Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Roter Zwerg: Astronomen untersuchen…

Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Netzweltler 15.07.17 - 14:22

    Nur um mal so hier ein bischen Panik zu verbreiten...

    (duck und weg).

  2. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: ArcherV 15.07.17 - 18:15

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur um mal so hier ein bischen Panik zu verbreiten...
    >
    > (duck und weg).

    GRB?

  3. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: timistcool 15.07.17 - 18:20

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur um mal so hier ein bischen Panik zu verbreiten...
    > >
    > > (duck und weg).
    >
    > GRB?


    Gamma-ray Burst

  4. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: ArcherV 15.07.17 - 18:22

    timistcool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gamma-ray Burst


    Ah achso, naja. Und, bist du schon dabei dein Vault zu buddeln? :D

  5. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: moppi 15.07.17 - 18:30

    Da muss er aber ganz tief graben ;)

    http://www.mulank10.de/wp-content/uploads/2014/05/klein.gif

  6. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: ArcherV 15.07.17 - 18:33

    moppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss er aber ganz tief graben ;)


    Ach was, man braucht nur genug Alu-Folie!

  7. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 15.07.17 - 18:36

    Man muss tauschen. Wasser hat die beste Strahlungsabsorbtion, und es kühlt :].

  8. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: ArcherV 15.07.17 - 18:45

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss tauschen. Wasser hat die beste Strahlungsabsorbtion, und es kühlt
    > :].


    Hmm. Strahlungstod oder Tod durch Ersticken. Glaub ich nehme den Strahlungstod.

  9. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: titaneus 15.07.17 - 18:46

    für die Leute, die nicht so viel darüber wissen und eventuell tatsächlich durch diesen lustig gemeinten aber nicht sonderlich netten Beitrag Angst bekommen:
    Rote Zwerge stehen in keiner Weise in Verbindung mit Sternen, die solche Blitze ( Gamma-ray Burst, kurz GRB) verursachen könnten. Es gibt in der weiten Nähe zu uns auch keine entdeckten Sterne bzw Neutronensterne, Schwarze Löcher, die massereich genug wären, Blitze zu verursachen, die uns gefährlich werden könnten. Die nächsten paar hunderttausend Jahre, ja eventuell Millionen, sollten wir sicher sein, dann irgendwann könnten solche Sterne sich in unsere Nähe verirren aber selbst dann müssten sie - die Wahrscheinlichkeit ist im Universum eher gering - mit ihresgleichen oder entsprechend massereichen Körpern kollidieren. Eine andere Wahrscheinlichkeit wäre eine "Hypernova" und solche Riesensterne wären in unserer Nähe noch viel seltener, aktuell gibt es keine. Da wäre die Wahrscheinlichkeit für ausserirdisches Leben viel höher.

  10. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 15.07.17 - 19:05

    Vielleicht ist das besser, kurz und schmerzlos. Denn selbst wenn man den GRB übersteht, wartet da kein großer Spaß mehr an der sich chemisch zersetzenden Erdoberfläche.

  11. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Phantom 15.07.17 - 20:12

    In einem Kühlschrank überlebt man doch alles.
    Und essen hat man ja auch.

    0?

  12. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 15.07.17 - 20:47

    Ein bizarr überdimensionierter(hochhausmäßig oder so) und bis zum Rand gefüllter Kühlschrank, Ok. Und Sonnencreme nicht vergessen, weil nach dem GRB unsere Ozonschicht ja erst mal ein bisschen pausiert. Praktisch: umso effizienter würde eine Photovoltaikanlage zum Betrieb des Kühlschranks funktionieren.

  13. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: thinksimple 15.07.17 - 22:17

    Sonnenbrille reicht nicht?

    Meine Signatur kann nur mit UV-Licht und Dechiffrier-Phone entschlüsselt werden. Man will ja sicher sein.

  14. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 15.07.17 - 22:35

    Gegen den initialen Gamma Blitz oder gegen das darauf folgende ungebremsten UV Licht der Sonnen?

