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So viel Dreck

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  1. So viel Dreck

    Autor: Crass Spektakel 30.07.13 - 04:55

    Das wirklich schlimme: Bei Produktion und Entsorgung von Solarzellen und Akkus fallen UNMENGEN hochproblematischer Giftabfälle an. Wers genau wissen will, das Verhältnis "Abfall pro Kilowattstunde" liegt bei Solarzellen und Akkus ca. 50.000mal höher als z.B. bei Atomenergie.

    Aber es ist ja eine gute Energie mit Dreck der nicht wichtig ist. Also ein dreifaches Hurrah!

  2. Re: So viel Dreck

    Autor: Bigfoo29 30.07.13 - 08:15

    Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass da im Falle eines Unfalles nicht ganze Landstriche auf Jahrzehnte/Jahrhunderte unbewohnbar werden...

    Regards.

  3. Re: So viel Dreck

    Autor: Ach 30.07.13 - 08:41

    Es muss die pure Panik um den Absturz der eigenen REW/Vatenfall/Eon - Aktienpakete sein, der Leute doch tatsächlich dazu animiert abgebrannte Uranbrennstäbe auf Augenhöhe mit Verpackungspapier zu setzen :]. Man bin ich froh wenn den großen Vier endlich ihre Finanzgrundlage für ihre Medien EE - Verunglimpfungs- Seuche unterm Hintern wegbrennt. Vattenfall hat ja bereits seinen Rückzug angekündigt, was gut ist weil bei 25% und steigendem EE Anteil eh kein Platz mehr bleibt für die konvetionellen Energiedinos. Also husch husch! Jetzt aber schnell weg mit euch!

    Ach ja, und hier mein aktuelles Favoritenvideo zum Thema:

    Die goldenen Zeiten sind vorbei!

    :]]]



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.13 08:52 durch Ach.

  4. Re: So viel Dreck

    Autor: duwi2mex 30.07.13 - 08:43

    Sie verwechseln kWh erzeugter mit kWh speicherbarer Energie. So einfach lässt sich das dann doch nicht vergleichen.
    Und während in Deutschland die Entsorgung der Atomabfälle NICHT der Betreiber sondern der zukünftige Steuerzahler per Gesetz übernimmt, sieht die Rechnung für die Entsorgung der Akkus schon anders aus. Hier muss anscheinend der Betreiber die Kosten tragen.

  5. Re: So viel Dreck

    Autor: elgooG 30.07.13 - 09:17

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass da im Falle eines Unfalles
    > nicht ganze Landstriche auf Jahrzehnte/Jahrhunderte unbewohnbar werden...
    >
    > Regards.

    Ein Unfall passiert doch statistisch gesehen nur alle 10 000 Jahre. ;-) ...zumindest wenn man menschliche Gier und Korruption nicht miteinbezieht. Bisher konnte man noch bei jedem Leck und selbst jedem GAU eindeutig sehen, dass an Sicherheit gespart und dann vertuscht wurde. Nur zu oft werden radioaktive Materialien freigelassen, die Behörden nicht informiert oder Informationen unterschlagen.

    Bei der Atomenergie gesellt sich noch der Umstand hinzu, dass Unmengen an radioaktiv verseuchten Bauteilen und radioaktiv verseuchtes Kühlwasser entstehen. Die ausgebrannten Stäbe sind zudem auch ohne Unfall eine Gefahr für mehrere Generationen. So etwas wie ein "Endlager" existiert nicht und ist nur ein Lügenmärchen. Das Zeug muss alle paar Jahre von einem verseuchten Gebiet in ein neues gebracht werden nur um dieses dann ebenfalls zu verseuchen. Kein Ort ist für die Ewigkeit sicher genug.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  6. Re: So viel Dreck

