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50 Jahre nach dem Tod ...

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  1. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 11:45

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder aber Variationen (kennt man sicherlich von Requiem for a Dream o.Ä.) -
    > das ist dann keine Kopiererei.
    wenn Samsung ein Handy nun in einer roten Variante rausbringt, wuerdest du das als schoepferische Tiefe ansehen?
    Ich sage nicht, dass es nichts wert ist ... ich hinterfrage nur den Grad der Kreativitaet ...

    > Da habe ich gestern einen schönen Anime-Film
    > gesehen - The Piano Forest; da geht's gen Ende auch darum, dass jemand mit
    > seinem eigenen Stil spielen soll.
    Das ist aber nicht neu ...
    ein Stil bringt doch nicht gleichzeitig ein neues Lied hervor ...

    > Die Kreativität ist nicht endlich bzw. ist sie nur so endlich, wie wir sie
    > für uns zulassen.
    > Allein die Anzahl der möglichen Tonfolgen (Klavier mit 88 Tasten macht ja
    > schon was her) ist nur an die Zeit gebunden.
    von den 88 Tasten sind aber nur 13 fuer eine Melodie noetig ... der Rest ist wiederholung!

    > Dass hauptsächlich nur "ganz tolle" neue Musik im Radio, im Fernsehen
    > gespielt wird, dafür kann man ja auch nichts, hehe.
    alle Musiker haben die gleiche Anzahl von toenen ... naemlich 13!

  2. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 11:47

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > andere Genres ;)
    >
    > Danke für deine Unterstützung ... *schnief* :P
    Andere Genres haben genau so viel/wenig Toene wie alle anderen auch!

    > Metal und Klassik - ich brauche jedenfalls nicht mehr als das.
    nunja, Metal ist auch nicht gerade ein Paradies an Abwechslung, mMn ... dann schon eher Klassik ...

    > Beides passt so gut zusammen (eher nutzt Metal auch mal klassische
    > Beilagen) ... rawr. :D

    > "Metal macht doch aggressiv!" - Beethovens 5. bewirkt da mehr
    > "Überlegenheit" als mancher Rock-/Metalsong :3
    Gab glaube ich mal eine Studie, in der gezeigt wurde, dass Klassik beim Autofahren agressiver macht , als Metal ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.15 11:47 durch neocron.

  3. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 11:53

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder aber Variationen (kennt man sicherlich von Requiem for a Dream o.Ä.)
    > -
    > > das ist dann keine Kopiererei.
    > wenn Samsung ein Handy nun in einer roten Variante rausbringt, wuerdest du
    > das als schoepferische Tiefe ansehen?
    > Ich sage nicht, dass es nichts wert ist ... ich hinterfrage nur den Grad
    > der Kreativitaet ...

    Eine Variation ist etwas Anderes als das, was du angesprochen hast.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Variation_%28Musik%29

    > > Da habe ich gestern einen schönen Anime-Film
    > > gesehen - The Piano Forest; da geht's gen Ende auch darum, dass jemand
    > mit
    > > seinem eigenen Stil spielen soll.
    > Das ist aber nicht neu ...
    > ein Stil bringt doch nicht gleichzeitig ein neues Lied hervor ...

    Doch. ;)
    Schau dir den Film an oder lass es, aber man nimmt Dinge nun einmal anders wahr.

    > > Die Kreativität ist nicht endlich bzw. ist sie nur so endlich, wie wir
    > sie
    > > für uns zulassen.
    > > Allein die Anzahl der möglichen Tonfolgen (Klavier mit 88 Tasten macht
    > ja
    > > schon was her) ist nur an die Zeit gebunden.
    > von den 88 Tasten sind aber nur 13 fuer eine Melodie noetig ... der Rest
    > ist wiederholung!

    Die Tonhöhe ist ebenfalls entscheidend für die Einwirkung, daher hat man 88 Tasten zur Verfügung. Man muss nicht die gleiche Melodie (Folge von Tönen) eine Oktavlage höher spielen, man kann sie variieren oder gar komplett anders spielen.

