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Robotersteuer

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  1. Re: Robotersteuer

    Autor: Noppen 14.10.13 - 11:55

    @Citrixx: statt einer Abgabe auf Automatisierung forderst Du lieber die Abschaffung unseres Wirtschaftssystems und eine, zur Versorgung aller Einwohner reichende, Steuererhöhung für aller Firmen? Jetzt ist mir klar, warum wir in der Diskussion nicht weiterkommen =D

  2. Re: Robotersteuer

    Autor: Citrixx 14.10.13 - 12:30

    Noppen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Citrixx: statt einer Abgabe auf Automatisierung forderst Du lieber die
    > Abschaffung unseres Wirtschaftssystems und eine, zur Versorgung aller
    > Einwohner reichende, Steuererhöhung für aller Firmen? Jetzt ist mir klar,
    > warum wir in der Diskussion nicht weiterkommen =D

    Und wie soll das Problem mit einer "Robotersteuer" gelöst werden (außer indem man versucht Automatisierung durch diese bereits von vorne herein zu verhindern, da sich Technik durch die Staftsteuer dann nicht mehr rechnet)? Wenn das Geld aus der Steuer auch wieder an die Leute verteilt wird, hast du ebenfalls eine Art Bedingungsloses Grundeinkommen.

  3. Re: Robotersteuer

    Autor: Doedelf 14.10.13 - 13:00

    Gut gedacht, genauso wie das BGE.

    Leider sieht die Realität doch aber so aus:

    Nicht nur das die Maschinen und Roboter/Computer (ohne Wertung auf dem Nutzen) die Arbeitsplätze überflüssig machen, wir (Staat/Gesetzgeber) belohnen Unternehmen auch noch dafür.

    Wenn ein Unternehmer Arbeiter einstellt, dann zahlt er für die nicht nur deren Gehalt (gleichgebend den Strom/Wartungskosten der Roboter) sondern auch noch Sozialabgaben (und auch irgendwie deren Lohnsteuer - wir sprechen ja vom Bruttolohn).

    Wenn ein Unternehmer stattdessen Roboter "einstellt" dann kann er die Investions/Anschaffungskosten sogar noch steuerlich absetzen. Natürlich zahlt er keine Lohnsteuer und Sozialabgaben (und braucht auch keine Betriebsrente - die heutzutage dank des Vernichtens der Staatlichen Rente immer wichtiger wird).

    Darüber hinaus können große Konzerne noch hervorragend das "Steuern zahl ich hier nicht" spiel spielen, Caymann, Luxemburg, Schweiz, Bermudas, Niederlande machen es möglich.

    Genau diese Punkte sind (meiner Meinung nach) diejenigen die eben dazu führen das die normalen Arbeiter / Angestellten (und immer weniger) immer mehr die Abgabenlasten die für den Erhalt des Staates und der Gemeinschaft bezahlen müssen.

    Große Firmen halten sich schon lange dort zurück (nehmen aber die Infrastruktur und das Wissen der Gesellschaft gratis in Beschlag).

    Leider (so haben die Wahlen auch schön gezeigt) bestimmen genau diese "Mächtigen" aber das derzeitige Denken und Handeln der Masse der Bevölkerung - die Gehirnwäsche funktioniert - die Folgen für die Gesellschaft werden alles übersteigen was wir jemals in der Vergangenheit gesehen haben.

    Gleichzeitig steigt vor allem in der dritten Welt die Bevölkerungszahl (und die Notwendigkeit nach Essen und Grundversorgung) immer mehr an und explodiert regelrecht.

    Wenn wir (die Gesellschaft) hier nicht bald endlich aufwachen und uns auch für "radikale" Ideen wie Roboter/Maschinensteuer im Verbund eines BGE beschäftigen wird die Zukunft irgendwie so trostlos wie in dem Sci-Fi Film "Elysium" sein, ein paar Auserwählte werden weit weg in Luxus schwelgen, während der Rest sich um die Krümel schlägt (ein Blick in die Abfallwirtschaft in Afrika ist hier hilfreich) (diese Zeiten sind ja teilweise schon erreicht - bei so was erschaudert es mir nur noch: http://en.wikipedia.org/wiki/Antilia_%28building%29).

    Der Unterschied zu den Zeiten wie im Mittelalter wird der sein, das der Lehnsherr nicht mal mehr greifbar ist (weit weg) und die Massen an Menschen (und die damit verbundene Brutalität im Überlebenskampf) jede Vorstellung übersteigen wird.

    Die Geschwindigkeit in denen dieses düstere Zeitalter der Menschheit entsteht macht mir dabei am meisten Angst.

  4. Re: Robotersteuer

    Autor: Noppen 14.10.13 - 13:26

    @Citrixx: Warum sprichst Du immer von Strafsteuer? Oder andersherum, welche Steuer ist nach Deiner Sicht keine Strafsteuer?

  5. Re: Robotersteuer

    Autor: Citrixx 14.10.13 - 13:45

    Noppen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Citrixx: Warum sprichst Du immer von Strafsteuer?

    Weil die Steuer ja nur von Firmen gezahlt werden soll, die "verboten gute Technik" einsetzen. Wobei nach wie vor offen ist, an welchen Kriterien das überhaupt fest gemacht werden soll. Wie viel Technik ist also einer Firma erlaubt?

  6. Digitaler Großangriff – Technischer Fortschritt räumt Arbeitsmarkt ab

    Autor: Grundeinkommens-MemKöln 14.10.13 - 16:15

    Na sowas: Zwei angesehene Ökonomen des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, eine der berühmtesten Hochschulen der USA, zogen aus, die neuesten Errungenschaften der IT (Intelligent Technology)-Branche zu erforschen. In einem Buch wollten sie darlegen, wie gut der technische Fortschritt der gesamten Wirtschaft bekommt. Dabei stießen die beiden Größen aus dem Elfenbeinturm der ökonomischen Akademie, Andrew McAfee und Erik Brynjolfsson, auf einen Faktor, den sie nicht erwartet hatten: So wie die Dinge liegen, vernichtet der technische Fortschritt unterm Strich mehr Arbeitsplätze als er neue schafft.

    http://bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/digitaler-gro-angriff-technischer-fortschritt-r-umt-arbeitsmarkt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.13 16:21 durch Grundeinkommens-MemKöln.

  7. Freiheit statt Vollbeschaeftigung

    Autor: Grundeinkommens-MemKöln 14.10.13 - 16:19

    Arbeitsleistung zur Grundlage der Teilhabe am Wohlstand zu machen, ist gerecht, solange Wohlstand überwiegend durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird. Heute aber wird menschliche Arbeitskraft mehr und mehr durch "Maschinen" (Automaten, Computersoftware) ersetzt. Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

    Unser Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovationen. Innovationen steigern die Produktivität und befördern die Wertschöpfung: Sie ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und menschliche Arbeitskraft einzusparen.
    Arbeitslosigkeit ist kein Zeichen von Armut, sondern ein Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes.

    Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Bürger - ohne Not - dauerhaft zu Tätigkeiten gezwungen werden, die automatisierbar sind. Automatisierbare Arbeit ist ersetzbare Arbeit; ersetzbare Arbeit kann nicht sinnstiftend sein. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung geht somit für eine steigende Anzahl von Bürgern mit dem Verlust beruflicher Sinnstiftung einher.

    http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/de/thesen

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