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  5. › Raumfahrt: China startet größte…

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Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. [gelöscht]

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.20 - 09:34

    gelöscht

  2. Re: Sind wir schon da?

    Autor: dbettac 23.07.20 - 10:20

    Mike LeBuchet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor ein paar Tagen habe ich einen "Raumfahrtexperten" im Radio gehört, der
    > erklärte, der Wettlauf der Systeme habe das Apollo-Programm und die
    > Mondlandungen begünstigt. Nach dem Ende des Kalten Krieges sei dieser
    > Faktor weggefallen, so der "Experte". Angesichts der chinesischen
    > Ambitionen wirkt eine solche Aussage auf mich wie eine Kapitulation. Scheut
    > der freie Westen vor der chinesischen Herausforderung zurück?

    Warum glaubst Du das wäre falsch? Zum einen ist es historisch richtig. Zum anderen bekommst Du aktuell noch einmal eine Bestätigung dieser Aussage zu sehen. Jeder, der sich von den USA abgrenzen möchte, startet sein eigenes Weltraumprogramm. Obwohl das deutlich teurer ist, als einfach einen Flug bei SpaceX zu buchen. EU, Russland, China, Indien, Japan, die Vereinigten Arabischen Emirate, sogar Nordkorea versucht sich daran. Alle wollen zeigen, dass sie so etwas auch aus eigener Kraft (bzw. ohne Hilfe aus den USA) hinbekommen.

  3. [gelöscht]

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.20 - 10:30

    gelöscht

  4. Re: Sind wir schon da?

    Autor: BeatYa 23.07.20 - 10:46

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mike LeBuchet schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vor ein paar Tagen habe ich einen "Raumfahrtexperten" im Radio gehört,
    > der
    > > erklärte, der Wettlauf der Systeme habe das Apollo-Programm und die
    > > Mondlandungen begünstigt. Nach dem Ende des Kalten Krieges sei dieser
    > > Faktor weggefallen, so der "Experte". Angesichts der chinesischen
    > > Ambitionen wirkt eine solche Aussage auf mich wie eine Kapitulation.
    > Scheut
    > > der freie Westen vor der chinesischen Herausforderung zurück?
    >
    > Warum glaubst Du das wäre falsch? Zum einen ist es historisch richtig. Zum
    > anderen bekommst Du aktuell noch einmal eine Bestätigung dieser Aussage zu
    > sehen. Jeder, der sich von den USA abgrenzen möchte, startet sein eigenes
    > Weltraumprogramm. Obwohl das deutlich teurer ist, als einfach einen Flug
    > bei SpaceX zu buchen. EU, Russland, China, Indien, Japan, die Vereinigten
    > Arabischen Emirate, sogar Nordkorea versucht sich daran. Alle wollen
    > zeigen, dass sie so etwas auch aus eigener Kraft (bzw. ohne Hilfe aus den
    > USA) hinbekommen.

    So schön es wäre, wenn die Menschheit schon jetzt gemeinsam und somit zügiger daran arbeiten würden, so hilfreich ist es auch, wenn verschiedene Parteien unabhängig das gleiche Ziel verfolgen.
    Somit werden verschiedene Lösungsansätze entwickelt und falls es statt der Zerstörung des Planeten in Zukunft eventuell vielleicht zum Weltfrieden kommt können die Projekte zusammengeführt werden, was dem großen Ganzen einen Vorteil verschafft.

  5. Re: Sind wir schon da?

    Autor: Muhaha 23.07.20 - 10:47

    Mike LeBuchet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich halte diese Aussage für rückwärtsgewandt.

