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Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

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  1. Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: S76 18.06.20 - 11:22

    Also sorry, aber solch ein Ausverkauf der Privatsphäre nur weil einem die drei Schritte zum Kind zu viel sind, kann ich NULL nachvollziehen!

    Ich weiß, (Schul-)Kinder fragen in den ungünstigsten Momenten nach und haben nur kurze Konzentrationsphasen. Ich kenne das selbst!
    Aber man kann Kindern sehr wohl klarmachen, dass sie nur zu bestimmten Momenten stören können. Und man kann auch Arbeits- und Pausenzeiten mit ihnen absprechen (die gibt es in der Schule ja auch!).
    Und wenn man jede Stunde 10-15 Minuten für Hausaufgabenbesprechung einplant, sollte das doch machbar sein. Wir machen das so, jeweils ~5 min. kurz vor der (nächsten) Aufgabe sowie danach zur Kontrolle - macht 10 Minuten am Stück. Vielleicht nochmal 5 Min in der Halbzeit in der Hausaufgabenpause. Das Funktioniert eigentlich recht gut!

    Und wenn schon Videoüberwachung, warum muss das nun unbedingt über einen (US-) Cloud-Dienst laufen? Das geht doch sicher genauso auch lokal.

    Schon krass, wie wenig manchen ihre Privatsphäre wert ist!

  2. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: ibsi 18.06.20 - 11:33

    S76 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also sorry, aber solch ein Ausverkauf der Privatsphäre nur weil einem die
    > drei Schritte zum Kind zu viel sind, kann ich NULL nachvollziehen!
    >
    Das verstehe ich auch nicht.

    > Schon krass, wie wenig manchen ihre Privatsphäre wert ist!
    Ich denke: Weil Alexa schon da war und alles andere hätte beschafft werden müssen.

  3. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: nmwgb074ae 18.06.20 - 12:00

    Deine Daten schwirren sowieso schon überall umher. Cookies, Ad-networks, Smartphones, stille SMS, usw.

    Wenigstens kannst du den Kindern schon frühzeitig den Umgang mit dem ganzen Krampf nahebringen.

    Schlimmer finde ich dagegen die Wichtigkeit der Arbeitszeiterfassung. Wenn der Arbeitgeber so wenig Vertrauen hat und meint er müsse kontrollieren, würde ich aus Prinzip jeden Tag 1-2 Stunden aufs Klo gehen. Irgendein Stream nebenher laufen lassen, dass der Bildschirm anbleibt und Do not disturb anmachen - fertig.

  4. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: Zeussi 18.06.20 - 12:07

    nmwgb074ae schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Daten schwirren sowieso schon überall umher. [...]

    Wenn es eh schon egal ist, dann hast Du ja sicher nichts dagegen, wenn Du mir Deine Kontoauszüge vom letzten Jahr zuschickst? :-)

  5. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: nmwgb074ae 18.06.20 - 12:13

    Zum Einen geht es um "soziale" Privatsphäre, wer und wer mit wem spricht.

    Zum Anderen kannst du diese haben, du hast sowieso kein Verwendungszweck dafür, da du nicht die benötigten Ressourcen hast um irgendwelche Zusammenhänge herzustellen.

    Deswegen kann auch in den Nachbarländer im Norden jeder Bürger nachschauen was jeder andere Bürger im letzten Jahr an Einkommen zum Versteuern angegeben hat.

  6. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: Sinbad 18.06.20 - 12:45

    > Also sorry, aber solch ein Ausverkauf der Privatsphäre nur weil einem die
    > drei Schritte zum Kind zu viel sind, kann ich NULL nachvollziehen!

    es wird ja niemand dazu gezwungen, das zu nutzen. Ich fand es als Anregung sehr wertvoll und bin bisher nicht darauf gekommen.

    > Und wenn man jede Stunde 10-15 Minuten für Hausaufgabenbesprechung
    > einplant, sollte das doch machbar sein.

    Also dann kann ich das Arbeiten fürs Büro doch gleich ganz sein lassen. Wenn ich nicht einmal 15 Minuten an einer Sache arbeiten kann, komme ich ja gar nicht voran. Und vor allem: Wenn dann eine Nachfrage immer kommt, sobald wieder die Aufgaben weitergehen. Dann sitzt das Kind also immer 15 Minuten untätig herum. Wenn Du für Dich eine gute Lösung gefunden hast, ist es doch super. Aber andere Menschen dürfen ja andere Wege beschreiten.

    > Und wenn schon Videoüberwachung, warum muss das nun unbedingt über einen
    > (US-) Cloud-Dienst laufen? Das geht doch sicher genauso auch lokal.
    >
    > Schon krass, wie wenig manchen ihre Privatsphäre wert ist!

    Bei dem geschilderten Scenario frage ich mich schon, was hier so an vertrauenswürdigen Informationen transportiert werden soll. Also die Aufregung kann ich nicht nachvollziehen. Bei jeder Smartphone-Nutzung sammeln US-Firmen mehr Daten über einen als bei so einem Videotelefonat.

  7. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: S76 18.06.20 - 13:00

    Sinbad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > es wird ja niemand dazu gezwungen, das zu nutzen. Ich fand es als Anregung
    > sehr wertvoll und bin bisher nicht darauf gekommen.

