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Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

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  1. Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: smacer 20.05.16 - 14:54

    Wenn der Kunde eine freies Gerät seiner Wahl verwendet, ist es nicht mehr möglich das die Kabelanbieter über die Geräte einen Hotspot machen. Das ist der einzige Grund, warum die das nicht möchten. Sie müsste in ein eigenes Hotspot Netzwerk investieren.

    Man kann dann nicht mehr die Kunden verstrahlen. Wenn die Geräte eines Kabelanbieter einen Hotspot machen, ist man nicht an die Privaten WLAN Sendeleistungen gebunden. Da sie zu Geräten der Telekommunikation gehören und der Kabel Betreiber über Lizenz abgaben immer mehr sende Leistung für seine Geräte kaufen kann.

    Ich hatte in meiner Nachbarschaft so einen fall, das Kabelmodel stand im Zimmer von Ihrem Kind. Das Kind hatte immer Schlafstörung und Kopfschmerzen.

    Ich hatte das WLan gemessen knapp 100dBm !!

    Die Modems Kommunizieren über WLan auch untereinander um den Hotspot Flächendeckend zu gestalten. Als ich das Modem in Alu Folie eingewickelt hatte dauerte es keine 14 Tage und es kam ein Brief vom Kabelbetreiber „Ihr Modem ist kaputt und muss getauscht werden“. Mittlerweile hat Sie drauf bestanden das der Hotspot deaktiviert wird und mit rechtlichen schritten gedroht.

    Wenn jetzt jemand sagt, man kan das im Kundencenter ausschalten. Klar können das die Kunden, aber nur die Kunden die nicht für das Hotspotnetzwerk benötigt werden. Bei Ihr ging es nicht und ich kenne einige die das auch nicht können.

    Jetzt wird ein andere Nachbar verstrahlt!

    Deshalb der Hinweis Strahlung merkt man nicht!
    Ich selbst betreiben eine zugelassene Richtfunkanlage von 2 Km mit konstanten 300 MBit Datendurchsatz. Die Antennen sind nicht größer als ein Raspberry pi!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.16 14:58 durch smacer.

  2. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: Lala Satalin Deviluke 20.05.16 - 15:10

    Bitte Scans des Briefes zeigen, dass deas Kabelmodem kaputt wäre. Ansonsten glaube ich deine Story nicht.

    Von der Wirkung von Funksignalen auf den Menschen will ich gar nicht erst anfangen.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: My1 20.05.16 - 15:18

    naja dieses "man darf den mist nicht unterbinden" kann ich mir gut vorstellen dass die nachhaken und because in dubio pro reo gehen die erstmal nicht von ner manipulation sondern von nem defekt aus.

    dass gewisse frequenzen gewisse auswikungen haben ist bekannt man kennt es u.a. dank UV strahlung oder auch röntgenkram.

    und hier ein (nicht unbedingt wissenschaftlich komplett verwertbares, jedoch trotzdem interessantes) experiment.
    http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/4007130/wlan-macht-pflanzen-krank.html

  4. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: jaykay2342 20.05.16 - 15:23

    Die Story ist ein Märchen. Im 2.4 und 5Ghz Frequenzband darf auch ein kommerzieller Hotspotbetreiber nicht mit mehr Leistung senden als die privaten Nutzer.

    Ausnahme sind Outdoor Anlagen im Bereich 5755 MHz – 5875 MHz. Dieser Bereich steht aber Privatanwendern wiederum nicht zur Verfügung. Das läuft dann unter "Broadband Fixed Wireless Access - BFWA"

  5. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: tfg 20.05.16 - 15:24

    Ich glaube die Story auch nicht und würde ebenfalls gern den Brief des Kabelanbieters sehen.
    Andererseits: Vielleicht ist das Modem wegen der Alufolie schlicht den Hitzetod gestorben ...

  6. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: Lala Satalin Deviluke 20.05.16 - 15:30

    Die Büropflanze hier stirbt auch und hier ist WLAN-Freie Zone bzw. die SSIDs sind soweit weg, dass eine Verbindung nicht mehr möglich ist.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  7. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: My1 20.05.16 - 15:31

    ich habe jetzt keine Messer für sowas daher hab ich ganz ehrlich 0 peilung wie viel oder wenig 100dbm sind und was übrhaupt erlaubt ist, daher teils theorie.

