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Jepp, sehr logisch ...

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  1. Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 12.03.18 - 16:33

    FCC: "Ihr habt Satelliten ohne unsere Erlaubnis in den Weltraum gebracht! Zur Strafe geben wir euch keine Erlaubnis, Satelliten in den Weltraum zu bringen!"
    Renitentes Startup: "Verdammt! Dann müssen wir unsere weiteren Satelliten wohl ebenfalls ohne Erlaubnis in den Weltraum bringen."
    FCC: "Öhem ..."

    So lange das Unternehmen keine Kommunikationsgeräte herstellt, die sie auf dem US-Markt anbieten will, kann ihnen die Gunst der FCC ziemlich egal sein. Und wenn ich das richtig sehe, möchten sie eine Dienstleistung anbieten, die sie mit Hilfe Geräten erbringen, welcher sich außerhalb der Jurisdiktion der FCC befinden.

    Nicht, dass ich es gut fände, wenn da oben noch mehr unkatalogisiertes Zeug herumfliegt, aber allein gegenüber etlichen militärischen Kleinstsatelliten, für die auch das US-Militär ganz sicher keine Freigabe der FCC angefragt hat, ist das Pillepalle. Zudem wird ein Privatunternehmen kein Geheimnis aus dem Bahndaten machen.

  2. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Hans4711 12.03.18 - 16:39

    Lesen: Sehr gut
    Textverständnis: Mangelhaft

    Im Text steht:
    "Das Unternehmen hatte eine Erlaubnis für den Start bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) beantragt. Die hatte die FCC aber nicht erteilt. Die FCC regelt den Betrieb kommerzieller Satelliten und ist auch für die Sicherheit im Weltall zuständig. Die Satelliten seien zu klein, um vom Space Surveillance Network (SSN) erkannt zu werden, und stellten deshalb ein zu großes Sicherheitsrisiko für andere Raumfahrzeuge dar, argumentierte die Behörde."

    Auf Deutsch übersetzt:
    - Die US Firma hatte bei der FCC eine Erlaubnis beantragt.
    - FCC sagt Nein, wegen Sicherheitsbedenken
    - US-Firma schießt trotzdem die Satelliten ohne Erlaubnis in den Weltall.
    - FCC holt die Keule raus um die US-Firme zu bestrafen.
    - FCC (US-Behörde) ist zuständig für (US-Firma) und nicht Indien diese werden wohl eine eigene Behörde haben für Satelliten von indischen Firmen.

  3. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: styler2go 12.03.18 - 16:48

    Hans4711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lesen: Sehr gut
    > Textverständnis: Mangelhaft
    >

    Meinst du dich selbst damit? Es geht ihm darum dass egal was das FCC sagt, sie können den indischen Dienstleister einfach weiter benutzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.18 16:48 durch styler2go.

  4. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 12.03.18 - 16:56

    Hans4711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lesen: Sehr gut
    > Textverständnis: Mangelhaft

    Sehr einsichtig von dir. ;-)

    Spaß beiseite: Der Hergang ist mir schon klar. Die (ausbleibenden) Konsequenzen sind es, die das Ganze ein wenig lächerlich machen.

  5. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Orwell84 13.03.18 - 10:53

    Über die Konsequenzen steht nichts im Text ... aber vermutlich wird das Startup auf dem amerikanischen Markt seine Dienstleistung nicht anbieten dürfen. Solche Konsequenzen finde ich dann doch recht ... nennen wir es wirksam.

  6. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Orwell84 13.03.18 - 10:54

    Natürlich können sie das, nur wird dann die "amerikanische" Firma bald nicht mehr existent sein, da sie ihre Lizenz (oder wie auch immer ein gültiger Handelsregistereintrag in Amerika heißt) verlieren wird.

  7. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.03.18 - 11:42

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über die Konsequenzen steht nichts im Text ... aber
    > vermutlich wird das Startup auf dem amerikanischen
    > Markt seine Dienstleistung nicht anbieten dürfen.
    > Solche Konsequenzen finde ich dann doch recht ...
    > nennen wir es wirksam.

    Nur hat die FCC gar nicht die Befugnisse, solche Verbote zu verhängen. Es ist eine reine Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte und nicht gemeinfreie Funkfrequenzen. Da im All befindlichen Satelliten unterliegen nicht mehr der Regulierungsgewalt des FCC (diese ist auf das Staatsgebiet der USA beschränkt) und wenn für ihre Nutzung keine speziellen Frequenzen lizenziert werden müssen, kann das dem Unternehmen herzlich egal sein.

    Die FCC kann beispielsweise auch keinem US-Unternehmen verbieten, GPS zu nutzen, auch wenn sie tausendmal ein Problem mit bestimmten GPS-Satelliten hätten. Was sie allerdings machen können ist, die Zulassung von etwaigen speziellen Empfangsgeräten zu verschleppen. Unbegründet verweigern können sie jedoch auch diese nicht.

    Generell wissen wir wenig über den genauen Hergang, aber wenn Swarm Technologies nicht komplett dämlich war, waren sie ohnehin nicht der Auftraggeber des Starts, sondern haben das an eine Tochtergesellschaft in Indien oder einem anderen Land abgegeben, in dem man leicht eine Gesellschaft gründen kann und das solche Starts nicht reguliert bzw. dabei nicht die Bedenken der FCC hat.

  8. Re: Jepp, sehr logisch ...

    Autor: bombinho 14.03.18 - 22:06

    Im Zweifel wird das Unternehmen an das Unternehmen der Grossmutter verkauft, welche mit diesem ein aehnliches Betaetigungsfeld anvisiert und sich ueber den guenstigen Kauf von Satelliten sicher freut. Das nennt man dann Konsolidierung des Marktes.

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