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Eingeschlechtermodell

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  1. Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 21:15

    so wie ich es geschichtlich verstanden habe wird das zweigeschlechtermodell ja erst nach der antike und besonders seit der aufklärung in europa angewandt, aber auch dort/dann gab es starke frauen, z.b. königinen und kauffrauen die die ordnung (mit)bestimmten ... welcher und welche(!) unbedingt wollte/geneigt war und das zeug, inkl. vermögen titel und kontakte konnte sehr sehr sehr erfolgreich sein ungeachtet seines biologioschen geschlechtes.

    -> die disikussion über frauenbenachteiligung ist leicht daneben, frauen können heute, auch ohne mann, alles sein was sie wollen und können, soldatinnen, wissenschaftlerinnen, ärtztinnen, anwältinen, geschäftsführerinnen, astronautinnen ,präsidentinnen, kanzlerinnen, lkw-fahrerinnen, maurerinnen, schreinerinnen ... faktisch ist das gesetzlich gleich, keine gesetzliche grenze bezieht ein geschlecht mit ein.

    woran wir leiden ist tradition, und das fängt dabei an, dass ein nahezu zwingend gedacht einem mädchen eine puppe samt windel und haus bekommt und ein junge einen kran samt holzklotz und sandkasten ... das sind rein tradierte normen die durchbrochen werden können (na, wer will das bei seinem kind anfangen, seinen jungen mit windel und puppe austatten, damit der übt ein erfolgreicher pfleger zu sein, welche mutter/frau/weibliche person will das für ihren sohn?) ... das ist ein gesellschaftlicher prozess, unabhängig ob wir selbst mehr löwen oder seepferdchen im verhalten mit der brut sind ...

    ich versuche mich innerhalb der verwandschaft immer neutral mit dererlei zuwendung zu bewegen ... nur wenn das junge leben schon mit puppe, famlie und sozialers angefixt/vorbereitet wurde, soll ich der/dem dann nen bauwagen schenken oder ne reihenhaus*villa* im grünen?

  2. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 21:22

    ML82 schrieb:
    > woran wir leiden ist tradition, und das fängt dabei an, dass ein nahezu
    > zwingend gedacht einem mädchen eine puppe samt windel

    Bullshit, ich habe zwei Töchter und ich habe sie ihre Spielzeuge immer selbst aussuchen lassen. Sie haben sich nie ein Kran ausgesucht, sondern nur den Rosafarbenen Müll.

  3. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: divStar 06.08.19 - 21:31

    Ich habe auch mittlerweile eine Tochter und sie konnte sich ihr Spielzeug ebenfalls fast immer aussuchen. Mit 9 hat sie den LEGO Creator Ford Mustang mit mir gebaut, mag aber auch Knetmasse und coole Puppen (nix mit Windeln und Haus).

  4. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: ibsi 06.08.19 - 21:32

    Bekannte von mir ähnlich. Sie hat ihren Töchtern nie rosa angezogen. Aber sie kamen von selbst dazu.
    Ob es daran liegt das sie das bei anderen sehen?
    Ob es daran liegt das es (klein-)Kind-Kleidchen oft nur in Rosa usw. gibt? (so meine Beobachtungen in Geschäften beim vorbei gehen)

    Keine Ahnung, aber ungewöhnlich? Ich denke nicht

  5. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 21:39

    lass mich raten du bist vollerwerbstätig seltener zu hause als deine frau, bedienst keinen kran und erzählst auch sonst wenig bzw. begreifen die nicht viel von deiner tätigkeit. dass soll keine kritk an dir sein nur dir eventuell erklären, warum das läuft, wie es läuft, und war nebenbei auch nicht als anmache gedacht.

  6. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 21:51

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lass mich raten du bist vollerwerbstätig seltener zu hause als deine frau,
    > bedienst keinen kran und erzählst auch sonst wenig bzw. begreifen die nicht
    > viel von deiner tätigkeit. dass soll keine kritk an dir sein nur dir
    > eventuell erklären, warum das läuft, wie es läuft, und war nebenbei auch
    > nicht als anmache gedacht.
    Ja, trifft soweit alles zu. Die Bude ist bezahlt, immer trocken und warm. Ich wüsste nicht was ich falsch machen würde,

  7. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 21:59

    Wer will, das ihre/seine/unsere Kinder traditionslos mit ihrem biologischem geschlecht umgehen muss ihnen das selbst vorleben, ganz überspitzt z.b. männliche Hebammen, wo gibt es die, wo dürfen die sein, würdest DU den Job machen als Mann? bzw. warum genau nicht? unwichtig ist der ja nicht, oder?

