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Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

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  1. Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Netzweltler 09.09.19 - 09:47

    Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die die Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch ausgeblendet und ausgegrenzt,

    Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in bestimmten Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage nicht zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.

    Bin gespannt, wie das Wording in der aufziehenden Rezession angepaßt wird.

  2. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: bofhl 09.09.19 - 10:13

    Auch so was - anstatt mal auf "Ausbildung" zu setzen wollen alle fix und fertig ausgebildete Supermenschen! Das ist jedenfalls mein Eindruck bei so manchen Firmen! Immer sollen andere ausbilden damit sie dann die Besten abschöpfen können....

    (...ärgern sich dann, wenn die Firmen, die tatsächlich ausbilden ihre Leute durch Verträge langfristig an sich binden!)

  3. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Netzweltler 09.09.19 - 10:23

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch so was - anstatt mal auf "Ausbildung" zu setzen wollen alle fix und
    > fertig ausgebildete Supermenschen! Das ist jedenfalls mein Eindruck bei so
    > manchen Firmen! Immer sollen andere ausbilden damit sie dann die Besten
    > abschöpfen können....
    >
    > (...ärgern sich dann, wenn die Firmen, die tatsächlich ausbilden ihre Leute
    > durch Verträge langfristig an sich binden!)
    Die Löhne sind in den letzten 20 Jahren inflationsbereinigt nicht gestiegen, auch nicht bei den ach so gesuchten Fachkräften.
    Und seit 2001 sind 1Mio. Fachkräfte aus Deutschland ausgewandert.

    Um den sog. Fachkräftemangel kann es also gar nicht so schlimm stehen.

  4. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 10:52

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    > Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die die
    > Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch
    > ausgeblendet und ausgegrenzt,

    Naja du kannst nicht einfach so einen arbeitslosen Kohlekumpel zum KI-Experten oder Data Analyst weiterbilden. Der will das vielleicht auch gar nicht. Die Arbeitslosenzahl und die Zahl der gesuchten Expertenstellen korrelieren nicht. Auch 20 Millionen Arbeitslose werden nicht dazu führen, dass alle freien IT Stellen besetzt werden können. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.


    > Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in bestimmten
    > Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage nicht
    > zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.

    Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin Freelancer und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine Buden die natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar freiwillig über IG Metall Tarif zahlen.

  5. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Huanglong 09.09.19 - 11:01

    Naja, bei IT Sachen, kann man eben nicht schnell mal jeden dran setzten, da braucht es eben eine Entsprechende, nicht triviale, Ausbildung. Entsprechend ausgebildete Leute fehlen in der Wirtschaft, daher Fachkräftemangel. Das prinzipiell Arbeitskräfte vorhanden sind, hilft dem Problem zunächst wenig. Einem Fachkräftemangel kann man anders angehen, als einen Arbeitskräftemangel. Wo bei einem Arbeitskräftemangel absolut Arbeitskraft fehlt, die man nicht einfach so herstellen kann, kann man bei einem Fachkräftemangel die Leute ausbilden, das wird teilweise auch gemacht. Man kann die Leute aber nicht zwingen sich zu entsprechenden Fachkräften ausbilden zu lassen. Meiner Erfahrung nach, besteht bei den entsprechenden Ausbildungen kein all zu großer Andrang.

  6. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: MFGSparka 09.09.19 - 11:08

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin Freelancer
    > und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die
    > "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr
    > Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine Buden die
    > natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar freiwillig
    > über IG Metall Tarif zahlen.


    Ich würde sagen, im diesem Bereich herrscht definitiv Mangel an Unternhemen in denen man auch arbeiten möchte.
    Was ich mir schon bei Gesprächen angehört habe, hat mich nicht im Geringtsten daran zweifeln lassen, dass ich dort nicht arbeiten will. In vielen Fällen hatte das auch nichts oder nur wenig mit Geld zu tun gehabt.

  7. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 11:10

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitskraft fehlt, die man nicht einfach so herstellen kann, kann man bei
    > einem Fachkräftemangel die Leute ausbilden, das wird teilweise auch
    > gemacht. Man kann die Leute aber nicht zwingen sich zu entsprechenden
    > Fachkräften ausbilden zu lassen. Meiner Erfahrung nach, besteht bei den
    > entsprechenden Ausbildungen kein all zu großer Andrang.

