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Ganz furchtbar

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  1. Ganz furchtbar

    Autor: simonheinrich 18.03.19 - 13:15

    Dabei war eine Sicherung von künstlerisch wertvollen Musikstücken und Fotos in einem kostenlosen MySpace doch eine hammermäßige Datensicherung.

    Ich frage mich, wieviele tausend Festplatten und Server rund um die Uhr laufen um Dateien zu hosten, auf die niemand mehr zugreift. Das wäre mal ein Ansatz für die Energiewende: Letzter Zugriff vor mehr als 24 Monaten und kein bezahltes Produkt: Löschen.

  2. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Agina 18.03.19 - 13:18

    simonheinrich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letzter Zugriff vor mehr als 36 Monaten
    > und kein bezahltes Produkt: Löschen.
    Ich hab das mal verbessert und schon machst du die gleiche Aussage wie der im Artikel erwähnte Kerl.

  3. Re: Ganz furchtbar

    Autor: simonheinrich 18.03.19 - 13:26

    Nicht ganz: Songs oder Bilder, die 2005 hochgeladen wurden und vor 2 Monaten noch angesehen wurden, die würde ich verschonen. Nur der ganze Unrat, den niemand mehr anguckt, kann weg.

  4. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Umaru 18.03.19 - 13:45

    Und was, wenn man mal eine Zeitreise machen möchte und nach Material von 2005 sucht?
    Da ich mir fest vorgenommen habe, unser jetziges furchtbares Jahrzehnt lieber zu ignorieren und auf die goldenen 20er zu hoffen, bin ich auf Nostalgietouren angewiesen.

  5. Re: Ganz furchtbar

    Autor: masel99 18.03.19 - 14:08

    simonheinrich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich, wieviele tausend Festplatten und Server rund um die Uhr
    > laufen um Dateien zu hosten, auf die niemand mehr zugreift.

    Warum müssen entsprechende Datentrager dafür rund um die Uhr laufen?

    https://www.golem.de/news/cold-storage-panasonic-vermarktet-blu-ray-rack-von-facebook-1601-118373.html
    und
    https://code.fb.com/core-data/under-the-hood-facebook-s-cold-storage-system/

    oder natürlich das gute alte tape. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.19 14:16 durch masel99.

  6. Re: Ganz furchtbar

    Autor: simonheinrich 18.03.19 - 15:06

    Der Facebook-Link ist sehr interessant, danke. Das betrifft, wie es erkenne, nur die Backups. Im Prinzip die Variante "separate externe HDD am Jahresende in den Safe" legen in extrem viel weiter gedacht.

  7. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Usernäme 18.03.19 - 15:38

    Daten die irgendwo liegen kosten keinen Strom

  8. Re: Ganz furchtbar

    Autor: FaKre 18.03.19 - 16:41

    +1
    Der Facebook link war äußerst interessant.
    Ich liebe es, wenn ich durch so Zufälle auf solche Informationen zu Fragen stoße, die mich eigentlich schon lange interessieren, ich nicht gleich recherchiert habe als mir die Frage in den Sinn kam, dann vergessen habe, dass ich das recherchieren wollte und plötzlich eine Antwort auf eine ebensolche lange unbeantwortete Frage erhalte.

  9. Re: Ganz furchtbar

    Autor: crazypsycho 18.03.19 - 18:11

    Usernäme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daten die irgendwo liegen kosten keinen Strom

    Aber Daten die online verfügbar sind brauchen Strom. Und um eben diese Daten geht es.

  10. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Usernäme 18.03.19 - 18:35

    Nö, wenn keiner drauf zugreift kann die Festplatte auch aus sein

  11. Re: Ganz furchtbar

    Autor: crazypsycho 18.03.19 - 18:41

    Usernäme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, wenn keiner drauf zugreift kann die Festplatte auch aus sein

    Wenn die Festplatte aus ist, kann aber auch keiner drauf zugreifen. Und somit wäre es nicht mehr online verfügbar.

  12. Re: Ganz furchtbar

    Autor: redmord 18.03.19 - 18:54

    Die wird "on-demand" angeschaltet. Macht irgendwie seit 20 Jahren jeder Rechner.
    Man trennt da auch "heiße" von "kalten" Daten und packt die von schnellem auf langsamen, günstigen Storage um. Braucht das Stück der einstigen Lieblingsband von 2005 halt 10 statt 2 Sekunden zum Abspielen.

    Die angeblichen 50 Mio. Songs könnten ~150 TB Daten sein. Da muss man schon sehr klein geschrumpft sein, wenn das einem zur Lasst fällt. So viel Strom frisst das nun auch nicht.

    Dass Seiten wie Google möglichst schnell sind, frisst dagegen extrem viel Strom.

  13. Re: Ganz furchtbar

    Autor: crazypsycho 18.03.19 - 19:05

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die wird "on-demand" angeschaltet. Macht irgendwie seit 20 Jahren jeder
    > Rechner.

    Heißt sie frisst dauerhaft Strom.

    > Man trennt da auch "heiße" von "kalten" Daten und packt die von schnellem
    > auf langsamen, günstigen Storage um. Braucht das Stück der einstigen
    > Lieblingsband von 2005 halt 10 statt 2 Sekunden zum Abspielen.

    Kann man theoretisch tun. Den Aufwand betreibt aber wohl kaum jemand.

    > Die angeblichen 50 Mio. Songs könnten ~150 TB Daten sein. Da muss man schon
    > sehr klein geschrumpft sein, wenn das einem zur Lasst fällt. So viel Strom
    > frisst das nun auch nicht.

