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Ausgerechnet die Telekom

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  1. Ausgerechnet die Telekom

    Autor: tomatentee 21.10.13 - 12:42

    Die Telekom verhindert, aus reiner Profitgier, aktiv, dass Daten innerdeutsch geroutet werden:

    > Große Tier-2-Provider wie die Deutsche Telekom trennen schon seit einiger Zeit
    > sukzessive ihre Backbones (Depeering) von der vermeintlich kleineren Konkurrenz
    (http://www.heise.de/ct/artikel/Knirschen-im-Internet-Gebaelk-290174.html)

    > [...] gibt es auch Provider, die bewusst die Anbindung an öffentliche
    > Austauschpunkte meiden. Sie kalkulieren anders und peeren nicht öffentlich am
    > DE-CIX. Das prominenteste Beispiel ist hierzulande wohl die Deutsche Telekom. [...]
    > Sie setzen darauf, dass viele Provider ohnehin nicht darum herum kommen,
    > Verbindungen zu ihnen zu unterhalten. Und dann möchten sie dafür gerne Geld sehen.
    (http://www.heise.de/netze/artikel/Tier-1-bis-3-223802.html)

    Dass das ganze ohnehin Marketting-Bullshit ist, stellt fefe hier schön dar:
    > http://blog.fefe.de/?ts=acfbe809


    Und noch ein paar Sachen zur Telekom (mehr oder minder OT):

    Die Profitgier geht so weit, die eignene Kunden anbindungsmäßig zu benachteiligen, um vom Peering-Partner Transitzahlungen zu erpressen:

    > Cogent hatte sich laut einem internen Schriftsatz, der der "Welt" vorliegt, bereits
    > 2009 bei der Bundesnetzagentur über das Peering-Verhalten der Telekom
    > beschwert: Die Telekom weigere sich, ausreichende Kapazitäten an ihren Peering-
    > Knotenpunkten parat zu halten. Die Anbindung der Cogent-Kunden ins Netz der
    > Telekom sei zu langsam: Cogent benötige mindestens 100 Gigabit pro Sekunde, die
    > Telekom halte weniger als die Hälfte dessen parat.
    > Der deutsche Konzern hält dagegen, dass Cogent bis zu zwölf Mal mehr Daten ins
    > Netz der Telekom sende als diese ins Netz von Cogent. Cogent solle deswegen für
    > den Ausbau und das große Datenvolumen zahlen.
    (www.welt.de/wirtschaft/article117963991/scheiss-seo-immer.html)

    Das treiben die so weit, dass die Bundesnetzagentur einschreiten muss:

    > Die Bundesnetzagentur startete ein Verfahren, in dessen Verlauf die Streithähne
    > einen vorläufigen Kompromiss fanden: Die Telekom baute auf 76 Gigabit pro
    > Sekunde aus, und verzichtete auf Bezahlung.
    (www.welt.de/wirtschaft/article117963991/scheiss-seo-immer.html)

    Auch die jetztige Drosselung ist ein weiterer Versuch dieses Kozerns von Kunden und Anbietern zu kassieren:
    > Nach wie vor will die Telekom eigene Angebote wie Entertain weiter bevorzugen und
    > Drittanbietern durch Zahlung von Geldbeträgen ermöglichen, ihre Angebote
    > außerhalb des Tarifvolumens zu übertragen.
    (http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/scheiss-seo-immer/8338072-2.html)

    Dass die Telekom das Geld für den Ausbau braucht ist auch eine Lüge:

    Darstellung der Telekom:
    > Die Telekom investiert massiv in den Breitbandausbau in Deutschland.
    (http://www.telekom.de/privatkunden/breitbandausbau-deutschland)

    Realität:
    > Deutschland ist hinsichtlich der Internetversorgung eines der am schlechtesten
    > ausgebauten Industrieländer. Und die derzeit erfolgende Tilgung „weißer Flecken“
    > der DSL-Landschaft wird von den Kommunen mit sechsstelligen Beträgen je
    > Gemeinde finanziert und nicht etwa von der Telekom.
    (http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/scheiss-seo-immer-12132211.html)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.13 12:45 durch tomatentee.

  2. Re: Ausgerechnet die Telekom

    Autor: xomz 21.10.13 - 20:14

    Da muss ich voll und ganz zustimmen, einfach eine Frechheit, was die da für ein Theater treiben.
    Abschaffen, jetzt!

  3. Re: Ausgerechnet die Telekom

    Autor: phade 22.10.13 - 10:23

    Dann sollte man einfach mal z.B. ueber den ECO einen "Anti-Telekom-Tag" ausrufen.
    Alle Provider in Deutschland stellen an dem Tag einfach Ihre direkten Peerings
    zur Telekom ab, dann laeuft der ganze Kram halt von und zur Telekom
    ueber die Auslandpeerings.

    Drastisch, wenn man dann die eigenen Kunden bestraft, aber dann kann man ja immer
    noch sagen, dass die Telekom halt nicht genug Auslandskapazitaeten hat.

    Ich wette, dass die Telekom 10 Minuten spaeter den Antrag am DECIX stellt ;o)

    Und dann haben die gleich noch ihr gefordertes innerdeutsche Mailnetz.

  4. Re: Ausgerechnet die Telekom

    Autor: peterkleibert 08.05.14 - 12:12

    Das ganze erinnert mich an die Libor-Zinsmanipulationen den Banken.

    Auch dort bearbeiteten die Unternehmen derart das ganze Geschäftsumfeld, um ihren Kunden schlussendlich verklickern zu können: "Sorry Guys, aber mehr gibt das Geschäftsumfeld einfach nicht her".

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