Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sourcepoint: Ex-Google-Manager bietet…

Ich frag mich womit dieser Krieg endet

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: caldeum 19.06.15 - 18:28

    ich wage mal eine Prognose: eine kleine VM die im Hintergrund läuft und die Werbung fake-rendert. Wettrüsten war schon immer bescheuert und endete mit einer riesigen Bombe.

  2. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Anonymer Nutzer 19.06.15 - 18:36

    MS Systeme unterbinden Benutzung von werbe Blocker und deinstallieren die werbe blocker als unerwünschte Bösartige Software ?

    Ein Wettrennen beginnt wo Werbe Blocker Programmierer gut verdienen und von Konzernen gejagt werden ?

    Es ist unter strafe gestellt mit gefängnis Strafen wenn man Werbe Blocker benutzt ?

    Es gibt viele Möglichkeiten und nach ca 1 Jahr Massenweise Schließungen von Inet Seiten,weil sie keinen Umsatz mehr haben außer Bots ?

  3. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: AllAgainstAds 19.06.15 - 19:22

    Das wird alles nicht passieren, wenn die Werbevermarkter und die Seitenbetreiber Vernunft annehmen. Alle wollen leben und allen soll auch die Möglichkeit gegeben werden zu leben aber nicht zu horrenden Preisen und oder auf Kosten der Sicherheit bzw. Privatsphäre.

    Dieser besagte Krieg, der sich aus dieser Aktion entwicklen "KÖNNTE" … kann durchaus entstehen, aber ich denke mal, einer Seite wird der Aufwand zu hoch werden und letztendlich klein beigeben, selbst wenn das bedeutet, das eine ganze Menge Seiten aufgeben müssten.
    Aber die Tendenz ist eigentlich sichtbar, es geht immer weiter weg von Desktop-Systemen hin zu mobilen Geräten mit interessenspezifischen Anwendungen, also sprich News-Apps, Social Networking, Suchen und finden, Shopping usw. Es wird sicherlich eine lange Übergangszeit geben, bis die Systeme nahezu miteinander verschmolzen sind und die Anwendungen auf mehreren Geräten nutzerspezifisch abgeglichen werden können. (Sprich alles auf allen Geräten gleich, geht ja jetzt schon, icloud sei dank.) So wird es kommen … denke ich.
    Irgendwann wird das Internet wie wir es jetzt kennen, auflösen und wandeln, weg von Milliarden Webseiten hin zu regionalen/globalen/sprachregionalen Diensten, wie man sie eigentlich heute schon erkennen kann.

    Tja und da stellt sich dann wieder die Frage mit den Kosten, wer bezahlt das alles bzw. wie lässt sich das finanzieren? Ich denke mal, Werbung wie in der jetzigen Form wird in die Bedeutungslosigkeit abdriften hin zu mundpropagandistischen bzw. newsfeed ähnlicher Werbung für diverse Produkte und Dienstleistungen, die nicht mehr mit marketingtechnisch überzogenen Methoden (Lügen wir das blaue vom Himmel) beworben werden, sondern eher durch Empfehlungen, Einladungen, Berichten oder Nachrichten oder sowas. Es wird also für uns schwerer werden, Werbung als solche zu erkennen … Gut, wenn mir ein Freund ein Produkt erklärt, beschreibt oder er davon schwärmt, dann ist das ja noch immer was anderes, weil es nicht als typische Werbung empfangen wird, als wenn mit immer einer mit dem Löffel Brei um den Mund schmieren will, den ich eigentlich gar nicht will … 
    (ensprechend Video von GetAdBlock.com [https://vimeo.com/62892787])
    Aber nochmal zurück zu den Kosten. Ich könnte mir vorstellen, das man irgendwann die Kosten für die diverse Dienste im Internet schon mit seinem heimischen DSL/Glasfaser/5G/6G/100G Vertrag mitträgt, so ähnlich wie die heute ach so sehr gehasst GEZ oder sowas. … aber ich befürchte, das die Konzerne die da dazwischen hängen irgendwie nicht genug bekommen und die Kosten ins unermessliche Steigen werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.15 19:29 durch AllAgainstAds.