  15. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Lemo 16.07.17 - 00:14

    titaneus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für die Leute, die nicht so viel darüber wissen und eventuell tatsächlich
    > durch diesen lustig gemeinten aber nicht sonderlich netten Beitrag Angst
    > bekommen:
    > Rote Zwerge stehen in keiner Weise in Verbindung mit Sternen, die solche
    > Blitze ( Gamma-ray Burst, kurz GRB) verursachen könnten. Es gibt in der
    > weiten Nähe zu uns auch keine entdeckten Sterne bzw Neutronensterne,
    > Schwarze Löcher, die massereich genug wären, Blitze zu verursachen, die
    > uns gefährlich werden könnten. Die nächsten paar hunderttausend Jahre, ja
    > eventuell Millionen, sollten wir sicher sein, dann irgendwann könnten
    > solche Sterne sich in unsere Nähe verirren aber selbst dann müssten sie -
    > die Wahrscheinlichkeit ist im Universum eher gering - mit ihresgleichen
    > oder entsprechend massereichen Körpern kollidieren. Eine andere
    > Wahrscheinlichkeit wäre eine "Hypernova" und solche Riesensterne wären in
    > unserer Nähe noch viel seltener, aktuell gibt es keine. Da wäre die
    > Wahrscheinlichkeit für ausserirdisches Leben viel höher.

    Aber wenn es dazu käme, könnte man das durch Messungen vorhersehen? Praktisch unmöglich, oder? Schließlich müsste man ständig in alle Richtungen überwachen

  16. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: titaneus 16.07.17 - 03:39

    Sterne, die so massereich sind, kann man einfacher aufspüren, auch sehr große Sterne sind einfacher zu entdecken - gäbe es solche in der relevanten Umgebung, also im Rahmen von ca 1000 Lichtjahren, würden wir Menschen diese nicht bloß schnell entdecken, sondern auch gezielt beobachten - so könnte man auch eine eventuelle Kollision, die zu solchen Ereignissen führen würde "vorhersagen" - die Wahrscheinlichkeit aber, dass solche Sterne einfach so auftauchen und auch noch aufeinander treffen ist so dermaßen gering, da würde von uns beiden eher jemand 100 mal hintereinander im Lotto gewinnen, mit den selben Zahlen ;) Kommt es tatsächlich zu solchen Ereignissen, hat man bei GRB-Beobachtungen, die Mio Lichtjahre entfernt stattfinden beobachtet, dass es vor einem solchen Blitz zu einem quasi Vorglühen kommen kann, so könnte man theoretisch einen solchen Blitz auch vorhersagen.
    Die letzte Sorge, die man in der Astronomie aktuell aber hat, ist die Angst vor solchen Blitzen; viel eher sind sie Interessant, da sie im Grunde zu den gigantischen, ja schier unvorstellbar großen Ereignissen im aktuellen Universum zählen - da gibt es ganz andere Ängste, wie zB die Erderwärmung und lokale Probleme mit der Umwelt. Was das All angeht, braucht man auch vor größeren Meteoriten oder Flares aus der Sonne in den nächsten paar Hundert Jahren keine Angst zu haben, aktuell ist alles unter Kontrolle und die Beobachtungen und Berechnungen werden immer genauer. Wenn dich das Thema genauer interessiert, ist die beste Anlaufstelle scienceblogs.de, da gab es auch zu GRB gute und wenig aufgeregte Erklärungen.

  17. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 16.07.17 - 05:48

    Ich probiere mal zusammenzufassen, was ich davon bisher so mitbekommen habe:

    Es gibt da verschieden Arten von GRBs. Der bekannteste ist wohl der, der bei einer Supernova austreten kann. Dann, wenn der nukleare Druck im Innern eines großen Sterns, der am Ende seines Lebens angelangt nur noch Eisen produziert, aussetzt, dessen Kern dadurch der eigenen Schwerkraft nicht mehr widerstehen kann, in sich zusammenfällt zu einem Neutronenstern oder zu einem Schwarzem Loch, und immer mehr und unverbranntes Mantelmaterial(mit bis zu 1/3 der Lichtgeschwindigkeit!) in den Kern nachstürzt, bis der Kern das Material nicht mehr aufnehmen kann und sich die freiwerdende Energie einen alternativen Weg sucht um aus dem Zentrum auszubrechen, in Form des GRB. Der tritt in Richtung der Rotationsachse des Sterns aus, und so wie ich das verstanden haben, geschieht das noch während sich weiteres Mantel- sowie Hüllenmaterial in entgegengesetzte Richtung, also in Richtung Zentrum rast, also noch bevor sich die ganze Materie nuklear entzündet und dadurch der mit Abstand größte Teil der Sternenmasse in Form der mächtigen Supernovaexplosion in jeder Richtung in den Raum geschleudert wird.

