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  5. › Raumfahrt: Russland testet…

tiefste Weiten des Weltalls

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  1. tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Gl3b 24.12.14 - 12:12

    Was ist das.?

    Das Leben geht weiter und kümmert sich weder um Zeit, noch um Raum

  2. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: blaulicht900 24.12.14 - 12:20

    Ich nehme an, dass damit der Interplanetare Raum gemeint ist. Also alles nach der Exosphäre.

  3. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: schueppi 24.12.14 - 13:27

    Ist ne geile Aussage.
    Der Autor hat anscheinend keine Ahnung wie Gross das Universum ist... Ansonsten soll sie doch mal die vergleichsweise kleine Strecke zu unserem Supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum unserer kleinen Galaxie besuchen und ein paar Fotos senden. Oder mal ne Gesamtaufnahme der Milchstrasse und wieder zurück. Und das war noch lange nicht die tiefe Weite des Weltalls...

    Hoffe Hawking hat diesen Bericht nicht gelesen! Der würde ja wild mit seinen Augenbrauen zucken...

  4. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: schlange12 24.12.14 - 13:50

    Ist damit nicht gemeint, dass die Rakete einen Gegenstand oder Trabanten aus dem Orbit so weit befördern könnte ,dass die Schwerkraft auf dieses keinen merklicken
    Einfluss mehr hat. Und dementsprchens ohne Treipstoff aber mit der Zentrifugalkraft oder der Startkraft so beschleunigt wird, dass dieser auf einen Langereise gesendet werden könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.14 13:53 durch schlange12.

  5. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: oxmyx 24.12.14 - 17:06

    schlange12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist damit nicht gemeint, dass die Rakete einen Gegenstand oder Trabanten
    > aus dem Orbit so weit befördern könnte ,dass die Schwerkraft auf dieses
    > keinen merklicken
    > Einfluss mehr hat. Und dementsprchens ohne Treipstoff aber mit der
    > Zentrifugalkraft oder der Startkraft so beschleunigt wird, dass dieser auf
    > einen Langereise gesendet werden könnte.


    Nein. Es gibt keinen Ort, an dem die Schwerkraft (der Erde, oder eines anderen massereichen Körpers) keinen merklichen Einfluss mehr auf ein Raumschiff hat. Es gibt auch nicht nur "den" Orbit um die Erde. Ein Orbit ist eine Flugbahn um einen massereichen Körper, die die Form eines Kegelschnitts hat (z.B. ein Kreis oder eine Ellipse).

    Wenn ein Raumschiff in einem sehr geringen Abstand (ca. 200-600 km) die Erde nahezu kreisförmig umfliegt, bezeichnet man das als einen niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit - LEO). Daneben gibt es noch andere sinnvolle Orbits, wie beispielsweise der geostationäre Orbit (ca. 36.000 km über der Erdoberfläche), auf dem ein Raumschiff die Erde exakt innerhalb eines Tages umrundet - mit anderen Worten: von der Erde aus betrachtet steht das Raumschiff am Himmel still (das ist für viele Satelliten gewünscht).

    Je höher das Raumschiff über der Erdoberfläche kreisen soll, desto mehr Bewegungsenergie muss man dem Raumschiff zuführen (oder einfacher gesagt: desto länger muss das Raketentriebwerk brennen). Wenn das Raketentriebwerk länger brennen soll, braucht man logischerweise mehr Treibstoff, und hat damit weniger Platz für die Nutzlast.

    Beispielsweise kann die Ariane 5-Rakete ca. 16 Tonnen Nutzlast in einen niedrigen Erdorbit befördern, allerdings nur ca. 7 Tonnen in einen geostationären Orbit, da dieser viel höher liegt und die Rakete deswegen mehr Treibstoff mitführen muss um die notwendige Delta-Geschwindigkeit zu erreichen.

    Je nachdem, welche Form der Orbit hat, umkreist ein Raumschiff den Zentralpunkt dauerhaft (kreisförmige oder elliptische Orbits) oder bewegt sich vom Zentralpunkt weg (parabolische oder hyperbolische Bahnen).

    Eine Rakete kann übrigens niemals ohne Treibstoff beschleunigt werden (Ausnahme: bei einem Gravity-Assist-Manöver, bei dem Bewegungsenergie von einem massereichen Körper, z.B. einem Planeten, auf das Raumschiff übertragen wird).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.14 17:07 durch oxmyx.

  6. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: GrannyStylez 24.12.14 - 19:05

    Bis in die Unendlichkeit und noch viel viel weiter!
    Danke für die Aufklärung oxmyx.

