bei mozy angemeldet habe, bin ich auf einen weiteren anbieter gestossen, bei dem zahlt man $20/jahr - also noch billiger also mozy oder dropbox.

  15. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: ps 17.12.10 - 14:32

    ja, aber er ist eben nicht den 4 fachen preis wert. darüber hinaus gibt es genug konkurrenz mit ähnlichen oder gar noch niedriger angesetzten preisen wie mozy.

  16. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: Supreme 17.12.10 - 14:40

    ps schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vielleicht hast du auch einfach nur meinen satz missverstanden. nachdem ich
    > mich bei mozy angemeldet habe, bin ich auf einen weiteren anbieter
    > gestossen, bei dem zahlt man $20/jahr - also noch billiger also mozy oder
    > dropbox.


    Wenn du aber unbedingt billige Preise willst, dann beschwer auch nicht wenn du biligen Service bekommst. Man kriegt man was man Zahlt.

  17. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: keinmozy 17.12.10 - 22:05

    kann auch nur von mozy abraten. nutze backblaze (ähnlicher preis). ist auch nicht perfekt aber um welten besser als mozy. blöd ist allerdings wirklich, dass man keine ISOs backuppen kann.

  18. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: lordmax 18.12.10 - 12:23

    Zurück zur Frage:

    Es würde mich nicht wundern, wenn CIA, NSA oder FBI durch Dropbox einen Exklusivzugang zu den Online- sowie Offline-Daten der Nutzer sich erkauft haben. Wie auch bei Skype und diversen Windowsversionen.

    Die Frage ist doch ganz klar: Warum muss man hier eine Software von Dropbox installieren muss, wenn es auch die Möglichkeit über windowsinterne Mittel (Netzwerkordner) gäbe. Stattdessen Closed-Source für eine überschaubare Menge an Funktionen.

  19. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: aleph 18.12.10 - 14:04

    lordmax: "Es würde mich nicht wundern, wenn CIA, NSA oder FBI durch Dropbox einen Exklusivzugang zu den Online- sowie Offline-Daten der Nutzer sich erkauft haben. Wie auch bei Skype und diversen Windowsversionen."

    -quellen?

  20. Re: Wie finanziert sich Dropbox eigentlich?

    Autor: lordmax 18.12.10 - 16:04

    Eigentlich habe ich gerade keine Zeit für wissenschaftliches Arbeiten. Hier ein paar Quick&Dirty-Links. Anforderung: Kritisches Denken + Akzeptanz anderer Meinungen.

    W7+NSA: http://www.bit-tech.net/news/bits/2009/11/19/windows-7-security-courtesy-of-the-nsa/1

    Skype+NSA: http://www.theregister.co.uk/2009/02/12/nsa_offers_billions_for_skype_pwnage/

    Als Sahnehaube: OpenBSD-IPSec Stack + FBI:
    http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=ODkxMw

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