    Naja, meine Beispiele KI Experte und Data Analyst kannst du auch nicht "ausbilden" da bedarf es mindestens einen Bachelor. Für Beides brauchst du Mathematik auf Hochschulniveau (Statistik, Analysis, Lineare Algebra). Und da sollte jedem Klar sein das egal mit wieviel Förderprogrammen und bezahlten Fortbildungen, du nicht jeden von den 20 Millionen Arbeitslosen dazu bekommst ein Mathestudium erfolgreich zu absolvieren.

  8. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 11:45

    MFGSparka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde sagen, im diesem Bereich herrscht definitiv Mangel an Unternhemen
    > in denen man auch arbeiten möchte.
    > Was ich mir schon bei Gesprächen angehört habe, hat mich nicht im
    > Geringtsten daran zweifeln lassen, dass ich dort nicht arbeiten will. In
    > vielen Fällen hatte das auch nichts oder nur wenig mit Geld zu tun gehabt.

    Naja du bist in der bequemen Situation - eben aufgrund des Mangels - dir deinen Arbeitgeber raussuchen zu können. Wenn plötzlich ein Überangebot an qualifizierten Bewerben bestünde, würdest du sicher auch bereit sein für solche Firmen zu arbeiten, ehe du mit Hartz IV zuhause sitzen muss.

  9. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Michael H. 09.09.19 - 11:47

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    > > Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die die
    > > Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch
    > > ausgeblendet und ausgegrenzt,
    >
    > Naja du kannst nicht einfach so einen arbeitslosen Kohlekumpel zum
    > KI-Experten oder Data Analyst weiterbilden. Der will das vielleicht auch
    > gar nicht. Die Arbeitslosenzahl und die Zahl der gesuchten Expertenstellen
    > korrelieren nicht. Auch 20 Millionen Arbeitslose werden nicht dazu führen,
    > dass alle freien IT Stellen besetzt werden können. Das eine hat mit dem
    > anderen nix zu tun.

    Ich glaube er spricht nicht nur vom IT Bereich, sondern allgemein vom Fachkräftemangel. Egal welcher Bereich.
    Ich glaube er hat auch nicht ganz unrecht. Der "Mangel" ist rein imaginär, aber die Aussage "Es gibt nicht genug Arbeit für alle." würde ich jetzt nicht ganz unterschreiben.
    Warum? Da komme ich weiter unten dazu...

    > > Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in
    > bestimmten
    > > Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage nicht
    > > zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.
    >
    > Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin Freelancer
    > und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die
    > "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr
    > Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine Buden die
    > natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar freiwillig
    > über IG Metall Tarif zahlen.

    Nur weil die Abteilungen keinen Einstellungsstop haben, heisst das nicht, dass es einen Fachkräftemangel gibt? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Womit wir bei meiner Begründung wären warum ich denke, dass der Mangel imaginär ist.
    Im IT Bereich kommen auf eine Stelle gut und gerne mal zwischen 200 bis 600 Bewerber in größeren Firmen.
    Da will mir keiner erzählen, dass es hier dann einen Mangel an Fachkräften gibt.

    Von diesen 2-600 Bewerbern, werden am Ende 10 Mappen auf den Tisch gelegt. 3 oder 4 werden zum Vorstellungsgespräch eingeladen... klar lädt man dann die Master Kandidaten mit Top Abschluss ein, die Anfang 30 sind und schon 12 Jahre Erfahrung haben, weil sie schon als Werksstudenten voll eingebunden wurden, zig Zertifizierungen haben und am besten noch 25 Programmiersprachen und Assemblerdialekte drauf haben. Doch auch diese werden verworfen oder lehnen gar selbst ab, weil sie mit ihren Qualifikationen bei einem Jahresbrutto von 40.000 lieber bei der alten Firma bleiben oder ALG beziehen was mit 60% ihres alten Gehalts vermutlich trotzdem noch 20% über dem aktuell angebotenen Gehalt.

