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kölnisches Engineering
Autor: schnedan 24.08.21 - 00:53
"Die Hoffnung ist, dass bereits alle Fehler im Triebwerk gefunden sind"
Oder wie der Kölner sagt:
Et hätt noch immer jot jejange -
Re: kölnisches Engineering
Autor: HoffiKnoffu 24.08.21 - 08:24
schnedan schrieb:
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> "Die Hoffnung ist, dass bereits alle Fehler im Triebwerk gefunden sind"
>
> Oder wie der Kölner sagt:
> Et hätt noch immer jot jejange
Made my day :) -
Re: kölnisches Engineering
Autor: TomTomTomTom 24.08.21 - 09:59
Hahahaha
Der Fachbegriff war mir neu - Danke dafür :-) -
Re: kölnisches Engineering
Autor: tritratrulala 24.08.21 - 11:33
schnedan schrieb:
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> "Die Hoffnung ist, dass bereits alle Fehler im Triebwerk gefunden sind"
>
> Oder wie der Kölner sagt:
> Et hätt noch immer jot jejange
Heh.
Die Sache ist schon ziemlich peinlich für eine Firma, die so viel Kohle zur Verfügung hat. Laut Berichten hatte man bei BO in den letzten Jahren am Bau von Prototypen des Triebwerks gespart, einfach um die Kosten zu senken. Daher wurden die Triebwerke aber nicht fertig, denn man musste bei allem super vorsichtig vorgehen, weil man es sich nicht leisten konnte, einen Prototypen zu beschädigen. Letztendlich wird dadurch wahrscheinlich alles viel teurer und verzögert sich weiterhin massiv. Klassischer Management-Fehler.
Was die jetzt als "Notlösung" abziehen ist ja auch ein richtiges Pokerspiel: wenn die Triebwerke doch nicht so wie geplant funktionieren, also die zwischenzeitlich für den Produktiv-Einsatz hergestellten Triebwerke für ULA gar nicht eingesetzt werden können, dann wird es für BO dann RICHTIG teuer und verzögert.
Tory Bruno von ULA sagt natürlich öffentlich nichts Schlechtes über Blue Origin, aber ich wette firmenintern ist da schon die Kacke am dampfen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.21 11:37 durch tritratrulala. -
Re: kölnisches Engineering
Autor: LeeRoyWyt 24.08.21 - 12:36
tritratrulala schrieb:
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> Laut Berichten hatte man bei BO in den letzten Jahren am Bau
> von Prototypen des Triebwerks gespart, einfach um die Kosten zu senken.
> Daher wurden die Triebwerke aber nicht fertig, denn man musste bei allem
> super vorsichtig vorgehen, weil man es sich nicht leisten konnte, einen
> Prototypen zu beschädigen. Letztendlich wird dadurch wahrscheinlich alles
> viel teurer und verzögert sich weiterhin massiv. Klassischer
> Management-Fehler.
Das kommt dabei raus, wenn man BWLer über Ingenieure setzt... Gut für den nächsten Quartalsbericht, schlecht für das Produkt... -
Re: kölnisches Engineering
Autor: Prypjat 24.08.21 - 12:48
Das ist so treffend! :D
MMD
Darf ich noch ergänzen?
Die nächsten logischen Reaktionen werden bei Blue Origins dann sein:
Et kütt wie et kütt.
Eine Weile danach dann.
Wat wellste maache?
Und zum Schluß.
Et is wie et es. -
Re: kölnisches Engineering
Autor: mxcd 24.08.21 - 15:08
Naja, nicht immer...



