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Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

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  1. Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Snowi 09.09.19 - 09:47

    Ich merke das vor allem bei Freunden in kleineren Firmen. Nehmen einen Auftrag nach dem anderen an, hauptsache mitnehmen was geht. Und am Ende müssen alle Mitarbeiter dann Überstunden machen, damit es keine Vertragsstrafen gibt, weil SLA's nicht eingehalten werden können.
    Wenn man nicht genug Mitarbeiter findet, um die bereits vorhandene Arbeit zu bewältigen, muss man die weiteren Aufträge eben ablehnen, bis man Personal dafür hat. Die Konsequenz ist sonst, dass die Mitarbeiter ganz schnell die Schnauze voll haben, und sich was anderes suchen, weil man eben keine Lust hat jeden Tag 1-2h extra im Büro zu bleiben.

  2. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: bofhl 09.09.19 - 10:10

    Bring das mal einem Chef bei! Die meisten rennen von möglichen Kunden zum nächsten, nur um ja überall "mit-zu-mischen" - überall kann man alles und kann liefern! Nur die Realität sieht dann ganz anders aus!

  3. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Snowi 09.09.19 - 10:16

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bring das mal einem Chef bei! Die meisten rennen von möglichen Kunden zum
    > nächsten, nur um ja überall "mit-zu-mischen" - überall kann man alles und
    > kann liefern! Nur die Realität sieht dann ganz anders aus!

    Lernen die vorgesetzten relativ schnell, wenn ein spürbarer Teil der Mitarbeiter sagt, dass sie keine einzige Überstunde mehr machen, wenn noch ein Auftrag angenommen wird. Da müssen die Leute halt Druck machen, wenn der Vorgesetzte nicht will. Rechtsschutzversicherung und Mitgliedschaft in der Gewerkschaft ist dabei natürlich von Vorteil, und Mitarbeiter in Probezeit können das natürlich auch nicht machen.
    Aber wenn die Vorgesetzten eben nicht merken, dass die Mitarbeiter auf dem Zahnfleisch laufen, muss man irgendwie Druck aufbauen, damit sich etwas ändert.
    Kurzzeitig mal Überstunden machen ist auch vollkommen Ok, aber wenn das über längere Zeit der Normalzustand wird, sind das keine Überstunden mehr, sondern eher 45-50 Stunden Regelarbeitszeit. Wer das will - Ok. Aber die meisten wollen sowas wohl eher nicht.

  4. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Netzweltler 09.09.19 - 10:54

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bofhl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bring das mal einem Chef bei! Die meisten rennen von möglichen Kunden
    > zum
    > > nächsten, nur um ja überall "mit-zu-mischen" - überall kann man alles
    > und
    > > kann liefern! Nur die Realität sieht dann ganz anders aus!
    >
    > ...
    > Aber wenn die Vorgesetzten eben nicht merken, dass die Mitarbeiter auf dem
    > Zahnfleisch laufen, muss man irgendwie Druck aufbauen, damit sich etwas
    > ändert.
    > Kurzzeitig mal Überstunden machen ist auch vollkommen Ok, aber wenn das
    > über längere Zeit der Normalzustand wird, sind das keine Überstunden mehr,
    > sondern eher 45-50 Stunden Regelarbeitszeit. Wer das will - Ok. Aber die
    > meisten wollen sowas wohl eher nicht.

    Ist egal. Für maximales Wachstum müssen auch die "Mitarbeiter" maximal ausgereizt werden.
    45-50 Stunden pro Woche sind ohnehin wenig.
    Wenn sie dem Druck nicht standhalten und entweder kündigen oder nach einiger Zeit ausbrennen, waren sie dem Job eh' nicht gewachsen.
    In den meisten Firmen gibt es eine Kernmannschaft, der es relativ gut geht. Alle anderen sind ersetzbar.

