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Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

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  1. Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Anonymer Nutzer 26.12.18 - 09:43

    Was bringt uns der Besuch auf dem Mond? Welche Erkenntnisse könnten da wohl noch drin stecken? Ein Felsbrocken, der um die Erde fliegt, keine Atmosphäre hat, und auch sonst eher nach einem Ort eines Albtraums aussieht. Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen. Und hier auf der Erde gerät so langsam alles aus den Fugen.

    Wir könnten das gesamte Universum mit Teleskopen untersuchen. Wenn ein Asteroid auf die Erde zu düst, ist eh alles vorbei. Und... Bevor wir im All für Aufsehen sorgen, sollten wir da nicht erst einmal die Probleme auf der heimischen Erde lösen?

    Das größte Problem hier, ist doch, dass viele Nationen Nahrung im Überschuss produzieren und andere Nationen nicht genug zu essen haben. Die Wirtschaftsländer produzieren doppelt so viel Nahrung, als alle Menschen der Erde verbrauchen würden. Nur kommt es nicht da hin, wo es benötigt würde, also wird es weg geschmissen. Und dann gibts echt Leute, die davon träumen, den Mond zu betreten? Ich weiß nicht... Das ist alles sowas von Egoistisch, das geht auf keine Kuhhaut.

  2. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: drdoolittle 26.12.18 - 09:49

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt uns der Besuch auf dem Mond? Welche Erkenntnisse könnten da wohl
    > noch drin stecken? Ein Felsbrocken, der um die Erde fliegt, keine
    > Atmosphäre hat, und auch sonst eher nach einem Ort eines Albtraums
    > aussieht. Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen.
    > Und hier auf der Erde gerät so langsam alles aus den Fugen.
    >
    > Wir könnten das gesamte Universum mit Teleskopen untersuchen. Wenn ein
    > Asteroid auf die Erde zu düst, ist eh alles vorbei. Und... Bevor wir im All
    > für Aufsehen sorgen, sollten wir da nicht erst einmal die Probleme auf der
    > heimischen Erde lösen?
    >
    > Das größte Problem hier, ist doch, dass viele Nationen Nahrung im
    > Überschuss produzieren und andere Nationen nicht genug zu essen haben. Die
    > Wirtschaftsländer produzieren doppelt so viel Nahrung, als alle Menschen
    > der Erde verbrauchen würden. Nur kommt es nicht da hin, wo es benötigt
    > würde, also wird es weg geschmissen. Und dann gibts echt Leute, die davon
    > träumen, den Mond zu betreten? Ich weiß nicht... Das ist alles sowas von
    > Egoistisch, das geht auf keine Kuhhaut.

    Ich finde neue Mondmissionen sogar sehr sinnvoll. Eigentlich wäre es der ideale Startpunkt für Raumschiffe zum Mars und auch als Übungsgelände für den Bau einer extraterrestrischen Basis. Warum man ständig zum Mars schielt ist mir schleierhaft, er hat ebenfalls praktisch keine Atmosphäre und ist genauso tot wie der Mond (zumindest für uns Menschen).

  3. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: lottikarotti 26.12.18 - 09:49

    #whataboutism

    R.I.P. Fisch :-(

  4. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: gast22 26.12.18 - 10:09

    Es geht immer um zwei Dinge: Technologien entwickeln und erproben sowie neue Erkenntnisse gewinnen.

    Im Mittelpunkt dürften aber noch weitere Sub-Effekte stehen: Raumfahrttechnologie benötigt ein wissenschaftliches Umfeld. Gut ausgebildete Wissenschaftler gehen nicht in die USA oder andere Westländer sondern bleiben in ihren Heimatländern. Ein absolut wichtiger Gedanke z.B. für Indien. Ein wissenschaftliches Umfeld zieht aber auch die Förderung von wirtschaftlichen Aktivitäten nach sich. Man kann es gerne Konjunkturprogramm nennen. Zudem macht es unabhängiger von wirtschaftlich stärkeren Ländern, warum sonst hat die EU oder China ein Interesse, eigene Raketen zu bauen.

    Und auch ein weiterer Gedanke dürfte so langsam Realität werden. Warum schickt das rohstoffarme Japan zwei Missionen zu Asteroiden? Ja, es ist kein Geheimnis: Asteroiden können gewaltige Mengen an Rohstoffen bergen. Die Welt ist doch heute schon so eingestellt, den Meeresboden aufzuteilen, um Manganknollen und andere Bodenschätze anschließend heben zu können. Warum nicht auch in den Weltraum gehen und schauen, wo richtig viel Geld zu verdienen ist.

