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50 Jahre nach dem Tod ...

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  1. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 14:09

    ich glaube, da bin ich zu strikt gestrikt :D

    ich brauche eine Abgrenzung zwischen diesen Konstrukten ...

    Ich mag zB. die Abgrenzung der Kunst ...
    und unter diese wuerde ich Musik auch stellen wollen, wenn man damit nicht die Komplexitaet degradieren wuerde!
    Etwas ist Kunst, wenn es keinen anderen Grund fuer die Existenz gibt, als Kunst zu sein!
    Problem dabei ist (sowohl in Musik als auch allen anderen Kuensten), auch etwas vollkommen ohne Komplexitaet, etwas absolut primitives faellt unter diese Definition ...
    Nur in Kunst/Musik kann man aber etwas Primitives so gut vermarkten!

  2. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 14:12

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich glaube, da bin ich zu strikt gestrikt :D

    Hehe.

    > ich brauche eine Abgrenzung zwischen diesen Konstrukten ...

    Verstehe ich.

    > Ich mag zB. die Abgrenzung der Kunst ...
    > ...
    > Etwas ist Kunst, wenn es keinen anderen Grund fuer die Existenz gibt, als
    > Kunst zu sein!

    Anderer Grund für Existenz: es ist Scheiße. Oder es ist Müll - oder beides. Es steht nur herum, weil's niemand Anderes weggebracht hat.
    Die Empfindung jedes Einzelnen müsste berücksichtigt werden ... :/



    > Problem dabei ist (sowohl in Musik als auch allen anderen Kuensten), auch
    > etwas vollkommen ohne Komplexitaet, etwas absolut primitives faellt unter
    > diese Definition ...
    > Nur in Kunst/Musik kann man aber etwas Primitives so gut vermarkten!

    Wie gehabt (einmal das Bild) und zu dem noch ...
    > und unter diese wuerde ich Musik auch stellen wollen, wenn man damit nicht
    > die Komplexitaet degradieren wuerde!
    Wieso würde die Komplexität degradiert werden? Das verstehe ich nicht :/

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.15 14:17 durch xSynth.

  3. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 14:20

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso würde die Komplexität degradiert werden? Das verstehe ich nicht :/
    Nunja, ist evtl. verwirrend ausgedrueckt von mir ...
    Fuer Schoepfungstiefe, kreativitaet bedarf es nach meinem Verstaendnis eine gewisse Komplexitaet ... eine gewisse Problemtiefe ...
    wenn ich musik, die teils aufs einfachste zusammengeschustert/-kopiert, als neue Musik ansehe, degradiere ich all diejenigen, die wirklich komplexe Werke/Songs erstellen!
    Ein billiges Musikalisch nicht anspruchsvolles Lied scheint am Ende den gleichen Wert (Preis) zu haben, wie eine komplexe neue Komposition ...
    das finde ich schade ... und degradiert die letztere ...

  4. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 14:25

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSynth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso würde die Komplexität degradiert werden? Das verstehe ich nicht :/
    > Nunja, ist evtl. verwirrend ausgedrueckt von mir ...
    > Fuer Schoepfungstiefe, kreativitaet bedarf es nach meinem Verstaendnis eine
    > gewisse Komplexitaet ... eine gewisse Problemtiefe ...
    > wenn ich musik, die teils aufs einfachste zusammengeschustert/-kopiert, als
    > neue Musik ansehe, degradiere ich all diejenigen, die wirklich komplexe
    > Werke/Songs erstellen!
    > Ein billiges Musikalisch nicht anspruchsvolles Lied scheint am Ende den
    > gleichen Wert (Preis) zu haben, wie eine komplexe neue Komposition ...
    > das finde ich schade ... und degradiert die letztere ...

    Das mehr Sinn, Alter! Hehe.
    Klingt nachvollziehbar und logisch durchdacht, der Nachgeschmack betrübt mich doch etwas ... zurück zum Thema!

