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@Frank

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. @Frank

    Autor: emdotjay 21.11.21 - 11:07

    "Einerseits ist das Paper sehr lobenswert, weil es eine gute Beschreibung des Systems liefert. Andererseits ist es bedenklich, wenn die wissenschaftliche Fachpresse von Unternehmen de facto als Werbeplattform für ihre Produkte benutzt wird und deren Redaktion das zulässt."

    An sich werden in Papers auch elegante, bessere Methodiken vorgestellt wie etwas besser genauer leichter zu lösen ist.

    Gerade im Bereich der numerischen Simulation trifft man so etwas häufig an.
    Ein Verbessertes oder einfacheres Verfahren um eine Lösung zu erhalten.


    Zum Thema mit den Ionen Triebwerken:
    Ist ein durchgehender Betrieb mit niedriger "Leistungs-/ Schubabgabe" Effizienter als ein diskontinuierlicher Betrieb?

    Da beim Betrieb in Phasen jedesmal 0,012g des Treibstoffes verloren gehen.

    Der Luftwiderstand muss doch auch in jedem Moment überwunden werden.
    Aber es kann doch sein das bei geringster Leistungsabgabe die Effizienz in den Keller stürzt.

    PS: Danke für den guten Artikel

    An die Community: Korrigiert mich wenn ich was falsches wiedergegeben habe.
    An Golem: Bitte endlich einen Like-Button ins Forum implementieren.
    An alle: Have a nice day :)

  2. "Science"

    Autor: M.P. 22.11.21 - 01:48

    Ich möchte noch ergänzen. Man sagt "Ingenieurwissenschaften" (englisch "applied science") - ist das falsch? Mancher TU-Professor in einem Ingenieurstudiengang reagiert da sensibel ...

    Ich halte die Entwicklung des Triebwerkes für eine ordentliche Ingenieursarbeit ...
    Zum Triebwerk im Teillastbereich: Ich denke, das austretende Jod ist nicht in dem Maß zu kontrollieren, wenn es nur ein Treibstoffkammer und ein Kapillarsystem gibt. Sind die Kapillaren erst einmal offen, muss man das Jod verwerten, was herauskommt ....

    Möglicherweise wäre es interessant, die Triebwerke noch einmal zu verkleinern. Wenn man ein um den Faktor 10 verkleinertes Triebwerk mit 1/10 Schub und 1/10 Gewicht incl Jod hinbekäme, könnte man ja schlicht 10 statt einem Triebwerk einbauen, und nur so viele von denen zünden, bis der benötigte Schub erreicht ist ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.21 01:49 durch M.P..

  3. Re: @Frank

    Autor: gunterkoenigsmann 22.11.21 - 09:19

    Die Frage ist, ob der Overhead pro Triebwerk (z.B. skalieren die Dicken der Tankwände nicht mit) nicht überhandnimmt, wenn man viele kleine Triebwerke aufbaut.

    Wegen Like-Button: Will sowas auch für Artikel unter der Bedingung, dass es keinen Dislike-Button geben wird.

  4. Re: @Frank

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 22.11.21 - 13:26

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Einerseits ist das Paper sehr lobenswert, weil es eine gute Beschreibung
    > des Systems liefert. Andererseits ist es bedenklich, wenn die
    > wissenschaftliche Fachpresse von Unternehmen de facto als Werbeplattform
    > für ihre Produkte benutzt wird und deren Redaktion das zulässt."
    >
    > An sich werden in Papers auch elegante, bessere Methodiken vorgestellt wie
    > etwas besser genauer leichter zu lösen ist.
    >
    > Gerade im Bereich der numerischen Simulation trifft man so etwas häufig
    > an.
    > Ein Verbessertes oder einfacheres Verfahren um eine Lösung zu erhalten.

    Hab drüber nachgedacht. Das ist ein berechtigter Einwand.

    In der Hauptpublikation von Nature hat es meines Erachtens nach aber trotzdem nichts zu suchen. Es gibt viele Wissenschaftler die wichtigere Arbeit geleistet haben, denen damit der Zugang versperrt wird. - Hab den Absatz entsprechend angepasst.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: @Frank

    Autor: Salzbretzel 22.11.21 - 13:36

    > Andererseits ist es bedenklich, wenn die prestigeträchtigste Wissenschaftspublikation von Unternehmen de facto als Werbeplattform für ihre Produkte benutzt wird, deren Redaktion das zulässt und so wichtigen Arbeiten aus der Wissenschaft den Zugang zu Nature versperrt.
    Ich verstehe ja den Ansatz, aber das klingt nicht minder harsch. Das klingt so als wenn man angewandte Wissenschaften und die Forschung gegeneinander abwiegen möchte.

    Ich hätte mich vermutlich mehr auf den Fakt konzentriert das es als Werbeplattform genutzt wird.
    "Andererseits ist ed bedenklich wenn Wissenschaftspublikationen de fakto als Werbeplattform für Produkte wird."
    Den Rest vom Satz hätte ich weggelassen. Eben wegen den Ansatz das es so klingt als ob Ingenieurwissenschaften und Forschung kämpfen lassen will.

    Aber das ist jetzt nur meine subjektive Meinung. Entschuldigt

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