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Wer soll das zahlen?

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  1. Wer soll das zahlen?

    Autor: FearTheDude 03.09.21 - 09:34

    Updates sind immer noch Sache des Herstellers. Bin mal gespannt, wie die Bundesregierung internationale Konzerne dazu bewegen möchte, 7 Jahre Updates zu liefern...

    2-3 Jahre ist momentan normal bei Android Smartphones. Apple ist da eh vorreiter, was aber leichter ist, da sie ihre eigene Hardware recht gut kennen :-)

    Google sollte den Prozess für Updates mal in den Griff bekommen, das wissen sie aber.

  2. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: nille02 03.09.21 - 09:47

    FearTheDude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Updates sind immer noch Sache des Herstellers. Bin mal gespannt, wie die
    > Bundesregierung internationale Konzerne dazu bewegen möchte, 7 Jahre
    > Updates zu liefern...

    Ganz einfach, wer nicht mitmacht, darf nicht mehr verkaufen. Und ja, der Hersteller des Betriebssystems liefert Jahrelang Updates.

    > 2-3 Jahre ist momentan normal bei Android Smartphones.

    Gibt es da eine Statistik? Die hersteller sind bei dem Thema immer sehr Schmallippig und Updateversprechen wurden in der Vergangenheit immer ohne Bauchschmerzen gebrochen.

    > Apple ist da eh
    > vorreiter, was aber leichter ist, da sie ihre eigene Hardware recht gut
    > kennen :-)

    Samsung kennt seine Chips nicht? Die anderen kennen nicht ihre Verträge mit Zulieferern?

    > Google sollte den Prozess für Updates mal in den Griff bekommen, das wissen
    > sie aber.

    Ist aber nicht gewollt. Daher wandert immer mehr in die vernagelten Google Play Dienste.

  3. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Gryphon 03.09.21 - 09:47

    Man sollte ja meinen, dass die Hersteller grundsätzlich dazu in der Lage wären, die von Google bereitgestellten Sicherheitspatches an ihre eigenen Geräte auszuliefern, so wie sie es jetzt ja auch schon drei bis fünf Jahre lang machen...
    Selbst das Hobbyprojekt lineageOS bekommt das problemlos hin, und die ehrenamtluchen Entwickler machen das in ihrer Freizeit und kennen die Hardware lange nicht so gut wie die Hersteller selbst.

  4. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Astorek 03.09.21 - 10:03

    Ein Problem dürften die von den Gerätehersteller bereitgestellten Treiber sein, welche meist nur binäre Blobs und für ganz bestimmte Android- bzw. Linux-Kernel-Versionen zertifiziert sind. Keiner der Zulieferer hat Lust, diese Blobs auf nicht unterstützten Kernel-Versionen laufen zu lassen, da sonst sie (statt der Hersteller der Treiber) für eventuelle Probleme verantwortlich gemacht werden...

    Zu LineageOS hat Golem sogar selbst mal ein Artikel veröffentlicht, weshalb es auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist: Bye-bye, Lineage OS!...

  5. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Herr Unterfahren 03.09.21 - 10:05

    Bezahlen tut das am Ende natürlich der Endkunde.
    Denn der Hersteller macht die Arbeit ja nicht umsonst.

    Wobei das Einbinden und Ausliefern von Sicherheitsupdates für existierende Geräte mit Sicherheit günstiger ist, als das komplette OS für ein neues Gerät anzpassen.

  6. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Allandor 03.09.21 - 10:05

    Das muss halt auch mal eingerechnet sein. Es kann ja nicht sein, das man ständig ansonsten gut funktionierende Smartphones wegen Sicherheitsbedenken wegschmeißen muss.
    7 Jahre Sicherheitsupdates fänd ich gut.
    Die Leute erwarten ja auch nach 10 Jahren noch, das Microsoft alte Betriebssysteme (XP) fixed, da sollten 7 Jahre wohl kein Problem sein.

  7. Re: Macht es wie auf dem Desktop!

    Autor: Stefan Grotz 03.09.21 - 10:13

    Wenn man die Software anders aufstellt, wird das kaum Mehrkosten bedeuten. Auf dem Desktop ist es ja auch möglich über 10 Jahre die Software aktuell zu halten.