    Neue Erkenntnisse sind vor allem der Grund für die ISS und deren chinesischer Zwillingsstück (weil die Chinesen natürlich nicht auf der ISS mitmachen dürfen, sagen die Amis. Aber die Amis werden dadurch nur die Entwicklung von chinesischer Raumfahrttechnologie befördern - siehe 2019: dreimal Mond bitte. Die USA schaffen es 2019 vielleicht seit mehr als 7 Jahren mal wieder mit eigenem System zur ISS zu fliegen).

    Sprich: Weltraumtechnik ist eine Zukunftstechnologie mit vielen positiven Nebeneffekten, von denen ich hier sicherlich nur einige aufzählen konnte. Es ist wie immer ein Geflecht aus vielen Zusammenhängen, die sehr viele Menschen nicht sehen, weil die Medien immer alles auf ein oder zwei Fakten verkürzen. Das machen sie, weil möglichst viele Leser den Inhalt der Nachricht verstehen sollen. Also: Es wird absichtlich vereinfacht. (Letzteres kann man aber von den Raumfahrtsberichten hier auf Golem nicht gerade behauptet werden)

  5. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: HarryG 26.12.18 - 10:24

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich finde neue Mondmissionen sogar sehr sinnvoll. Eigentlich wäre es der
    > ideale Startpunkt für Raumschiffe zum Mars und auch als Übungsgelände für
    > den Bau einer extraterrestrischen Basis. Warum man ständig zum Mars schielt
    > ist mir schleierhaft, er hat ebenfalls praktisch keine Atmosphäre und ist
    > genauso tot wie der Mond (zumindest für uns Menschen).

    Der Mond bietet erst mal nichts, außer ein paar seltene Rohstoffe, die wir brauchen könnten.
    Angeblich gibt es auf dem Mond Beben, was Vulkantätigkeit voraussetzt. Demnach wäre das Mondinnere warm und nutzbar.

    Ob dort Fabriken entstehen muss man sehen welche Rohstoffe dort gefördert werden.
    Angeblich soll der Mond ein Teil der Erde sein.

    Dazu könnte er als Basis für weitere Erkundungen den Sonnensystems dienen, weil man zum Start weniger Treibstoff verbraucht, als von der Erde. Ohne Wolken und Wind gibt es auch keine Startfenster.

    Man hat mit Teleskopen freie Sicht, auch auf der Rückseite des Mondes, und braucht keine technischen Tricks die Erdatmosphäre raus zu filtern.

    Warum die USA zum Mars möchte ist klar. Projekt Erde II. Rückzugsplanet und Rohstoffplanet.

    Dann baut man eben dort Kuppeln für die Menschen und Abwehrforts gegen Asteroide oder geht in den Untergrund.

    Vermutlich ist im Boden mehr zu sehen (Artefakte einer anderen Zivilisation oder Überlebende) als auf der Oberfläche. Der Mars hatte mal Wasser das muss ja irgendwo sein

    Zudem, sollte die Sonne zum Roten Riesen mutieren, ist die Erde verloren.
    Da hat wenigstens der Mars noch Überlebenschancen für unsere Reichen und Schönen der Elite.

  6. In der Raumfahrt sind viele Probleme gelöst

    Autor: t_e_e_k 26.12.18 - 12:47

    Die meisten Astronauten/Kosmonauten denken nicht in Nationen. Sondern in Lösungen. Wissenschaftliche Lösungen.

    Dieses denken muss sich durchsetzen. Dann werden auch von dir genannte Probleme gelöst werden können.

  7. Re: In der Raumfahrt sind viele Probleme gelöst

    Autor: hG0815 26.12.18 - 13:12

    Nichts für ungut, aber das stimmt so nicht ganz.

    - Wer in einem Land wie China oder den USA aufwächst, denkt sehr wohl stark nationalistisch und die hier in DE geht's auch in die Richtung wenn wir nicht aufpassen
    - Diese Denkweise ist indoktriniert und du bringst sie aus den Menschen nicht raus
    - Du hast Recht damit, dass sie _in erster Linie_ wissenschaftlich denken, aber in zweiter Instanz bedeutet das: für mein Land

    Dieses Problem des Nationalismus wird man so schnell nicht los, gerade erleben wir ja wieder ein dickes come back in Europa...