  4. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Th3Dan 20.06.15 - 00:47

    Entstehen könnte? Adblocker gibt es nicht erst seit gestern, dieser "Krieg" findet seit Jahren statt! Einige hat es auch schon erwischt, Imagebanana beispielsweise. Grade in Bereichen die viel Rechenleistung oder Bandbreite benötigen lohnt sich das dann nicht mehr wenn 30% oder mehr der Einnahmen wegfallen. Einige Youtube-Converter hats auch schon erwischt.

    Da es aber unzählige solcher Dienste gibt fällt das bislang kaum auf. Wird halt ein anderer genutzt. Ist wie bei den Warez-Seiten, von denen gibt es auch mehr als nötig wäre. Dazu kommt, dass in manchen Bereichen die Gewinnabsicht nicht im Vordergrund steht. Beispielsweise bei Blogs. Gibt einige die das einfach gerne machen, und die paar Euro die das einbringt gerne als zusätzliches Taschengeld annehmen. Wenns 80¤ bringt nehmen die das an, aber wenns nur 40 bringt sagen die sich halt "besser als nichts" und sind auch zufrieden. Als Firma kannst du dir das aber halt nicht unbedingt leisten. Irgendwann ist eine Grenze erreicht wo man dann Mitarbeiter entlassen muss und andere Konsequenzen um Geld zu sparen.

    Wo das hinführt ist aber trotzdem interessant. Ich kann mir vorstellen, dass sich Ausnahmen für akzeptable Werbung durchsetzen. Also einigermaßen dezente Banner, Textlinks und ähnliches, die nicht von Adblockern blockiert werden. Der Ansatz von Adblock Plus geht schon in die richtige Richtung, allerdings die Umsetzung ist komplett daneben. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Adblock für die Pfege ihrer Whitelist eine Gebühr verlangt, keine Frage. Aber Zahlungen in MILLIONENHÖHE? Sorry, aber das sind Mafiamethoden und ist völlig daneben... Ist mir schleierhaft wie das rechtlich durchgehen konnte. Im Endeffekt ist es doch nur ein Missbrauch der Monopolstellung. Google kriegt eins auf den Deckel wenn die ihre eigenen Dienste in den Google Suchergebnissen bevorzugen, zu Recht. Aber was Adblock Plus hier macht ist letztendlich nichts anderes, das wird kurioserweise als legal angesehen... Naja anderes Thema. Auf jeden Fall ist die Idee hinter der akzeptabler Werbung gut. Auch wenn diese hohen Geldflüsse dafür völlig unangemessen sind achtet Adblock wenigstens darauf, dass die Werbung in einem gewissen Rahmen bleibt und nimmt so was wie auf Golem dass einen wahnsinnig macht nicht an. Würde man so etwas ohne derartige Schutzgeldzahlungen umsetzen, könnte ich mir vorstellen, dass es Zukunft hat. Die Whitelists von Adblock Plus werden ja von vielen unverändert akzeptiert.

  5. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: AllAgainstAds 20.06.15 - 08:36

    Akzeptable Werbung ist aber für viele Unternehmen gar nicht gewollt, denn Werbung soll ja beeinflusse, wenn die aber unscheinbar und nicht störend daher kommt, funktioniert sie nicht und wird nicht wahr genommen.