    > > Dass hauptsächlich nur "ganz tolle" neue Musik im Radio, im Fernsehen
    > > gespielt wird, dafür kann man ja auch nichts, hehe.
    > alle Musiker haben die gleiche Anzahl von toenen ... naemlich 13!

    Und einige nutzen nicht einmal alle davon. :)
    "ganz tolle" - nicht ernst gemeint; heutzutage wird (das, was im Radio/Fernsehen zu hören ist) nur Scheiße produziert :D

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  4. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 12:02

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > andere Genres ;)
    > >
    > > Danke für deine Unterstützung ... *schnief* :P
    > Andere Genres haben genau so viel/wenig Toene wie alle anderen auch!

    Andere Genres nutzen verschiedene Instrumente und dementsprechend wirkt sich die Melodie auch anders aus. Im Endeffekt sind es die gleichen Töne, die Einwirkung ist aber auch eine Eigenschaft, die nicht vergessen werden sollte.

    > > Metal und Klassik - ich brauche jedenfalls nicht mehr als das.
    > nunja, Metal ist auch nicht gerade ein Paradies an Abwechslung, mMn ...
    > dann schon eher Klassik ...

    Dann kennst du aber nicht viel. :/

    > > Beides passt so gut zusammen (eher nutzt Metal auch mal klassische
    > > Beilagen) ... rawr. :D
    >
    > > "Metal macht doch aggressiv!" - Beethovens 5. bewirkt da mehr
    > > "Überlegenheit" als mancher Rock-/Metalsong :3
    > Gab glaube ich mal eine Studie, in der gezeigt wurde, dass Klassik beim
    > Autofahren agressiver macht , als Metal ...

    Interessant. :D

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.15 12:10 durch xSynth.

  5. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: PG 20.01.15 - 12:05

    tezmanian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso also bekommen Künstler hier so eine Extrawurst, es ist nicht
    > weniger Anspruchsvoll eine tolle Erfindung zu präsentieren.
    Weil es verschiedene Sorten des Schutzes sind, die entsprechend auch anders wirken.

    Wenn du als Techniker dein Werk urheberrechtlich schützen willst, ist das möglich: Veröffentliche deinen Bauplan (oder was auch immer du so hast), schreib "Copyright 2015 tezmanian" drauf (und das ist noch nicht einmal nötig), und die Rechte am Bauplan gehören für dein Leben + 70 Jahre lang dir und deinen Erben.

    Es hilft nur nichts gegen Leute, die die Konstruktion dann nachahmen.

    Andersherum: Wenn die ersten Autoren von Justizthrillern, Agententhrillern, Jugenddystopien, Vampirgeschichten-für-Teens, Zauberlehrlingen, ... jeweils ein Patent erhalten hätten, wären die Buchläden jetzt ziemlich leer. Das Urheberrecht schützt nämlich nicht vor Nachahmern, nur vor Kopierern.

    Das eine schützt aggressiver (und hat dafür höhere Hürden und kürzere Laufzeiten), das andere langfristiger (dafür kommt man relativ leicht drumherum).

  6. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: El Beaver 20.01.15 - 12:05

    Relevantes Video dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=DAcjV60RnRw&ab_channel=Vsauce

  7. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: Dwalinn 20.01.15 - 12:14

    Es wird damit Geld verdient nur kommt das Geld nicht bei den nachfahren an. Das empfinde ich als ungerecht, anderseits ist es auch eine Frechheit das die Tolkien Bücher zu Wucherpreisen verkauft werden (als ich das letzte mal geguckt habe waren die Hardcovers noch deutlich teurer als nagelneue Stephen King Bücher... die es nach spätestens 2 Jahren als Taschenbuch für 10¤ gibt)

  8. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: Captain 20.01.15 - 12:17

    Ganz einfach, Patente dauern nicht länger weil auch andere Geld früher verdienen wollen, Urheberrecht dauert sol lange, damit wenige weiter Geld verdienen können...