    Ich stimme dir da zu, doch leider liegt es an der Masse, was "tolle neue Scheiße" und was "total doofe Scheiße" ist - dementsprechend wird es schwieriger "wahre" Kunst bzw. deine angesprochene Komplexität zu erkennen oder diese zu finden(!).
    Das Einzige, was ich wirklich hören kann, nicht dauerhaft hintereinander, aber ab und an mal wieder, ist Klassik. Bei allem anderen Zeug (ZEUCH!) suche ich etwas Neues ... leider finde ich kaum Bands, die meinen Ansprüchen entspricht, nicht voll und ganz ... Hm.
    Momentan bin ich jedoch zufrieden :)

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  5. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 15:08

    xSynth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mehr Sinn, Alter! Hehe.
    > Klingt nachvollziehbar und logisch durchdacht, der Nachgeschmack betrübt
    > mich doch etwas ... zurück zum Thema!
    >
    > Ich stimme dir da zu, doch leider liegt es an der Masse, was "tolle neue
    > Scheiße" und was "total doofe Scheiße" ist - dementsprechend wird es
    > schwieriger "wahre" Kunst bzw. deine angesprochene Komplexität zu erkennen
    > oder diese zu finden(!).
    richtig. Und die Komplexitaet als mass kommt auch nur von mir!
    Ich kann damit nicht generell sagen, dass komplexe Werke besser sind, oder mehr wert ...
    ich kann es dann nur darauf reduzieren, was es an Arbeitskosten benoetigt um ein solches Werk zu kreieren! Aber ob das das Mass sein soll, ist auch fraglich ...


    > Das Einzige, was ich wirklich hören kann, nicht dauerhaft hintereinander,
    > aber ab und an mal wieder, ist Klassik. Bei allem anderen Zeug (ZEUCH!)
    > suche ich etwas Neues ... leider finde ich kaum Bands, die meinen
    > Ansprüchen entspricht, nicht voll und ganz ... Hm.
    > Momentan bin ich jedoch zufrieden :)
    Geht mir aehnlich ... ich gebe mich auch durchaus mit einfacherer Musik zufrieden ... es muss gar nicht immer absolut einem Genie entspringen ...

  6. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 16:54

    Selbst wenn du Musik auf 13 Töne herunterbrichst (was ich für groben Unfug halte):

    Es würden sich knapp 6 Milliarden einfache Kombinationen der Tasten ergeben, pro Takt. Da kann man praktisch immer was neues mit erschaffen.

  7. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 18:10

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn du Musik auf 13 Töne herunterbrichst (was ich für groben Unfug
    > halte):
    was soll daran Unfug sein?
    es sind uebrigens 12 ... die 13 waren ein Typo meinerseits ... wie ich gerade feststelle ...

    > Es würden sich knapp 6 Milliarden einfache Kombinationen der Tasten
    > ergeben, pro Takt.
    pro takt?
    seit wann gibt es eine festgelegte Anzahl von Noten pro Takt?
    Wie kommst du auf die 6 Milliarden?

    > Da kann man praktisch immer was neues mit erschaffen.
    theoretisch koennte man das ... praktisch nur eben kaum ...
    Wenn es naemlich so waere, wuerden sich nicht staendig in moderner Musik die Themen wiederholen!

  8. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: burzum 20.01.15 - 18:17

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tolkien ist 2023 50 Jahre tot... das würde bedeuten das seine Werke die
    > jetzt für 20¤ neupreis verkauft werden gratis sind.....

    Der Schreiner der den Eichentisch meiner Großmutter gemacht hat ist heute sicher auch schon mehr als 50 Jahre tot, genutzt wird der Tisch noch immer.

    > Ob das gerecht ist oder ungerecht ist eine andere Sache.

    Tja... Der Umkehrschluß wäre das ich also Nutzungsgebühren an die Nachfahren des Schreiners zahlen soll? Oder die Nachkommen eine Gebühr bei Weiterverkauf bekommen?