    Ich denke ja, die Art und Weise wie Werbung gemacht wird, muss sich total wandeln. Viele lassen die Werbung überall nur noch an sich herunterrasseln und oder gehen zum pinkeln, wenn Werbung kommt, weil sie einfach keine Wahl haben und die Werbung ertragen müssen. Dazu muss man sich nur mal das deutsche Fernsehen ansehen. Gott sei Dank ist das noch nicht so, wie in den USA, da machen sie alle 10 Minuten 5-8 Minuten Werbung. Sollten wir einmal so weit sein, wäre es sinn voll, sich dem Bücherregal mal wieder zu widmen.
    Werbung ist im Grunde nichts schlechtes … es hat sich nur in etwas schlechtes verwandelt, weil es nervig, aufdringlich, belästigend, verfolgend, verlogen und gefährlich ist. Wenn die Werbung sich wandelt, und alle schlechten Eigenschaften ablegt, kann Werbung tatsächlich was bewirken … heute kann sie das in meinem Augen nicht mehr wirklich … 

  6. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: serra.avatar 20.06.15 - 09:04

    Der Krieg endet damit das Seiten die meinen Ihre Kunden gängeln zu müssen verschwinden! Keine Newsseite hat so eine Exklusivität das sie sich das wirklich leisten kann, entgegen der analogen Welt gibt es in der digitalen Welt nämlich immer tausende Alternativen!

    Mir ist es doch Wumpe welche Seite mir meine Infos bietet, aber ich nehme die die mich nicht nervt und gängelt!

    Selbe Spiel wie DRM bei der Musikindustrie: jahrelang gekämpft bis sies begriffen haben, gleicher Fehler macht derzeit die Filmindustrie ... und auch die werdens lernen!
    Und die Newsindustrie ebenso ... schleierhaft ist mir dabei nur immer, warum sie nicht die Erfahrungen der vorhergehenden ( hier Musikindustrie) nutzen und immer erst selbst in den Dreck fahren müssen!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.15 09:12 durch serra.avatar.

  7. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: TrudleR 20.06.15 - 09:27

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird alles nicht passieren, wenn die Werbevermarkter und die
    > Seitenbetreiber Vernunft annehmen.

    Meiner Meinung nach passiert das selbst dann nicht. Viele Leute Leben nach dem Prinzip "ohne Overhead ist's besser" und sie kürzen sich die unangenehmen Dinge weg, wo es geht. Auch wenn es faire Werbung gäbe, würden die meisten ihren Adblocker trotzdem nicht abschalten.
    Die Menge an fairen Menschen nimmt generell immer mehr ab, so mein subjektiver Eindruck. Es darf nicht nur einfach nichts mehr kosten, man hat auch den Anspruch, keine Werbung mehr sehen zu müssen, einfach weil man es kann.

  8. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: AllAgainstAds 20.06.15 - 10:47

    Es gibt aber andere Möglichkeiten der Werbung bzw. für Produkte und Dienste zu werben. Eine davon wäre sicherlich die Form der Berichterstattung, die im Grunde ja auch den Charakter von Werbung trägt, wieso sich also nicht dafür bezahlen lassen?
    Sicher, derzeit gibt es niemanden, der dafür Geld ausgeben würde, weil die Vorraussetzungen dafür noch nicht gegeben sind, aber wenn die Abblocken sich weiter vermehren und den aufflammenden Krieg mit den Werbevermarktern gewinnen … und wir prognostizieren einfach mal, das dem so sein wird, müssen die Unternehmen, Seitenbetreiber, Portale, umdenken müssen, wenn sie wollen das ihre Produkte weiter beworben werden und die Bekanntheit des Produktes/Dienstes erhöht werden soll.

    Klar gibt es in dieser Form auch die Möglichkeit der Beeinflussung … was Werbung an sich sowieso tun soll, aber es würde sich einiges ändern. Die nervende und "Augenkrebs erzeugende" Form der Werbung würde vielleicht (wahrscheinlich) verschwinden und die neue Form der Werbung würde an Effizienz gewinnen und sich wohl durchsetzen. Und damit könnte die Interessengemeinschaft auch effizienter beworben werden.

    Aber leider ist es so, das man einem alten Bauern, der das Wasser noch immer mit den Eimer aus dem Brunnen schöpft schwer klar zu machen, das sich eine Pumpe viel besser eignen würde, auch wenn es offensichtlich ist.