    Ich hab das schon so oft in Meetings angesprochen... wenn man fähiges Personal haben will, dass einen Master hat und auch sonst ein nachgewiesen auf vielen verschiedenen Bereichen attestiert was drauf hat, dann darf man diesem Menschen kein Gehalt eines 0815 Supportmitarbeiters geben der nur ne Ausbildung gemacht hat und n bissl AD rumgeschubse drauf hat (ohne Ausbildung jetzt abwerten zu wollen, aber ich denke meine Intention ist klar) ...

    Dann bieten se jemandem an für Lau zu schuften... und dieser lehnt dann logischerweise auch dankend ab.

    Und danach heult die Firma rum, dass es kein Fachpersonal gibt.
    Doch gibt es. Aber bei einem so hohen Marktwert, sagt jedes Personal dass halbwegs was aufm Kasten hat... ne... so nicht.

  10. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 11:51

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Womit wir bei meiner Begründung wären warum ich denke, dass der Mangel
    > imaginär ist.

    Nein er ist nicht imaginär und deine Begründung nicht schlüssig. Wenn es tatsächlich am Gehalt liegen sollte, müssten wir Millionen Arbeitslose IT Fachkräfte haben die sich weigern für zu wenig Gehalt arbeiten zu gehen. Das ist aber nicht der Fall, die guten (mit Masterabschluss wie du sie beschreibst) sind alle am Arbeiten. Die wechseln höchstens. Und wenn die wechseln, fehlt die Stelle ja bei dem anderen Unternehmen. Es ist also ein Nullsummenspiel, egal wieviel ihr an Gehalt bietet.

    > Im IT Bereich kommen auf eine Stelle gut und gerne mal zwischen 200 bis 600
    > Bewerber in größeren Firmen.

    Was? Wo arbeitest du denn? Bei Daimler und Co. vielleicht. Von den Seniorstellen von denen ich Spreche bekommst du kaum Bewerbungen, wenn dann höchstens "Pflichtbewerbungen" über die ARGE. Aber ohne Recruiter werden da überhaupt keine Kandidaten ranngeschafft.

  11. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Netzweltler 09.09.19 - 12:08

    Bzgl. Arbeitsmangel:
    Die Arbeitslosenstatistik wurde seit 1986 insgesamt 17-mal kosmetisch geändert. Ohne diese Änderungen läge die Zahl immer noch bei ca. 5 Mio.

  12. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.09.19 - 12:33

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bzgl. Arbeitsmangel:
    > Die Arbeitslosenstatistik wurde seit 1986 insgesamt 17-mal kosmetisch
    > geändert. Ohne diese Änderungen läge die Zahl immer noch bei ca. 5 Mio.

    Meine Info ist 3,14 Millionen (Statt den 2,2 Mil.) die offiziell in der Statistik stehen (Fairerweise Dez. 2018). Ändert aber nichts an der Aussage - die Statistik vom Amt ist nichts Wert, weil viele Gruppen nicht mitgezählt werden.

  13. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 12:54

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bzgl. Arbeitsmangel:
    > Die Arbeitslosenstatistik wurde seit 1986 insgesamt 17-mal kosmetisch
    > geändert. Ohne diese Änderungen läge die Zahl immer noch bei ca. 5 Mio.

    Und wenn es 20 Millionen sind, begreigt doch: Die Zahl der Arbeitslosen korreliert nicht mit der Zahl der gesuchte Fachkräfte. Ein arbeitsloser Metzger mit 50 Jahren lässt sich nicht zum IT Experen Umschulen. Weder vom Fortbildungsaufwand, noch will der das. Das gleiche gilt für Arbeitslose Fabrikarbeiter o.ä.

    Wieso soll der Fachkräftemangel irgendwie mit der Arbeitslosenzahl zusammenhängen? Wenn jetzt ein Mangel an Herzchirurgen besteht, ist die Antwort dann ein arbeitslosen Hauptschüler in 12 Monaten umzuschulen? Nein, also. Fachkraft setzt oft Jahre- bis Jahrzentelange (Abi + Studium) Ausbildung voraus.

