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Momentchen mal, das würde dann ja heissen

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  1. Momentchen mal, das würde dann ja heissen

    Autor: Arcardy 12.10.13 - 23:23

    Das wenn wirkoich alles durch Maschinen ersetzt wird, weil die Technologie immer besser werden wird, nurnoch die leute Geld verdienen, die Maschienen und eine Werkstatt haben. Da aber ein Großteil der Menschen kein Geld mehr verdient, lohnt sich das für die Maschienenbetreiber nicht mehr, die Maschienen an zu haben.
    Das würde ja bedeuten, niemand würde mehr Geld besitzen :O

    Die drei Menschen, die am meisten in der IT-Welt bewirkt haben, sind ...
    *Zensiert*

  2. Re: Momentchen mal, das würde dann ja heissen

    Autor: mnementh 13.10.13 - 13:23

    Arcardy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wenn wirkoich alles durch Maschinen ersetzt wird, weil die Technologie
    > immer besser werden wird, nurnoch die leute Geld verdienen, die Maschienen
    > und eine Werkstatt haben. Da aber ein Großteil der Menschen kein Geld mehr
    > verdient, lohnt sich das für die Maschienenbetreiber nicht mehr, die
    > Maschienen an zu haben.
    > Das würde ja bedeuten, niemand würde mehr Geld besitzen :O
    An sich beschreibst Du einen Wirtschaftscrash: die Besitzer von Maschinen verdrängen menschliche Arbeiter, bis der Konsum so sehr geschädigt ist, dass er auch keine Waren mehr absetzt. Womit wir - extrem gesagt - die Situation haben, dass niemand Arbeit und niemand etwas konsumieren kann. Ganz so extrem wird es nie, es gibt immer Branchen bei denen solche Dinge in unterschiedlicher Geschwindigkeit ablaufen, es gibt verschiedene Länder und es gibt Menschen die neben diesem System leben. Aber so generell ist das ein Crashszenario.

    Natürlich ist es das, was SF-Schriftsteller in den 80ern beschrieben haben: durch verstärkte Automatisierung und Effizienz muss nicht mehr jeder arbeiten. Was damals eine Utopie war (10-Stunden-Woche für jeden), läuft heute in der Realität auf eine Dystopie hinaus. Denn statt 5 Menschen 10 Stunden die Woche zu beschäftigen, beschäftigt der Arbeitgeber doch lieber einen Menschen 50 Stunden die Woche. Die 4 Arbeitslosen erhöhen zudem das Druckpotential auf die verbliebenen Arbeiter, die man dadurch zu noch längerer Arbeitszeit bei weniger Lohn pressen kann - ansonsten nimmt man halt einen der Arbeitslosen.

    Da tatsächlich so über kurz oder lang eine Konsumkrise kommt, wird mit Bullshit-Jobs ein Teil der Arbeitslosen zwar sinnlos aber bezahlt beschäftigt. Damit bekommen sie Geld um durch Konsum das System am Leben zu erhalten.
    Bullshit-Jobs werden durch David Graeber beschrieben:
    http://www.strikemag.org/bullshit-jobs/
    oder auch unter dem Namen grundloses Bedingungseinkommen von Alexander Dill:
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37953/1.html

    Das System zu ändern scheint am Besten über den Hebel Konsum möglich. Am Besten ist wenig zu konsumieren und bei dem restlichen Konsum sich sehr bewusst zu verhalten. Aber wer will das schon ...

  3. Re: Momentchen mal, das würde dann ja heissen

    Autor: User2 13.10.13 - 19:27

    Arcardy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wenn wirkoich alles durch Maschinen ersetzt wird, weil die Technologie
    > immer besser werden wird, nurnoch die leute Geld verdienen, die Maschienen
    > und eine Werkstatt haben. Da aber ein Großteil der Menschen kein Geld mehr
    > verdient, lohnt sich das für die Maschienenbetreiber nicht mehr, die
    > Maschienen an zu haben.
    > Das würde ja bedeuten, niemand würde mehr Geld besitzen :O

    ja. aber geh mal einen Schritt logischer( ja klingt doof^^)

    Es gibt Keinen Grunf das der Eine Mensch so viel mehr Geld besitzt als Andere. Dazu gibt es keinen.
    An und fürsich wollen alle Indiviualismus aber auch Gleichberechtigung. Das gibt es faktisch nicht in unserer Welt ^^ über diese Wirtschaftscrash Theorien gibt es ganz coole und relativ aktuelle Bücher und Dokumente.

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