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Redundante Infrastruktur?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Redundante Infrastruktur?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.10.17 - 09:35

    warum wird auf höchst mögliche unsicherheit ausgebaut, ein echter _netz_-ausbau hätte bei soetwas zwar leistungseinbussen aber immer noch verbindung(en) zu bieten!

  2. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Snooozel 11.10.17 - 10:25

    > warum wird auf höchst mögliche unsicherheit ausgebaut, ein echter
    > _netz_-ausbau hätte bei soetwas zwar leistungseinbussen aber immer noch
    > verbindung(en) zu bieten!

    - Geiz ist geil zum Profit steigern
    - keine klaren Regeln zum Ausbau, also keine vorgeschriebene Ausfallsicherheit
    - Baggerfahrer bekommt Mindestlohn oder weniger: "Markierungsband? Mir doch egal..." und/oder keine entsprechende Ausbildung: "Warum liegt hier Müll rum?!"

    Kurz: Privatisierung halt.

  3. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: CopyUndPaste 11.10.17 - 11:07

    hat nichts mit Privatisierung zu tun.

  4. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: yourSQL 11.10.17 - 11:37

    Typische Antwort von jemandem der/die keine Ahnung hat.
    Jeden Haushalt redundant anzubinden ist wirtschaftlich völliger Schwachsinn und mit Glasfaser ebenso wenig zu realisieren wie mit Kupfer.

    Kunden mit diesen Anforderungen bekommen Lösungen angeboten und müssen diese gesondert bezahlen.

  5. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Seradest 11.10.17 - 11:51

    naja... 40.000 unversorgte Haushalte wegen einer Leitung ist jetzt nicht "jeden Haushalt" redundant anbinden. Also mal die Kirche im Dorf lassen, das ginge bestimmt solche Verbindungen redundant auszulegen.
    Aber will man wirklich wegen maximal 1 Tag Ausfall wegen Leitungsschäden alle ... 5Jahre? alles redundant ausbauen, wo man in der Regel als Rückfalloption noch Mobilfunk hat?

  6. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Matty194 11.10.17 - 11:53

    Es geht nicht darum jeden einzelnen Kunden redundant anzubinden sondern das gesamte Backbone einer ganzen Stadt redundant anzubinden.

    Immer wieder der selbe Schwachsinn wenn Leute nicht lesen können.

  7. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Mimimiii 11.10.17 - 11:59

    Internetforen sind wirklich der optimalste Ort um möglichst naive Ansicht von Laien zu hochkomplexen Themen zu erhalten...

  8. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: HowlingMadMurdock 11.10.17 - 12:00

    Hatten wir in Bremen auch schon. Nach dem das Kabel gefixt war, gab es an der Basisstation dann ein Problem. Somit war von Freitag bis Dienstag Mittag alles offline.

    http://notebookeria.blogspot.de/2007/08/kabelschaden-legt-internet-und-kabeltv.html

  9. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Matty194 11.10.17 - 12:05

    Und gab es vor kurzem auch bei Kabel Deutschland in Regensburg weil die Glasfaseranschlüssen entlang einer Zugtrasse durchtrennt wurde.

  10. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: der_wahre_hannes 11.10.17 - 13:56

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > warum wird auf höchst mögliche unsicherheit ausgebaut, ein echter
    > > _netz_-ausbau hätte bei soetwas zwar leistungseinbussen aber immer noch
    > > verbindung(en) zu bieten!
    >
    > - Geiz ist geil zum Profit steigern

    Du übernimmst dann also freiwillig die Kosten für ein richtig gut redundantes Glasfasernetz? Cool.

  11. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: HowlingMadMurdock 11.10.17 - 14:14

    Sowas sollte aus Steuermitteln finanziert werden und dann kann sich jeder Anbieter einmieten.

    So bleibt das Netz selbst verschont von Profitinteressen.

  12. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: oldathen 11.10.17 - 15:08

    warum sollte der Steuerzahler dafür aufkommen? Das Internet ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr staatlich! Dann hat man halt mal für Stunden oder Tage kein Internet. Das Leben geht auch ohne Internet weiter. Wenn alle Stricke reissen gibt es immer noch das Mobilfunknetz.

  13. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: ChMu 11.10.17 - 15:14

    oldathen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum sollte der Steuerzahler dafür aufkommen? Das Internet ist schon seit
    > Jahrzehnten nicht mehr staatlich! Dann hat man halt mal für Stunden oder
    > Tage kein Internet. Das Leben geht auch ohne Internet weiter. Wenn alle
    > Stricke reissen gibt es immer noch das Mobilfunknetz.