    Die Aussage ist nicht rückwärtsgewandt. Die geistige Haltung, die zu Handlungen führt, welche dieses Aussage beschreibt ... DIE ist rückwärtsgewandt :)

  6. Re: Sind wir schon da?

    Autor: mke2fs 23.07.20 - 10:50

    Der "freie" Westen (wer soll das sein? die U.S.A die überall Krieg verbreitet und Foltergefängnisse unterhält exteriorial?) hat derzeit kein Geld übrig für sowas.
    Der "freie" Westen geht gerade mächtig den Bach runter, allen voran die U.S.A., der Rückzug aus der Welt von Trump kommt nicht daher das es ihnen gerade so gut geht, ja nicht mal die Wahl des Orange-Schopfes - die Wahl von Obama und Trump sind Indikatoren dafür wie schlecht es ihnen geht.
    Oder meinst du die EU die voller Korruption ist, Ländern die zum Faschismus neigen (die Ostseite) oder zur Autokratie hat, deren Mitglieder ständig die Euro-Stabilitätskriterien reißen, in der Länder bankrott gehen (Griechenland), die gerade die Druckerpresse anwerfen müssen damit ihnen das ganze Ding nicht vor die Hunde geht?

    Die einzige große Nation die gerade Geld hat um es zu verbraten sind die Chinesen und die Staaten in den Emiraten.

  7. [gelöscht]

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.20 - 11:10

    gelöscht

  8. Re: Sind wir schon da?

    Autor: PaBa 23.07.20 - 12:06

    Ich bin zwar nicht bereit den Abgesang auf die Demokratie zu singen, aber er hat doch nicht unrecht.
    Die USA ziehen sich aus allen internationalen Organisationen schrittweise zurück.
    Und auf der Liste der Schurkenstaaten findet man die USA nur deswegen nicht, weil sie die Definition der Schurkenstaaten erstellen.

    Den zahnlosen Tieger, den die EU am Wochenende verabschiedet hat, kann doch auch keiner wirklich ernst meinen. Wir wollen Einstimmigkeit, also werfen wir Prinzipien der Rechtstaatlichkeit über Bord. Ich bin großer Freund der EU, auch des Euro. Ich bin noch alt genug, um mich an innereuropäische Grenzkontrollen und Währungstausch erinnern zu können. Aber bei dieser Politik können wir den Laden auch zumachen und den Versuch als leider gescheitert erklären.

    Aber die restlichen Staaten sind auch keine Kinder von Traurigkeit.

    Zum Thema:
    Ich glaube, dass die Chinesen einen neuen Wettlauf zum All befördern. Nur hat die USA bzw. die NASA die Strategie geändert. Sie haben endlich erkannt, dass die Bürokratie einer Behörde der Tod von Innovation ist. Die NASA wird doch die Tage auch einen Rover zum Mars schicken, und Mitte August ist das Fenster dann erstmal für 2 Jahre zu. Aber was dann passiert wird spannend sein. Während die Chinesen an der Zuverlässigkeit ihrer Raketen arbeiten, arbeitet Space X am Starship. Das Ding hat Mega Potential, und wenn es nur annähernd das liefert, was es sich vorgenommen hat, dann werden die USA (oder SpaceX) die Führung an sich reißen. Man kann von Musk und Space X halten, was man will, aber sie halten ihre Ziele (nur nicht ihre Termine).

    Traurig ist es leider um Europa geworden. Man wurde von Space X überrascht und versucht jetzt gezwungener weise auch auch Wiederverwertung zu setzen. Aber eigentlich ist man da schon Meister drin, schließlich müssen die Arianes alle die Feststoffbooster für die französischen Atomraketen nutzen. Wenn man sich von diesem Gedanken lösen könnte, dann noch die Produktion an einem Standort bündeln würde, dann hätte man Zeit und Geld für Innovation.
    Vielleicht braucht es ein europäisches Space X mit finanzieller Unterstützung der ESA.

    Vielleicht machen am Ende ja auch China, Japan und Indian das Spacerace untereinander aus. Innovation muss ja nicht immer aus dem Westen kommen.

  9. Re: Sind wir schon da?

    Autor: Muhaha 23.07.20 - 12:27

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Den zahnlosen Tieger, den die EU am Wochenende verabschiedet hat, kann doch
    > auch keiner wirklich ernst meinen. Wir wollen Einstimmigkeit, also werfen
    > wir Prinzipien der Rechtstaatlichkeit über Bord. Ich bin großer Freund der
    > EU, auch des Euro. Ich bin noch alt genug, um mich an innereuropäische
    > Grenzkontrollen und Währungstausch erinnern zu können. Aber bei dieser
    > Politik können wir den Laden auch zumachen und den Versuch als leider
    > gescheitert erklären.

