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Ich verstehe das nicht

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  1. Re: Ich verstehe das nicht

    Autor: Clown 15.09.15 - 17:49

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht alles was aus dem Mund eines Menschen kommt ist automatisch eine
    > Meinung.
    >
    > Eine "Meinung" ist eine Weltanschauung die auf plausiblen Argumenten
    > aufgebaut sein sollte. Eine "Meinung" ist nicht, das blosse Nachplappern
    > von populistischen Sticheleien, Verunglimpfungen, übler Nachrede etc.
    >
    > Meinung: Alle Kartoffeln schmecken schlecht.
    > keine Meinung: Alle Kartoffeln gehören verboten.
    >
    > Da ist ein kleiner Unterschied. Das eine beschreibt ein bestimmtes
    > Weltbild, das andere fordert ein bestimmtes Weltbild.
    >
    > Und hinter all den sog. "Meinungsäusserungen" der "besorgten Bürger" steht
    > zwischen den Zeilen eigentlich immer nur die Aufforderung, die
    > Asylanten/Flüchtlinge mögen bitte wieder verschwinden oder gar nicht her
    > kommen. Die Immigranten - die übrigens hier arbeiten und steuern zahlen -
    > am besten auch. Das ist keine "Meinung", dass ist ein Aufruf als "Meinung"
    > getarnt.

    Sorry, aber das ist galoppierender Bullshit :)
    Ich zitiere mal eine bekannte Online-Enzyklopädie zum Thema Meinung: "Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt.".
    Das entspricht auch meinem Verständnis dieses Begriffs. Demnach ist es völlig irrelevant, ob die Meinung auf einer kausal nachvollziehbaren Kette basiert oder nicht. Weiter unten im Text wird noch mehrfach gesagt, dass Meinung durchweg wider besseren Wissens sein kann.
    Würd mich mal interessieren, woher Du Deine Meinung über die Begriffsbedeutung des Wortes "Meinung" her hast :)

    > Zudem ist es fast schon "putzig" wenn sich Radikale über eingeschränkte
    > Meinungsfreiheit aufregen :)

    Ich bin kein Radikaler, aber ich finds regelmäßig befremdlich, wie z.B. mit Pegida umgegangen wird. Ich teile deren Ansichten in keinem Punkt. Tatsache ist aber (das lässt sich aus Interviews problemlos ableiten), dass die meisten dieser Leute schlicht fehlinformiert sind. Und statt die Leute sachlich aufzuklären, werden sie allesamt (inkl. denen, die es auch tatsächlich "verdienen") in die rechte Ecke gedrängt und beschimpft (was dann u.a. Reaktanz auslöst und damit auch noch kontraproduktiv ist).

    > Als ob es unter ihrer Führung auch nur so
    > etwas Ähnliches wie Meinungsfreiheit geben würde :)

    Wie wahr, wie wahr :)

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  2. Re: Ich verstehe das nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 16.09.15 - 11:38

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sorry, aber das ist galoppierender Bullshit :)
    > Ich zitiere mal eine bekannte Online-Enzyklopädie zum Thema Meinung: "Nach
    > einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein
    > Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende
    > Begründung fehlt.".
    > Das entspricht auch meinem Verständnis dieses Begriffs. Demnach ist es
    > völlig irrelevant, ob die Meinung auf einer kausal nachvollziehbaren Kette
    > basiert oder nicht. Weiter unten im Text wird noch mehrfach gesagt, dass
    > Meinung durchweg wider besseren Wissens sein kann.
    > Würd mich mal interessieren, woher Du Deine Meinung über die
    > Begriffsbedeutung des Wortes "Meinung" her hast :)

    Zumindest nicht aus dem Lexikon :D

    > > Zudem ist es fast schon "putzig" wenn sich Radikale über eingeschränkte
    > > Meinungsfreiheit aufregen :)
    >
    > Ich bin kein Radikaler, aber ich finds regelmäßig befremdlich, wie z.B. mit
    > Pegida umgegangen wird. Ich teile deren Ansichten in keinem Punkt. Tatsache
    > ist aber (das lässt sich aus Interviews problemlos ableiten), dass die
    > meisten dieser Leute schlicht fehlinformiert sind. Und statt die Leute
    > sachlich aufzuklären, werden sie allesamt (inkl. denen, die es auch
    > tatsächlich "verdienen") in die rechte Ecke gedrängt und beschimpft (was
    > dann u.a. Reaktanz auslöst und damit auch noch kontraproduktiv ist).

