Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Schleswig-Holstein: Bundesland hat…

Der Erfolg hat viele Väter. Super, dass die Politik das sagt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Der Erfolg hat viele Väter. Super, dass die Politik das sagt.

    Autor: DerDy 25.11.17 - 14:49

    Die Kernaussage ist zwar richtig, aber die Rede von Herrn Bernd Buchholz ist schon sehr stark zusammen gefasst.

    > Stadtwerke können den Ausbau mit Glasfaser sehr viel besser finanzieren, weil
    > sie nicht auf kurzfristige Gewinnsteigerungen angewiesen sind.
    > Die Investitionsbank Schleswig-Holstein stelle als Förderinstitut des Landes
    > spezielle Finanzierungskonzepte bereit und habe über ihre Darlehen
    > Investitionen von 500 Millionen Euro ausgelöst.
    Hier wurde vergessen zu erwähnen, dass als Kreditgeber die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) ein maßgeschneiderten Finanz­konzepte bereit­stellt. Es ist schon ein Unterschied, ob ich als Unternehmen zur Bank gehe oder die Bank von der Politik beauftragt wurde, was für die Stadtwerke maßzuschneidern.

    > So seien neben 15 Stadtwerken und verschiedenen Breitbandnetzgesellschaften, die
    > vor allem aus der Windbranche stammen, rund 20 kommunale
    > Breitbandzweckverbände dort aktiv, wo kein privatwirtschaftlicher Ausbau stattfinde.
    Hier erwähnt teltarif.de weitere Details:
    > Denn wesentlicher Faktor für den rasanten Ausbau sind kommunale Breitband­-
    > zweckverbände, etliche Stadtwerke und diverse Breitband­netzgesellschaften -
    > letztere größtenteils aus der im Norden stark vertretenen Windbranche.
    > Diese genannten Akteure springen meistens dann ein, wenn sich für den geplanten
    > Bau von Glasfaser­anschlüssen kein privat­wirtschaftlicher Anbieter finden lässt.
    Siehe Willy.Tel, die wollen, aber können nicht weiter ausbauen, da da denen keine Tiefbaufirma mehr meldet.

    Und Herrn Bernd Buchholz sagt, was ich auch schon mehrfach geschrieben haben:
    Nur wenn Leute wirklich die neuen Glasfaseranschlüsse buchen, dann kann der Ausbau und die Investitons zum Erfolg führen und zeigt den Aktören, dass der Anschluss gewollt ist und motiviert Letztere zum Ausbau.
    Aber das ist meist nur da, wo sehr langsames Internet verfügbar ist.

    Per se zu sagen, FTTH ist bei allen gewollt, ist also falsch. Da sprechen die aktuellen Anschlussquoten (<30%) eine ganz andere Sprache und das ist nun mal Fakt.

  2. Re: Der Erfolg hat viele Väter. Super, dass die Politik das sagt.

    Autor: Schrödinger's Katze 25.11.17 - 16:32

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Per se zu sagen, FTTH ist bei allen gewollt, ist also falsch. Da sprechen
    > die aktuellen Anschlussquoten (<30%) eine ganz andere Sprache und das ist
    > nun mal Fakt.

    Na ja, deine Schlussfolgerung ist ebenfalls falsch. Nur weil 30% sich für FTTH entschieden haben, heißt das nicht dass sich 70% für Kabel oder Vectoring entscheiden. Wer überhaupt kein Internet hat (Omas) entscheidet sich mMn nicht gegen Glasfaser sondern gegen das Internet im Allgemeinen. Ebenso haben Internetanschlüsse in Deutschland eine lange Laufzeit. Nicht jeder kann sofort wechseln. Auch weiß mitunter nicht jeder Anschlussinhaber, dass FTTH überhaupt verfügbar ist (schlechte Kommunikation). Auch scheuen viele grundsätzlich den Wechsel (ähnlich wie beim Stromanbieter) oder benötigen Zusatzdienste wie ihre bekannte Email-Adresse oder was weiß ich.