    Das System wird durch monitäre Interessen bestimmt...

  9. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 12:34

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie xSynth schon passend schreibt: Es ist das, was wir aus dem
    > vorgegeben
    > > erschaffen. Von den ganzen kopierten Stücken und dem immer gleichen
    > > Radio/Pop/Einheitsbrei halte ich auch nichts. Zum Glück gibt es auch
    > noch
    > > andere Genres ;)
    >
    > Danke für deine Unterstützung ... *schnief* :P
    >
    > Metal und Klassik - ich brauche jedenfalls nicht mehr als das.
    > Beides passt so gut zusammen (eher nutzt Metal auch mal klassische
    > Beilagen) ... rawr. :D

    Interessante Kombination. Aber ich muss ebenfalls gestehen, dass ich von beiden Genres bis vor kurzem auch nciht viel gehalten habe. Wenn dir aber jemand mal einen kleinen Einblick gibt und du dich darauf einlässt, dann findet man selbst bei Metal ganz interessante Stücke - ich war jedenfalls erstaunt.

    > "Metal macht doch aggressiv!" - Beethovens 5. bewirkt da mehr
    > "Überlegenheit" als mancher Rock-/Metalsong :3

    Von der besagten Studie habe ich auch schon gehört ;)
    Klassischere Musik soll wohl durch Tempo- und andere Wechsel sehr viel mehr Aufmerksamkeit erfordern, als dass z.B. bei Metal oder Pop der Fall ist.

  10. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 12:41

    Allein die Kombination mit anderen Melodien in einer anderen Oktave macht ein Lied sehr viel abwechslungsreicher, als man denkt.

    Oder nimm allein die Länge eines Abschnitts, da lässt sich unendlich viel variieren. Nur der heutige Einheitsbrei macht das nicht, weil sich Einheitsbrei anscheinend immer noch gut verkauft.

  11. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: Omnibrain 20.01.15 - 12:41

    Klar doch ... erfindungen wie das Rad, Zylinderschloss, Aspirin z.b. waren nach kurzer Zeit vollkommen unbedeutend. Auch der Transitor/Computer wird bald uninterressant genauso wie das Telefon :)

    -> Nicht den Fehler machen gewisse Leuchtturm Werke mit allem zu vergleichen. Für die meisste Musik aus Mozarts Zeit begeistert sich heute auch niemand mehr :)

  12. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 13:02

    die Moeglichkeiten ein Audiofile durch bits aufzubauen ist aber sehr weit hergeholt ... (also theoretisch nur die Moeglichkeiten der Bits zu zaehlen ...)

    das wuerde heissen, wir degradieren Musik zu jedem Geraeusch, was wir uns vorstellen koennen ...

  13. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 13:04

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Moeglichkeiten ein Audiofile durch bits aufzubauen ist aber sehr weit
    > hergeholt ... (also theoretisch nur die Moeglichkeiten der Bits zu zaehlen
    > ...)

    Mal abgesehen davon ...

    > das wuerde heissen, wir degradieren Musik zu jedem Geraeusch, was wir uns
    > vorstellen koennen ...

    ... Musik kann aus allem bestehen, was wir uns vorstellen können (an Geräuschen).
    Ab wann ist Musik für dich Musik?

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  14. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 13:13

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Variation ist etwas Anderes als das, was du angesprochen hast.
    > de.wikipedia.org
    und das genuegt genau dessen, was ich sagte!
    Eine Variation greift ein Thema (eine Melodie) also auf und veraendert einzelne Merkmale ... wo das jetzt ein Unterschied sein soll, musst du mir mal erklaeren ...

    > > Das ist aber nicht neu ...
    > > ein Stil bringt doch nicht gleichzeitig ein neues Lied hervor ...
    >
    > Doch. ;)
    nein, tut mir leid ... wenn dem so waere, gaebe es keine Abgaben von Ray Parker Jr. an Huey Lewis ...
    oder sonstige Vergleiche!

