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Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

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  1. Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: taddel 28.05.17 - 13:25

    und das Thema wäre erledigt.
    Für jeden nicht eingehaltenen Termin müsste der jeweilige Konzern Schadensersatz in Höhe des durchschnittlichen Stundenlohnes in D zahlen. Natürlich pro Stunde des reservierten Zeitfensters.
    Wie schnell dann wohl auf einmal 20 Minuten Termine machbar wären, die dann auch eingehalten werden...
    Aber wo keine Lobby, da kein Gesetz...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.17 13:25 durch taddel.

  2. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Inori-Senpai 28.05.17 - 13:37

    Wie schnell dann auf einmal die Preise nach oben gehen würden, damit die Techniker dann bezahlt werden können.Man braucht sich ja nur mal die Zahlen anschauen. Wenn 40-50% der Termine platzen, dann fehlen wohl eindeutig die Leute. Aber solange die Regulierungsbehörde nur eine Richtung bei den Preisen kennt, dann braucht man sich dann über so etwas nicht mehr wundern.

  3. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: aLpenbog 28.05.17 - 14:23

    Inori-Senpai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schnell dann auf einmal die Preise nach oben gehen würden, damit die
    > Techniker dann bezahlt werden können.Man braucht sich ja nur mal die Zahlen
    > anschauen. Wenn 40-50% der Termine platzen, dann fehlen wohl eindeutig die
    > Leute. Aber solange die Regulierungsbehörde nur eine Richtung bei den
    > Preisen kennt, dann braucht man sich dann über so etwas nicht mehr wundern.

    Die meisten haben doch mittlerweile nicht einmal mehr eine Einrichtungsgebühr. Und mal ganz ehrlich, anstatt wie nach meinem Umzug ein halbes Jahr zu warten und etliche Urlaubstage zu verbraten, hätte ich lieber 100-200 Euro bezahlt. Wäre da nicht der Telekomzwang und das alles deren Besitz, dann hätte ich mir dafür ein externen Dienstleister geholt. Da wäre ich mit anfahrt und den 10 Minuten Arbeit sicher unter einer Woche mit 50 Euro weggekommen.

  4. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: PitiRocker 28.05.17 - 14:51

    50¤ für nen dienstleister? Viel erfolg ^^

  5. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: aLpenbog 28.05.17 - 15:24

    Für die 5-10 Minuten Arbeit, sofern nicht große Anfahrt, warum nicht? Wenn es kein großes Unternehmen wäre, sondern ne kleine Einmannfirma? Wie gesagt hätte auch kein Problem gehabt da 100 oder 200 Euro zu zahlen, sofern das fix gemacht wird. Hab am Ende sicherlich mehr bezahlt für den Traffic des Surfsticks, ganz davon abgesehen dass man mit den paar MBit natürlich produktiv nicht wirklich viel anfangen kann. Und Freizeitnutzung für Streaming und co. ging natürlich gar nicht, abgesehen davon, dass es mir viel zu teuer gewesen wäre.

  6. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Oktavian 28.05.17 - 17:40

    > und das Thema wäre erledigt.
    > Für jeden nicht eingehaltenen Termin müsste der jeweilige Konzern
    > Schadensersatz in Höhe des durchschnittlichen Stundenlohnes in D zahlen.
    > Natürlich pro Stunde des reservierten Zeitfensters.

    Das könne wir gerne so mache, auch für andere Dienstleister, die einen gerne mal warten lassen (Handwerker, Ärzte, etc.)

    Aaaaber: Das gilt natürlich für beide Richtungen. Ein nicht wahrgenommener reservierter Termin seitens den Kunden bedeutet Schadenersatzpflicht in Höhe des Vollkostensatzes des Dienstleisters plus Zeit für Fahrt. Da der Dienstleister wegen der Schadenersatzpflicht ja mehr Puffer planen muss, ist der natürlich auch mit hinzuzurechnen.

    Ein geplatzter Termin eines Installateurs kostet dann gerne mal 100 EUR. Ein nicht wahrgenommener Arzttermin liegt in der gleichen Höhe.

    Immer noch so begeistert? Ich würde es mitmachen.

    > Wie schnell dann wohl auf einmal 20 Minuten Termine machbar wären, die dann
    > auch eingehalten werden...