  5. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: knabba 09.09.19 - 13:25

    Also gibt es keinen Mangel oder ihre Freunde würden zu einem besseren Arbeitgeber wechseln/sich selbständig machen oder dem Chef sagen:"vergiss es, ich mache keine Überstunden"
    Denn man kann es sich leisten denn man ist ja eine gefragte Fachkraft und hat somit die Macht das durchzusetzen.

  6. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Tuxraxer007 09.09.19 - 13:28

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Die Konsequenz ist sonst, dass die Mitarbeiter ganz
    > schnell die Schnauze voll haben, und sich was anderes suchen, weil man eben
    > keine Lust hat jeden Tag 1-2h extra im Büro zu bleiben.
    Kommt mit 1:1 so bekannt vor von meinem Ex-AG.
    Mal immer mehr Vertriebler einstellen, die immer mehr Aufträge rankarren, aber die Leute, die am Ende die Arbeit machen mussten, sind reihenweise abgehauen, weil denen die ständigen Überstunden und Wochenendearbeiten zu viel waren.

    Absehbaren Folge: Qualität geht runter, weil alles nur noch zusammengefrickelt wird, das es läuft, Service wird schlechter, Kunden werden unzufrieden und suchen sich einen anderen Dienstleister - und am Ende stehen alle mit leeren Händen da.

  7. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Eheran 09.09.19 - 15:27

    In Ausnahmen beträgt die maximal zulässige Arbeitszeit 10 Stunden am Tag. Aber nur, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden täglich nicht überschritten werden. Also egal wie man rechnet: Mehr als 8h sind nicht dauerhaft drin, ist schlichtweg nicht erlaubt.

  8. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: ubuntu_user 09.09.19 - 15:55

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Ausnahmen beträgt die maximal zulässige Arbeitszeit 10 Stunden am Tag.
    > Aber nur, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im
    > Durchschnitt acht Stunden täglich nicht überschritten werden. Also egal wie
    > man rechnet: Mehr als 8h sind nicht dauerhaft drin, ist schlichtweg nicht
    > erlaubt.

    sag das mal ärzten

  9. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Snowi 09.09.19 - 16:31

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Ausnahmen beträgt die maximal zulässige Arbeitszeit 10 Stunden am
    > Tag.
    > > Aber nur, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im
    > > Durchschnitt acht Stunden täglich nicht überschritten werden. Also egal
    > wie
    > > man rechnet: Mehr als 8h sind nicht dauerhaft drin, ist schlichtweg
    > nicht
    > > erlaubt.
    >
    > sag das mal ärzten

    Eher generell viele kleinere Unternehmen. Wie, du willst keine Überstunden machen? Der Firma gehts grade schlecht, leider können wir uns dich nicht mehr leisten. Sorry!

  10. Re: Im Zweifelsfall Aufträge ablehnen...

    Autor: Trockenobst 09.09.19 - 21:36

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie dem Druck nicht standhalten und entweder kündigen oder nach
    > einiger Zeit ausbrennen, waren sie dem Job eh' nicht gewachsen.
    > In den meisten Firmen gibt es eine Kernmannschaft, der es relativ gut geht.
    > Alle anderen sind ersetzbar.

    Alles erlebt.
    Chef kommt tiefgebräunt aus dem Urlaub, die Mannschaft pumpt seit Mai in 50h+ Schichten um den Auftrag zu schaffen. Der Kunde legt ständig vertragsfern (und ohne Abstimmung) Features nach. Der Chef ist viel zu abwesend und "denkend", um die Stimmung zu erkennen.

    Drei "Expendables" und ein Topmann geben die Kündigung bekannt. Der Chef labert viel, beschwichtigt, es wird besser, aber letztendlich ist alles gelogen. Die Kernmannschaft von ca. 8 Leuten hat Umsatzbeteiligung und plus, der Rest ist pump and dump.

    Eine Änderung hat sich in den letzten Jahren schon ergeben: die Leute vernetzten sich und Fragen nach, was in Firmen so abgeht. Und wer ständig lügt, nunja, da sitzen dann nur noch Russen, Syrer und Inder. Umsatz sinkt seit Jahren. Aber es reicht wohl noch.

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