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War auch eine perverse Idee
Autor: stoney0815 29.07.22 - 18:48
Die ESA baut einen Rover der als Primärmission nix anderes macht, als eine bereits bekannte und abgefahrene Strecke nochmal abzufahren, Probenbehälter aus dem Staub zu klauben und sie dann zu einem MRV zu karren, einzuladen und - ja und was dann?
Im Countdown Podcast wurde die Idee bereits verrissen als sie damals publik wurde - inkl. eines klassischen und amüsanten Wunderlich-Pfeiffer Rant. Schade das es den Podcast nicht mehr gibt ... -
Re: War auch eine perverse Idee
Autor: superdachs 29.07.22 - 23:42
stoney0815 schrieb:
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> Die ESA baut einen Rover der als Primärmission nix anderes macht, als eine
> bereits bekannte und abgefahrene Strecke nochmal abzufahren, Probenbehälter
> aus dem Staub zu klauben und sie dann zu einem MRV zu karren, einzuladen
> und - ja und was dann?
>
> Im Countdown Podcast wurde die Idee bereits verrissen als sie damals publik
> wurde - inkl. eines klassischen und amüsanten Wunderlich-Pfeiffer Rant.
> Schade das es den Podcast nicht mehr gibt ...
und was daran ist jetzt pervers? man möchte die proben und hat den großen vorteil eine schon bekannte strecke fahren zu können um sie einzusammeln. das ergibt sehr viel sinn. dass nun der original rover so lange durchhält hat man damals ja nicht wissen können. ebenso wie gut helikopter auf dem mars funktionieren. jetzt gibt es eine alternative und man stellt den sammelrover ein. nicht weil es eine "perverse" idee war sondern weil er eben nicht mehr nötig ist. wenn die raumfahrtagenturen ihre leute nur in irgendwelchen foren suchen würden, wir hätten vermutlich schon eine kolonie in alpha centauri. -
Re: War auch eine perverse Idee
Autor: azonic 30.07.22 - 10:20
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum die gezogenen Proben nicht wieder auf dem Perseverance-Rover verstaut werden. Vom Gewicht her ist das sicherlich schon ein paar Kilo, wird aber im Gesamtgewicht es Rovers keine großen Auswirkungen haben. Der Vorteil wäre, dass die Proben aber nicht überall verteilt rumliegen würden sondern an einer Stelle gesammelt. Des Weiteren hätte man eventuell - vorausgesetzt er funktioniert nicht halbwegs - den Vorteil das Perseverance der Rückkehrsonde etwas entgegenkommen könnte, sollte eine Landung nicht exakt neben dem Rover möglich sein.
Aber nein, man verteilt die Proben in der ganzen Gegend und macht sich nun Gedanken wie man das Problem löst, diese wieder zusammenzutragen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? Honorarerhöhungsmaschine?



