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wenn der Hersteller unfähig ist Gewährleistung durchzuführen...

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  1. wenn der Hersteller unfähig ist Gewährleistung durchzuführen...

    Autor: meinoriginalusergehtnichtmehr 15.11.17 - 08:30

    Kleiner Seitenwink hin zu LG und deren Hardwareproblem im G4.
    Der Smartphoneprozessor hat wegen eines Leiterplatinenfehlers reihenweise Smartphones kaputt gemacht.

    Im zuge dieses Fehlers hatte ich insgesamt vier RMA-Fälle mit LG, die alle in Rumänien erledigt werden mussten weil mein Shop das Smartphone von dort aus nach Deutschland importiert hat.
    LG hat also vier mal das Smartphone per Express-Paket nach Rumänien und zurück geschickt und hat es bei allen vier ausgetauschten Hauptplatinen nicht geschafft den Ursprünglichen Fehler zu beheben.

    Es dauerte zwar einen Moment die Versicherung davon zu überzeugen, dass LG hier anscheinend unfähig ist Gewährleistung anzubieten (es halfen allerdings einige vergangene Richtersprüche dabei) - schlussendlich hat die Versicherung dann allerdings ein Austauschgerät bezahlt - was ich dann als versiegeltes Neugerät verkaufen konnte - in den Leiterplatinenfehler wollte ich ja nicht erneut reinreiten.

    Ich sehe also einen Sinn in diesen Versicherungen - zumindest bei LG-Smartphones oder Smartphones aus Fernost - bei denen es schlichtweg nicht möglich ist die angebotene Gewährleistung anzunehmen, da unsere lieben Paketdienste potenziell gefährliche Akkumulatoren in defekten Geräten nun mal eben nicht nach Fernost transportieren wollen.
    Blöd ist dann halt nur dass die meisten Versicherungen genau das ausschließen - Leistungen während des Gewährleistungszeitraums, und nach dem Gewährleistungszeitraum keine Versicherung mehr anbieten.

    Ich zahle aktuell 6¤ monatlich für eine Versicherung die den Diebstahl absichert der nicht durch Hausratsversicherungen abgedeckt ist und Folgen der üblichen ROM-Lücken bei OnePlus (wie zuletzt der Root-Zugang über den vergessenen Engineer Mode) absichern dürfte.
    Das sind zwei Punkte die sicherlich einiges an Überzeugungsarbeit verlangen sollten um diese jemals irgendwie in Anspruch nehmen zu dürfen aber meine Taktik meine Aussagen mit Ausschnitten der Versicherungsbedingungen nachzuweisen und mit vergangenen Richtersprüchen zu belegen geht meist auf... Erfordert dann halt nur 2-3 Tage arbeit für einen vergleichbar einfachen Schaden...

  2. Re: wenn der Hersteller unfähig ist Gewährleistung durchzuführen...

    Autor: chefin 15.11.17 - 09:19

    Und dann wundert man sich, das Versicherungen so teuer sind. Du begehst Versicherungsbetrug, weil ein Gewährleistungsfall kein Versicherungsschaden ist. Du konntest das nur dadurch erledigen, das du angibst, der Schaden wäre nicht durch den Hersteller verursacht worden. Dagegen steht, das der Hersteller bzw der Verkäufer mehrfach Gewährleistung zu diesem Fehler geleistet hat. Richtig wäre gewesen, das Gerät dem Händler zurück zu geben und das Geld zu fordern. Und nicht von der Versicherung. Wäre wohl auf Rechtstreit rausgelaufen, also lieber der Versicherung was vorlügen und damit widerrechtlich Geld abzuzocken.

  3. Re: wenn der Hersteller unfähig ist Gewährleistung durchzuführen...

    Autor: meinoriginalusergehtnichtmehr 15.11.17 - 09:36

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Richtig wäre gewesen, das Gerät dem Händler zurück zu geben
    > und das Geld zu fordern. Und nicht von der Versicherung. Wäre wohl auf
    > Rechtstreit rausgelaufen, also lieber der Versicherung was vorlügen und
    > damit widerrechtlich Geld abzuzocken.

    So war der dritte und vierte Gewährleistungsfall beantragt worden. "Da bereits zwei der vorhergegangenen Nachbesserungsversuche Ihrerseits fehlgeschlagen sind, schlage ich eine Lieferung eines Ersatzgeräts nach § 439 Absatz 1 BGB vor."

    Die Reaktion darauf war eine fehlgeschlagene Nachbesserung.
    Ich könnte das natürlich das Jahr soweit fortsetzen und regelmäßig den Text der vorhergegangenen Anfrage zur nächsten hin kopieren. Damit LG dann jeden Monat mehrfach Express-Porto nach Rumänien bezahlen muss. Ich sah aber bereits dass das nicht zielführend ist jede Woche bis zum Gewährleistungsende identische RMA-Fälle aufzumachen die alle offensichtlich nicht behoben werden können.

    Nach dem zweiten Nachbesserungsversuch fange ich erst damit an diverse Meinungen von Anwälten zu erwähnen die alle ähnlich https://www.rapopp.de/wie-viele-nachbesserungsversuche-stehen-dem-verkaeufer-zu/ lauten.

    Das war auch Thema in der Konversation mit der Versicherung - inwiefern sichergestellt ist, dass LG unfähig für Nachbesserung ist... Ohne die gesamte Kommunikation mit LG protokolliert und der Versicherung gegeben zu haben hätte die Versicherung auch keine Leistung erbracht.

  4. Re: wenn der Hersteller unfähig ist Gewährleistung durchzuführen...

    Autor: maumaumau 17.11.17 - 00:06

    Und genau das ist der Grund, wieso ich kein LG mehr kaufe (Probleme mit G4 und losen Kontakten auf der Hauptplatine).

    Zwar habe ich mein Gerät offiziell entsperren lassen (per LG Website) und auf meine Art und Weise gerootet (ich tue das seid 2010 regelmäßig und hatte nie Probleme).

    Es kam wie es kommen musste: das G4 bekam das Problem und ließ sich weder booten noch in den recovery Modus versetzen. Eine Garantieleistung nach ca. 8 Monaten Kauf wurde verweigert.

    Die leidige Kommunikation mit dem LG Support half auch nicht weiter. Ich hätte meine Rechtschutzversicherung einschalten müssen, da LG selbst das Problem eingeräumt hat.

    Unterm Strich habe ich das nutzlose Gerät für 120¤ verkauft und seitdem ein S6 Edge+, S7 Edge gehabt und besitze nun ein S8+ und kann mich nicht beklagen. Nie wieder LG -die mit dem schlechtesten Support aller Zeiten.

    PS: Ein iPhone muss ich beruflich nutzen, allerdings ist das iPhone immer anfällig für jegliche Störungen. Das sehe ich zum einen bei mir (Probleme mit Mutes während Telefonaten) sowie bei Freunden (diverse Problemchen, die meist von der Applecare übernommen werden).

    mau

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