    Verstehe ich sowiso nicht. Unsere Router (Vodafone) haengen an der Faser mit 300/300. Aber da steckt noch ne LTE SIM mit drin und im Fall des Falles schaltet der Router direkt darauf um. Ok, dann kommen nur noch 50-100Mbits aber der Kunde bekommt das idR gar nicht mit. Wenn dann repariert ist oder die Zentrale mal wieder leer gepumpt ist, gehts dann mit der Faser weiter.
    Das kostet Vodafone praktisch nichts, es gibt weniger bis gar keine Beschwerden und man muss nicht die Stadt zwei mal aufbuddeln.

  14. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: HowlingMadMurdock 11.10.17 - 15:21

    "warum sollte der Steuerzahler dafür aufkommen?"

    Weil Infrastruktur Staatsaufgaben sind!

    "Das Internet ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr staatlich!"

    Das war ein großer Fehler!

    Und es geht ja nicht nur um Internet, Telefon ist Dank VOIP auch immer gleich davon betroffen. Sich hier nur auf Mobilfunk zu verlassen ist naiv!

  15. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Yash 11.10.17 - 15:42

    oldathen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hat man halt mal für Stunden oder
    > Tage kein Internet. Das Leben geht auch ohne Internet weiter. Wenn alle
    > Stricke reissen gibt es immer noch das Mobilfunknetz.
    Ich hatte einen ganzen Tag Arbeitsausfall wegen dem Bagger. Das Leben ging weiter, aber die Kunden haben gewartet.
    Und mit Mobilfunk kann ich nur die allerwichtigsten Sachen machen (E-Mails usw.) aber ganz bestimmt keine größeren Sachen auf den Server laden.

  16. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: ccc 11.10.17 - 15:49

    Erfahrungsgemäß ist der Staat kein guter Betreiber von hochtechnischen und schnelllebigen Infrastrukturen. Ich sehe die einzige Möglichkeit die Netzbetreiber mit engeren Regulierungsauflagen zu mehr Absicherung zu bringen. Wenn es Geld kostet, dann wird auch Geld investiert.

    Generell will wahrscheinlich keiner mehr zurück zur Monokultur "Deutsche Post" mit den massiv höhern Kosten für weniger Leistung. Willkommen in der Marktwirtschaft :-)

  17. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Snooozel 11.10.17 - 16:11

    > Du übernimmst dann also freiwillig die Kosten für ein richtig gut
    > redundantes Glasfasernetz? Cool.

    Ganz ehrlich? Ob ich nun 30¤ oder 60¤ im Monat für den Internetzugang zahlen müßte wäre mir völlig wurscht. Aus dem Grund bin ich auch bei der Telekom und nicht bei einem Billigheimer.
    Den Preiskampf haben sich die Provider selbst geliefert, und zeigen nun gerne auf die Bösen Kunden die angeblich nicht mehr zahlen wollen. Geiz ist Geil. Bullshit. Die Kunden zahlen was abgerufen wird. Wenn die Provider sich gegenseitig unterbieten ist es nur normal das die Kunden dahin wechseln wo es günstiger ist.

  18. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Snooozel 11.10.17 - 16:16

    > Weil Infrastruktur Staatsaufgaben sind!

    Man müßte sich nur mal vorstellen was los wäre wenn Wasser und Strom genau so mies ausgebaut wären wie das tolle Breitband.

  19. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: Snooozel 11.10.17 - 16:17

    > Jeden Haushalt redundant anzubinden ist wirtschaftlich völliger Schwachsinn

    Hier geht es nicht um Haushalte, sondern ganze Gebiete/Gemeinden/Städte.

  20. Re: Redundante Infrastruktur?

    Autor: PaBa 11.10.17 - 16:35

    Naja, wenn man sich an einen gewissen Standard gewöhnt hat...

    Mich würde mal interessieren, wie lange es von Brunnden in der Ortsmitte bis zum Wasser im Hasu gedauert hat.
    Oder von Plumsklo im Hof zu Wassergespühlten Toiletten
    Oder von der Erfindung der Elektrizität bis zu 10 Steckdosen im Kinderzimmer.

    Man gewöhnt sich schnell an sowas.

    Und dann kommt noch der Kunde.
    Im Nachbarort hatte Deutsche Glasfaser einen Infoabend. Nachfragebündelung und so. Keine Anschlusskosten in der Bündelungszeit, so lange der alte Vertrag läuft kostenlos (bis 2 Jahre), dann vergleichbare Kosten zu jetzigen Tarifen. Kollege war da, am Ende gehen da Leute raus, und sagen "Dann hab ich wieder 3 Wochen Baustelle in der Straße, das will ich nicht". Und dann wundert man sich, dass wir in Deutschland ein bescheidenen Glasfaserausbau haben?

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