Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Rundfunkbeitrag: 1 Milliarde mehr für…

Und in Zukunft?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und in Zukunft?

    Autor: iwer 04.12.13 - 20:49

    Ich persönlich höre weder ÖRR noch schaue ich ihn.
    Ja - Internet habe ich schon, nutze ich die Quellen?

    Da fallen mir mir doch glatt die Haare aus wenn ich von solchen Summen höre (um es wirklich gefasst zu formulieren!)

    Ob das Thema nun rechtlich nicht belegt werden kann und (in meinen Augen) eine Steuer-Versklavung der normal Bürger ist, verstehe ich nicht warum die Karten so auf den Tisch gelegt werden?
    Das Thema wird immer mal wieder von bekannten Köpfen aufgewühlt. Ob nun es nun ein Leiter einer bekannten Warenhandelskette ist oder sogar durch eine EX-NDR-Mitarbeiterin.
    Aus der Kirche kann man austreten, aus einem Zeitschriftenabo ebenfalls. Aber...?

  2. Re: Und in Zukunft?

    Autor: riddick70 04.12.13 - 22:51

    In Zukunft, nun hat man Blut geleckt. Es wird nicht lange dauern, und es wird versucht den Endverbraucher noch mehr ausbluten zu lassen. Wie will man sonst die horrenden Fußballübertragungsrechte begleichen.
    Wegelagerei nenn ich sowas...

  3. Re: Und in Zukunft?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.12.13 - 23:06

    iwer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Aus der Kirche kann man austreten, aus einem Zeitschriftenabo ebenfalls.
    > Aber...?

    Ich schließe mich an. Zwangsrundfunk in der überkommenen Form von heute ist einfach nicht mehr zeitgemäß, seitdem es das Internet gibt, schon gar nicht als Grundversorgung.

    Aber weil es auch Leute gibt, die keinen Computer bedienen können, wie etwa einige Senioren oder verunglückte Wingsuit-Daredevils im Gipsbett, könnte man eine minimale, tatsächliche erforderliche, simple An-Aus-Grundversorgung an frei zugänglichem Rundfunk aufrecht erhalten und alles weitere freiwillig anbieten.

    Dafür brauchen wir eine tiefgreifende Reform und Neustrukturierung des ÖRR-Apparats.

    Ein einziger bundesweiter TV-Sender für Informationen und Bildungsinhalte und ein Radiosender je Land reichten dafür völlig aus, finanziert aus Steuermitteln aus dem Bundeshaushalt.

    Die vorgeschobene Leier, von wegen Einflussnahme der Politik und so, ist eine unverschämte Ausrede, denn jene könnte kaum noch schlimmer sein, als es bereits gegenwärtig gängige Praxis ist.
    Alles eine Frage des zukünftigen Modells und entsprechender Schutzmechanismen, um überhaupt erstmal parteipolitische Unabhängigkeit durchzusetzen und zu bewahren.

    Die vielen Spartenkanäle würden sich auf den Bedarf der Menschen einrichten und nicht länger umgekehrt: modulare Neustrukturierung, Wettbewerb um freiwillig zahlende Abo-Kunden, aber auch Kultur- und Qualitätsnischen für möglicherweise wenige besetzen.

    Sportpakete dürften teurer als andere zu produzieren sein, dafür sind viele daran interessiert und könnten sie über die Masse finanzieren. Dokumentionen und wissenschaftliche Inhalte fänden womöglich viel weniger Abonnenten (heutzutage schaut das auch nur eine Minderheit), sind aber kostengünstiger bereitzustellen. Gleiches gilt für alle anderen Genres: Angebot und Nachfrage. Dazu moderne Portale mit Mediathek und Streamingangeboten im Netz, vielleicht sogar mit begleitenden, interaktiven Games.

    Ich bin zuversichtlich, dass sich alles entlang eines echten Bedarfs einpendeln würde und dass die meisten engagierten Profis von heute auch im neuen Modell eine Verwendung fänden, es mit ihrem Enthusiasmus ausformen könnten.

    Kurz: Mut zu einem kostenbewussten, zukunftsorientierten Neuanfang, attraktive Produkte gestalten, kundenseitige Freiwilligkeit einwerben statt Erzwingung einer Fronleistung von entmündigten Untertanen (ganz wichtig), ein völlig umgestaltetes Verhältnis im Vergleich zu heute.
    Viel Service und kostbarer, erfolgreicher Lieblingskanal statt eigensüchtiger, verschwenderischer, korrupter Behörde mit arroganter Herrenmenschenattitüde, die sich grundsätzlich einen Dreck scheren muss.

    Klar, überflüssige Frühstücksdirektoren, korrupte Günstlinge, überbezahlte unnütze Stoffwechsler und viele, viele geparkte Politikernieten könnten danach vielleicht nicht mehr mitgeschleppt werden und so einfach absahnen wie heute, weil sie niemand freiwillig noch länger mästen wollen wird. Aber das wäre ja im Interesse aller und genau so beabsichtigt.
    Allein die GEZ-Schergen verschlingen inklusive ihrer Pensionsgier nahezu eine Milliarde, die für sinnvollere Dinge zur Verfügung stände. Schlechtes überdauert die Metamorphose eventuell nicht, gut so.

