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Willkommen in der neuen Welt

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  1. Willkommen in der neuen Welt

    Autor: mh76 18.08.20 - 21:43

    Was nützen jahrelange Erfahrungen, wenn sich die Konkurrenz nichtmal dafür interessiert.
    Genau das ist Musks Stärke. Er denkt nicht in den alten Mustern um bestehende Sachen ein paar Prozent besser zu machen. Er denkt Sie komplett neu von Anfang an. Ohne Altlasten, ohne Rücksicht auf bestehende Strukturen zu nehmen. Gegen dieses Vorgehen haben die Dinosaurier der jeweiligen Branche nichts entgegenzusetzen.

  2. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: Manto82 19.08.20 - 09:18

    "Alle haben gesagt, das ist unmöglich. Bis jemand kam der das nicht wusste und es einfach getan hat"

    When you got me on my Nerven, I'll put you into the Gulli and do the Deckel druff so that you'll never come back to the Tageslicht.

  3. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: PaBa 19.08.20 - 09:18

    Naja, so leicht ist das auch nicht.
    Ich mag sehr, was SpaceX macht, aber die haben ja nicht bei 0 angefangen.
    Sie haben viel Personal von der NASA akquiriert und die haben das alte Know How mitgebracht.
    Was sie anders machen, ist die Arbeitsweise. Kurze Entscheidungswege, lieber einen oder zwei oder drei Prototypen in die Luft jagen, als in der gleichen Zeit in tausenden Konferenzen ein Problem theoretisch zu besprechen. Aber am Ende hätte es SpaceX ohne die Finanzierung der NASA auch nie gegeben, bzw. wären sie pleite.

    UND SpaceX und andere private Firmen haben den Luxus eine Fabrik an einem Standort haben zu können. Das ist bei der ESA aber auch bei der NASA nicht denkbar. In Europa müssen die Fabriken in den Ländern stehen, die sich finanziell beteiligen (ist bei Airbus auch so), bei der NASA stehen die Fabriken in den einzelnen Bundesstaaten. Dies ist ineffizient bis zum geht nicht mehr, aber das ist Politik.

    Am Ende sind NASA und ESA auch nicht anders, als große privatwirtschaftliche Unternehmen. Die tun sich auch schwer damit, neue Arbeitsweisen umzusetzen und sich ggfs. von Personal zu trennen. Neue Arbeitsweisen bestehen da häufig auch aus einen Kicker im Pausenraum, aber nur wenn man sich vorher ausstempelt.

  4. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: BoMbY 19.08.20 - 09:21

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie haben viel Personal von der NASA akquiriert und die haben das alte Know
    > How mitgebracht.
    > Was sie anders machen, ist die Arbeitsweise. Kurze Entscheidungswege,
    > lieber einen oder zwei oder drei Prototypen in die Luft jagen, als in der
    > gleichen Zeit in tausenden Konferenzen ein Problem theoretisch zu
    > besprechen. Aber am Ende hätte es SpaceX ohne die Finanzierung der NASA
    > auch nie gegeben, bzw. wären sie pleite.

    Könnte man exakt genauso auch in Europa oder Deutschland machen. Wird man aber nicht, weil man zu verfilzt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.20 09:22 durch BoMbY.

  5. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: Manto82 19.08.20 - 09:24

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, so leicht ist das auch nicht.
    > Ich mag sehr, was SpaceX macht, aber die haben ja nicht bei 0 angefangen.
    > Sie haben viel Personal von der NASA akquiriert und die haben das alte Know
    > How mitgebracht.
    > Was sie anders machen, ist die Arbeitsweise. Kurze Entscheidungswege,
    > lieber einen oder zwei oder drei Prototypen in die Luft jagen, als in der
    > gleichen Zeit in tausenden Konferenzen ein Problem theoretisch zu
    > besprechen. Aber am Ende hätte es SpaceX ohne die Finanzierung der NASA
    > auch nie gegeben, bzw. wären sie pleite.