    Ein Freund von mir ist Kardiologe. Die Sprechstundenhilfen telefonieren inzwischen jeden Termin eine Woche vor Termin an und einen Tag vor Termin nochmal, um an den Termin zu erinnern und abzufragen, ob er noch benötigt wird. Vorher hatten sie an vielen Tagen 30-50% Kunden, die nicht kamen. Die kommen immer noch nicht, aber man kann jetzt andere dringende Fälle spontan einschieben.

  7. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Sybok 28.05.17 - 17:50

    Inori-Senpai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schnell dann auf einmal die Preise nach oben gehen würden, damit die
    > Techniker dann bezahlt werden können.Man braucht sich ja nur mal die Zahlen
    > anschauen. Wenn 40-50% der Termine platzen, dann fehlen wohl eindeutig die
    > Leute. Aber solange die Regulierungsbehörde nur eine Richtung bei den
    > Preisen kennt, dann braucht man sich dann über so etwas nicht mehr wundern.

    Die Preise für den Internetzugang sind in Deutschland so hoch wie in kaum einem anderen westlichen Land und dennoch hinken wir hier beim Ausbau massiv hinterher. Aber wenn wir jetzt noch mehr bezahlen, dann werden wenigstens mal die vereinbarten Termine eingehalten? Yippie! Na dann: Immer rauf mit den Preisen und bei der Leistung schön auf der Bremse bleiben! ;-)

  8. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: aLpenbog 28.05.17 - 18:13

    Naja Schadensersatz bringt es da auch nicht. Am besten regelt sowas das Angebot bzw. Konkurrenz. Das jemand ein Monopol auf so wichtige Infrastruktur hat ist halt ein Unding.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.17 18:28 durch aLpenbog.

  9. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: divStar 28.05.17 - 18:36

    Ich sehe es wie aLpenbog - wenn die Telekom kein Monopol auf die Infrastruktur hätte, wären sie auch nicht die einzigen, die nen Techniker schicken könnten. Leider haben sie das - ergo wird sich da kaum je etwas ändern, denn sie werden von der Regierung entsprechend gedeckt.

  10. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Oktavian 28.05.17 - 18:37

    > Das jemand ein Monopol auf so wichtige
    > Infrastruktur hat ist halt ein Unding.

    Es bringt zumindest Probleme. Leider ist es für die "Konkurrenten" einfacher, das vorhandene Netz zu mieten und so risikolos zu verdienen, anstatt ins eigene Netz zu investieren. Natürlich gibt es ein paar Stadtwerke, die sich hier gut hervortun (wobei die Kunden da oft auch eher unzufrieden sind), das Gros sind aber Reseller.

    Dabei würde sich doch gerade jetzt in Zeiten der Glasverfaserung die Gelegenheit bieten, Großflächig ein eigenes Netz unabhängig von der Telekom zu bauen.

  11. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: NaruHina 29.05.17 - 07:41

    Es gibt Anbieter die eigene Technik haben, diese aber immer weiter sogar zurückbauen!
    Allen voran o² bis ADSL 16000 hatten diese hier eigene Technik auch einige vdsl kästen haben die, anstelle diese weiter zu verwenden oder auszubauen werden neukunden Nurnoch über die Telekom verbunden... Und dass sieht bei anderen Anbietern kaum besser aus...

  12. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Faksimile 29.05.17 - 08:08

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > ...
    > Ein Freund von mir ist Kardiologe. Die Sprechstundenhilfen telefonieren
    > inzwischen jeden Termin eine Woche vor Termin an und einen Tag vor Termin
    > nochmal, um an den Termin zu erinnern und abzufragen, ob er noch benötigt
    > wird. Vorher hatten sie an vielen Tagen 30-50% Kunden, die nicht kamen.
    > Die kommen immer noch nicht, aber man kann jetzt andere dringende Fälle
    > spontan einschieben.

    Mir hat einmal ein Zahnarzt als Notfallvertretung einen Behandlungsvertrag mit einer entsprechenden Schadenersatzklausel für nicht vom Patienten wargenommene Termine vorgelegt. Als ich dann handschriftlich eine entsprechend gegenlautende Klausel für nichteinhalten der Termine seitens des Arstes hinzugefügt habe, hat er angefangen Zeter und Mordio zu schreien. Dies wollte er nicht akzeptieren, aber ich sollte ihm Schadenersatz leisten. Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass ich schließlich auch Verluste durch den Zeitaufwand habe, hat er das dann "zähneknirschend" akzeptiert.

