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Verbrennen

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  1. Verbrennen

    Autor: Vinnie 09.05.18 - 17:16

    Noch in den Neunzigern hat mir ein Dipl.-Ing vom Philips-Labor gesagt: "Wir Menschen verbrennen Öl, ein Rohstoff für fast alles was wir herstellen. Aber wir Deppen füllen unsere PKW, LKW, Schiffe und Flugzeuge damit und verbrennen es."
    Und danach stellte er die Frage:" Was unsere Nachkommen in 1000 Jahren von uns halten wird?"
    Und gab sofort seine Meinung dazu:"Wahrscheinlich, dass wir noch schlimmere Barbaren sind als unsere Steinzeitgenossen vor 10.000 Jahren"

    Ich denke das gleiche kann man auch Anwenden auf die Verbrennung von Müll.

    Es wird wirklich mal Zeit das Energieproblem zu lösen. Komplett weg von Öl, Gas, Kohle.

    Eine Wirtschaft die komplett mit Solar, Wind, Wasserenergie auskommt.
    Diese speichern kann in H2.
    H2 nutzen dann die PKW, LKW, Flugzeuge, usw.

    Und die Produktion von Energie derart erweitern (ein kleines Stück Sahara reicht die Sonneneinstrahlung schon um den heutigen Primärenergie der Welt zu decken also Energie ist einfach in menschlichen Maßstab unendlich vorhanden) dass wir alles auch 100% recyceln können.

    Dann hätten wir eine 100% nachhaltige Wirtschaft.

    Ob wir das je schaffen werden?

  2. Re: Verbrennen

    Autor: dummzeuch 09.05.18 - 18:18

    Vinnie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob wir das je schaffen werden?

    Nein.

  3. Re: Verbrennen

    Autor: Keridalspidialose 09.05.18 - 20:14

    > Dann hätten wir eine 100% nachhaltige Wirtschaft.

    > Ob wir das je schaffen werden?

    Nicht mit einem System das nur Gewinnmaximierung und Kostenreduzierung als erstrebenswert definiert.

    ___________________________________________________________

  4. Re: Verbrennen

    Autor: b.mey 11.05.18 - 13:31

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dann hätten wir eine 100% nachhaltige Wirtschaft.
    >
    > > Ob wir das je schaffen werden?
    >
    > Nicht mit einem System das nur Gewinnmaximierung und Kostenreduzierung als
    > erstrebenswert definiert.

    Das dürfte weniger das Problem sein. Ein Nachhaltiges System kann schnell ein Stadium erreichen in dem es ökologisch und ökonomisch nachhaltig und sinnvoll ist. Man nehme z.B. die Papierrecyclequote in Deutschland. Das ist eine riesige Rohstoffindustrie die kostenlos Papier und Pappe beim Verbraucher an der Haustür abholt und dann recycelt und am Ende noch Geld damit verdient. Da erreichen wir in DE Recycling Quoten von 80% und mehr mittlerweile. Und das vor allem deshalb, weil Restmüll bei uns ein ordentliches Preisschild erhalten hat, und wir somit alles gerne annehmen, bei dem wir den Restmüll reduzieren können, also Geld sparen können.

    Ernergie aus Nordafrika wäre denkbar und technisch stemmbar. Und zwar wirtschaftlich. Wir könnten Strom als Energiequelle importieren wie heute Öl und Gas. In Marokko könnten Solarthermiekraftwerke entstehen die keine Proteste auslösen. Man müsste nur als EU mit Marokko und Energieunternehmen dort entsprechende Verträge mit langer Laufzeit (ab 10 Jahren+ ) vereinbaren, über die zu importierenden Energiemengen. Ja dann wären wir wieder von einem anderen Staat abhängig. So wie beim Uran, beim Öl, bei einem Großteil unseres Erdgases etc. Globalisierung sollte man halt nicht nur als Risiko sondern auch als Chance sehen.

    Jedenfalls ist der Strom mit aktueller Gleichspannungstransformation und Leitungen problemlos von Marokko nach Europa transportierbar ohne übermäßig hohe Verluste zu erzeugen. Er könnte in Solarthermiekraftwerken günstig und dennoch für alle Beteiligten gewinnbringend erzeugt und genutzt werden. Er wäre rund um die Uhr perfekt steuerbar, (denn Solarthermiekraftwerke in Marokko würden auch Nachts noch genug Energie liefern). Wir könnten damit alle Kern- Gas- und Kohlekraftwerke durch eine regelbare Grundlastfähige, wirtschaftlich rentable, für den Verbraucher günstige verlässliche Energiequelle in Europa ersetzen.

    Es ist schlicht politisch nicht gewollt. Es wäre eine Win-Win Situation. Natürlich wäre es auch denkbar, dass europäische Stromkonzerne in Marokko solche Kraftwerke bauen und betreiben.

    Es gibt fertige Modellrechnungen für diese Szenarien. Wie gesagt, sie wären auch in einem Gewinnoptimierten wirtschaftlichen Umfeld machbar. Wir würden uns aber von Marokko abhängig(er) machen. Daher wären Auch Anlagen in Tunesien, der Türkei und Griechenland denkbar. Weniger Leistungsfähig aber dafür durch die Redundanz risikomindernd.

    Solarthermiekraftwerke sind gar nicht so teuer. Günstiger als konventionelle Kraftwerke, ähnlich skalierbar und mit ähnlichen Leistungen. Aber sie setzen eben Infrastruktur in Wüstenregionen voraus.

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