  14. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: knabba 09.09.19 - 13:07

    Geistesgegenwart schrieb:
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    > Netzweltler schrieb:
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    > > Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    > > Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die die
    > > Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch
    > > ausgeblendet und ausgegrenzt,
    >
    > Naja du kannst nicht einfach so einen arbeitslosen Kohlekumpel zum
    > KI-Experten oder Data Analyst weiterbilden. Der will das vielleicht auch
    > gar nicht. Die Arbeitslosenzahl und die Zahl der gesuchten Expertenstellen
    > korrelieren nicht. Auch 20 Millionen Arbeitslose werden nicht dazu führen,
    > dass alle freien IT Stellen besetzt werden können. Das eine hat mit dem
    > anderen nix zu tun.
    >
    > > Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in
    > bestimmten
    > > Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage nicht
    > > zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.
    >
    > Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin Freelancer
    > und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die
    > "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr
    > Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine Buden die
    > natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar freiwillig
    > über IG Metall Tarif zahlen.
    " Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. "
    Nein:
    Erstens, gibt es keinen "Mangel". Ich als Konsument kann auch nicht sagen:"Hey es gibt da einen "Lamborghini Sian" Mangel weil er limitiert ist.
    Ich kann auch nicht sagen, dass es einen iPhone-Mangel gibt weil ich nicht bereit bin 1000¤ für das neuste Iphone auszugeben.
    Das ist der Markt auf dem man sich wenn es einem passt beruft.
    Aber wenn es einem nicht passt dann gibt es einen "Mangel" oder wie google und MS es gemacht haben haben sie inoffiziell sich keine Fachkräfte abgeworben, damit die Gehälter nicht steigen.

    Dazu sind genug Menschen auch in der IT in Leiharbeit und nicht weil sie das wollen. Siemens hat ein eigenes Gebäude für IT-Leiharbeiter in Berlin. Und da wird genau gar keiner übernommen aber die Leiharbeitfirma verdient gut mit.

    Wer über Mangel redet hat weder die freie Marktwirtschaft begriffen noch die reale Lage am Arbeitsmarkt.

  15. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 13:15

    knabba schrieb:
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    > Geistesgegenwart schrieb:
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    > > Netzweltler schrieb:
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    > > > Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    > > > Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die
    > die
    > > > Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch
    > > > ausgeblendet und ausgegrenzt,
    > >
    > > Naja du kannst nicht einfach so einen arbeitslosen Kohlekumpel zum
    > > KI-Experten oder Data Analyst weiterbilden. Der will das vielleicht auch
    > > gar nicht. Die Arbeitslosenzahl und die Zahl der gesuchten
    > Expertenstellen
    > > korrelieren nicht. Auch 20 Millionen Arbeitslose werden nicht dazu
    > führen,
    > > dass alle freien IT Stellen besetzt werden können. Das eine hat mit dem
    > > anderen nix zu tun.
    > >
    > >
    > > > Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in
    > > bestimmten
    > > > Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage nicht
    > > > zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.
    > >
    > > Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin Freelancer
    > > und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die
    > > "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr
    > > Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine Buden
    > die
    > > natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar
    > freiwillig
    > > über IG Metall Tarif zahlen.
    > " Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. "
    > Nein:
    > Erstens, gibt es keinen "Mangel". Ich als Konsument kann auch nicht
    > sagen:"Hey es gibt da einen "Lamborghini Sian" Mangel weil er limitiert
    > ist.
    > Ich kann auch nicht sagen, dass es einen iPhone-Mangel gibt weil ich nicht
    > bereit bin 1000¤ für das neuste Iphone auszugeben.
    > Das ist der Markt auf dem man sich wenn es einem passt beruft.
    > Aber wenn es einem nicht passt dann gibt es einen "Mangel" oder wie google
    > und MS es gemacht haben haben sie inoffiziell sich keine Fachkräfte
    > abgeworben, damit die Gehälter nicht steigen.

    Deine ganze Argumentation habe ich hier im Thread auch schon widerlegt. Du behauptest, der Mangel würde verschwinden wenn die Leute mehr zahlen. Das kann aber nur funktionieren, wenn wir Millionen arbeitslose IT Experten haben. Haben wir aber nicht. Wenn du jetzt irgendwo mehr zahlst bekommst du zwar den IT Experten, der geht aber wo anders weg wo er dann wieder fehlt. Es ist ein Nullsummenspiel!