    Warum sollten die Nachkommen von "Künstlern" ohne eigene Leistung zu erbringen profitieren? Das tun sie ja bereits schon durch das Erbe, es sei denn es wurde alles zu Lebzeiten verpraßt.

    Für Bücher und andere Medien fallen lediglich lächerlich geringe Reproduktionskosten an. Würde man den exakt gleichen Tisch heute noch mal bauen lassen würde immerhin reale Arbeit geleistet werden müssen.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  9. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 18:34

    Laut dir ist die Zeit ja nicht ausschlaggebend, da sich später eh wieder alles wiederholt. Also kannst du nur einen Takt definieren, der genauso so viele Töne enthält, die es gibt. Dann errechnest du, wie viele verschiedene Kombinationen möglich sind. Ich glaub, 6 Milliarden sind noch zu wenig.

    Wie definierst du moderne Musik?

  10. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 19:15

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut dir ist die Zeit ja nicht ausschlaggebend, da sich später eh wieder
    > alles wiederholt. Also kannst du nur einen Takt definieren, der genauso so
    > viele Töne enthält, die es gibt. Dann errechnest du, wie viele verschiedene
    > Kombinationen möglich sind. Ich glaub, 6 Milliarden sind noch zu wenig.
    >
    > Wie definierst du moderne Musik?
    Musik, des 20. und 21. Jhds ...

  11. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 19:19

    Meinst du damit, die gesamte Musik aus den letzten 115 Jahren ist in etwa gleich?

  12. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: neocron 20.01.15 - 19:37

    Was heisst gleich?
    genau so gleich, wie eben alle Smartphones seit dem iphone "gleich" aussehen ... es gibt gewisse wiederholungen ...
    da wird hier gedreht und dort noch etwas geaendert ... aber im Prinzip wiederholen sich die Muster doch staendig ...
    Wie gesagt, es waere ja sonst nicht noetig 200 variationen von Parelbels Kanon in D zu "kreieren" ...
    Hast du in den letzten Jahren tatsaechlich etwas gehoert, was so, oder in anderer Kombination noch nie dagewesen ist?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.15 19:38 durch neocron.

  13. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: Moe479 20.01.15 - 19:39

    nur manchmal liegt der witz in der einfachkeit der dinge, manchmal ist ein stein nur ein stein, und in der kürze liegt bekanntlich die würze, wie man so schön sagt ... sprich man kann die lösung eines problems, z.b. 'gute musik erstellen', auch unnütz verkomplizieren, ist diese lösung dadurch automatisch mehr wert?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.15 19:40 durch Moe479.

  14. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: xSynth 20.01.15 - 19:47

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heisst gleich?
    > genau so gleich, wie eben alle Smartphones seit dem iphone "gleich"
    > aussehen ... es gibt gewisse wiederholungen ...

    Es gab schon vor dem iPhone Smartphones, hehe. Aber ich weiß, was du meinst.

    > da wird hier gedreht und dort noch etwas geaendert ... aber im Prinzip
    > wiederholen sich die Muster doch staendig ...
    > Wie gesagt, es waere ja sonst nicht noetig 200 variationen von Parelbels
    > Kanon in D zu "kreieren" ...
    > Hast du in den letzten Jahren tatsaechlich etwas gehoert, was so, oder in
    > anderer Kombination noch nie dagewesen ist?

    Leider kann man das nicht wirklich prüfen, ob es gänzlich "neu" ist, ob es das nicht schon einmal gab.
    Aber es gibt immer neue Klavierstücke - Variationen, die zwar ähnlich klingen, aber anders sind, auch eigene Stücke und natürlich auch "Cover"-Versionen - Kyle Landry z.B. kannst du dir ja mal antun.

    » Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung « - Serdar Somuncu

  15. Re: 50 Jahre nach dem Tod ...

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.15 - 19:55

    Ich kann das schlecht beurteilen, da ich Charts/Radio nicht höre. Ich habe tatsächlich viel einzigartiges in meiner Sammlung, was zumindest ich so noch nicht gehört habe (kann es ja doch schon mal gegeben haben).

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