  13. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Oktavian 29.05.17 - 08:27

    Deshalb habe ich die Ärzte der Liste ja explizit hinzugefügt, meines Erachtens die größten Zeitfresser, zu denen ich zum Glück nur selten hin muss.

    Mein jetziger Zahnarzt hat seine Terminplanung super im Griff. Ich komme 5 Minuten vor Termin und muss im Normalfall nicht ins Wartezimmer. Bei meinem vorherigen habe ich meist deutlich mehr als eine Stunde gewartet. Beide hatten eine vollausgelastete Praxis. Es ist eine Frage von Planung und Willen.

    Ähnlich ist es beim Kinderarzt. Selbst mit Termin geht unter zwei Stunden selten etwas. Wir sind jetzt gewechselt, hier dauert es selten länger als 10 Minuten.

    Oft hat es auch etwas mit Erziehung und Erfahrung des Patienten zu tun. Wenn ich bei einem Arzt weiß, dass ich mich auf Termine verlassen kann, mache ich Termine und komme pünktlich. Wenn ich aber weiß, ob mit oder ohne Termin, ich warte eh ewig, komme ich einfach ohne Termin.

    Aber wie gesagt, auch Patienten neigen nicht unbedingt zur Termintreue.

  14. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Oktavian 29.05.17 - 08:29

    > Es gibt Anbieter die eigene Technik haben, diese aber immer weiter sogar
    > zurückbauen!

    Dabei sollte doch gerade Goldgräberstimmung bei den Glasverfaserern sein. Ich sehe nur erstaunlich wenig Bagger von Vodafon, O2, 1&1 und wie sie alle heißen...

  15. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: NaruHina 29.05.17 - 08:49

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es gibt Anbieter die eigene Technik haben, diese aber immer weiter sogar
    > > zurückbauen!
    >
    > Dabei sollte doch gerade Goldgräberstimmung bei den Glasverfaserern sein.
    > Ich sehe nur erstaunlich wenig Bagger von Vodafon, O2, 1&1 und wie sie alle
    > heißen...

    Vodafone baut ab 60% Verpflichtung zu mindestens vdsl 50 aus.
    1&1 baut keine eigenen Netze dafür aber Versatel.

    O² macht Nurnoch einen auf reseller, Alice früher hatte selber ausgebaut würden aber bekanntlich von o² geschluckt.

  16. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: S-Talker 29.05.17 - 10:54

    taddel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das Thema wäre erledigt.

    Was heißt "wäre"? Schadenersatz steht dir doch jetzt schon zu. Du musst nur den Schaden nachweisen, den dir ein anderer zugefügt hat.

    > Für jeden nicht eingehaltenen Termin müsste der jeweilige Konzern
    > Schadensersatz in Höhe des durchschnittlichen Stundenlohnes in D zahlen.
    > Natürlich pro Stunde des reservierten Zeitfensters.

    Pauschaler/durchschnittlicher Schadenersatz ist keine gute Idee. Wie gesagt, Schadenersatz steht dir zu.

    > Wie schnell dann wohl auf einmal 20 Minuten Termine machbar wären, die dann
    > auch eingehalten werden...
    > Aber wo keine Lobby, da kein Gesetz...

    Bitte nicht noch mehr redundante Gesetze.

  17. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: buuii 29.05.17 - 15:16

    Ich fände eine Entschädigung in beide Richtungen durchaus zumutbar, Wenn der Kunde weiß das er etwas zahlen muss, wieviel auch immer, wird er es sich zwei mal überlegen ob er den Termin platzen lässt... genau so würde dann z.B. die Telekom ihre Terminvergaben noch einmal überdenken und ggf. optimieren (mehr Leute einstellen...)

  18. Re: Schadensersatzpflicht für fahrlässige Zeitverschwendung...

    Autor: Matt Zocka 30.05.17 - 14:04

    Ich finde die Diskussion einfach nur lächerlich. Warum gebt ihr eurer Haushälterin nicht Bescheid, um den Techniker rein zulassen?

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