    Den Lambo oder das iPhone kannst du in 2 Monaten nachproduzieren bei gesteigerter Nachfrage. Eine IT Fachkraft braucht Jahre bis Jahrzente bis er ausgebildet ist (z.B. Abi+Studium+ Berufserfahrung). Heute mehr zu Zahlen beseitigt also den Mangel überhaupt nicht.

  16. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: knabba 09.09.19 - 13:16

    Geistesgegenwart schrieb:
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    > Huanglong schrieb:
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    > > Arbeitskraft fehlt, die man nicht einfach so herstellen kann, kann man
    > bei
    > > einem Fachkräftemangel die Leute ausbilden, das wird teilweise auch
    > > gemacht. Man kann die Leute aber nicht zwingen sich zu entsprechenden
    > > Fachkräften ausbilden zu lassen. Meiner Erfahrung nach, besteht bei den
    > > entsprechenden Ausbildungen kein all zu großer Andrang.
    >
    > Naja, meine Beispiele KI Experte und Data Analyst kannst du auch nicht
    > "ausbilden" da bedarf es mindestens einen Bachelor. Für Beides brauchst du
    > Mathematik auf Hochschulniveau (Statistik, Analysis, Lineare Algebra). Und
    > da sollte jedem Klar sein das egal mit wieviel Förderprogrammen und
    > bezahlten Fortbildungen, du nicht jeden von den 20 Millionen Arbeitslosen
    > dazu bekommst ein Mathestudium erfolgreich zu absolvieren.
    Es gibt genug Naturwissenschaftler die man ausbilden könnte ohne viel Aufwand. Es arbeiten ja schon viele Physiker, Mathematiker in der IT. Und da ist noch viel Potential. Wenn man sich alleine mal anschaut wie Physiker in der Forschung bezahlt werden. Da wäre es locker drin diese abzuholen.
    Am Ende wollen aber Unternehmen in der Regel keine Kompromisse eingehen. Aber einen Mangel gibt es nicht. Angebot und Nachfrage:
    Wer mehr Nachfrage will muss eben sein Angebot hochschrauben und wenn er das nicht kann dann hat er einfach Pech gehabt. So wie ich als Kunde auch Pech habe wenn ich das Angebot trotz meiner Nachfrage nicht bezahlen will.
    Fachkräftemangel ist lachhaft. Als Kunde muss man mit dem Markt zurecht kommen und kann nur das kaufen was da ist.
    Aber die Unternehmen für die soll das nicht gelten. Wenn sie nicht bezahlen wollen/können dann soll das anders gelöst werden. Das dieser Widerspruch niemanden aufzufallen scheint ist irre.

  17. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: knabba 09.09.19 - 13:21