    > Schau dir den Film an oder lass es, aber man nimmt Dinge nun einmal anders
    > wahr.
    was hat das mit einem neuen Lied zu tun?
    Man nimmt auch ein rotes Samsung S4 von einem Blauen anders wahr ... deshalb ist es aber noch kein neues Smartphone Modell!
    Und schon gar kein Genie-Streich!


    > Die Tonhöhe ist ebenfalls entscheidend für die Einwirkung, daher hat man 88
    > Tasten zur Verfügung.
    tonhoehe ist fuer die Melodie egal ... eine Melodie ist die gleiche, wie eine andere, auch wenn diese hoch oder runter transponiert wurde!
    Unterschiedliche Wirkungen kann es sicherlich haben, ob ich einen Ton nach oben anschlage oder den selben Ton nach unten ...
    Die Melodie bleibt aber das Gleiche ...

    > Man muss nicht die gleiche Melodie (Folge von Tönen)
    > eine Oktavlage höher spielen, man kann sie variieren oder gar komplett
    > anders spielen.
    Komplett anders, hiesse es awere eine andere Nummer ... aber ma nmuss schon unterscheiden ob tatsaechlich eine neue Melodie hervorkommt, oder nicht ...

    > Und einige nutzen nicht einmal alle davon. :)
    > "ganz tolle" - nicht ernst gemeint; heutzutage wird (das, was im
    > Radio/Fernsehen zu hören ist) nur Scheiße produziert :D

    Meine Interpretation genuegt nicht der Definition. Das muss ich gestehen ...
    eigentlich koennte Musik alles sein ... nur wird es das nicht ... Der Mensch bewegt sich bei Musik in Mustern, und dort in einigen wenigen Mustern ... das geht bereits seit Jahrhunderten so ... warum sollte sich das ploetzlich aendern?

  15. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 13:16

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Musik kann aus allem bestehen, was wir uns vorstellen können (an
    > Geräuschen).
    > Ab wann ist Musik für dich Musik?
    Wenn die Mehrheit der Weltbevoelkerung das Gehoerte als Musik bezeichnen wuerden ...
    waere alles Musik, braeuchten wir das Wort Musik nicht, und "Geraeusch" wuerde genuegen ...

  16. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 13:18

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird damit Geld verdient nur kommt das Geld nicht bei den nachfahren an.
    Warum sollte es bei den Nachfahren ankommen?
    ist das der Anspruch?
    Nachkommen zu finanzieren?

    > Das empfinde ich als ungerecht,
    warum? was haben die Nachkommen damit getan?

    > anderseits ist es auch eine Frechheit das
    > die Tolkien Bücher zu Wucherpreisen verkauft werden (als ich das letzte mal
    > geguckt habe waren die Hardcovers noch deutlich teurer als nagelneue
    > Stephen King Bücher... die es nach spätestens 2 Jahren als Taschenbuch für
    > 10¤ gibt)
    nunja, das ist noch ein weiteres Problem!

  17. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 13:29

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andere Genres nutzen verschiedene Instrumente und dementsprechend wirkt
    > sich die Melodie auch anders aus. Im Endeffekt sind es die gleichen Töne,
    > die Einwirkung ist aber auch eine Eigenschaft, die nicht vergessen werden
    > sollte.
    Ich sage nicht, dass es ueberhaupt keinen Wert hat ... ich hinterfrage die Kreativitaet dabei!
    Ok. Stell dir vor Samsung verkauft das Galaxy S5 fuer 500 Euro ...
    jetzt kommt einer daher, und bietet zu dem S5 ein neues Cover an ... in einer voellig anderen Farbe. Ja sogar ein voellig anderes Material ...
    Die Anmutung des S5 wurde voellig geaendert ... Es sieht ganz anders aus ...
    Es ist aber ein Galaxy S5 ... auch wenn huebscher verpackt ...
    Der Cover-Hersteller hat nicht den gaenzlichen Anteil an der Schoepfung ... er hat nicht mal den mehrheitlichen ... der Wert seiner Verbesserung steht nicht im Vergleich zu dem, was vorher kreiert wurde ...