  8. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Anonymer Nutzer 26.12.18 - 14:42

    maverick1977 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------> Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen.

    Anteil der Ausgaben für die NASA im gesamten US Staatshaushalt: 0,5%

    Ausgaben fürs Militär: 30%

    Ausgaben für Soziales: 60%

    Ich würde gerne und viel lieber die paar Euro mehr für Weltraumforschung ausgeben als für die GEZ oder das Militär. Das ist eine der wenigen simnvollen und kreativen Dinge welche die Menschheit macht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.12.18 14:44 durch PocketIsland.

  9. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Anonymer Nutzer 26.12.18 - 15:29

    naja, ich sehe es schon als politikum, denn wenn man glaubt bzw. meint zu wissen dass man selber, seine nachfahren und die menschheit hier nicht wegkommen macht es wenig sinn sich überhaupt noch um irgend etwas zu bemühen oder?

    das richten unserer energien auf das erreichen ferne orte hält uns imho davon ab mit uns krieg zu führen ...

  10. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: plutoniumsulfat 26.12.18 - 17:39

    HarryG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu könnte er als Basis für weitere Erkundungen den Sonnensystems dienen,
    > weil man zum Start weniger Treibstoff verbraucht, als von der Erde. Ohne
    > Wolken und Wind gibt es auch keine Startfenster.

    Bringt aber nur was, wenn man den Treibstoff vor Ort gewinnen kann.

    > Man hat mit Teleskopen freie Sicht, auch auf der Rückseite des Mondes, und
    > braucht keine technischen Tricks die Erdatmosphäre raus zu filtern.

    Das wäre tatsächlich praktisch.

    > Warum die USA zum Mars möchte ist klar. Projekt Erde II. Rückzugsplanet und
    > Rohstoffplanet.
    >
    > Dann baut man eben dort Kuppeln für die Menschen und Abwehrforts gegen
    > Asteroide oder geht in den Untergrund.
    >
    > Vermutlich ist im Boden mehr zu sehen (Artefakte einer anderen Zivilisation
    > oder Überlebende) als auf der Oberfläche. Der Mars hatte mal Wasser das
    > muss ja irgendwo sein

    Was für ein Buch ist das?

    > Zudem, sollte die Sonne zum Roten Riesen mutieren, ist die Erde verloren.
    > Da hat wenigstens der Mars noch Überlebenschancen für unsere Reichen und
    > Schönen der Elite.

    Dann ist jeder Planet verloren, nicht nur die Erde.

  11. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: blaub4r 26.12.18 - 19:34

    Wir müssen aber Expandieren. Bleiben wir auf der Erder überleben wir das nicht. Wir überleben nur wenn wir Stationen/Posten ausserhalb der Erde haben.

    Eine Station auf dem Mond und eine 2te Heimat auf dem Mars ermöglicht uns irgend wann eventuell weiter weg zu fliegen. Sobald entsprechende Technik erfunden wird.

  12. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: YerU54 26.12.18 - 21:29

    gast22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil die Chinesen natürlich nicht auf der ISS
    > mitmachen dürfen, sagen die Amis.

    Wer bei der ISS mitmacht oder nicht, darüber entscheiden doch nicht die US-Amerikaner allein. Die ISS wird von Russland (Roskosmos), der europäischen Weltraumagentur ESA, den USA (NASA), Kanada und Japan betrieben.
    Die ESA und Russland haben auch schon China, Indien und Südkorea eingeladen, bei der ISS mitzumachen.

    Was stimmt, ist das US-amerikanische Gesetze es der NASA zurzeit verbieten, bei Raumfahrtprojekten mit China zusammenzuarbeiten.

    Außerdem möchte China in der Raumfahrt vor allem sein eigenes Ding machen.
    Hier könnten auch militärische Interessen eine Rolle spielen: Eine Raumstation o. ein unbemanntes Raumflugobjekt, welches nur von einem Land allein betrieben wird, lässt sich gut für Aufklärung u. Spionage nutzen.

    Bei einer Raumstation, welche von vielen Ländern - darunter auch (potentielle) politische bzw. militärische Gegner - betrieben wird, wäre dies nur sehr schwer möglich.

