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Wie süß, das DLR...

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  1. Wie süß, das DLR...

    Autor: logged_in 28.06.19 - 22:26

    Wollen die eine Falcon 9? Das ist aber schön.

    Also dann, das bedeutet für diese Deutschen nun, bei den Ministern an der Türe anklopfen und Steuergelder einfordern. Denn die Wirtschaft hat sich ja nicht darum gekümmert und anreize gab es ja ohnehin nicht.

    Und die, die sich so was leisten können, wie etwa die Frau Klatten, die macht lieber anderes mit ihrem Geld. Etwa jammern, das dies ja auch Nachteile hätte.

    Bleibt nun sich zu fragen, ob unser Herr Zetsche das Zeug dazu hat, oder die Herren von Aldi oder Lidl. Nein. Im Grunde keiner.

    Also soll das DLR auch aufhören sich so was zu wünschen, da dies ja dann eh nur durch Steuergelder finanziert wird, und sobald hier was mit Steuergeldern unternommen wird, dann wird nicht mehr gearbeitet, sondern zugeschaut, wie man das Geld versickern lassen kann; in die eigenen Taschen, versteht sich.

    Wann wurde hier denn zum letzten mal was großes erschaffen? Während die USA Silicon Valley und ihre Raketenunternehmen aufgebaut haben, ist hier eigentlich nicht wirklich was geschehen, außer das wichtige Unternehmen an die Chinesen verkauft wurden.

    Sollen die sich weiterhin auf Satelliten und Krams konzentrieren, und auch darum, das der Kram auch richtig Landen kann.

  2. Re: Wie süß, das DLR...

    Autor: emdotjay 28.06.19 - 22:35

    Leider war....

    SpaceX hat mehr als 10 Jahre gebraucht um zu zeigen das so etwas machbar ist.

    Und jetzt wollen die Europäer das ganze kopieren aber doch selbst entwickeln....

    Gründers ein Joint venture wenn ihr Entwicklungshilfe braucht.

  3. Re: Wie süß, das DLR...

    Autor: Kleba 29.06.19 - 10:08

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die, die sich so was leisten können, wie etwa die Frau Klatten, die
    > macht lieber anderes mit ihrem Geld. Etwa jammern, das dies ja auch
    > Nachteile hätte.

    Die Frau Klatten investiert in erster Linie in Dinge, die gut für den Planeten sind (das Portfolio besteht neben BMW und SGL Carbon in erster Linie aus 3 größeren Beteiligungen an Firmen zur Wasseraufbereitung, 1 Recycling-Unternehmen, 1 Hersteller von Windkraft-Anlagen und einem Unternehmen für Startup-Förderung in diesen Bereichen; dazu kommen Stiftungen zur "Förderung von Kunst und Natur" und "Förderung gemeinnütziger Organisationen").
    Dazu kommt: natürlich wirkt so ein Vermögen auf den ersten Blick verlockend, aber es ist ja nicht damit getan nur das Vermögen zu haben. Damit geht auch eine (in)direkte Verantwortung für Zehntausende Arbeitnehmer einher. Nicht zu vergessen die volkswirtschaftliche Verantwortung und der damit verbundene Druck. Es ist leicht über Vermögende her zu ziehen, aber da steht etwas mehr hinter als einfach "nur Geld haben".
    Die Frage ist ja auch: was erreicht man damit bzw. will man damit erreichen? Will man einfach nur Kohle haben und verprassen? Auch auf die Gefahr hin, dass das große volkswirtschaftliche Konsequenzen hat? Oder will man etwas gutes bewirken (siehe Beteiligungen oben) und muss dafür aber auch unpopuläre Entscheidungen treffen um dahin zu kommen?
    Ich will beileibe nicht pauschal gutheißen was viele Vermögende veranstalten, aber einfach nur über die her zu ziehen finde ich auch unangemessen.
    Falls jemand etwas mehr Einblick zu Klatten/Quandt möchte, kann ich folgendes - ziemlich langes - Interview empfehlen: Link.

    LG und schönes Wochenende
    Kleba

  4. Re: Wie süß, das DLR...

    Autor: Komischer_Phreak 29.06.19 - 23:03

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollen die eine Falcon 9? Das ist aber schön.
    >
    > Also dann, das bedeutet für diese Deutschen nun, bei den Ministern an der
    > Türe anklopfen und Steuergelder einfordern. Denn die Wirtschaft hat sich ja
    > nicht darum gekümmert und anreize gab es ja ohnehin nicht.

    Na, na, na. Ganz so gut sieht es nun doch nicht aus. Es gab eine privat finanzierte deutsche Firma, die Rakten hergestellt hat. Das fand Deutschland (also der Staat) aber nicht so gut, weil damals, in den späten 70ern bzw. frühen 80ern da nahm man gewisse Auflagen relativ ernst. Deutschland durfte keine Rakten bauen! Aber die Verträge sagten nichts über ein Privatunternehmen. Man entzog der Firma hier die Erlaubnis, und anstelle, das der Staat jemanden dort hinschickt, um vor Ort zu prüfen, was dort entwickelt wird, hat man Mutmaßungen ihren freien Lauf nehmen lassen und so einen Krieg ausgelöst.

    Google mal nach OTRAG. Gibt sogar einen kleinen Film, wo man die Raketenstarts in Zaire sehen kann.



    >
    > Und die, die sich so was leisten können, wie etwa die Frau Klatten, die
    > macht lieber anderes mit ihrem Geld. Etwa jammern, das dies ja auch
    > Nachteile hätte.
    >
    > Bleibt nun sich zu fragen, ob unser Herr Zetsche das Zeug dazu hat, oder
    > die Herren von Aldi oder Lidl. Nein. Im Grunde keiner.
    >
    > Also soll das DLR auch aufhören sich so was zu wünschen, da dies ja dann eh
    > nur durch Steuergelder finanziert wird, und sobald hier was mit
    > Steuergeldern unternommen wird, dann wird nicht mehr gearbeitet, sondern
    > zugeschaut, wie man das Geld versickern lassen kann; in die eigenen
    > Taschen, versteht sich.
    >
    > Wann wurde hier denn zum letzten mal was großes erschaffen? Während die USA
    > Silicon Valley und ihre Raketenunternehmen aufgebaut haben, ist hier
    > eigentlich nicht wirklich was geschehen, außer das wichtige Unternehmen an
    > die Chinesen verkauft wurden.
    >
    > Sollen die sich weiterhin auf Satelliten und Krams konzentrieren, und auch
    > darum, das der Kram auch richtig Landen kann.

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