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LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

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  1. LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: Quantium40 22.09.22 - 20:21

    Wenn man sich schon einen Solarenergiespeicher ins Eigenheim stellen will, ist es nicht sonderlich sinnvoll zu einem mit LiFePO4 oder anderen überteuerten Lithium-basierten Akkus zu greifen.

    Im Eigenheim hat man gerade bei so kleinen Speichermengen (5,x kWh ist nun wirklich nicht viel) kein Problem damit, diese auch in Form von Blei(-Gel)-Akkus unterzubringen, die nur 10-20% soviel kosten, wie ihre Lithium-basierten Äquivalente. Die Blei-Akkus sind zwar etwas größer und wiegen 2-3x soviel, aber solange man keine mobile Lösung braucht, ist das ja nun wirklich kein Problem.

  2. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: Eheran 22.09.22 - 20:24

    Wo bekommt man die so billig?
    Was ist mit Zyklenfestigkeit?

  3. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: berritorre 22.09.22 - 20:39

    Vom Bleiakku kannst du aber auch wesentlich weniger nutzen und meist ist er schon nach wesentlich weniger Zyklen durch.

    Und wirklich tief entladen ist ja im Normalfall auch nicht, sonst nimmt die Lebenzeit extrem ab. Die sind doch im Normalfall darauf ausgelegt bis max. 20-30% der Kapazität zu entladen. Entsprechend viele von den Dingern brauchst du dann. Da ist der Preisvorteil dann auch relativ schnell weg.

  4. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: MartinVerges 22.09.22 - 20:54

    Blei Batterien lohnen sich nicht mal ansatzweise. Das lifepo4 Zeug bekommt man mittlerweile recht günstig und die funktionieren über weit längere Zeit, mit erheblich mehr Zyklen (6000), und dabei auch bei 80% dod. Sie liefern darüber hinaus mehr Leistung und können schneller geladen werden. Also sorry, Blei kommt mir sicher nicht mehr ins Haus.

    Übrigens, eine 20kwh lifepo4 Batterie für daheim gibt's deutlich unter 8k zu kaufen. Im Eigenbau DIY kann man 14kwh für unter 3k bauen.

  5. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: acl 22.09.22 - 21:05

    MartinVerges schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blei Batterien lohnen sich nicht mal ansatzweise. Das lifepo4 Zeug bekommt
    > man mittlerweile recht günstig und die funktionieren über weit längere
    > Zeit, mit erheblich mehr Zyklen (6000), und dabei auch bei 80% dod. Sie
    > liefern darüber hinaus mehr Leistung und können schneller geladen werden.
    > Also sorry, Blei kommt mir sicher nicht mehr ins Haus.
    >
    > Übrigens, eine 20kwh lifepo4 Batterie für daheim gibt's deutlich unter 8k
    > zu kaufen. Im Eigenbau DIY kann man 14kwh für unter 3k bauen.

    Ich hab 11kwh für 1900¤ bestellt... Mal gucken ob sie ankommen 🤔
    Dazu kommt natürlich noch Wechselrichtern und das ganze Zusatzgedöns (BMS, Sicherung, Gehäuse bla)

  6. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: Eheran 22.09.22 - 23:56

    Link?

  7. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: pengpong 23.09.22 - 00:41

    1900¤ klingt machbar.
    11kWh wären z.B. 48V und 230Ah.
    Grad mal auf NKON.nl geschaut, da gibt's (gerade nicht..) z.B. B-Grade Zellen, bei 16 Stück zum Preis von 112,45¤ (Brutto). => 1800¤

    Für nen Heimspeicher sollte B-Grade angeblich in Ordnung sein. Wenn man direkt in China bestellt (auf Alibaba mal suchen z.B. Shenzen Basen) ist bestimmt (hat acl ja vermutlich gemacht ;)) auch A-Grade für 1900¤ machbar.

  8. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: acl 23.09.22 - 06:57

    Pengpong hat es richtig zusammengefasst.

  9. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: CISsi 23.09.22 - 07:50

    Bitte nicht das BMS und nen aktiven Balancer vergessen.

    Wenn man es dann noch richtig machen will braucht man die schönen blauen Geräte, die allerdings sehr kostenintensiv sind.

