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Mit einer Gauß-Kanone

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: ichbinsmalwieder 15.05.12 - 17:02

    Meine Güte.
    Einige hier im Forum sollten sich mal mit einfachster Newton'scher Mechanik auseinandersetzen...

  2. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: borstel 15.05.12 - 17:08

    an die option hatte ich auch schon gedacht. Eine ziemlich lange Röhre könnte schon zu einer etwas angenehmeren Beschleunigung führen. Müsste aber schon ziemlich lang sein solch ein Kontrukt.

  3. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Sebbi 15.05.12 - 17:27

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sasquash schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ymmd! :D
    >
    > Hä? Das mein ich ernst! :)
    > Natürlich müssten die Dimensionen stimmen...
    > z.b. könnte man die Röhre senkrecht in einen Berg graben, waagerecht machen
    > wir das ja ständig.
    > Ca. 10m Durchmesser und 500 - 1000m tief dürften ausreichen. Unten im Berg
    > werden riesige Kondensatoren platziert die mit Strom aus einem
    > Wasserkraftwerk in der Nähe gefüttert werden.
    > Die Bauteile werden dann einfach oben montiert, in die Abschusskapsel
    > deponiert und dann einfach in das Loch fallen gelassen. Denn Magnete können
    > nicht nur beschleunigen, sondern auch abbremsen ;)
    > Wenn die Kapsel unten angekommen ist, wird sie in All geschossen sobald die
    > Kondensatoren fertig geladen sind.
    > Also, alles ganz simpel ;)

    Ok ... rechnen wir das doch mal nach.

    Um eine kreisförmige Umlaufbahn in 150 Kilometern höhe zu halten muss ein Körper 7815 m/s schnell sein. Angenommen die Erdatmosphäre würde das Geschoss nicht bremsen und die Röhre genau im richtigen Winkel gebaut worden sein, d.h. wir nehmen einfach an, dass wir innerhalb von 1000 Metern von 0 auf 7815 m/s beschleunigen wollen und die Beschleunigung in der Röhre gleichmäßig passiert.

    Jetzt wissen wir, dass s = 0,5 * a * t^2 und v = a * t

    wir wollen gerne a rausbekommen, also s = 0,5 * a * (v/a * v/a) = 0,5 * v^2 / a
    bzw. a = 0,5 * v^2 / s

    Einsetzen:
    a = 0,5 * 7815^2 / 1000 m/s^2 = 30537,1125 m/s^2 oder etwa 3113 g (!!!!)

    1000 Meter reichen also bei weitem nicht aus.

  4. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: somebodyelse 15.05.12 - 18:43

    1000 Meter sind nicht viel.. Der Large Hadron Collider ist über 26 km lang und technisch sehr aufwändig. Gauß Kanonen sind m.W.n. weniger komplex

  5. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: bonesix 15.05.12 - 19:01

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > delaytime0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn die Kanone lang genug ist, ließe sich sogar mit Magnetismus (wer
    > würde
    > > es glauben) eine gemächliche Beschleunigung erzielen lassen. Kraaasss
    > oder?
    > > Das gibt's sogar schon. Beim Transrapid werden die Leute auch auf
    > >300km/h
    > > beschleunigt...
    > >
    > > längere Kanone => längerer Weg => langsamere Beschleunigung. <
    > > Gegenargumente?
    >
    > Ja, rechne mal aus wie lang der Weg sein müsste, um auf
    > Fluchtgeschwindigkeit zu kommen. Deine 300km/h von der Magnetbahn bringen
    > dich da nicht weit. ;)
    >
    > Da kannste ja gleich ne Magnetbahn in den Weltraum bauen.

    Wenn Du nur in einen Orbit kommen willst dann musst du eh nicht auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen ;-)

  6. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Sebbi 15.05.12 - 19:39

    somebodyelse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1000 Meter sind nicht viel.. Der Large Hadron Collider ist über 26 km lang
    > und technisch sehr aufwändig. Gauß Kanonen sind m.W.n. weniger komplex

    Jupp ... und der Threadstarter hat auch nicht bedacht, dass zu beschleunigende Objekt danach dann mit Mach 23 durch die Atmosphäre zischt und das ein ziemlich heißer Ritt wird. Das Spaceshuttle muss beim Start kurz den Schub zurückregeln während es die Schallmauer durchbricht, rückkehrende Raumkapseln verglühen fast an der Reibung der Atmosphäre ...

  7. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Ach 15.05.12 - 21:43

    Die Probleme lassen sich doch einfach umgehen indem man nur die Rohmaterialien via Kanone in den Orbit befördert. Metalle braucht man ja jede Menge. Die Bauteilfabrik befindet sich dann halt im Orbit. Die Metallverarbeitung im Orbit hat sogar noch viele Vorteile gegenüber der auf der Erde(Vakuum, Sonnenenergie für die Schmelze, keine Erdanziehungskraft). Feinmechanische Konstruktionen und Elektronik befördert man dann halt mit herkömmlichen Raketen.

  8. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Ftee 16.05.12 - 11:40

    Für mich ist das hier wie die Muppet-Show: reine Unterhaltung

  9. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: IT.Gnom 16.05.12 - 14:18

    full ack.

  10. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Hundgeburt 16.05.12 - 14:25

    Naja, @ichbinsmalwieder, @Ftee und anderen leicht zu amüsierenden Lesern, das Problem der hohen G-Kräfte (5000 G) ist den Konstrukteuren schon bewusst, ebenso, dass man deshalb auch nur bestimmte Dinge verschießen kann. Dieser Vorschlag ist ja auch schon 2 Jahre alt: http://www.popsci.com/technology/article/2010-01/cannon-shooting-supplies-space
    Bei einem Physiker des Lawrence Livermore National Laboratory, dessen Obsession Kanonen sind, sollte man von gewisser Ahnung ausgehen.

    Und zu der Magnetschiene, auf der die NASA (die ist recht renommiert) Raumfahrzeuge beschleunigen will, such ich jetzt keinen Link raus, zu faul.

  11. Re: Mit einer Gauß-Kanone

    Autor: Frank Irmware 17.05.12 - 15:32

    Ist jemand mal auf die Idee gekommen was mit der feineren Elektrik passiert, wenn man sie durch so ein Magnetfeld bewegt?

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