    Bei Null nicht ganz.
    Aber wiederverwendbare Booster und ganze Raketenstufen waren vor SpaceX schon ein Novum.
    Jedenfalls in der Praxis. Ich denke schon, dass Ideen und vielleicht sogar Pläne dafür in irgendeiner Schublade bei der NASA lagen, aber es wurde aus verschiedenen, mir unbekannten Gründen nicht durchgesetzt.

    Auch die Dragon Kapseln sind bis auf die Grundform und den Betrieb - hochschießen, steuern, kontrolliert abstürzen lassen - von Grund auf neu gestaltet und haben nicht mehr ganz viel mit den Standardkapseln zu tun.

    When you got me on my Nerven, I'll put you into the Gulli and do the Deckel druff so that you'll never come back to the Tageslicht.

  6. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: John2k 19.08.20 - 09:33

    BoMbY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte man exakt genauso auch in Europa oder Deutschland machen. Wird man
    > aber nicht, weil man zu verfilzt ist.


    Die Idee ist einfach eine andere.
    Alle Länder sollen in der EU ihr Wissen und Können einbringen und es auch weiterentwickeln. Es verhindert dass sich eine Firma halt alles an Wissen auf Kosten anderer aneignet.
    Natürlich kann es auch effizient sein. Allerdings hat sich die ESA irgendwo festgefahren. Das sieht man immer wieder bei vielen Firmen, die von anderen überholt werden. Es ist ein natürlicher Prozess und hat nichts mit Filz oder ähnliches zu tun.
    Würde man eine konkurrierende Weltraumbehörde in der EU hochziehen, die sich neu aufbauen kann, würde die sich eventuell genauso entwickeln.

  7. Re: Willkommen in der neuen Welt

    Autor: bofhl 19.08.20 - 14:39

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, so leicht ist das auch nicht.
    > Ich mag sehr, was SpaceX macht, aber die haben ja nicht bei 0 angefangen.
    > Sie haben viel Personal von der NASA akquiriert und die haben das alte Know
    > How mitgebracht.
    > Was sie anders machen, ist die Arbeitsweise. Kurze Entscheidungswege,
    > lieber einen oder zwei oder drei Prototypen in die Luft jagen, als in der
    > gleichen Zeit in tausenden Konferenzen ein Problem theoretisch zu
    > besprechen. Aber am Ende hätte es SpaceX ohne die Finanzierung der NASA
    > auch nie gegeben, bzw. wären sie pleite.
    >
    > UND SpaceX und andere private Firmen haben den Luxus eine Fabrik an einem
    > Standort haben zu können. Das ist bei der ESA aber auch bei der NASA nicht
    > denkbar. In Europa müssen die Fabriken in den Ländern stehen, die sich
    > finanziell beteiligen (ist bei Airbus auch so), bei der NASA stehen die
    > Fabriken in den einzelnen Bundesstaaten. Dies ist ineffizient bis zum geht
    > nicht mehr, aber das ist Politik.

    Stimmt so nicht! SpaceX hat auch zig Niederlassung - um genau zu sein entweder direkt neben den Niederlassungen der NASA oder deren alten Lieferanten (z.B. Boeing) oder übernahmen sie auch gleich Niederlassungen der Konkurrenten. (die Produktionsstelle des Apollo-Servicemodul der Fa. North American Aviation /später Rockwell International, heute Teil von Boeing Space/ gehört heute SpaceX)

    >
    > Am Ende sind NASA und ESA auch nicht anders, als große
    > privatwirtschaftliche Unternehmen. Die tun sich auch schwer damit, neue
    > Arbeitsweisen umzusetzen und sich ggfs. von Personal zu trennen. Neue
    > Arbeitsweisen bestehen da häufig auch aus einen Kicker im Pausenraum, aber
    > nur wenn man sich vorher ausstempelt.

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