  8. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 22:18

    nichts, nur nur die erkenntnis, dass es mit den vorrausetzungen nicht anders sein kann, als dass sich deine töchter möglicher weise mehr in den neigungen an denen iherer mutter orientieren als an dir (sie lebt ihnen mehr leben vor als du in zeit gerechnet), ihrem vater, sie bekommen damit über den alltag mehr eigenschaften von ihr tradiert (übermittelt) als von dir (was nicht unbedingt schlecht sein muss, um das zu beurteilen kenne ich dich und sie überhaupt nicht bzw. bleibt das von unangetastet, bzw. das bestimmt ihr unmd das ist garnicht an mir oder sonst wem anders) ...

    es ging rein darum warum sich eingeschliffene rollenverhältnisse noch lange nach der gesetzlichen gleichstellung halten, weil sie ebend auch durch vorgelebtes verhalten der erltern freunde, verwandten und bekanten, den bezugspersonen in der prägung quasi vererbt werden ... kinder machen öfter auch ihre eltern nach als sie sich selber bewust sind ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.19 22:20 durch ML82.

  9. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Thomas 06.08.19 - 22:24

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer will, das ihre/seine/unsere Kinder traditionslos mit ihrem biologischem
    > geschlecht umgehen muss ihnen das selbst vorleben, ganz überspitzt z.b.
    > männliche Hebammen, wo gibt es die, wo dürfen die sein, würdest DU den Job
    > machen als Mann? bzw. warum genau nicht? unwichtig ist der ja nicht, oder?

    Es gibt (sehr wenige) männliche Hebammen. Der Grund, warum fast nur Frauen diesen Beruf ergreifen, dürfte nicht nur an fehlendem Interesse seitens der Männer liegen, sondern dass die meisten Frauen nur eine weibliche Hebamme für ihre Geburt akzeptieren würden.

    --Thomas

  10. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 22:31

    Immer noch Bullshit, die Kinder wollen das, was sie wollen. Ob das was sie wollen mit der gerade geltenden Gender-, Erziehungs- usw. Philosophie übereinstimmt, interessiert sie einen Feuchten. Sie zeigen einfach mir dem Finger drauf und sagen: "Ich will das!". Darüber ob man die Kinder über die vorgesetzte Spielzeuge in ihrer Entwicklung beeinflussen kann, diskutieren meiner Meinung nach nur die Kinderlosen Couchwissenschaftler.

  11. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 22:35

    interessant wäre das konkrete warum ... oder nicht?

  12. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 22:39

    du ziehst das an den von mir vogelegten spielzeugen noch auf? kinder orientieren sich nicht wirklich daran, die spielzeuge verleien ihnen macht den ihnen vorgelebtes vorgelebten erfahrungen umzusetzen, sind nur noch mittel zum zweck sich auszudrücken.

  13. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Thomas 06.08.19 - 22:46

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > interessant wäre das konkrete warum ... oder nicht?

    Schamgefühl oder weil man Frauen hier mehr zutraut. Gibt es ja umgekehrt auch, dass in vielen Berufen Frauen Vorurteile entgegengebracht werden.

    --Thomas

  14. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 22:48

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer will, das ihre/seine/unsere Kinder traditionslos mit ihrem biologischem
    > geschlecht umgehen muss ihnen das selbst vorleben, ganz überspitzt z.b.
    > männliche Hebammen, wo gibt es die, wo dürfen die sein, würdest DU den Job
    > machen als Mann? bzw. warum genau nicht? unwichtig ist der ja nicht, oder?

    Ich habe seinerzeit beigebracht bekommen, dass es sehr viel mehr dazu gehört ein Mann zu sein als nur der Besitz männlicher Geschlechtsorgane.
    Ich habe beigebracht bekommen, dass ein Mann die Verantwortung übernimmt für das was er sagt und das was er tut. DAS sind Dinge, die aus einem Jungen einen Mann machen und nicht der Pimmel alleine. Ein Mann bist du dann, wenn du dein Kind bei seinem ersten Schrei in der Hand gehalten hast, wenn du es aufgezogen und auf das Leben vorbereitet und dahin begleitet hast, wenn du deine Familie mit allen versorgen kannst, was sie braucht. Alle anderen sind Pimmelträger.