    > Dann kennst du aber nicht viel. :/
    mit der Vermutung liegst du falsch ...

    Ich moechte auch nochmal klarstellen ... es geht nicht darum die Musik zu degradieren ... auch ich hoere gern neue Variationen, neue Lieder aus den verschiedensten Genres ...
    nur sehe ich dort auch viel Wiederholung, was mich halt an der Kreativitaet selbst zweifeln laesst! Die Ergebnisse koennen denoch top sein. Ich bin sogar der Meinung viele original-Songs sind nicht perfekt. Es gibt genuegend Beispiele, wo ich glaube, dass Variationen besser, als das Original sind! Aber denoch kann ich demjenigen, der die Variation erstellt hat, nicht die gleiche Schoepfungshoehe anrechnen, wie demjenigen, der die jeweilige Melodie tatsaechlich aus dem nichts erschaffen hat!

  18. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 13:30

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Variation ist etwas Anderes als das, was du angesprochen hast.
    > > de.wikipedia.org
    > und das genuegt genau dessen, was ich sagte!
    > Eine Variation greift ein Thema (eine Melodie) also auf und veraendert
    > einzelne Merkmale ... wo das jetzt ein Unterschied sein soll, musst du mir
    > mal erklaeren ...

    Eine Farbänderung ist zwar in der Einwirkung anders (s.u.), aber nicht das, was eine Variation in diesem Sinne wirklich ausmacht; es ist nicht das, was ich mir (entschuldige) darunter vorstelle.
    Klar kannst du - um es etwas in die Richtung zu bringen, die du ansprichst - ein Stück einfach etwas schneller spielen, das ist keine wahre Leistung, finde ich - aber das ist für mich dann auch nicht das, was eine Variation ausmacht.

    > > > Das ist aber nicht neu ...
    > > > ein Stil bringt doch nicht gleichzeitig ein neues Lied hervor ...
    > >
    > > Doch. ;)
    > nein, tut mir leid ... wenn dem so waere, gaebe es keine Abgaben von Ray
    > Parker Jr. an Huey Lewis ...
    > oder sonstige Vergleiche!

    Wie gesagt - schau dir den Film an oder lass es diesbezüglich sein. Selbst dasselbe Stück kann - je nach Spielenden - anders auf dich einwirken, dementsprechend andere Dinge in dir hervorrufen, dich fühlen lassen ...
    Man muss sich nur auf die Dinge einlassen, wer das nicht macht, der kann auch nicht mitreden.

    > > Schau dir den Film an oder lass es, aber man nimmt Dinge nun einmal
    > anders
    > > wahr.
    > was hat das mit einem neuen Lied zu tun?
    > Man nimmt auch ein rotes Samsung S4 von einem Blauen anders wahr ...
    > deshalb ist es aber noch kein neues Smartphone Modell!
    > Und schon gar kein Genie-Streich!

    Es geht um den Spielenden, nicht den Hörer. Der Spielende nimmt das Gehörte (z.B. ein Stück von Beethoven) anders wahr, kann sich mehr darunter vorstellen und dies dann seinem Stil anpassen (ein "neues" Stück schaffen, was doch nur eine Variation dessen ist - oder auch nicht?), das dabei Empfundene äußern.

    > > Die Tonhöhe ist ebenfalls entscheidend für die Einwirkung, daher hat man
    > 88
    > > Tasten zur Verfügung.
    > tonhoehe ist fuer die Melodie egal ... eine Melodie ist die gleiche, wie
    > eine andere, auch wenn diese hoch oder runter transponiert wurde!
    > Unterschiedliche Wirkungen kann es sicherlich haben, ob ich einen Ton nach
    > oben anschlage oder den selben Ton nach unten ...
    > Die Melodie bleibt aber das Gleiche ...