  8. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: My1 20.05.16 - 15:32

    wird sich auch um diese passend gekümmert.
    in diesem experiment wurde ja (laut text) darauf geachtet dass diese möglichst gleich behandelt werden.

  9. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: the_second 20.05.16 - 15:33

    > Ich hatte das WLan gemessen knapp 100dBm !!

    Da ist in der Tat beeindruckend und gehört sofort verboten!

    1dBm = 1mW. dB sind eine logarithmische Skala, 3dB sind das doppelte, 6dB das vierfache, 10dB das zehnfache usw.

    100dBm sind also 10*10*10*10*10*10*10*10*10*10*1mW=10MW. Jepp, in Worten zehn Megawatt.

    Die großen Rundfunksender die überregional UKW-Programme ausstrahlen senden mit 100kW, also einem hundertstel dieser Leistung. Damit haben wir den perfiden Plan von Unitymedia aufgedeckt: Die wollen gar nicht tausende HotSpots überall verteilen, die haben einfach den stärksten 2.4GHz-Sender der Welt so weit verkleinert, dass er in einen AccessPoint passt und es irgendwie hinbekommen, aus einem Haushaltsanschluss 10MW Leistung zu bekommen (beides durchaus beindruckende Pionierleistungen) und haben ihn bei deiner Nachbarin heimlich im Kinderzimmer installiert.

    Aber nicht mit uns! Das Golem Forum recherchiert, auch da wo es weh tut. Danke für diesen erschütternden Bericht von der EMV-Front.

  10. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: jaykay2342 20.05.16 - 15:35

    100dbm hat er sicherlich nicht gemessen, dann wäre er nämlich tot.

  11. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: My1 20.05.16 - 15:36

    oh okay dann macht das mit dem hitzetod des modems von @tfg sinn...

  12. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: M.P. 20.05.16 - 15:43

    Vielleicht ist es ein WLAN-Client im Büro, der verzweifelt bei den weit entfernten Access-Points um Aufmerksamkeit buhlt, und dazu die Sendeleistung erhöht...

  13. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: the_second 20.05.16 - 15:47

    Also, weil anscheinend nicht alle den feinen Sarkasmus erkannt haben:

    100dBm sind zehn Megawatt. Eine Sendeanlage dieser Größenordnung füllt mehrere Räume. Von der Stromaufnahme ist man das schon in der Größenordnung eines kleinen Kraftwerks. Ich erhebe damit den Vorwurfs des Bullshits gegen den Threadersteller.

  14. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: Lala Satalin Deviluke 20.05.16 - 15:53

    Richtig. :D

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  15. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: theFiend 20.05.16 - 16:40

    the_second schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber nicht mit uns! Das Golem Forum recherchiert, auch da wo es weh tut.
    > Danke für diesen erschütternden Bericht von der EMV-Front.

    YMMD ;)

  16. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: gollumm 20.05.16 - 21:30

    smacer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Kunde eine freies Gerät seiner Wahl verwendet, ist es nicht mehr
    > möglich das die Kabelanbieter über die Geräte einen Hotspot machen. Das ist
    > der einzige Grund, warum die das nicht möchten. Sie müsste in ein eigenes
    > Hotspot Netzwerk investieren.

    Das ist Blödsinn, weil sich die meisten Kunden auch ohne Routerzwang für einen Router vom Provider entscheiden - siehe Telekom.

  17. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: plutoniumsulfat 20.05.16 - 21:39

    tfg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andererseits: Vielleicht ist das Modem wegen der Alufolie schlicht den
    > Hitzetod gestorben ...

    Aluminium ist ein hervorragender Wärmeleiter. Außerdem wird das gesamte Teil nur wenige Watt verbraten, das lässt sich also ganz easy wegkühlen....