  15. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 22:50

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du ziehst das an den von mir vogelegten spielzeugen noch auf? kinder
    > orientieren sich nicht wirklich daran, die spielzeuge verleien ihnen macht
    > den ihnen vorgelebtes vorgelebten erfahrungen umzusetzen, sind nur noch
    > mittel zum zweck sich auszudrücken.

    ??? Was willst du mir damit sagen?

  16. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Wlad 06.08.19 - 23:26

    Traditionslos hin oder her. Ich als Mann mache den zu geschissenen Abfluss frei und komme nicht auf den Gedanken meine Frau damit zu bemühen in der Hoffnung, dass sie als eine traditionslos aufgewachsene Frau diese ehrenwerte Aufgabe für sich beansprucht Mache ich schon wieder was falsch? Habe ich meine Frau in ihrer Selbstverwirklichung damit beeinträchtigt?

  17. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: JackIsBack 06.08.19 - 23:53

    Wlad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Mann bist du
    > dann, wenn du dein Kind bei seinem ersten Schrei in der Hand gehalten hast,
    > wenn du es aufgezogen und auf das Leben vorbereitet und dahin begleitet
    > hast


    Man kann auch ohne Kind ein Mann sein :-).

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  18. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: Kondratieff 07.08.19 - 07:08

    Wlad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > > woran wir leiden ist tradition, und das fängt dabei an, dass ein nahezu
    > > zwingend gedacht einem mädchen eine puppe samt windel
    >
    > Bullshit, ich habe zwei Töchter und ich habe sie ihre Spielzeuge immer
    > selbst aussuchen lassen. Sie haben sich nie ein Kran ausgesucht, sondern
    > nur den Rosafarbenen Müll.

    Ich habe mal eine interessante Studie aus den USA gelesen. Es ist empirisch untersucht worden, wodurch der Effekt auftritt, dass Mädchen in mathematisch-technischen Fächern schlechtere Leistungen erbringen bzw. erbracht haben (ich habe keine aktuellen Daten) als Jungen. Dazu wurden Kinder in der Grundschule untersucht.
    Es konnte empirisch belegt werden (mithilfe der Kombination verschiedener Methoden wie Interviews, Umfragen, Beobachtung) , dass vor allem Grundschullehrerinnen (gegenüber Grundschullehrern) ihre ansozialisierten Unsicherheiten in Mathe verbal und nonverbal an die Mädchen weitergaben. Jungen blieben davon weitestgehend unbeeindruckt, weil sie sich nicht mit im selben Ausmaß mit den Lehrerinnen identifizierten.

    Was möchte ich damit sagen?

    Abstrahiert lässt sich sagen: Es kann durchaus sein, dass du wirklich meinst, dass deine Töchter eine echte Wahl hatten. Aber du lebst mit deiner Frau(?) nun mal irgendwelche Rollen vor und so, wie ich dich aus deinen Posts einschätze, werdet ihr vermutlich eher eine Rollenverteilung haben, die ein Stück weit als traditionell/konservativ einzuordnen ist.
    Diese Rollen und die Dynamiken zwischen diesen Rollen werden von euren Kindern beobachtet und verinnerlicht. Deine Töchter identifizieren sich über das Geschlecht eher mit deiner Frau (?) als mit dir. Wenn deine Frau traditionell weibliche Tätigkeiten ausführt und traditionelle Ansichten darüber hat, wie eine Frau sein sollte, werden eure Töchter so auch die Genderrollen deiner Frau (?) übernehmen/übernommen haben.

  19. Re: Eingeschlechtermodell

    Autor: oSu. 14.08.19 - 10:26

    Wlad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Traditionslos hin oder her. Ich als Mann mache den zu geschissenen Abfluss
    > frei und komme nicht auf den Gedanken meine Frau damit zu bemühen in der
    > Hoffnung, dass sie als eine traditionslos aufgewachsene Frau diese
    > ehrenwerte Aufgabe für sich beansprucht Mache ich schon wieder was falsch?
    > Habe ich meine Frau in ihrer Selbstverwirklichung damit beeinträchtigt?

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