    Frohe Weihnachten Leute :)

  7. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Anonymer Nutzer 24.12.14 - 19:23

    42

  8. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: ffx2010 25.12.14 - 01:06

    Nein

  9. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Ach 25.12.14 - 07:31

    Kleine Korrektur:

    >Es gibt keinen Ort, an dem die Schwerkraft (der Erde, oder eines anderen massereichen Körpers) keinen merklichen Einfluss mehr auf ein Raumschiff hat.

    Merklich ist relativ. Auch wenn ich den nicht merke, hast auch du einen Schwerkrafteinfluss auf mich, sowie alles in unserem Kosmos eine gravitative Wirkung auf alles andere hat. Ergo: "Merklich" einfach weg lassen. Jammern auf hohem Niveau, ich weiß, sonst volle Zustimmung.

    Zur anfänglichen Frage, alias tiefste Weiten: ein Satellit, mit welchem noch nicht erfundenem futuristischem Rückstoßantrieb der auch immer ausgestattet seien Mag, wird selbst in einem unbegrenztem Zeitraum niemals den Rand des für uns sichtbaren Universums erreichen, einfach weil das Universum sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnt.

  10. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Bujin 25.12.14 - 10:59

    Wer KSP Spieler hat sich bei dem Artikel ins Fäustchen gelacht :-) Alleine schon das Wort "Universum" ^^ Klar ist die Angara nen riesen Biest aber ihr RD-191 Triebwerk hat nicht mal ein drittel des Schubes eines RD-170 das beim Energija Träger zum Einsatz kam. [upload.wikimedia.org]

  11. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Komischer_Phreak 25.12.14 - 14:20

    schlange12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist damit nicht gemeint, dass die Rakete einen Gegenstand oder Trabanten
    > aus dem Orbit so weit befördern könnte ,dass die Schwerkraft auf dieses
    > keinen merklicken
    > Einfluss mehr hat. Und dementsprchens ohne Treipstoff aber mit der
    > Zentrifugalkraft oder der Startkraft so beschleunigt wird, dass dieser auf
    > einen Langereise gesendet werden könnte.

    Nein. Die Schwerkraft hat auch im geostationären Orbit einen Einfluss.

    Mal vereinfacht: Wenn Du etwas wirfst, dann fliegt es in einer Parabel und prallt dann auf den Boden. Nehmen wir mal an, Du könntest weit genug werfen, dann würde die Parabel um die Erde herum führen - voila, Du hast etwas in den Orbit geschafft. Der geostationäre Orbit ist lediglich ein Punkt, an dem die Geschwindigkeit, die nötig ist, um im Orbit zu bleiben, exakt der Geschwindigkeit der Erdumdrehung entspricht. Dadurch entsteht der Eindruck, der Satellit würde exakt über einem Punkt der Erde schweben. Tatsächlich befindet sich der Satellit im freien Fall, aber er fällt ständig an der Erde vorbei.

    Gravitation hört nicht einfach auf. Sie kann nicht abgeblockt werden. Es ist lediglich möglich, das Gravitation sich gegenseitig aufhebt. So existiert ein solcher Punkt bspw. zwischen der Erde und dem Mond. Die Stärke der Gravitation lässt sich in Abhängigkeit der Entfernung berechnen. Die Gravitation der Erde im geostationären Orbit beträgt etwa ein Drittel der regulären Erdgravitation.

  12. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: Draco Nobilis 25.12.14 - 16:45

    Man könnte auch sagen das der Körper im Orbit so schnell(horizontal) ist das er durch die Gravitation nur noch um die Erde "herum" fällt und nicht mehr auf sie drauf. GEO wäre wenn er so schnell ist das er eine Umlaufzeit hat die der Erde entspricht. Dazu muss er horizontal sehr langsam fliegen(so schnell wie die Erde eben rotiert). Um dann nicht runter zu fallen sondern weiterhin um die Erde herumzufallen muss er eine viel größere Höhe haben. Gravitation hat eh keine Grenze, Erdgravitation wirkt auf beliebige Entfernung mit aber entsprechend zunehmend geringerer Kraft.

    Mit "tiefste Weiten" ist sicher nicht GEO gemeint oder? 3,4t GEO ist mickrig wenn sie 24,5t in den LEO werfen kann. Aber ein großer Schritt für Russland, das kann man nicht abstreiten.

    Heutzutage spielt ja Wirtschaftlichkeit eine viel größere Rolle als Power.
    Eine heutiges Triebwerk mag schwächer sein als die alten, aber mit Sicherheit mehr spez. Impuls. Warum nur keiner komerziel nutzbare Aerospike Triebwerke entwickelt verstehe ich absolut nicht. Zu komplex und teuer?

  13. Re: tiefste Weiten des Weltalls

    Autor: plutoniumsulfat 26.12.14 - 02:25

    3 km/s ist jetzt nicht gerade langsam...

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