1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Smart Home: Das vernetzte…

Quatsch

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Quatsch

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.14 - 16:14

    Wenn ich mir ansehe, wo bei uns im Haushalt die meiste Energie verbraucht wird, frage ich mich, wo denn da was gespart werden soll:

    1. Wäschetrockner:
    Hier könnte man theoretisch sparen, wenn man diesen zeitlich "ideal" laufen lassen würde. In der Praxis scheitert das aber daran, dass man in der Regel mehrere Waschladungen hintereinander macht und man eben nicht seinen ganzen Tagesablauf nach den Laufzeiten des Wäschetrockners planen kann und will. Wäsche wird dann gemacht, wenn Zeit ist, und dann muss der Trockner auch laufen damit kein Stau entsteht.

    2. Kühlschränke, Gefriertruhen: Dauerbetrieb, da spart man sowieso nichts

    3. Herd, Ofen: Kochen tue ich wenn ich Hunger habe

    Sonst fallen mir keine wesentlichen Verbraucher ein, bei denen man ernsthaft sparen könnte.

    Das Thema "Heizungen" wird immer und immer wieder vorgebracht. Fakt ist: es bringt nichts. Neue Immobilien brauchen eh kaum Heizenergie mehr (und haben Heizungen, die nicht schnell reagieren können), bei alten Häusern kann das Heizsystem nicht ohne Weiteres aufgerüstet werden. Dann lieber in eine energetische Renovierung mit effizientem Heizsystem (Flächenheizung) investieren . Mehr als intelligente Thermostate an den alten Heizkörpern werden da niemals Sinn machen.

    Grundsätzlich fällt es mir schwer zu glauben, dass viele "inselartige" Steuerung pro Haushalt wirklich zu einem intelligenten Energiemanagement beitragen können. Ich bin überzeugt, die Lösung muss netzseitig implementiert werden und im großen Stil die Energieverteilung managen. Und seien wir doch ehrlich: PV Anlagen produzieren in unseren Breitengraden den Strom nur und genau dann, wenn man ihn im Privathaus am wenigsten braucht: Im Sommer tagsüber. Warum dann nicht diesen Strom der Industrie zur Verfügung stellen, die ihn genau dann auch brauchen kann?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.14 16:15 durch G-Tech.

  2. Re: Quatsch

    Autor: der_wahre_hannes 13.11.14 - 16:21

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Wäschetrockner:
    > Hier könnte man theoretisch sparen, wenn man diesen zeitlich "ideal" laufen
    > lassen würde. In der Praxis scheitert das aber daran, dass man in der Regel
    > mehrere Waschladungen hintereinander macht und man eben nicht seinen ganzen
    > Tagesablauf nach den Laufzeiten des Wäschetrockners planen kann und will.
    > Wäsche wird dann gemacht, wenn Zeit ist, und dann muss der Trockner auch
    > laufen damit kein Stau entsteht.

    Und je nach Wohnsituation werden sich eventuelle Nachbarn auch ganz bestimmt sehr freuen, wenn die Waschmaschine und der Trockner mitten in der Nacht läuft. ^^

  3. Re: Quatsch

    Autor: plutoniumsulfat 13.11.14 - 16:27

    Trockner kann man eventuell durch Aufhängen ersetzen, spart massig Energie, aber Vernetzung und Intelligenz lässt sich dann eher schwierig implementieren ;)

  4. Re: Quatsch

    Autor: 0xDEADC0DE 13.11.14 - 16:51

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockner kann man eventuell durch Aufhängen ersetzen, spart massig Energie,
    > aber Vernetzung und Intelligenz lässt sich dann eher schwierig
    > implementieren ;)

    Dazu braucht man aber viel Platz und auch viel Zeit. Hängt man sie im Haus auf, muss man auf gute Belüftung achten, sonst bekommt man Schimmel. Im Winter führt Lüften aber zu Wärmeverlust, das macht es dann doch teuerer, aber sicher günstiger als die Stromkosten eines Wäschetrockners im Jahr.

    Ein Trockner filtert aber sehr gut Tierhaare aus Kleidung, daher will ich darauf nicht wirklich verzichten.

  5. Re: Quatsch

    Autor: plutoniumsulfat 13.11.14 - 16:55

    Geht bei uns ganz gut, weil Holzhaus und Lüftung ;) Ist in wenigen Stunden trocken.

