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End to end und anonymisiert
Autor: torrbox 02.03.17 - 22:56
Schon ist das Problem gelöst. Sollten sie lieber ihr Geld in Aufklärung stecken, denn es hilft gar nix wenn der BND aufhört und 99 weiter machen.
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Re: End to end und anonymisiert
Autor: Evergrey 02.03.17 - 23:43
Du glaubst doch nicht wirklich dass der BND und andere Geheimdienste noch nicht in der Lage wären eine end-zu-end-verschlüsselung zu umgehen bzw zu knacken? Ganz schön blauäugig von dir. Und wenn man es nicht kann, dann kauft man die Informationen eben bei der NSA ein.
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Re: End to end und anonymisiert
Autor: Schnarchnase 03.03.17 - 00:21
Solange die Krypto stark ist und keine Hintertüren enthält, werden selbst die Geheimdienste nicht in der Lage sein sie in auch nur annähernd sinnvoller Zeit zu knacken.
Das müssen sie in der Regel allerdings auch nicht, die Metadaten reichen ihnen. Schließlich wollen die gar nichts beweisen, sondern im Zweifelsfall einfach nach gutdünken die verdächtige Personen ermorden lassen. Der beste Terrorismus den man sich für Demokratie kaufen kann, äh aber „wir“ sind natürlich die Guten. -
Re: End to end und anonymisiert
Autor: tha_specializt 03.03.17 - 14:30
Evergrey schrieb:
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> Du glaubst doch nicht wirklich dass der BND und andere Geheimdienste noch
> nicht in der Lage wären eine end-zu-end-verschlüsselung zu umgehen bzw zu
> knacken?
Da gibts nichts zu "glauben", das ist mathematisch unmöglich bzw. astronomisch unwahrscheinlich - selbst wenn der komplette Planet mit Rechern, die nichts anderes tun als Verschlüsselungen zu knacken bedeckt wäre hätte man IMMERNOCH keine Chance, jemals etwas zu erreichen. Willkommen in der Realität - (wirksame, moderne) Verschlüsselungen sind derart unumgehbar dass sogar der NSA bereits vor Jahren gesetzlich verankern musste dass in den USA keine Verschlüsselung stärker als 128Bit sein darf ... hat schon seiten Grund ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.17 14:31 durch tha_specializt. -
Re: End to end und anonymisiert
Autor: slead 03.03.17 - 18:01
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das es von Menschen gemachte Verschlüsselung gibt die andere Menschen nicht Knacken oder umgehen oder aushebeln können.
Der Weg ist doch irrelevant, egal ob Brute force (OK unwahrscheinlich) oder Lücken oder "Verwanzte" Hardware bzw Schnittstellen (Keyboard, Maus, Controller etc), Hauptsache es gibt eine Methode.
Ich sehe das als Investition, wenn das Ziel (Terrorist oder Regime gegener oder wer auch immer) es wert ist dann wird auch Geld und Aufwand rein gesteckt und Regeln bzw Gesetze sind dabei (wie einst Dr. Kritzinger irgendwo sagte) wie Eiscreme, schnell geschmolzen. -
Re: End to end und anonymisiert
Autor: torrbox 03.03.17 - 23:08
Natürlich wird da Geld reingesteckt. Viel sogar. Trivial ist sichere Verschlüsselung sicher nicht. Wer aber 16384bit RSA keys für GPG verwendet und noch eine Verschlüsselung obendrauf klatscht (z.B. Transportverschlüsselung), der kann sich sicher sein, dass das nie und nimmer geknackt wird. Vor allem nicht solange die Information Relevanz hat.
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Re: End to end und anonymisiert
Autor: tha_specializt 06.03.17 - 13:37
slead schrieb:
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> Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das es von Menschen
> gemachte Verschlüsselung gibt die andere Menschen nicht Knacken oder
> umgehen oder aushebeln können.
Tja ... wie gesagt : mit "Vorstellen" hat das nichts zu tun - das ist Mathematik und Logik. Es gibt keinen "Weg" solange die Verschlüsselung nicht kryptographisch "geknackt" wurde und mittlerweile gibt es so einige Algorithmen die sich als extrem resistent herauskristallisieren - selbst die optimistischsten, theoretischsten Umstände sind sehr weit von der umsetzbaren Realität entfernt und solange man zumindest 1x alle 2-3 Jahre sich über den aktuellen Stand informiert, ggf. alles mit einem neuen Algorithmus verschlüsselt wird man auch bis in alle Ewigkeit sicher sein.
Sorry, es gibt keine Superhacker die mit ihrem Zauberstab über den Bildschirm streichen, 30 Sekunden lang hart auf dem Keyboard herumhämmern und dann warten bis der Schriftzug "hacking ... HACKED!lol" erscheint, das ist eine (recht kindliche) Hollywood Fantasie.
>Der Weg ist doch irrelevant
Der "Weg" ist das EINZIG WICHTIGE - nur die Methode zählt, alles andere ist komplett irrelevant, die gesamte Idee "Kryptografie" basiert auf der Annahme dass die "Methode" nicht existiert und hoffentlich niemals existieren kann
>oder Lücken oder "Verwanzte" Hardware bzw Schnittstellen (Keyboard, Maus, Controller etc)"
Hat rein garnichts mit der Verschlüsselung zu tun. Null. Das ist so ähnlich als würde man die Tragfähigkeit eines Busenhalters daran festmachen was die Lieblingsfarbe der entspr. Frau ist und wo sie derzeit wohnt -- ein kompromittiertes System ist vollautomatisch und unwiederruflich ein unsicheres System
4 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.17 13:41 durch tha_specializt.