    Der Gammastrahl(alias GRB) ist ein unglaublich scharfer und Präziser Strahl mit sehr kleinem Öffnungswinkel, wie ein Laser mit sehr großer Breite. Deswegen kann er riesenhafte Entfernungen durch den Raum zurücklegen ohne dabei seine Energie zu zerstreuen. Wie jede Strahlung breitet sich auch der GRB mit Lichtgeschwindigkeit aus. Da ja die eigentliche Supernova erst nach dem Burst zu sehen ist, gibt es theoretisch also nichts, was vor dem Ereignis warnt. Was man machen kann, ist es die Umgebung nach geeigneten Kandidaten abzusuchen, und tatsächlich hatte man vor ein paar Jahren ein(glaub 2000 Lichtjahre entferntes) kritisches Sternenpärchen entdeckt, auf dessen Rotationsebene wir von unserer Position im All aus nahezu lotrecht vom oben drauf schauen, also in die Rotationsachse hinein schauen. Wie sich bei genauerer Untersuchung aber herausstellte, eben nur nahezu, im Fall des Falles würde der kollabierende Stern also recht eindeutig an uns "vorbeischießen".

    Wenn Astronomen sagen, dass Sterne demnächst explodieren, dann bedeutet das, dass dieses Ereignis in den kommenden vielleicht 100 000 Jahren eintreten wird. Spätestens mit dieser zeitlichen tolleranz ist dann jede Art der Vorwarnung unmöglich. Man braucht halt etwas Glück. Falls man nicht zufällig in einem Uboot sitzt oder gerade eine Höhlentour mitmacht, hilft es auch, sich zum Zeitpunkt des Eintreffens des GBR auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel zu befinden. So ein GRB ist nämlich ein ziemlich kurzes Ereignis. Ist der Auslöser eine Supernova, so dauert der Burst höchstens gerade mal ein paar Zehnersekunden, und auch von anderen Ereignissen ausgelöste GBRs kommen, wenn ich mich nicht irre, niemals über eine Dauer von 20 min. hinaus. Aber nicht täuschen lassen. Werden wir sauber vom Gammastrahl erwischt, wird unsere Ozonschicht zerstört, mit krassesten Konsequenzen dafür, was unsere Sonne dann mit uns, mit unserer Tier- und Pflanzenwelt anstellt. Aber das ist wieder eine andere Geschichte...

  18. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 16.07.17 - 10:03

    Ja sry. dass ich das Ding hier so zupflastere, aber eine Sache ist mir noch eingefallen, die zu dem Thema unbedingt dazu gehört. Der Kollaps eines stelaren Kerns verursacht einen großartigen Neutrinoausbruch(Neutrinos sind Teilchen, die nur in seltenen Fällen mit Materie interagieren). jede Sekunde durchschießen uns und unseren Planeten aber Miriaden Neutrinos ohne dass wir es merken, und genauso rasen diese Neutrinos aus dem Sternenzentrum als wenn nichts wäre durch den Sternenmantel und die Hülle hinaus ins Weltall, lange noch bevor das erste Licht der Supernova erscheint. In verschiedenen, über den Erdball verteilten trickreichen Laboren können wir aber inzwischen die Häufigkeit von Neutrinos messen, und so stellten man bereits fest, dass verschiedenen Supernovie mehrere Stunden zuvor ein Ausschlag der Neutrinodedektoren vorauseilte.