    Die Tonhöhe ist entscheidend für die Einwirkung.
    Die Melodie wirkt anders ein, wenn man diese tief und schnell oder hoch und langsam oder vice versa spielt - DAS macht auch Musik aus.

    > > Man muss nicht die gleiche Melodie (Folge von Tönen)
    > > eine Oktavlage höher spielen, man kann sie variieren oder gar komplett
    > > anders spielen.
    > Komplett anders, hiesse es awere eine andere Nummer ... aber ma nmuss schon
    > unterscheiden ob tatsaechlich eine neue Melodie hervorkommt, oder nicht

    Ja und? Wusstest du, dass es in klassischen Stücken auch "Teile" gibt - also Abschnitte?
    Man kann es nicht immer hören, es gibt eindeutig Unterscheidbares - ja ... aber das muss nicht immer gegeben sein. ;)

    > > Und einige nutzen nicht einmal alle davon. :)
    > > "ganz tolle" - nicht ernst gemeint; heutzutage wird (das, was im
    > > Radio/Fernsehen zu hören ist) nur Scheiße produziert :D
    >
    > Meine Interpretation genuegt nicht der Definition. Das muss ich gestehen
    > ...
    > eigentlich koennte Musik alles sein ... nur wird es das nicht ... Der
    > Mensch bewegt sich bei Musik in Mustern, und dort in einigen wenigen
    > Mustern ... das geht bereits seit Jahrhunderten so ... warum sollte sich
    > das ploetzlich aendern?

    Allein das Aufschlagen von Steinen, das Durchlaufen einer Pfütze, das Wehen des Windes (Pfeifen auch) - einzelne Töne, die wir wahrnehmen sind ebenfalls schon Musik, nur nicht (glaube ich) per Definition. Die Empfindung dabei ist das Entscheidende, was das Gehörte zu Musik werden lässt ... oder zu Scheiße. :)

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  19. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 13:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Andere Genres nutzen verschiedene Instrumente und dementsprechend wirkt
    > > sich die Melodie auch anders aus. Im Endeffekt sind es die gleichen
    > Töne,
    > > die Einwirkung ist aber auch eine Eigenschaft, die nicht vergessen
    > werden
    > > sollte.
    > Ich sage nicht, dass es ueberhaupt keinen Wert hat ... ich hinterfrage die
    > Kreativitaet dabei!
    > Ok. Stell dir vor Samsung verkauft das Galaxy S5 fuer 500 Euro ...
    > jetzt kommt einer daher, und bietet zu dem S5 ein neues Cover an ... in
    > einer voellig anderen Farbe. Ja sogar ein voellig anderes Material ...
    > Die Anmutung des S5 wurde voellig geaendert ... Es sieht ganz anders aus
    > ...
    > Es ist aber ein Galaxy S5 ... auch wenn huebscher verpackt ...
    > Der Cover-Hersteller hat nicht den gaenzlichen Anteil an der Schoepfung ...
    > er hat nicht mal den mehrheitlichen ... der Wert seiner Verbesserung steht
    > nicht im Vergleich zu dem, was vorher kreiert wurde ...

    Bei musikalischen Variationen kann es vorkommen, dass du das eigentliche Stück nicht wiedererkennst, obwohl es ähnlich klingt, auch kann es vorkommen, dass du es auf jeden Fall raushörst und es einordnen kannst. *

    Bei diesem Vergleich siehst du immer das Handy im Endeffekt - es sei denn, man lässt dich derartig verblenden ... aber so weit gehen wir nicht, hehe. Eine andere Farbgestaltung ändert nicht das Handy.
    Eine andere Farbgestaltung im musikalischen Sinne breitet sich auf mehr Aspekte aus - daher siehe *.

    > > Dann kennst du aber nicht viel. :/
    > mit der Vermutung liegst du falsch ...

    Dann kennst du nicht viel bezüglich der Metalszene, wenn du meinst, dass es kaum Abwechslung gibt (ums grob zu formulieren).