  6. Re: Quatsch

    Autor: 0xDEADC0DE 13.11.14 - 16:59

    Holzhaus... da kommt mir immer Schimmel, Fungizide, Pestizite, Holzschutzmittel und so in den Sinn. Ich bin dann immer froh in einem "Steinhaus" zu wohnen. ;)

  7. Re: Quatsch

    Autor: plutoniumsulfat 13.11.14 - 18:01

    da denke ich Viel mehr an Schimmel, wenn ich mir den Bau beim Nachbarn anschaue;)

    Ist von dritter Seite überprüft und für unbedenklich befunden worden.

  8. kein Quatsch

    Autor: Anonymer Nutzer 18.11.14 - 12:07

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir ansehe, wo bei uns im Haushalt die meiste Energie verbraucht
    > wird, frage ich mich, wo denn da was gespart werden soll:

    Was eigentlich eingespart - bzw. vermieden wird, ist die unnötige Erzeugung von Umwelt-belastenden Stoffen. Kraftwerke werden effizienter betrieben.

    Strom wird umweltgünstiger produziert.

    Im Haushalt kann man Strom nur einsparen durch Geräte, die weniger verbrauchen.
    Heizung kann man regeln, dadurch lässt sich doch einiges sparen.

    > Mehr als intelligente Thermostate an den alten Heizkörpern
    > werden da niemals Sinn machen.

    Ist doch schon mal was.

  9. [ + + ]

    Autor: Yes!Yes!Yes! 20.11.14 - 12:40

    100% Zustimmung

  10. Doch Quatsch.

    Autor: Yes!Yes!Yes! 20.11.14 - 12:43

    Im Artikel geht es nicht um Umweltschutz sondern um Geld und die Behauptung, man könnte durch Fernsteuerung was sparen.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Senior Automation Engineer (m/w/d)
    Vesuvius GmbH, Borken
  2. Projektleiter Softwareentwicklung E-Mobilität (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  3. Senior C/C++ Developer Firmware / Embedded (m/w/d)
    ERWEKA GmbH, Langen
  4. Project Manager Healthcare (m/w/d)
    Ascom Deutschland GmbH, Dienstsitz Baar (Schweiz), Vertriebsgebiet DACH

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ (Release: 09.11.22)
  2. 42,74€ (inkl. Vorbestellerbonus) mit Gutschein PCG-VICTORIA
  3. ab 59,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mindaugas Mozuras: Niemand hat je ein perfektes Stück Software geschrieben
Mindaugas Mozuras
"Niemand hat je ein perfektes Stück Software geschrieben"

Chefs von Devs "Effizienz, Pragmatismus und Menschlichkeit" sind für den VP of Engineering der Onlineplattform Vinted die wichtigsten Aspekte bei der Führung eines Entwicklerteams.
Ein Interview von Daniel Ziegener

  1. Ransomware-Angriff Wenn plötzlich nichts mehr geht
  2. Code-Genossenschaften Mitbestimmung und Einheitsgehalt statt Frust im Hamsterrad

Microsoft Dev Box: Eine eigene Maschine für jeden Entwickler
Microsoft Dev Box
Eine eigene Maschine für jeden Entwickler

Entwicklermaschinen on demand wie Microsofts Dev Box können für ein besseres Miteinander von Admins und Entwicklern sorgen. Wir zeigen, wie man startet und welche Vor- und Nachteile die Dev Box hat.
Eine Anleitung von Holger Voges

  1. Activision Blizzard Britische Kartellbehörde besorgt um Spielemarkt
  2. Open Source Microsoft stellt seine 1.500 Emojis quelloffen
  3. Rechenzentren Microsoft tauscht Server künftig nur alle sechs Jahre aus

Wi-Fi-6, Dual-Band, DECT: Die Fritzbox 6660 Cable in ihre Einzelteile zerlegt
Wi-Fi-6, Dual-Band, DECT
Die Fritzbox 6660 Cable in ihre Einzelteile zerlegt

Wir schrauben das Innenleben einer AVM Fritzbox 6660 Cable auseinander und vergleichen es mit dem einer aufgebohrten Refbox-Variante.
Eine Anleitung von Harald Karcher

  1. AVM Den Fritz!Repeater 1200 AX pimpen
  2. CPU, Docsis, WLAN, DECT, Antennen Das Innenleben der Fritzbox 6690 Cable
  3. AVM ISDN an der Fritzbox 7590 AX wird langsam verschwinden