  13. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: superdachs 26.12.18 - 21:36

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt uns der Besuch auf dem Mond? Welche Erkenntnisse könnten da wohl
    > noch drin stecken? Ein Felsbrocken, der um die Erde fliegt, keine
    > Atmosphäre hat, und auch sonst eher nach einem Ort eines Albtraums
    > aussieht. Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen.
    > Und hier auf der Erde gerät so langsam alles aus den Fugen.
    >
    > Wir könnten das gesamte Universum mit Teleskopen untersuchen. Wenn ein
    > Asteroid auf die Erde zu düst, ist eh alles vorbei. Und... Bevor wir im All
    > für Aufsehen sorgen, sollten wir da nicht erst einmal die Probleme auf der
    > heimischen Erde lösen?
    >
    > Das größte Problem hier, ist doch, dass viele Nationen Nahrung im
    > Überschuss produzieren und andere Nationen nicht genug zu essen haben. Die
    > Wirtschaftsländer produzieren doppelt so viel Nahrung, als alle Menschen
    > der Erde verbrauchen würden. Nur kommt es nicht da hin, wo es benötigt
    > würde, also wird es weg geschmissen. Und dann gibts echt Leute, die davon
    > träumen, den Mond zu betreten? Ich weiß nicht... Das ist alles sowas von
    > Egoistisch, das geht auf keine Kuhhaut.
    Auf der Erde verprassen irgendwelche Schlippsträger jedes Jahr Milliarden. Bescheißen und betrügen die Gesellschaft. Es werden riesige Summen umgesetzt um irgendwelchen Proleten 22 Leute beim Ballspielen zu zeigen. Damit die sich danach gegenseitig die Fresse einhauen können. Es werden Millionen verprasst um Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen zu lassen. Alte Plasteflaschen werden für Millionen um die Welt gekarrt damit Ronny und Sylvio Aldibier saufen können bevor sie irgend ein Flüchtlingsheim anzünden. Es werden KZs gebaut um Flüchtlinge zu internieren weil die Menschen Angst vor der Salamisierung des Abendlandes haben. All das kostet derart viel Geld und Ressourcen, dass die wegen mir fünf mal im Monat zum Mond fliegen können. Nur zum Spaß. Die Raumfahrt dürfte ein winziger, verschwindender Betrag sein im Gegensatz zu all dem.

  14. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: plutoniumsulfat 27.12.18 - 00:12

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir müssen aber Expandieren. Bleiben wir auf der Erder überleben wir das
    > nicht. Wir überleben nur wenn wir Stationen/Posten ausserhalb der Erde
    > haben.

    Welch ironische Aussage, dass man auf dem einzig bekannten Himmelskörper, der das Überleben relativ unkompliziert ermöglicht, nicht überleben könnte :D

  15. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Achranon 27.12.18 - 02:51

    >maverick1977 schrieb:
    >--------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt uns der Besuch auf dem Mond?

    Auf jeden Fall mehr als noch x Besuche auf der ISS wo man uns dann wieder mal zeigt wie cool es aussieht wenn sich Wasser in der Schwerelosigkeit bewegt.

    > Welche Erkenntnisse könnten da wohl

    Wenn wir keinerlei wissenschaftliche Forschung mehr betreiben dann gibts auf jeden Fall auch keine neuen Erkenntnisse mehr, soviel ist sicher.

    >Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen.

    Gibt weit unötigere Dinge wo Geld verschwendet wird.

    > Und hier auf der Erde gerät so langsam alles aus den Fugen.

    Eigentlich nicht, uns gings noch nie so gut wie heute. Es gab noch nie so wenig Kriege wie in den letzten 50 Jahren.

    Wir haben nur heute viel mehr Nachrichten die uns mit Negativ Schlagzeilen bombardieren so daß wir uns einbilden die Welt wäre voll von islamischen Terroristen.

    > Wir könnten das gesamte Universum mit Teleskopen untersuchen.

    Nein, können wir nicht . Nicht mal ganz entfernt, der Anteil denn wir bisher untersucht entspricht vermutlich nicht mal einem Sandkorn auf der Erde im Vergleich zur gesamten Erde.

    > Asteroid auf die Erde zu düst, ist eh alles vorbei.

    Ich muß dir eine noch schrecklichere Wahrheit sagen. Du wirst irgendwann sterben, dann ist auch alles vorbei.