  10. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: goggi 23.09.22 - 08:00

    Meine Güte. Bevor du dein Fehlwissen über Blei/Gel Akkus weiter verbeitest, solltest du dir mal die Zyklenfestigkeit von LiFePo vs Gel und die damit speicherbare Energiemenge berechnen. Wenn die Zyklen die Kapazizäz von 100% auf x % gedrückt haben. Dann nimmst du noch die Energiemenge pro Geldeinheit. Und schwupps wirst du merken, das Blei/Gel Akkus nicht wirtschaftlich sind.

    Hab zB einen Vartaakku zur Berechnung genommen: 100% auf 60% in 400Zyklen. Da war ich ein bisschen übberascht, das die Dinger so labil sind.

  11. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: corado 23.09.22 - 08:23

    Da hast du die typische Milchmädchenrechnung.
    LiFePo hält bis zu 30 Jahren!!
    10Jahre halten die SPIELEND!(habe selbst meine im E Auto schon11 Jahre mit voller Reichweite)
    De weiteren gehen Blei Akkus kaputt, wenn sie nicht immer zu 100% gelagert werden, sie sulfatieren. Also jeden Winter verrecken sie ein Stück mehr..nach 3 Jahren sind sie spätestens irre wich und kaum noch brauchbar
    usw könnte mit den Beispielen so weitermachen...
    Blei hat sich erledigt, der Preis ist kein Argument mehr

  12. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: acl 23.09.22 - 09:06

    CISsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte nicht das BMS und nen aktiven Balancer vergessen.
    >
    > Wenn man es dann noch richtig machen will braucht man die schönen blauen
    > Geräte, die allerdings sehr kostenintensiv sind.


    Liegt hier schon und wartet auf die Zellen.
    16s/150A, 2A balancer

  13. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: corado 23.09.22 - 11:01

    wenn mans richtig machen will, baut man selber..Dann ist es sehr viel effektiver als die fertigen blauen Vi Lösungen

  14. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: Quantium40 23.09.22 - 11:57

    goggi schrieb:
    > Hab zB einen Vartaakku zur Berechnung genommen: 100% auf 60% in 400Zyklen.
    > Da war ich ein bisschen übberascht, das die Dinger so labil sind.

    Bleiakkus schaffen in der Tat relativ wenig Zyklen, wenn man sie immer wieder maximal auflädt und dann tiefentlädt. Dabei sinkt die maximale Zyklenzahl extrem bei Tiefentladung unter 20%.
    Bei dem kleinen Preisvorteil von Faktor 10 bekommt man aber auch die 10fache Kapazität fürs selbe Geld und muss dann den Akku nicht auf die maximal schädliche Art und Weise nutzen.

    Und selbst wenn der Blei-Akku dann irgendwann durch ist, hat man den Vorteil, dass bei Bleiakkus nahezu 100% Recycling möglich ist.

    Zudem haben Bleiakkus gewisse Vorteile bei niedrigeren Temperaturen. Da bricht nämlich die nutzbare Kapazität bei LiFePO4 viel schneller ein als bei Bleiakkus.

    Ich habe nichts gegen LiFePO4-Akkus. Für mobile Anwendungen sind die toll. Aber für stationäre Anwendungen sind sie zumindest zu Endkundenpreisen schlichtweg viel zu teuer.

  15. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: corado 23.09.22 - 12:02

    TRiftt gerade im stationären Bereich nicht zu.
    Und es gibt genug Akkus z.B: EVE, die brechen auch bei Kälte nicht nenneswert ein. Wionston/Thundersky, Calb etc, schon
    "Zudem haben Bleiakkus gewisse Vorteile bei niedrigeren Temperaturen. Da bricht nämlich die nutzbare Kapazität bei LiFePO4 viel schneller ein als bei Bleiakkus.

    T
    Da die Blei Akkus deutlich früher platt sind, rechnen die sich nicht und der Peukert Effekt tut sein übriges neben der Sulfatierung

  16. Re: LiFePO4 ist nichts fürs Eigenheim

    Autor: acl 23.09.22 - 13:30

    So ist es ja in vielen Bereichen, leider ist meine Freizeit begrenzt und auch mein Umgang mit dem Lötkolben ist so mäßig gut.Daher hab ich auf einen BMS inkl. Balancer zurückgegriffen, welches mir im Photovoltaikforum empfohlen wurde.

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