  18. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: My1 21.05.16 - 00:05

    ich hatte damals den VF router (easybox 803) genommen aber der geht eigentlich in den features und das beste 30¤ oder so (die nicht ich zahlen musste, da die internetkosten der pfelegevater bezahlt, ich aber das netzwerk equipment dass ich kaufe zahlen darf, und bei 1000Kbit keinne grund nach ner Mega fritzbox sehe) und die bos gehört uns und ist kein mietschrott wie bei KD.

    und einige sachen gehen schöner zu configgen als wie bei ner fritte, gerade das ändern eines Statischen DHCP eintrags is in der fritzbox n nerviger vorgang,

  19. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: Flexy 21.05.16 - 05:42

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja dieses "man darf den mist nicht unterbinden" kann ich mir gut
    > vorstellen dass die nachhaken und because in dubio pro reo gehen die
    > erstmal nicht von ner manipulation sondern von nem defekt aus.
    >
    > dass gewisse frequenzen gewisse auswikungen haben ist bekannt man kennt es
    > u.a. dank UV strahlung oder auch röntgenkram.
    >


    UV-Strahlung != Röntgenstrahlung =! WLAN-Strahlung.

    Das sind zwar alles EM-Wellen, also schwingende Photonenwellen. Von daher sind sie erst mal gleich. Der Unterschied ist allerdings, dass sie komplett andere Energieniveaus haben.

    WLAN läuft mit 2.4 GHz bis 5 GHz. Maximal 5E9 Hz. UV-Wellen haben schon Frequenzen im PHz-Bereich. also 1E15 Hz. Und bei Röntgenstrahlen hat man Frequenzen im EHz-Bereich, 1E18 Hz.

    Die Energie einer Strahlung, also die Photonenenergie hängt dabei allein linear von der Frequenz ab. E = h * f, da h konstant ist (plancksches Wirkungsquantum).

    Ein WLAN-Photon kommt also mit einer Energie im Bereich von wenigen µeV daher, noch weniger Energie als bei Wärmestrahlung (Infrarot) oder gar bei sichtbarem Licht, das rund 1eV bis 2 eV hat. Die Energie von WLAN-Photonen ist daher viel zu klein um z.B. Moleküle im Körper aufzubrechen oder in den Regelungsmechanismus des Körpers einzugreifen. Was auch daran liegt, dass die Eindringtiefe von WLAN-Wellen nur ca. 1cm maximal ist - als Wärmestrahlung, die man bei den WLAN Sendeleistungen von < 100 mW ignorieren kann. Da erwärmt sich der Körper nur um Mikrograde.

    Erst härtere UV-Strahlung mit ca. 5 eV kann überhaupt Moleküle aufbrechen und Zellschäden verursachen, z.B. Sonnenbrand. Aber hier sind wir schon bei der 1000-Fachen Energie von WLAN. Und Röntenstrahlen führen, soviel ist sicher, zu massiven Zell- und sogar DNA-Schäden, auch tief im Körper. Aber hier haben wir Energien von 1keV. 1000 mal so viel wie bei normalen Sonnenlicht. Und 1 Mio mal so viel wie bei WLAN.

    Um das mal Plump zu vergleichen:
    Man kann sich eine Erbse mit 1 Gramm Gewicht auf den Fuß fallen lassen aus Tischhöhe. Ohne dass es was macht. Die Fallenergie ist zu gering um da irgendwas an Schaden zu verursachen. Macht man das Spiel aber mit einem großen Felsbrocken, der rund 1 Tonne wiegt, dann ist der Fuß nicht mehr am Bein und 2m² breit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.16 05:43 durch Flexy.

  20. Re: Es geht hier nicht um die Herausgabe der Zugangsdaten sondern um das billige Hotspot Netzwerk

    Autor: Flexy 21.05.16 - 05:49

    > und einige sachen gehen schöner zu configgen als wie bei ner fritte, gerade
    > das ändern eines Statischen DHCP eintrags is in der fritzbox n nerviger
    > vorgang,

    Heimnetz --> Heimnetzübersicht -> Gerät auswählen, Eigenschaften --> Diesem Gerät immer die selbe IPv4 zuweisen.

    Dann kriegt das Gerät mit dieser MAC immer die selbe IP im LAN.

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