    Autor: medium_quelle 30.07.13 - 09:30

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bigfoo29 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass da im Falle eines Unfalles
    > > nicht ganze Landstriche auf Jahrzehnte/Jahrhunderte unbewohnbar
    > werden...
    > >
    > > Regards.
    >
    > Ein Unfall passiert doch statistisch gesehen nur alle 10 000 Jahre. ;-)
    > ...zumindest wenn man menschliche Gier und Korruption nicht miteinbezieht.
    > Bisher konnte man noch bei jedem Leck und selbst jedem GAU eindeutig sehen,
    > dass an Sicherheit gespart und dann vertuscht wurde. Nur zu oft werden
    > radioaktive Materialien freigelassen, die Behörden nicht informiert oder
    > Informationen unterschlagen.
    >
    > Bei der Atomenergie gesellt sich noch der Umstand hinzu, dass Unmengen an
    > radioaktiv verseuchten Bauteilen und radioaktiv verseuchtes Kühlwasser
    > entstehen. Die ausgebrannten Stäbe sind zudem auch ohne Unfall eine Gefahr
    > für mehrere Generationen. So etwas wie ein "Endlager" existiert nicht und
    > ist nur ein Lügenmärchen. Das Zeug muss alle paar Jahre von einem
    > verseuchten Gebiet in ein neues gebracht werden nur um dieses dann
    > ebenfalls zu verseuchen. Kein Ort ist für die Ewigkeit sicher genug.

    Aus der Natur in die Natur. So einfach ist das.

  7. Re: So viel Dreck

    Autor: mimimi 30.07.13 - 09:41

    Ab auf den Mond damit: https://www.golem.de/news/slingatron-us-unternehmen-will-gegenstaende-ins-all-schleudern-1307-100584.html

  8. Re: So viel Dreck

    Autor: pascaltobias0 30.07.13 - 10:14

    Hab ich mir auch schonmal gedacht. Ich kann mir nur als Problem vorstellen wenn ein Unfall beim Transport ins All passiert (Rakete explodiert oder whatever). Gibt nen schönen radioaktiven Niederschlag :)

  9. Re: So viel Dreck

    Autor: Flasher 30.07.13 - 10:38

    Also jetzt mal ganz blöd gefragt: Brennstäbe sind doch nur so stark radioaktiv weil es angereichertes Uran ist. D.h es wurde einfach Uran aus dem Erdreich genommen und nur das spaltbare Isotop Aufkonzentriert. Wäre der umgekehrte Prozess nicht die Lösung des Problems?

    A la: "The solution of pollution is dilution"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.13 10:38 durch Flasher.

  10. Re: So viel Dreck

    Autor: Ach 30.07.13 - 11:04

    Das Uran selber wird nicht das Problem sein, sondern die neuen Elemente die durch den Spaltprozess entstanden sind, die waren vorher nicht da.

  11. Re: So viel Dreck

    Autor: rofl022 30.07.13 - 11:07

    Das Problem ist halt, dass du dann nicht mehr nur angereichertes Uran hast, sondern auch jede Menge Spaltprodukte, die bereits in kleinen Mengen nicht zur Erhöhung deiner Lebenserwartung beitragen (Polonium, Plutonium etc.). Das Zeug kannst du damit nicht mehr so einfach in die Erde kloppen, auch wenn es bereits geschehen ist (Naturreaktor in Afrika: http://de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo).

  12. Re: So viel Dreck

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 30.07.13 - 11:33

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wirklich schlimme: Bei Produktion und Entsorgung von
    > Solarzellen und Akkus fallen UNMENGEN hochproblematischer
    > Giftabfälle an. Wers genau wissen will, das Verhältnis "Abfall
    > pro Kilowattstunde" liegt bei Solarzellen und Akkus ca.
    > 50.000mal höher als z.B. bei Atomenergie.

    Ich will es mal so ausdrücken:
    1.) Was hast Du lieber vor der Haustür? 10.000 Tonnen Kuhmist oder eine einzige Tonne radioaktiven Abfall?
    2.) Wann sind die 50.000 Tonnen Kuhmist abgebaut und wann die einzige Tonne radioaktiver Abfall?