    Das Problem an "radikalen" Überzeugungen ist, dass diese recht immun gegen Aufklärung sind. Das hat man allein schon an deren Reaktion gegenüber gewissen Medien gesehen. Die haben sich nicht mal interviewen lassen von der sog. "Lügenpresse". Wie will man da aufklären, wenn die Gegenseite noch nicht mal mit einem reden will.

    Btw. das Wort "Lügenpresse" ist gar nicht mal sooo falsch. Jetzt nicht nur in Bezug auf Propaganda sondern einfach in Bezug auf Schlampigkeit mit welcher inzwischen Nachrichten um die Welt gehen, die sich dann leider sehr oft als falsch bzw. falsch gedeutet entpuppen.

  3. Re: Ich verstehe das nicht

    Autor: Clown 16.09.15 - 15:09

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem an "radikalen" Überzeugungen ist, dass diese recht immun gegen
    > Aufklärung sind. Das hat man allein schon an deren Reaktion gegenüber
    > gewissen Medien gesehen. Die haben sich nicht mal interviewen lassen von
    > der sog. "Lügenpresse". Wie will man da aufklären, wenn die Gegenseite noch
    > nicht mal mit einem reden will.

    Naja, also wenn mich jemand als "Volltrottel" o.ä. bezeichnet (unabhängig davon, ob er damit recht hat :D), dann will ich mit dem auch nicht mehr reden :)
    Und darüber hinaus: Die Interviewer betreiben ja keine Aufklärung. Ganz im Gegenteil sogar: Die wollen die Story haben. Je abstruser, desto besser. Da wäre Aufklärung kontraproduktiv.

    > Btw. das Wort "Lügenpresse" ist gar nicht mal sooo falsch. Jetzt nicht nur
    > in Bezug auf Propaganda sondern einfach in Bezug auf Schlampigkeit mit
    > welcher inzwischen Nachrichten um die Welt gehen, die sich dann leider sehr
    > oft als falsch bzw. falsch gedeutet entpuppen.

    Eben. Und zum "Btw": Es ist ja tatsächlich ein Problem, dass gewisse Begriffe eben historisch bedingt negativ konnotiert sind. Beispiel "Volkverräter". Ich halte unsere Politik in weiten Teilen ebenfalls für Verrat am Volk, das hat aber eben nichts mit rechter Gesinnung oder überhaupt der vergangenen Benutzung des Wortes zu tun. Hier ist die Möglichkeit zum Missverständnis auch leider schnell gegeben und man dichtet Wortbenutzern ggf. unberechtigterweise eine Gesinnung an, die sie gar nicht haben.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  4. Re: Ich verstehe das nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 16.09.15 - 18:48

    Wobei es bei den verweigerten Interviews aber nicht darum ging, dass die Reporter vorher alle beleidigt und danach um ein Interview gebeten haben. Es ging einfach nur darum, nachzufragen warum diverse Personen da mitmachen.

    Wenn man der Presse noch nicht mal das mitteilen will, dann zeigt man nicht sehr viel Aufklärungsbereitschaft, finde ich.

  5. Re: Ich verstehe das nicht

    Autor: Clown 17.09.15 - 11:53

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei es bei den verweigerten Interviews aber nicht darum ging, dass die
    > Reporter vorher alle beleidigt und danach um ein Interview gebeten haben.

    Nicht direkt, nein. Die Presse war aber schnell: Bevor nur irgendjemand die Leute da interviewt hat, gabs presseseitig schon lautstarke Spekulationen Richtung rechter Gesinnung etc.

    > Es ging einfach nur darum, nachzufragen warum diverse Personen da
    > mitmachen.

    Meine Erfahrung mit Reportern ist nicht, dass die "einfach nur nachfragen". Viele verfolgen ein ganz bestimmtes Ziel und stellen gezielt suggestive Fragen. Da lässt sich viel mehr draus machen.

    > Wenn man der Presse noch nicht mal das mitteilen will, dann zeigt man nicht
    > sehr viel Aufklärungsbereitschaft, finde ich.

    Zwei paar Schuhe. Sich interviewen lassen und sich aufklären lassen. Insbesondere vor dem o.g. Hintergrund: Je nachdem, wie sich ausgedrückt wird, kann die Aussage sehr schnell verfälscht werden, zur Not mithilfe von Dekontextualisierung.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

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