    > Und... Bevor wir im All
    > für Aufsehen sorgen, sollten wir da nicht erst einmal die Probleme auf der
    > heimischen Erde lösen?
    > Das größte Problem hier, ist doch,
    > dass viele Nationen Nahrung im
    > Überschuss produzieren und andere Nationen nicht genug zu essen haben.
    >Die Wirtschaftsländer produzieren doppelt so viel Nahrung, als alle Menschen
    > der Erde verbrauchen würden. Nur kommt es nicht da hin, wo es benötigt
    > würde, also wird es weg geschmissen.

    Darüber haben sich schon mehr Leute Gedanken gemacht. Das erste Problem ist wie willst du unsere Nahrungsmittel in die dritte Welt transportieren? Der Aufwänd wäre für den örtlichen Bäcker immens und nicht bewerkstelligbar.

    Deswegen sind schlaue Leute auf die Idee gekommen, man könnte ihnen doch zeigen wie wir unsere Nahrungsmittel herstellen, also hat man ihnen landwirtschaftliche Maschinen oder Geld gegeben damit sie sich selbst helfen. Das dann leider oft doch nur bei Diktatoren und Terror Orgianisatoren gelandet ist.

    Aber nehmen wir mal an das wir es trotzdem hinbekommen würden unsere Nahrung allen Armen dieser Welt zu geben so würden wir damit die Erdbevölkerung in kurzer Zeit drastisch erhöhen.

    Nur mit das größte Problem das wir hier haben ist die Überbevölkerung. Dein Plan würde also erst recht dafür sorgen das wir noch früher einen neuen Planeten besiedeln müßten.

    >Und dann gibts echt Leute, die davon
    > träumen, den Mond zu betreten? Ich weiß nicht... Das ist alles sowas von
    > Egoistisch, das geht auf keine Kuhhaut.

    Hast du ein eigenes Auto?

    Wenn ja, wieso verkaufst du es dann nicht und gibtst das Geld deen Armen?

  16. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: plutoniumsulfat 27.12.18 - 03:21

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nehmen wir mal an das wir es trotzdem hinbekommen würden unsere
    > Nahrung allen Armen dieser Welt zu geben so würden wir damit die
    > Erdbevölkerung in kurzer Zeit drastisch erhöhen.
    >
    > Nur mit das größte Problem das wir hier haben ist die Überbevölkerung. Dein
    > Plan würde also erst recht dafür sorgen das wir noch früher einen neuen
    > Planeten besiedeln müßten.

    Zu kurz gedacht. Das würde eines der Hauptprobleme der hohen Geburtenraten lösen.

  17. Re: In der Raumfahrt sind viele Probleme gelöst

    Autor: Malukai 27.12.18 - 05:00

    hG0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichts für ungut, aber das stimmt so nicht ganz.
    >
    > - Wer in einem Land wie China oder den USA aufwächst, denkt sehr wohl stark
    > nationalistisch und die hier in DE geht's auch in die Richtung wenn wir
    > nicht aufpassen
    > - Diese Denkweise ist indoktriniert und du bringst sie aus den Menschen
    > nicht raus
    > - Du hast Recht damit, dass sie _in erster Linie_ wissenschaftlich denken,
    > aber in zweiter Instanz bedeutet das: für mein Land
    >
    > Dieses Problem des Nationalismus wird man so schnell nicht los, gerade
    > erleben wir ja wieder ein dickes come back in Europa...

    Das Problem ist nicht der Nationalismus, das Problem ist das Menschen wie du es zu einem Problem machen. Nationalismus schadet nicht, ganz im Gegenteil. Die einzigen Menschen die in dieser Hinsicht indoktriniert sind, sind Menschen wie du. Die vor lauter Panik man könnte so etwas wie Stolz mit seiner Herkunft verbinden nichts anderes einfällt als die bekannte Nazi-Keule auszupacken und Blind draufzuhauen.

  18. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Achranon 27.12.18 - 12:35

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achranon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber nehmen wir mal an das wir es trotzdem hinbekommen würden unsere
    > > Nahrung allen Armen dieser Welt zu geben so würden wir damit die
    > > Erdbevölkerung in kurzer Zeit drastisch erhöhen.
    > >
    > > Nur mit das größte Problem das wir hier haben ist die Überbevölkerung.
    > Dein
    > > Plan würde also erst recht dafür sorgen das wir noch früher einen neuen
    > > Planeten besiedeln müßten.
    >
    > Zu kurz gedacht. Das würde eines der Hauptprobleme der hohen Geburtenraten
    > lösen.