    Dafür braucht man natürlich offene Treiber, dokumentierte Hardware und modular aufgebaute Betriebssysteme und nicht wie im Moment einen Blob der für jedes Gerät einmal erzeugt wird und dann ohne viel Aufwand nie wieder angefasst werden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.21 10:19 durch Stefan Grotz.

  8. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: -Mike- 03.09.21 - 10:16

    Wie wer soll das zahlen?
    Die Pflege nach ein paar Jahren liegt pro Gerät im Cent Bereich. Da müssen halt eine Hand voll Entwickler ein paar Wochen das alte Gerät testen.
    Aktuell spart sich jeder Hersteller gerne diese 100.000¤ pro größerem Update.

    Aber umgerechnet aufs Gerät zahle ich beim Kauf gerne 10¤ mehr, wenn überhaupt.

    Geschrieben vom Pixel 5 das ich aus genau diesem Update Grund gekauft habe und eigentlich 4-5 Jahre nutzen will.
    Und das vorherige Huawei P10 Plus, ein TOP Gerät, habe ich nur verkauft weils eben kein Update mehr gab, nicht mal Sicherheitsupdates...



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.21 10:21 durch -Mike-.

  9. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: unbuntu 03.09.21 - 10:19

    FearTheDude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Updates sind immer noch Sache des Herstellers.

    Und genau das ist das Problem bei Android...

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  10. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Prof.Dau 03.09.21 - 10:48

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FearTheDude schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Updates sind immer noch Sache des Herstellers.
    >
    > Und genau das ist das Problem bei Android...

    Deshalb hast du ein iPhone, da ist es nämlich nicht Sache des Herstellers????

  11. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Truster 03.09.21 - 10:53

    Hier hat man den Luxus, dass dieselbe Firma sowohl Software als auch Hardware liefern, nur daher können sie es. Google könnte es vermutlich auch mit Leichtigkeit, wenn sie nur wollen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

    Signatur von Gunslinger Gary geraubmordkopiert!

  12. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: nightmar17 03.09.21 - 10:57

    Prof.Dau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unbuntu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > FearTheDude schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Updates sind immer noch Sache des Herstellers.
    > >
    > > Und genau das ist das Problem bei Android...
    >
    > Deshalb hast du ein iPhone, da ist es nämlich nicht Sache des
    > Herstellers????

    Beim iPhone hast du ja nur einen Hersteller. Bei Android, hast du das 10 Fache an Handyherstellern. Samsung muss ja auch alle Geräte aktualisieren, guck dir mal denen Produkportfolio an. Da steigt man doch gar nicht mehr durch, alle 50¤ ein anderes Modell.

  13. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Trollversteher 03.09.21 - 11:09

    >Hier hat man den Luxus, dass dieselbe Firma sowohl Software als auch Hardware liefern, nur daher können sie es. Google könnte es vermutlich auch mit Leichtigkeit, wenn sie nur wollen.

    Auch Samsung könnte das. Und auch Apple verwendet zT noch Komponenten "von der Stange", für die Trieber agepasst werden, auch wenn sie mittlerweile eine Menge selbst entwickeln.

  14. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: Prof.Dau 03.09.21 - 12:21

    Ja, das ist ein guter Punkt. Das erklärt aber nicht, warum nicht einmal einfach security fixes - die sogar unter lineageOS gefixt werden - nicht implementiert werden.

  15. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: ibsi 03.09.21 - 12:29

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FearTheDude schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Updates sind immer noch Sache des Herstellers.
    >
    > Und genau das ist das Problem bei Android...
    Nein, das ist das Problem bei Android-Anbietern die nicht Google sind ;)
    Google wird wohl, ab dem Pixel 6, mind 5 Jahre Updates bieten. Vorher ging das AFAIK nicht wegen Qualcomm

  16. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: stuempel 03.09.21 - 13:01

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier hat man den Luxus, dass dieselbe Firma sowohl Software als auch
    > Hardware liefern, nur daher können sie es. Google könnte es vermutlich auch
    > mit Leichtigkeit, wenn sie nur wollen.