    Wieso dass denn? Endlich bekommt die EU die dringend nötige einheitliche Finanzpolitik.

    > Vielleicht machen am Ende ja auch China, Japan und Indian das Spacerace
    > untereinander aus. Innovation muss ja nicht immer aus dem Westen kommen.

    Wieso muss aus allem ständig ein Rennen gemacht werden? Weltraumfahrt aus rein propagandistischen Gründen ist sogar mittelfristig nicht finanzierbar. Irgendwann müssen alle wieder normale Brötchen backen, denn der wirtschaftliche Faktor wird immer wichtiger. Und dann wird kooperiert, weil das Kosten senkt und Gewinne möglicher macht. Ganz bieder und brav, ohne Prestigeprojekte und große Headlines für leicht zu beeindruckende Menschen.

  10. [gelöscht]

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.20 - 15:41

    gelöscht

  11. Re: Sind wir schon da?

    Autor: dbettac 24.07.20 - 10:21

    Ich habe nicht gesagt, dass es schlecht wäre, Weltraumprogramme zu starten. Besonders im Hinblick darauf, dass die Versprechen für bemannte Marsmissionen sowie dauerhafte Kolonien von den bisherigen Mitspielern nur heiße Luft waren.

  12. Re: Sind wir schon da?

    Autor: CHU 27.07.20 - 13:34

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder, der sich von den USA abgrenzen möchte, startet sein eigenes
    > Weltraumprogramm. Obwohl das deutlich teurer ist, als einfach einen Flug
    > bei SpaceX zu buchen. EU, Russland, China, Indien, Japan, die Vereinigten
    > Arabischen Emirate, sogar Nordkorea versucht sich daran. Alle wollen
    > zeigen, dass sie so etwas auch aus eigener Kraft (bzw. ohne Hilfe aus den
    > USA) hinbekommen.

    Ehm... kleiner historischer Hinweis... die ersten, die erfolgreich im Weltraum waren, waren die Russen (besser gesagt damals die "Sowjets"). Also bestenfalls grenzt man sich von denen ab.

    Und es ist nicht so, dass ESA (übrigens != EU), ISRO oder JAXA erst letzte Woche gegründet wurden...

    Aber gerade heute zeigt sich, wie wichtig ein halbwegs unabhängiger Zugang zum Weltraum ist, wenn ein Präsident jederzeit njet sagen kann und ein Präsidenten-Darsteller ein "no" nachplappert.

    Es handelt sich also weniger um Abgrenzung, sondern eher um eine strategische Unabhängigkeit.

    Bei den VAE sehe ich übrigens kein "Weltraumprogramm". Bestenfalls zaghafte Projekte mit "eigenen" Sonden. (Die letzte gab es als kostenlose Dreingabe für den Kauf mehrerer F35-Jets.)

  13. Re: Sind wir schon da?

    Autor: gochnad 27.07.20 - 14:40

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder, der sich von den USA abgrenzen möchte, startet sein eigenes
    > Weltraumprogramm. Obwohl das deutlich teurer ist, als einfach einen Flug
    > bei SpaceX zu buchen. EU, Russland, China, Indien, Japan, die Vereinigten
    > Arabischen Emirate, sogar Nordkorea versucht sich daran. Alle wollen
    > zeigen, dass sie so etwas auch aus eigener Kraft (bzw. ohne Hilfe aus den
    > USA) hinbekommen.

    Komische Sichtweise. Du glaubst, das passiert nur aus Eitelkeit?

    - als ob die USA zb "Spionage"-satelliten für Nordkorea, Russland oder China ins All befördern würden. Gar günstig?
    - als ob die USA nicht ein paar Jahrzehnte lang ganz froh gewesen wären, dass Russland die Flüge zur ISS übernommen hat
    - als ob es nicht brandgefährlich für den Weltfrieden wäre, wenn eine Nation die alleinige Kontrolle des erdnahen Weltraums hätte.

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