    Ich weis jetzt aber nicht, ob der Neutrinoausbruch ebenso vor dem GRB statt findet, oder ob diese beiden Ereignisse gleichzeitig geschehen. Nichtsdestotrotz kann man sich aus Angst vor dem Gammablitz kaum bei jedem Neutrinoereignis unter den Tisch verkriechen, dann hätte man viel zu tun, und andererseits warnt ein Neutrinoausschlag vielleicht vor einer Supernova, aber nicht unbedingt vor den anderen GRBs auslösenden Ereignissen. Bringt also auch nicht so viel, noch bringt es jedenfalls nicht viel, aber ist schon mal verd. interessant :]. Was bei einem Blick in die mittelfristige Zukunft noch ins Blickfeld rücken würde, das sind Gravitationswellendetektoren. Nicht die Momentanen, die sich auf der Erde befinden, dafür sind die viel zu unempfindlich, sondern die zukünftigen im All stationierten Detektoren. Aber das ist wieder ne andere Geschichte...

  19. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: titaneus 16.07.17 - 12:29

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich probiere mal zusammenzufassen, was ich davon bisher so mitbekommen
    > habe:
    >
    > Es gibt da verschieden Arten von GRBs. Der bekannteste ist wohl der, der
    > bei einer Supernova austreten kann. Dann, wenn der nukleare Druck im Innern
    > eines großen Sterns, der am Ende seines Lebens angelangt nur noch Eisen
    > produziert, aussetzt, dessen Kern dadurch der eigenen Schwerkraft nicht
    > mehr widerstehen kann, in sich zusammenfällt zu einem Neutronenstern oder
    > zu einem Schwarzem Loch, und immer mehr und unverbranntes
    > Mantelmaterial(mit bis zu 1/3 der Lichtgeschwindigkeit!) in den Kern
    > nachstürzt, bis der Kern das Material nicht mehr aufnehmen kann und sich
    > die freiwerdende Energie einen alternativen Weg sucht um aus dem Zentrum
    > auszubrechen, in Form des GRB. Der tritt in Richtung der Rotationsachse des
    > Sterns aus, und so wie ich das verstanden haben, geschieht das noch während
    > sich weiteres Mantel- sowie Hüllenmaterial in entgegengesetzte Richtung,
    > also in Richtung Zentrum rast, also noch bevor sich die ganze Materie
    > nuklear entzündet und dadurch der mit Abstand größte Teil der Sternenmasse
    > in Form der mächtigen Supernovaexplosion in jeder Richtung in den Raum
    > geschleudert wird.
    >
    > Der Gammastrahl(alias GRB) ist ein unglaublich scharfer und Präziser Strahl
    > mit sehr kleinem Öffnungswinkel, wie ein Laser mit sehr großer Breite.
    > Deswegen kann er riesenhafte Entfernungen durch den Raum zurücklegen ohne
    > dabei seine Energie zu zerstreuen. Wie jede Strahlung breitet sich auch der
    > GRB mit Lichtgeschwindigkeit aus. Da ja die eigentliche Supernova erst nach
    > dem Burst zu sehen ist, gibt es theoretisch also nichts, was vor dem
    > Ereignis warnt. Was man machen kann, ist es die Umgebung nach geeigneten
    > Kandidaten abzusuchen, und tatsächlich hatte man vor ein paar Jahren
    > ein(glaub 2000 Lichtjahre entferntes) kritisches Sternenpärchen entdeckt,
    > auf dessen Rotationsebene wir von unserer Position im All aus nahezu
    > lotrecht vom oben drauf schauen, also in die Rotationsachse hinein schauen.
    > Wie sich bei genauerer Untersuchung aber herausstellte, eben nur nahezu, im
    > Fall des Falles würde der kollabierende Stern also recht eindeutig an uns
    > "vorbeischießen".
    >
    > Wenn Astronomen sagen, dass Sterne demnächst explodieren, dann bedeutet
    > das, dass dieses Ereignis in den kommenden vielleicht 100 000 Jahren
    > eintreten wird. Spätestens mit dieser zeitlichen tolleranz ist dann jede
    > Art der Vorwarnung unmöglich. Man braucht halt etwas Glück. Falls man nicht
    > zufällig in einem Uboot sitzt oder gerade eine Höhlentour mitmacht, hilft
    > es auch, sich zum Zeitpunkt des Eintreffens des GBR auf der
    > gegenüberliegenden Seite der Erdkugel zu befinden. So ein GRB ist nämlich
    > ein ziemlich kurzes Ereignis. Ist der Auslöser eine Supernova, so dauert
    > der Burst höchstens gerade mal ein paar Zehnersekunden, und auch von
    > anderen Ereignissen ausgelöste GBRs kommen, wenn ich mich nicht irre,
    > niemals über eine Dauer von 20 min. hinaus. Aber nicht täuschen lassen.
    > Werden wir sauber vom Gammastrahl erwischt, wird unsere Ozonschicht
    > zerstört, mit krassesten Konsequenzen dafür, was unsere Sonne dann mit uns,
    > mit unserer Tier- und Pflanzenwelt anstellt. Aber das ist wieder eine
    > andere Geschichte...