    Nach einer Übergangszeit könnte jedoch fast alles viel besser, zukunftsfähiger und begehrter sein als heute, ohne dass die Gesamteinnahmen dauerhaft dramatisch wegfallen müssten.
    Wenn bestimmte Inhalte erwünscht sind und genau diese in einer angenehmen Art und Weise und erschwinglich offeriert werden, werden verschiedene Sender mittelfristig auch Gewinne erwirtschaften und Chancen erhalten zu prosperieren.

  4. Re: Und in Zukunft?

    Autor: riddick70 04.12.13 - 23:59

    Richtig, richtig und nochmal richtig. Doch wer will das durchsetzen? Ein Volksbegehren hätte wohl kaum Aussicht auf Erfolg. Machens die, die es gerade tun, wird es in Richtung Gewinnmaximierung gehen oder das bestehende System durch ein Verschlimmbessertes ersetzt.
    Politisch neutral und ohne Einflussnahme von Parteien, insbesondere der Regierenden, wird's bei den ÖR wohl nie geben.
    Der Staat braucht schließlich ein Organ zur Verbreitung seiner 'Propaganda' und zum zurechtschneiden einer Gesellschaft mittels medialer Schablone.
    Man wird das Gefühl nicht los, zwar nicht so offensiv wie im chinesischen Rundfunk, aber doch ständig in vielfacher Art und Weise, durch Reportagen und Bildungsfernsehen, durch Serien, und ja sogar in Soaps bewußt oder unbewußt,dass Einflußnahme stattfindet. Man bezahlt sozusagen dafür, dass man auf Linie gebracht werden soll, Indoktrination inklusive.
    Überrascht hat mich dann doch der Ausbruch Marietta Slomkas letzte Woche im Interview mit Sigmar Gabriel. Auch wenn einige sagen das das Unprofessionell gewesen sei, bin ich der Meinung, dass wenn ich schon für politische Aufklärung im ÖRR bezahlen soll, es auf Journalismus, mit kritischer Berichterstattung und unbequemen Fragen ankommt, damit sich unsere Altvorderen nicht zu sicher sein können, und sich ständig nur herausreden und lügen das sich die Balken biegen.
    Einzig, ob das Frau Slomkas Karriere zuträglich war, wage ich sehr zu bezweifeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.13 00:02 durch riddick70.

  5. Re: Und in Zukunft?

    Autor: M.Kessel 05.12.13 - 01:32

    Ich werde vor Gericht gehen.

    Widerspruch gegen den Gebührenbescheid habe ich bereits eingelegt. Ich habe seit 15 Jahren weder TV noch Radio.

    Ich lasse mir das nicht widerspruchslos gefallen. Ich bin nicht an diesem Müll interessiert. Für mich ist das keine Gebühr, sondern eine Steuer. Und die ist laut GG verboten. Punkt.

  6. Re: Und in Zukunft?

    Autor: iwer 09.12.13 - 22:12

    Habe noch am selben Tag als ich diesen Kommentar geschrieben habe mich etwas schlau gemacht und die Erteilung des ELV zum Rundfunkbeitrag zurück gezogen.
    Jetzt warte ich erstmal ab.

    Ich höre ich von vielen das sie nicht zahlen, auch viele die beschreiben wie das weitere Vorgehen ist wenn die Zahlung eingestellt wird. Allerdings konnte ich nichts dazu finden was daraus resultiert?
    Was passiert nach dem Widerspruch, welche Instanzen durchläuft es - oder dauert es solange das noch keine Klage/Widerspruch durch ist?

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. VascoMed GmbH, Binzen
  2. CHECK24 Services GmbH, München
  3. WBS GRUPPE, Berlin
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 245,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    1. Graue Flecken: Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas
      Graue Flecken
      Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas

      Die Förderung des Ausbaus in grauen Flecken, wo schon ein Netzbetreiber Anschlüsse mit mindestens 30 MBit/s anbietet, alarmiert die Kabelnetzbetreiber. Sie fürchten einen Überbau mit Glasfaser, obwohl Koaxialkabel Gigabitdatenraten liefern kann.

    2. Störung: Google Kalender weltweit ausgefallen
      Störung
      Google Kalender weltweit ausgefallen

      Google hat ein Problem mit seinem Kalender: Nutzer berichten, dass die Funktion weltweit ausgefallen ist. Bei uns funktioniert die Android-App bei einigen Kollegen, die Webseite zeigt nur einen 404-Fehler an - not found.

    3. Netzbau: United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern
      Netzbau
      United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern

      United Internet sucht sich gegenwärtig einen 5G-Netzausrüster, die finalen Gespräche haben noch nicht begonnen. Doch ab wann kann das neu versteigerte Spektrum eigentlich genutzt werden?


    1. 18:14

    2. 17:13

    3. 17:01

    4. 16:39

    5. 16:24

    6. 15:55

    7. 14:52

    8. 13:50