    Daher mein letzter Satz: ob das nicht auch rein lokal ginge. Von einem Tech-Newsletter wäre ein entsprechender Hinweis doch zu erwarten gewesen, oder?

    >
    > > Und wenn man jede Stunde 10-15 Minuten für Hausaufgabenbesprechung
    > > einplant, sollte das doch machbar sein.
    >
    > Also dann kann ich das Arbeiten fürs Büro doch gleich ganz sein lassen.
    > Wenn ich nicht einmal 15 Minuten an einer Sache arbeiten kann, komme ich ja
    > gar nicht voran.

    Lies nochmal genau! ich sagte: 15 minuten in jeder Stunde - macht 45 Min. für dich zum Arbeiten!

    Und vor allem: Wenn dann eine Nachfrage immer kommt,
    > sobald wieder die Aufgaben weitergehen. Dann sitzt das Kind also immer 15
    > Minuten untätig herum. Wenn Du für Dich eine gute Lösung gefunden hast, ist
    > es doch super. Aber andere Menschen dürfen ja andere Wege beschreiten.

    Wieso soll das Kind rumsitzen? Ist es schneller fertig, darf es Pause machen...

    > Bei dem geschilderten Scenario frage ich mich schon, was hier so an
    > vertrauenswürdigen Informationen transportiert werden soll. Also die
    > Aufregung kann ich nicht nachvollziehen. Bei jeder Smartphone-Nutzung
    > sammeln US-Firmen mehr Daten über einen als bei so einem Videotelefonat.

    Auch beim Smartphone sollte man Datensparsamkeit leben und das Ding so einstellen.
    Dazu kommt noch, dass du zwar die Aufsichtspflicht für dein Kind hast, aber sich dieses mit zunehmender Selbstständigkeit ja nicht so nackig machen wollen muss, wie du das tust. Wenn du also jetzt schon Bild und Ton deines Kindes in die Cloud pustest, dann kann das unschön werden, wenn dein volljähriges Kind vielleicht dann anders darüber denkt.
    Aber auch ganz allgemein verschenkt man geldwerte Daten an die großen IT-Dienstleister, wenn man sich um den Wert seiner Privatsphäre nicht minimal Gedanken macht. Alles was du freiwillig denen schenkst, müssen sie nicht einkaufen. Deine Datengeschenke machen den (Börsen-)Wert von Google ja überhaupt erst aus!

  8. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: Sinbad 18.06.20 - 16:04

    > Lies nochmal genau! ich sagte: 15 minuten in jeder Stunde - macht 45 Min.
    > für dich zum Arbeiten!

    das macht doch ohnehin schon jeder, dass man den Kindern alle 15 Minuten eine Pause gönnt.

    > Und vor allem: Wenn dann eine Nachfrage immer kommt,
    > > sobald wieder die Aufgaben weitergehen. Dann sitzt das Kind also immer
    > 15
    > > Minuten untätig herum. Wenn Du für Dich eine gute Lösung gefunden hast,
    > ist
    > > es doch super. Aber andere Menschen dürfen ja andere Wege beschreiten.
    >
    > Wieso soll das Kind rumsitzen? Ist es schneller fertig, darf es Pause
    > machen...

    Dann ist es ja noch schlimmer. Wenn das Kind fünf Minuten nach Beginn der Aufgaben eine Frage hat, die nicht zu klären ist, muss es also 40 Minuten warten, bis die Frage gestellt werden kann. Ergo sitzt das Kind unnötig lange herum und kann erst viel später spielen.

    > Wenn du also jetzt schon Bild und Ton deines
    > Kindes in die Cloud pustest, dann kann das unschön werden, wenn dein
    > volljähriges Kind vielleicht dann anders darüber denkt.

    Was für ein schiefes Bild: Ein Videoanruf ist doch nicht so als ob man ein Video auf einem sozialen Netzwerk hochlädt. Bitte mal bei den Fakten bleiben.

  9. Re: Web-gebundenen Videoüberwachung weil 3 Schritte schon zu viel sind?

    Autor: Pantsu 18.06.20 - 18:48

    Glaub es hackt, hier sowas zu empfehlen. Wissen manche überhaupt nicht, wie schlimm es ist, schlimme Eltern zu haben, die alles kontrollieren wollen? Ja, vermutlich tun sie es jetzt sowieso schon mit allen Mitteln, aber man muss die ja nicht auf dumme Gedanken bringen. Kinder sollten ohne Televisor aufwachsen. Außerdem ist es auch kein Problem, mal ein Jahr nichts zu lernen. Habe das erfolgreich 2 mal durchgezogen und trotzdem eine (Fach)-Hochschulreife bekommen. Und damit kommt wirklich jeder Idiot an die Uni ;)
    Scheint ja wichtig zu sein, dass jeder studiert, also das ist wirklich ganz einfach, theoretisch schon mit Hauptschule möglich, wenn man ein paar Jahre dranhängt. Wenn das Kind dumm ist, kann es ja immer noch Gender und Gedöns machen, dann in ein paar NGOs abhängen und in die SPD eintreten. Oder in die Nachfolgepartei. Oder in alle anderen, ist ja kein Unterschied mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.20 18:51 durch Pantsu.

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