    Ich will die chemischen Rückstände, die bei der Produktion von Anlagen zur Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien nicht kleinreden, aber es sind durch die Bank Stoffe, die man mit deutlich geringerem Aufwand transportieren, lagern und teilweise sogar recyceln kann.

    Der Dreck, der bei der Produktion von heutigen Solaranlagen (auf Siliziumbasis) entsteht, ist übrigens zu vernachlässigen. Die Entsorgung der Solaranlagen auf Basis von Schwermetallen (Dünnschichtmodule), die bereits verbaut sind, werden natürlich in zwei bis drei Jahrzehnten ein Problem sein, aber im Gegensatz zur Endlagerung von Atommüll ein lösbares. Wichtiger fände ich es da, dass die Produktion von neuen Solarpaneelen auf dieser Basis unterbunden wird - das wird nämlich aus Kostengründen (Hersteller scheuen die Umrüstung) immer noch gemacht.

    Das Problem der Akkus, deren Produktion ernsthaft Dreck macht, ist ein temporäres: Die braucht man nämlich nur, weil die Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie 1.) noch zu punktuell aufgebaut sind und diese 2.) in ein bestehendes Netz integriert werden müssen, dessen Struktur und Steuerung auf andere Erzeugungsformen ausgelegt ist. Bei flächendeckender Integration diversifizierter Anlagen und erneuerten Netzen braucht man keine chemischen Akkus mehr, da genügen als Puffer Speicheranlagen, die den Strom über mechanische Arbeit speichern.

    Und so seltsam das auch klingt: Zur Abdeckung von Lastspitzen oder zur Unterstützung in Regionen mit hoher Abnahme (z.B. Schwerindustrie) sind moderne Verbrennungskraftwerke den Kernkraftwerken immer noch vorzuziehen. Die schleudern zwar ständig Dreck, aber den kann man filtern, dosiert freigeben und sogar partiell weiterverwerten.

    Dass der (notwendige) Wandel nicht 100%ig sauber vonstatten geht, sondern auch Dreck macht und obendrein noch Aasgeier auf den Plan ruft, die sich daran bereichern, ist traurig, wird aber letztlich nur eine Fußnote der Geschichte sein. Ganz im Gegensatz zu radioaktivem Abfall.

  13. Re: So viel Dreck

    Autor: Ralph 30.07.13 - 11:58

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wirklich schlimme: Bei Produktion und Entsorgung von Solarzellen und
    > Akkus fallen UNMENGEN hochproblematischer Giftabfälle an. Wers genau wissen
    > will, das Verhältnis "Abfall pro Kilowattstunde" liegt bei Solarzellen und
    > Akkus ca. 50.000mal höher als z.B. bei Atomenergie.

    bitte eine belastbare quelle angeben.

    vor allem, da ich bezweifle, dass bei mono/poly zellen der gleiche dreck anfällt wie bei dünnschicht

    und bei akkus gibt es auch so viele verschiedene sorten, dass die nicht vergleichbar sind.

    --
    Mein Blog (Achtung! Politik!) http://piratenblog.wordpress.com

  14. Re: So viel Dreck

    Autor: Anonymer Nutzer 30.07.13 - 21:10

    duwi2mex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie verwechseln kWh erzeugter mit kWh speicherbarer Energie. So einfach
    > lässt sich das dann doch nicht vergleichen.
    > Und während in Deutschland die Entsorgung der Atomabfälle NICHT der
    > Betreiber sondern der zukünftige Steuerzahler per Gesetz übernimmt, sieht
    > die Rechnung für die Entsorgung der Akkus schon anders aus. Hier muss
    > anscheinend der Betreiber die Kosten tragen.

    Ach das wird durch Insolvenz ganz einfach umgangen. Deswegen werden solche Projekte gerne in Tochtergesellschaften ausgelagert.

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