    Hohe Geburtenraten haben eher mit mangelnder Bildung und Traditionen zu tun. Wenn Menschen nicht wissen wie sie verhüten sollen sind die Frauen eben dauerhaft schwanger.

  19. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: Achranon 27.12.18 - 13:01

    > > Man hat mit Teleskopen freie Sicht, auch auf der Rückseite des Mondes,
    > und
    > > braucht keine technischen Tricks die Erdatmosphäre raus zu filtern.
    >
    > Das wäre tatsächlich praktisch.

    Weltraumteleskopie haben das Problem auch nicht und sind flexibler positionierbar.

    https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/forschritte-bei-james-webb-weltraumteleskop-und-europaeischer-sternwarte-100.html

    Das James Webb Teleskop wird 1.5 mio km entfernt, wo der Erdschatten die Sonne verdunkelt, positioniert um optimale Aufnahmebedingungen zu haben.

    Ist vermutlich auch einfacher ein Teleskop im Weltraum zu lassen als es auf dem Mond "landen" zu müssen und irgendwie auszurichten.

    Im Weltraum kann es verhältnissmässig einfach in alle Richtungen gedreht werden.

    > > Vermutlich ist im Boden mehr zu sehen (Artefakte einer anderen
    > Zivilisation
    > > oder Überlebende) als auf der Oberfläche. Der Mars hatte mal Wasser das
    > > muss ja irgendwo sein
    >
    > Was für ein Buch ist das?

    https://www.youtube.com/watch?v=8AoAJOF5GVQ

    > > Zudem, sollte die Sonne zum Roten Riesen mutieren, ist die Erde verloren.
    >
    > > Da hat wenigstens der Mars noch Überlebenschancen für unsere Reichen und
    > > Schönen der Elite.
    >
    > Dann ist jeder Planet verloren, nicht nur die Erde.

    Wir haben ja noch 7.6 Milliarden Jahre Zeit dafür.

    Spannende Frage, wo ist die Menschheit in 7.6 Milliarden Jahren? Immer noch "nur" auf der Erde oder haben wir bis dahin möglicherweise doch nochmal den Mond erreicht ;)

    Statistisch gesehen dürfte die Chance bis dahin mehrmals von einem Asteroiden getroffen zu werden sehr hoch sein.

  20. Re: Ich halte von alle dem nicht wirklich viel.

    Autor: plutoniumsulfat 28.12.18 - 02:26

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Man hat mit Teleskopen freie Sicht, auch auf der Rückseite des Mondes,
    > > und
    > > > braucht keine technischen Tricks die Erdatmosphäre raus zu filtern.
    > >
    > > Das wäre tatsächlich praktisch.
    >
    > Weltraumteleskopie haben das Problem auch nicht und sind flexibler
    > positionierbar.
    >
    > www.mdr.de
    >
    > Das James Webb Teleskop wird 1.5 mio km entfernt, wo der Erdschatten die
    > Sonne verdunkelt, positioniert um optimale Aufnahmebedingungen zu haben.
    >
    > Ist vermutlich auch einfacher ein Teleskop im Weltraum zu lassen als es auf
    > dem Mond "landen" zu müssen und irgendwie auszurichten.
    >
    > Im Weltraum kann es verhältnissmässig einfach in alle Richtungen gedreht
    > werden.

    Stimmt, das ist noch besser.

    > > > Zudem, sollte die Sonne zum Roten Riesen mutieren, ist die Erde
    > verloren.
    > >
    > > > Da hat wenigstens der Mars noch Überlebenschancen für unsere Reichen
    > und
    > > > Schönen der Elite.
    > >
    > > Dann ist jeder Planet verloren, nicht nur die Erde.
    >
    > Wir haben ja noch 7.6 Milliarden Jahre Zeit dafür.
    >
    > Spannende Frage, wo ist die Menschheit in 7.6 Milliarden Jahren? Immer
    > noch "nur" auf der Erde oder haben wir bis dahin möglicherweise doch
    > nochmal den Mond erreicht ;)
    >
    > Statistisch gesehen dürfte die Chance bis dahin mehrmals von einem
    > Asteroiden getroffen zu werden sehr hoch sein.

    Eher 1-2 Milliarden Jahre, danach wirds hier sehr ungemütlich ;)

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