    Geistesgegenwart schrieb:
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    > knabba schrieb:
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    > > Geistesgegenwart schrieb:
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    > > > Netzweltler schrieb:
    > > >
    > >
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    >
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    > > > > Ganz einfach: Es gibt nicht genug Arbeit für alle.
    > > > > Mit der Formulierung "Fachkräftemangel" werden Millionen Leute, die
    > > die
    > > > > Wirtschaft für minderwertig hält und nicht braucht, systematisch
    > > > > ausgeblendet und ausgegrenzt,
    > > >
    > > > Naja du kannst nicht einfach so einen arbeitslosen Kohlekumpel zum
    > > > KI-Experten oder Data Analyst weiterbilden. Der will das vielleicht
    > auch
    > > > gar nicht. Die Arbeitslosenzahl und die Zahl der gesuchten
    > > Expertenstellen
    > > > korrelieren nicht. Auch 20 Millionen Arbeitslose werden nicht dazu
    > > führen,
    > > > dass alle freien IT Stellen besetzt werden können. Das eine hat mit
    > dem
    > > > anderen nix zu tun.
    > > >
    > > >
    > > > > Einen flächendeckenden "Fachkräftemangel" gibt es nicht. Daß in
    > > > bestimmten
    > > > > Bereichen bzgl. verfügbaren Arbeitskräften Angebot und Nachfrage
    > nicht
    > > > > zusammen passen, ist selbst in einer Rezession der Fall.
    > > >
    > > > Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. Bin
    > Freelancer
    > > > und in vielen Betrieben Vor-Ort - war noch nie in einer Abteilung die
    > > > "Einstellungsstop" hat sondern alle suchen immer aktiv und würden mehr
    > > > Einstellen wenn die geeigneten Bewerber da wären. Darunter kleine
    > Buden
    > > die
    > > > natürlich wenig Gehalt zahlen, aber auch Großkonzerne die sogar
    > > freiwillig
    > > > über IG Metall Tarif zahlen.
    > > " Im Bereich Softwareentwicklung herrscht definitiv Mangel. "
    > > Nein:
    > > Erstens, gibt es keinen "Mangel". Ich als Konsument kann auch nicht
    > > sagen:"Hey es gibt da einen "Lamborghini Sian" Mangel weil er limitiert
    > > ist.
    > > Ich kann auch nicht sagen, dass es einen iPhone-Mangel gibt weil ich
    > nicht
    > > bereit bin 1000¤ für das neuste Iphone auszugeben.
    > > Das ist der Markt auf dem man sich wenn es einem passt beruft.
    > > Aber wenn es einem nicht passt dann gibt es einen "Mangel" oder wie
    > google
    > > und MS es gemacht haben haben sie inoffiziell sich keine Fachkräfte
    > > abgeworben, damit die Gehälter nicht steigen.
    >
    > Deine ganze Argumentation habe ich hier im Thread auch schon widerlegt. Du
    > behauptest, der Mangel würde verschwinden wenn die Leute mehr zahlen. Das
    > kann aber nur funktionieren, wenn wir Millionen arbeitslose IT Experten
    > haben. Haben wir aber nicht. Wenn du jetzt irgendwo mehr zahlst bekommst du
    > zwar den IT Experten, der geht aber wo anders weg wo er dann wieder fehlt.
    > Es ist ein Nullsummenspiel!
    >
    > Den Lambo oder das iPhone kannst du in 2 Monaten nachproduzieren bei
    > gesteigerter Nachfrage. Eine IT Fachkraft braucht Jahre bis Jahrzente bis
    > er ausgebildet ist (z.B. Abi+Studium+ Berufserfahrung). Heute mehr zu
    > Zahlen beseitigt also den Mangel überhaupt nicht.
    Nein, sie begreifen es einfach nicht. Der "Markt" reguliert sich dann selbst. Natürlich ist die Fachkraft wo anders weg. Der hat aber auch kein Recht auf eine Fachkraft. Die muss man sich verdienen.
    Ich habe auch nicht das Recht auf eine Putzfrau für den Mindestlohn. Ich muss mich am Markt umschauen und dann kann ich ein Angebot abgeben das kann dann jemand annehmen.
    Wenn es keiner annimmt dann ist das "Fachkräftemangel"?
    Angebot und Nachfrage. Und so wie Produkte begrenzt sein können so ist es auch mit den Mitarbeitern.
    Niemand hat das Recht auf einen Mitarbeiter zu einem ihm genehmen Lohn.

    "Den Lambo oder das iPhone kannst du in 2 Monaten nachproduzieren bei gesteigerter Nachfrage. "
    Das ist unerheblich denn es wird nicht gemacht. Der genannte Lambo ist limitiert. Er wird nicht nachproduziert.
    Und ein iPhone könnte auch für 400¤ verkauft werden, wird es aber nicht. So einfach ist das. Oder herrscht ein iPhone-mangel weil ich nicht mehr als 400¤ ausgeben will?
    Tut mir leid aber ihr Weltbild ist leider leider verquer.

  18. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: Geistesgegenwart 09.09.19 - 13:30

    knabba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genug Naturwissenschaftler die man ausbilden könnte ohne viel
    > Aufwand. Es arbeiten ja schon viele Physiker, Mathematiker in der IT. Und
    > da ist noch viel Potential. Wenn man sich alleine mal anschaut wie Physiker
    > in der Forschung bezahlt werden. Da wäre es locker drin diese abzuholen.