    "Mit Project Treble sollen Android Updates ein Kinderspiel werden", so hieß es bei der Einführung 2017. Ich wüsste gerne, wie ich dieses Kinderspiel auf meinem Nokia 7 Plus nun durchzocke :)

  17. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: fanreisender 03.09.21 - 13:08

    Ja klar, die Kunden, wer sonst.

    Sehe ich aber nicht ansatzweise als Problem.

    Als Kunde bekomme ich eine garantierte längere Nutzungsdauer. Das mag bisher angesichts der rasanten Entwicklung vielleicht gar nicht so wichtig gewesen sein, aber mittlerweile flaut hier die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich ab. Wenn man nicht gerade Smartphoneweitwurf betreibt, kann man die Geräte mittlerweile auch vier Jahre nutzen, ohne auf allzu viele Annehmlichkeiten neuerer Geräte verzichten zu müssen. Eigentlich gibt es wirklich nennenswerte Entwicklungen nur bei den Kameras.

    Aus Wettbewerbssicht ist es auch egal, wenn alle hersteller gleich betroffen sind. Im Gegenteil, das wäre ein Leidensdruck zur Entwicklung eines modulareren Systems, um die Kosten für die Updates zu minimieren.

  18. Re: Macht es wie auf dem Desktop!

    Autor: FearTheDude 03.09.21 - 13:34

    Prof.Dau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ist ein guter Punkt. Das erklärt aber nicht, warum nicht einmal
    > einfach security fixes - die sogar unter lineageOS gefixt werden - nicht
    > implementiert werden.

    Die fixes hängen unter umständen an bestimmten Kernel-Versionen, welche wiederum mit den Treibern zusammenhängen. Tauscht man den Kernel, funktionieren die proprietären Treiber unter Umständen nicht mehr.
    Bei lineageOS werden oft Projekte eingestampft, weil die SoC / Komponentenhersteller neuere Kernelversionen nicht mehr unterstützen. Irgendwann reichen die Workarounds für fehlende Kernel-Funktionen nicht mehr aus.

    Stefan Grotz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man die Software anders aufstellt, wird das kaum Mehrkosten bedeuten.
    > Auf dem Desktop ist es ja auch möglich über 10 Jahre die Software aktuell
    > zu halten.

    Man kann die SoCs von Smartphones nicht mit einem Desktopsystem vergleichen, bei dem alle Teile separat ausgewechselt werden können und für alles mögliche Treiber existieren.
    Und auch bei Windows Treibern habe ich schon viele böse Überraschungen erlebt. Insbesondere bei Druckern.
    Das gleiche gilt bei Linux. Hab vor kurzem eine GeForce 6150 Go nutzen wollen - Die letzte Ubuntu Version, auf dem der Treiber läuft ist von 2015. Das Notebook ist von 2007.

  19. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: redmord 03.09.21 - 14:46

    FearTheDude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Updates sind immer noch Sache des Herstellers. Bin mal gespannt, wie die
    > Bundesregierung internationale Konzerne dazu bewegen möchte, 7 Jahre
    > Updates zu liefern...
    >
    > 2-3 Jahre ist momentan normal bei Android Smartphones. Apple ist da eh
    > vorreiter, was aber leichter ist, da sie ihre eigene Hardware recht gut
    > kennen :-)
    >
    > Google sollte den Prozess für Updates mal in den Griff bekommen, das wissen
    > sie aber.

    Wenn das zu teuer sein soll, muss die Architektur angepasst werden. Beim IBM-PC kriegt man das seit Jahrzehnten hin.

  20. Re: Wer soll das zahlen?

    Autor: redmord 03.09.21 - 14:47

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Problem dürften die von den Gerätehersteller bereitgestellten Treiber
    > sein, welche meist nur binäre Blobs und für ganz bestimmte Android- bzw.
    > Linux-Kernel-Versionen zertifiziert sind. Keiner der Zulieferer hat Lust,
    > diese Blobs auf nicht unterstützten Kernel-Versionen laufen zu lassen, da
    > sonst sie (statt der Hersteller der Treiber) für eventuelle Probleme
    > verantwortlich gemacht werden...

    Dann muss sich das Geschäftsmodell hinterfragen lassen.

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