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Iridium Bankrott …

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  1. Iridium Bankrott …

    Autor: MarioWario 18.11.16 - 11:12

    ja, Iridium hat es vorgemacht wie man Investorengeld versenkt.

    SpaceX ist auch nicht gleichzusetzen mit der russischen Infrastruktur. Neben den Schrott-Kollisions-Problemen und anderen umherschwirrenden Satelliten hat der Autor des Artikels offenbar die exponenzial wachsende Projektkomplexität, bei über 5.000 Sateliten, garnicht berücksichtigt, sondern sieht nur die sinkenden Stückkosten.

    Rechne ich vorsichtig mit einem 5% Ausfall, dann ist eher mit einer Verdoppelung des Einsatzes (Flügen) zu rechnen, d. h. in 20-30 Jahren könnte sich so ein Projekt amortisieren. ABER es bleibt auch bei der Konkurrenz zur verkabelten Infrastruktur und die Kunden sind eher in Afghanistan oder der Schwäbischen Alb zu suchen, als im zehnfach glasfaserverkabelten Städten wie München oder Berlin -
    Viel Spaß & Happy Investing :-)

  2. Re: Iridium Bankrott …

    Autor: Sebbi 19.11.16 - 00:03

    Och stell dir einfach vor dein Smartphone würde auf dem ganzen Planeten funktionieren und du hättest immer Empfang für einen läppischen Beitrag von 20¤ im Monat. Macht bei 100 Millionen Kunden 2 Milliarden ¤ im Monat ...

    Glasfaser ist keine Konkurrenz für Mobilfunkkunden.

  3. Re: Iridium Bankrott …

    Autor: monosurround 19.11.16 - 01:19

    Jetzt sag noch ungedrosselt und mir geht einer ab xD

  4. Re: Iridium Bankrott …

    Autor: Kleine Schildkröte 19.11.16 - 13:26

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja, Iridium hat es vorgemacht wie man Investorengeld versenkt.
    >
    > SpaceX ist auch nicht gleichzusetzen mit der russischen Infrastruktur.
    > Neben den Schrott-Kollisions-Problemen und anderen umherschwirrenden
    > Satelliten hat der Autor des Artikels offenbar die exponenzial wachsende
    > Projektkomplexität, bei über 5.000 Sateliten, garnicht berücksichtigt,
    > sondern sieht nur die sinkenden Stückkosten.
    >
    > Rechne ich vorsichtig mit einem 5% Ausfall, dann ist eher mit einer
    > Verdoppelung des Einsatzes (Flügen) zu rechnen, d. h. in 20-30 Jahren
    > könnte sich so ein Projekt amortisieren. ABER es bleibt auch bei der
    > Konkurrenz zur verkabelten Infrastruktur und die Kunden sind eher in
    > Afghanistan oder der Schwäbischen Alb zu suchen, als im zehnfach
    > glasfaserverkabelten Städten wie München oder Berlin -
    > Viel Spaß & Happy Investing :-)

    Tja mangelnde Informationen... ich hab woanders gelesen, dass die Satelliten nur 5 bis sieben Jahre halten sollen. Die planen schon großzügig. Auch ist der Orbit so niedrig, dass sie es so geplant haben, dass die Ausfälle bis zu 75% sein können, ohne dass es Probleme mit der Verfügbarkeit gibt. Die Kapazität ist nur niedriger. Wie sie dies dann genau kompensieren, weis ich nicht.

    Wenn wir jetzt 15 Mrd auf 5 Jahre rechnen, reden wir von 3Mrd pro Jahr für ein Weltumspannendes Kommunikationssystem für Abermillionen Nutzer... die T-People haben behauptet, dass der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland alleine 80 Mrd kosten würde. Da dies politische Zahlen sind, rechnen wir ehr mit 40 oder 25 Mrd. Aufwand für die Wartung ist sicherlich bei Glasfaser ungleich höher.

    Auf jeden Fall verstehe ich jetzt, warum Google den Faserausbau fast eingestellt hat.

    Hätte man einen Zugang zu dem Satellitennetz bei Latenzen um die 20ms hat sich das mit der Glasfaser erledigt.

  5. hab ich heute schon

    Autor: jo-1 26.11.16 - 10:57

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarioWario schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ja, Iridium hat es vorgemacht wie man Investorengeld versenkt.
    > >
    > > SpaceX ist auch nicht gleichzusetzen mit der russischen Infrastruktur.
    > > Neben den Schrott-Kollisions-Problemen und anderen umherschwirrenden
    > > Satelliten hat der Autor des Artikels offenbar die exponenzial wachsende
    > > Projektkomplexität, bei über 5.000 Sateliten, garnicht berücksichtigt,
    > > sondern sieht nur die sinkenden Stückkosten.
    > >
    > > Rechne ich vorsichtig mit einem 5% Ausfall, dann ist eher mit einer
    > > Verdoppelung des Einsatzes (Flügen) zu rechnen, d. h. in 20-30 Jahren
    > > könnte sich so ein Projekt amortisieren. ABER es bleibt auch bei der
    > > Konkurrenz zur verkabelten Infrastruktur und die Kunden sind eher in
    > > Afghanistan oder der Schwäbischen Alb zu suchen, als im zehnfach
    > > glasfaserverkabelten Städten wie München oder Berlin -
    > > Viel Spaß & Happy Investing :-)
    >
    > Tja mangelnde Informationen... ich hab woanders gelesen, dass die
    > Satelliten nur 5 bis sieben Jahre halten sollen. Die planen schon
    > großzügig. Auch ist der Orbit so niedrig, dass sie es so geplant haben,
    > dass die Ausfälle bis zu 75% sein können, ohne dass es Probleme mit der
    > Verfügbarkeit gibt. Die Kapazität ist nur niedriger. Wie sie dies dann
    > genau kompensieren, weis ich nicht.
    >
    > Wenn wir jetzt 15 Mrd auf 5 Jahre rechnen, reden wir von 3Mrd pro Jahr für
    > ein Weltumspannendes Kommunikationssystem für Abermillionen Nutzer... die
    > T-People haben behauptet, dass der flächendeckende Glasfaserausbau in
    > Deutschland alleine 80 Mrd kosten würde. Da dies politische Zahlen sind,
    > rechnen wir ehr mit 40 oder 25 Mrd. Aufwand für die Wartung ist sicherlich
    > bei Glasfaser ungleich höher.
    >
    > Auf jeden Fall verstehe ich jetzt, warum Google den Faserausbau fast
    > eingestellt hat.
    >
    > Hätte man einen Zugang zu dem Satellitennetz bei Latenzen um die 20ms hat
    > sich das mit der Glasfaser erledigt.

    6 - 15 ms für's Ping und > 206/19,5 für sehr bezahlbares Geld

    Mobil reicht mir 4G für ebenfalls kleines Geld.

    Die Konkurenz ist heftig.

    Wieder mal so ein Musk'sches Kabinettstückchen ;-)

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