    Üblicherweise hat man die Daten aber mehrfach gespiegelt auf mehreren Servern liegen. Einmal wegen Ausfallsicherheit und wegen Lastverteilung.
    Wenn es nur 4 Server sind, wären das schon 600 TB.

    > Dass Seiten wie Google möglichst schnell sind, frisst dagegen extrem viel
    > Strom.

    Glücklicherweise fressen SSDs weniger Strom als normale Festplatten.
    Aber klar, Google wird ein paar mehr Server haben.

  14. Re: Ganz furchtbar

    Autor: HeroFeat 18.03.19 - 19:29

    Klar gibt es viel Schrott. Aber nur weil du deine Geburtsurkunde in den letzten 2 Jahren nicht gebraucht hast heißt es nicht das du sie wegschmeißen solltest. Okay hier geht es um Musik. Aber es kann durchaus auch mal schön sein sich durch die alten Sachen zu hören nach Jahrzehnten.

    Das ist doch irgendwo die große Gefahr des digitalen Zeitalters. Wir erzeugen und speichern unglaublich viele Daten aktuell. Aber nicht sehr beständig. Die aktuellen Speichermethoden können eigentlich nur ein paar Jahre zuverlässig Sachen speichern.

    Das könnte für zukünftige Generationen noch sehr schade werden, wenn trotz der aktuell vielen Daten einfach vieles verloren geht. Und was später wichtig und relevant ist kann man sehr oft überhaupt nicht beurteilen.

  15. Re: Ganz furchtbar

    Autor: teenriot* 18.03.19 - 19:44

    Eigentlich ein ganz interessantes Thema.

    Wie viele Leute haben schon mal Daten verloren?
    Wie viele Leute sichern selbst und haben schon mal Daten verloren?
    Wie viele Leute sind bereit Geld für einen Dienstleister zu bezahlen?
    Wie viele Leute kennen überhaupt solche Dienstleister?
    Gibt es Dienstleister die bei Verlust haften?

  16. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.19 - 20:02

    na du darfst dafür extra zahlen, für die neusten oldies als stream/download beim nächsten verramscher ... besser aufbereitet als sie jeh waren, in bester remaster-*qualtät*!!1!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.19 20:03 durch ML82.

  17. Re: Ganz furchtbar

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.19 - 20:09

    nunja; das ist auch schon die große gefahr beim schreiben auf papier, das kann verbrennen; weggammeln oder anders gefressen werden, stein nur verwittern, zertrümmert werden oder schmelzen ...

    wir sollten das uns am wichtigsten vorkommende eventuell mal öfter wieder in stein hauen, damit nach dem nächstem zivilisatorischem breakdown noch was davon über ist ... ich meine wir haben schon hinweise auf menschliche kultur gefunden mit denen wir heute nichts mehr anfangen können ...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.19 20:18 durch ML82.

  18. Re: Ganz furchtbar

    Autor: crazypsycho 18.03.19 - 20:32

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar gibt es viel Schrott. Aber nur weil du deine Geburtsurkunde in den
    > letzten 2 Jahren nicht gebraucht hast heißt es nicht das du sie
    > wegschmeißen solltest. Okay hier geht es um Musik. Aber es kann durchaus
    > auch mal schön sein sich durch die alten Sachen zu hören nach Jahrzehnten.

    Man kann sich ja weiterhin durch die alten Sachen hören. Eine Cloud nutzt man ja nur als Backup.
    Und bei wichtigen Dingen nicht als einziges Backup. Denn jeder Dienst kann von heute auf morgen offline sein.
    Sei es weil der Anbieter pleite geht, oder weil es eine Razzia gibt, oder der Anbieter mal aufräumt und alte Daten einfach löscht (so wie hier geschehen).

    Es ist ja auch überraschend, dass Myspace immer noch existiert.

  19. Re: Ganz furchtbar

    Autor: masel99 18.03.19 - 21:25

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heißt sie frisst dauerhaft Strom.
    150TB Speicher (HDD Raid-6) brauchen vielleicht 300W oder so? Meine Güte, da werden die arm bei Myspace. :)

    > Kann man theoretisch tun. Den Aufwand betreibt aber wohl kaum jemand.
    Was denn fürn Aufwand? Das baut man sich einmal zusammen und dann läuft das. Ggf nutzt man einen der gängigen cloud storage Anbieter.

    > Üblicherweise hat man die Daten aber mehrfach gespiegelt auf mehreren
    > Servern liegen. Einmal wegen Ausfallsicherheit und wegen Lastverteilung.
    > Wenn es nur 4 Server sind, wären das schon 600 TB.

    Lastverteilung bei Daten die kaum jemand braucht?
    Für Ausfallsicherheit braucht man das auch nicht 4 mal, da gibt es effizientere Methoden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.19 21:27 durch masel99.

  20. Re: Ganz furchtbar

    Autor: JouMxyzptlk 18.03.19 - 23:38

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ein ganz interessantes Thema.
    >
    > Wie viele Leute haben schon mal Daten verloren?
    > Wie viele Leute sichern selbst und haben schon mal Daten verloren?
    > Wie viele Leute sind bereit Geld für einen Dienstleister zu bezahlen?
    > Wie viele Leute kennen überhaupt solche Dienstleister?
    > Gibt es Dienstleister die bei Verlust haften?

    Ach was. Daten kommen, Daten gehen. Man darf nicht so sehr daran hängen.

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