    2000 Lichtjahre wäre in diesem Fall ein Abstand, der in Anbetracht der in Frage kommenden Objekte und deren Masse mehr als ausreichend wäre. Wirklich relevante Schäden an der Atmosphäre erwartet man im Rahmen von ca 500 Lichtjahren.

  20. Re: Vielleicht stehen wir kurz vor einem GRB von dort

    Autor: Ach 16.07.17 - 19:21

    Erst mal thx, du hast mich da auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht. Das in seiner Rotationsachse ungefähr auf uns gerichtete Sternenpaar ist keine 2000 Lichtjahre, sondern ein gutes Stück weiter von uns entfernt. Das ist allerdings zweitrangig, denn auch wenn uns ein GRB aus 50K Lichtjahren treffen würde, wären wir Toast.

    Deine genannten 500 Lichtjahre sind tatsächlich die Entfernung, ab der uns die Supernova selber, ob mit oder ohne GRB, gefährlich werden könnte, sprich: deren Gammastrahlung kritische Schäden an uns Lebewesen und unserer Atmosphäre anrichten könnte. Die 2000 Lichtjahre sind dagegen die Entfernung, in der wir nicht den nächsten GRB, sondern die nächste echte Supernovaexplosion erwarten. Betageutze oder so heißt der sterbende Sternenriese glaube ich, da müsste ich nachschauen. Wenn der explodiert, dann wird der für ein paar Wochen heller leuchten als unser Mond und unsere Nacht zu einem kleinem Tag machen.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. über Harvey Nash GmbH, Hamburg, Aschaffenburg, Wiesbaden
  2. WMF Group GmbH, Geislingen an der Steige
  3. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart
  4. ETAS GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ + 2,99€ Versand (Vergleichspreis 20,48€)
  2. 219,90€ (Vergleichspreis 299€)
  3. 179,90€ (Vergleichspreis 204€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

  1. Terrorismusbekämpfung: Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten
    Terrorismusbekämpfung
    Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten

    Weil es keine ausreichenden Schutzmechanismen für besonders schützenswerte Daten gibt, hat der Europäische Gerichtshof (EUGH) das Abkommen über den Austausch von Fluggastdaten für nicht mit den Grundrechten vereinbar erklärt.

  2. Makeblock Airblock im Test: Es regnet Drohnenmodule
    Makeblock Airblock im Test
    Es regnet Drohnenmodule

    Mit einem Knall zerschellt die Airblock an Hindernissen. Dann prasseln die sieben Teile zu Boden. Die Drohne kann beliebig wieder zusammengebaut und selbst programmiert werden: als Hovercraft, Schnellboot oder Fluggerät. Der Kreativität sind nur einige Grenzen gesetzt.

  3. Tri Alpha Energy: Google entwickelt Algorithmus für die Fusionsforschung
    Tri Alpha Energy
    Google entwickelt Algorithmus für die Fusionsforschung

    Weniger Energieverlust, höhere Plasmaenergie: Entwickler von Google haben zusammen mit dem Unternehmen Tri Alpha Energy einen Algorithmus für die Plasmaforschung geschaffen. Er soll die Kernfusion voranbringen.


  1. 12:30

  2. 12:03

  3. 12:00

  4. 11:55

  5. 11:32

  6. 11:00

  7. 10:30

  8. 10:18