    > Ich moechte auch nochmal klarstellen ... es geht nicht darum die Musik zu
    > degradieren ... auch ich hoere gern neue Variationen, neue Lieder aus den
    > verschiedensten Genres ...
    > nur sehe ich dort auch viel Wiederholung, was mich halt an der Kreativitaet
    > selbst zweifeln laesst! Die Ergebnisse koennen denoch top sein. Ich bin
    > sogar der Meinung viele original-Songs sind nicht perfekt. Es gibt
    > genuegend Beispiele, wo ich glaube, dass Variationen besser, als das
    > Original sind!

    Im Endeffekt bleibt dein Empfinden um auch das hier machen zu können:
    > Aber denoch kann ich demjenigen, der die Variation erstellt
    > hat, nicht die gleiche Schoepfungshoehe anrechnen, wie demjenigen, der die
    > jeweilige Melodie tatsaechlich aus dem nichts erschaffen hat!

    Du siehst die Welt anders, all die Dinge, die Menschen, das Gesagte und Gehörte - es heißt aber nicht, dass eine Variation keine Neuempfindung einer bereits bekannten Melodie hervorrufen kann.

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  20. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 13:39

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... Musik kann aus allem bestehen, was wir uns vorstellen können (an
    > > Geräuschen).
    > > Ab wann ist Musik für dich Musik?
    > Wenn die Mehrheit der Weltbevoelkerung das Gehoerte als Musik bezeichnen
    > wuerden ...
    > waere alles Musik, braeuchten wir das Wort Musik nicht, und "Geraeusch"
    > wuerde genuegen ...

    Die Mehrheit kann mich mal. ;)
    Es geht nicht um das, was viele, die meisten oder wirklich "fast alle" dabei empfinden, sondern um die individualisierte Einstellung dessen. Auch wenn ich "was wir uns vorstellen" schrieb, so ging es in diesem Fall nur um uns beide (rawr) - haha. :D

    Wenn du meinst, dass es für dich (wie) Musik, wenn jemand ein Streichholz anzündet, dann ist das so für dich - ich könnte das dann nicht nachvollziehen, oder vielleicht doch.
    :)

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

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IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

Disney+ im Test: Ein Fest für Filmfans
Disney+ im Test
Ein Fest für Filmfans

Wir haben Disney+ vor dem Deutschlandstart getestet und sind begeistert. Das Abo ist perfekt für Familien mit Schulkindern. Filmfans können sich über Bonusmaterial freuen, das Amazon Prime Video, Netflix und Sky gar nicht kennen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Disney+ The Mandalorian gibt es in Deutschland im Wochenturnus
  2. Rabatte für Disney+ Disney erlaubt Aussetzen des vergünstigten Jahresabos
  3. Netflix-Konkurrenz Disney+ für Telekom-Kunden ein halbes Jahr gratis

  1. Recht auf Vergessenwerden: Französisches Gericht kassiert Strafe gegen Google
    Recht auf Vergessenwerden
    Französisches Gericht kassiert Strafe gegen Google

    Im Streit um das sogenannte Recht auf Vergessenwerden hat das oberste Verwaltungsgericht in Frankreich ein altes Urteil gegen Google widerrufen.

  2. SpaceX: DragonXL soll Raumstation im Mondorbit versorgen
    SpaceX
    DragonXL soll Raumstation im Mondorbit versorgen

    Größere Frachter sollen mit größeren Raketen eine kleinere Raumstation versorgen, die weiter weg ist. SpaceX bekommt einen Teil eines 7-Milliarden-Dollar-Auftrags.

  3. Coronavirus: Google stellt Millionenbeträge für Unternehmen zur Verfügung
    Coronavirus
    Google stellt Millionenbeträge für Unternehmen zur Verfügung

    Insgesamt 800 Millionen US-Dollar stellt Google für Unternehmen und die WHO in Form von Fonds und Gutschriften für Werbeanzeigen zur Verfügung.


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