    Dann fehlt es eben wieder an Forschern im Physikbereich. Es herrscht quasi vollbeschäftigung (die die jetzt Arbeitslos sind wollen oder können nicht arbeiten). Egal wo du eine Fachkraft herholst, die reisst ein Loch irgendwo anders rein. Das funktioniert nur, wenn du "Bullshitjobs" hast, also die Arbeitskraft vorher gar nicht gebraucht wurde (Betriebswirtschaftlich gesehen).

    > Am Ende wollen aber Unternehmen in der Regel keine Kompromisse eingehen.
    > Aber einen Mangel gibt es nicht. Angebot und Nachfrage:

    Angebot und Nachfrage sind ein theoretisches Konstrukt, und jeder der in einer VWL/BWL Vorlesung war darf sich auch daran erinnern, dass dieses Gesetz nur in unregulierten (!) Märkten gilt und nur bei unendlich kurzer Reaktionszeit (!!!). Der Arbeitsmarkt ist aber hochgradig reguliert (Midnestlohn, Tarifvertrag, Streikrecht, Kündigungsschutz, Mutterschutz, etc.) und alles anderes als unendliche kurze Reaktionszeiten versehen (Kündigungsfrist, und natürlich die Jahren bis Jahrzente bis neue Fachkräfte ausgebildet sind).

  19. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: taifun850 09.09.19 - 13:47

    Das ihr 600 Bewerbungen auf eine IT-Position bekommt bezweifele ich mal.

    Aus meiner Sicht gibt es definitiv einen Fachkräftemangel. Sowohl bei Entwicklern/Architekten, Abteilungsleitern als auch im höheren Management.

    Sowohl quantitativ als auch qualitativ. Da habe ich genügend Sachen erlebt. Bei der Qualität die ich in letzter Zeit erlebt habe verstehe ich sogar, dass genügend Arbeit nach Offshore/Nearshore gegeben wird.

    Und wenn ich dann noch sehe wie das Management mit Druck, Überstunden etc umgeht (und das auch noch agil nennt, bzw, sagt, dass das im Automobilsektor so ist), dann habe ich auch den Beweis für den Mangel im Management. Ich vermute in der Zwischenzeit, dass ich in einer Satiresendung mitspielen darf.

  20. Re: Wieso "Fachkräftemangel" statt Arbeitskräftemangel?

    Autor: knabba 09.09.19 - 13:53

    Blödsinn. Natürlich gilt Angebot und Nachfrage. Was sie meinen sind die damit verbundenen Kurven und Modelle.
    Diese sollen eben die Preiselastizität usw. beschreiben. Erkenntnisse daraus kann man dann auf die Realität übertragen oder auch nicht.

    Trotzdem bleit unsere Wirtschaft Angebot und Nachfrage. Wenn ich jetzt auf den Wochenmarkt gehe dann kann ich sagen: 1kg Äpfel für 1¤.
    Dann sagt mir der Besitzer vllt, nein/ja/usw. Wenn ich dann sage:"Nein? Es gibt eindeutig einen Mangel an Äpfeln!"
    Dann ist das nun mal lächerlich. Und gerade in der Wissenschaft wird man sehr schlecht bezahlt und da fehlt auch keiner. Ich bin selbst aus der Wissenschaft in die IT gewechselt weil es eben keinen Mangel gibt. Aber auch nicht in der IT. Auch da war ich nicht der einzige Bewerber. Und das davon abgesehen, dass es wie erwähnt auch wenn sie es nicht verstehen wollen es keinen Mangel gibt.
    Und Vollbeschäftigung herrscht schon mal gar nicht mit Zitat-Arbeitsagentur:
    "Die Arbeitslosenquote beträgt 5,1%, die Unterbeschäftigungsquote 6,9%."
    Im deutschen Wirtschaftswunder war die Quote bei ca. 1%. Ja, da kann man von Vollbeschäftigung reden.
    Fragen sie mal die Paketboten und wer sonst noch wie blöde ausgebeutet wird mit allen Tricks um um den Mindestlohn rum zu kommen was sie von ihrer Aussage halten.

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