    Effektiv sprechen sich nur zwei Gruppen gegen FTTH aus:

    1. Diejenigen die nicht ihr halbes Grundstück umgegraben haben möchten (nachvollziehbar)

    2. Diejenigen bei denen die Alternativen günstiger sind (das ist für mich ein Versagen der FTTH-Preisgestaltung, die selbe Geschwindigkeit zum selben Preis sollte möglich sein)

  3. Re: Der Erfolg hat viele Väter. Super, dass die Politik das sagt.

    Autor: DerDy 25.11.17 - 23:59

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, deine Schlussfolgerung ist ebenfalls falsch.
    Danke für deine Erklärungen, doch denke ich, dass deine Schlussfolgerungen falsch sind.

    > Nur weil 30% sich für FTTH entschieden haben, heißt das nicht dass sich 70%
    > für Kabel oder Vectoring entscheiden.
    Nehmen wir die DG, die baut doch nur aus, wo es weder Vectoring noch Koaxkabel gibt. Kennst du einen Ort, wo die DG FTTH-Anschlüsse gelegt hat, wo bereits 100MBit und mehr Verfügbar war? Ich lese immer nur, dass in solchen Orten die Mindestquote für einen FTTH Ausbau nicht erreicht werden.

    > Wer überhaupt kein Internet hat (Omas) entscheidet sich mMn nicht gegen Glasfaser
    > sondern gegen das Internet im Allgemeinen.
    Sogar Großeltern haben heute Internet. Und die wenigen, die ganz auf Internet verzichten machen sicherlich keine 70% der Haushalte aus. Heute haben über 90% der Häuser und Wohnungen Breitband, das ist nun mal Fakt.

    > Ebenso haben Internetanschlüsse in Deutschland eine lange Laufzeit. Nicht
    > jeder kann sofort wechseln.
    Wie lange sind die Laufzeiten? Zuerst 2 Jahre, dann kann man alle 12 Moante wechseln. Wie lange dauert der Ausbau von FTTH von der Entscheidung bis zum fertigen Anschluss? Auch etwas über ein Jahr. FTTH verlegt sich nicht über Nacht.

    > Auch scheuen viele grundsätzlich den Wechsel (ähnlich wie
    > beim Stromanbieter) oder benötigen Zusatzdienste wie ihre bekannte
    > Email-Adresse oder was weiß ich.
    Genau, du weißt es nicht und suchst nach irgendwelchen Gründen. Fakt ist, das nur eine Minderheit (<30%) die Faser aktiv buchen und die meisten zwar eine legt bekommen haben, aber sie dann nicht nutzen.

    > Effektiv sprechen sich nur zwei Gruppen gegen FTTH aus:
    > 1. Diejenigen die nicht ihr halbes Grundstück umgegraben haben möchten
    > (nachvollziehbar)
    Du hast meine Aussage und die von Herrn Bucholz nicht verstanden.
    Hier geht es nicht, ob jemand Ja oder Nein zum Verlegen von FTTH ist. Sondern von Leuten, die die Faser bereits im Keller oder in der Wohnung haben. Und 70% von denen buchen den Anschluss nicht darüber.

    > 2. Diejenigen bei denen die Alternativen günstiger sind (das ist für mich
    > ein Versagen der FTTH-Preisgestaltung, die selbe Geschwindigkeit zum selben
    > Preis sollte möglich sein)
    Du hast es verstanden, sehr schön. FTTH ist meistens etwas teurer als z.B. DSL. Es gibt eben Leute, die nur 20 oder 30 Euro für Internet ausgeben wollen. Die wollen keine 100MBit für 40 Euro. Daher kann ich meine Aussage nur wiederholen:
    Per se zu sagen, FTTH ist bei allen gewollt, ist also falsch.
    Einigen ist der Preis wichtiger als die Anschlussart oder Geschwindigkeit.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover
  2. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  4. BavariaDirekt, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,31€
  2. 4,99€
  3. 2,99€
  4. 2,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

  1. Spielebranche: SAP analysiert E-Sportler
    Spielebranche
    SAP analysiert E-Sportler

    Gamescom 2019 Zwischen Microsoft mit der Xbox und Bethesda mit Doom Eternal in Halle 8 ist SAP mit einem eigenen Stand auf der Spielemesse vertreten. Golem.de hat sich einmal angeschaut, was das Softwarehaus dort macht.

  2. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
    UMTS
    3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

    Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

  3. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
    P3 Group
    Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

    Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.


  1. 10:27

  2. 18:00

  3. 18:00

  4. 17:41

  5. 16:34

  6. 15:44

  7. 14:42

  8. 14:10