  9. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: TrudleR 20.06.15 - 13:38

    Die Form von Werbung gibt es leider schon und die ist zur Zeit der Krebs der Gesellschaft, wenn du mich fragst. Man macht überall Schleichwerbung oder wirbt preist ein Produkt an, alleine weil man Geld dafür bekommt. Da ist mir Bannerwerbung lieber, als wenn ich Werbung in Zukunft nicht mehr von echtem Content unterscheiden kann.

  10. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Icestorm 20.06.15 - 13:57

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Akzeptable Werbung ist aber für viele Unternehmen gar nicht gewollt, denn
    > Werbung soll ja beeinflusse, wenn die aber unscheinbar und nicht störend
    > daher kommt, funktioniert sie nicht und wird nicht wahr genommen.

    Tja, dann eben nicht. Sollnse halt alle aussperren. Ungeblockte Faust-aufs-Auge-Werbung hat auchnicht viel Reichweite, wenn sie keiner sieht.
    Die Leute wollen keinen Hausierer mit dem Fuß in der Tür, wie sollen keine Werbung die blinkt und zappelt und deren Fenster sie andauernd wegklicken müssen.
    Erst war das Internet, dann waren die Benutzer, und dann kam die Werbung. Daran sollten sich Seitenbetreiber und Werbende erinnern.

  11. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Z101 20.06.15 - 15:25

    Es ist ganz klar wo das enden wird. Schließlich sitzen die Webseitenbetreiber am längeren Hebel. Sie können Adblocker einfach aus sperren. Die paar User die dann vielleicht ganz wegbleiben sind nicht relevant.

  12. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Snoozel 20.06.15 - 15:33

    > ich wage mal eine Prognose: eine kleine VM die im Hintergrund läuft und die
    > Werbung fake-rendert. Wettrüsten war schon immer bescheuert und endete mit
    > einer riesigen Bombe.

    Ganz einfach: Seiten wo ich die Werbung nicht mehr blocken kann besuche ich nicht, genauso wie ich Videos mit 30s Zwangswerbespot davor nicht mehr gucke.
    Es wird immer alternative Seiten geben.

  13. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: M.Kessel 20.06.15 - 15:46

    Die Antwort ist simpel. Noch nie hat jemand den Krieg gegen die eigene Kundschaft gewonnen.Es ist ja nicht so, das die Adblockhersteller ihre Programme zum Selbstzweck entwickeln.

    Sie sind von der Kundenseite her erwünscht, und müssen aktiv ausgewählt werden. Somit entspricht ihr Einsatz dem aktiven Willen des Benutzers.

  14. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Arkarit 21.06.15 - 12:15

    Z101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ganz klar wo das enden wird. Schließlich sitzen die
    > Webseitenbetreiber am längeren Hebel. Sie können Adblocker einfach aus
    > sperren. Die paar User die dann vielleicht ganz wegbleiben sind nicht
    > relevant.

    Das erscheint mir ein wenig unlogisch. Entweder diese User sind nicht relevant, dann wäre es aber auch überhaupt nicht der Mühe wert, sich dem Thema Adblocker überhaupt zu widmen, weil sind ja nur ein paar irrelevante User.
    Oder es sind so viele, dass man aus Sicht der Reklamefuzzis etwas gegen deren Adblocker unternehmen muss, dann ist es aber auch relevant, wenn sie wegbleiben.

    Dass jetzt massenhaft User ihren Adblocker reumütig abschalten, glaubst du nicht ernsthaft, oder? Die haben ihren Adblocker nämlich sehr bewusst installiert und eingeschaltet, weil sie nicht von Reklame belästigt werden wollen.

  15. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: crazypsycho 21.06.15 - 20:37

    Z101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ganz klar wo das enden wird. Schließlich sitzen die
    > Webseitenbetreiber am längeren Hebel. Sie können Adblocker einfach aus
    > sperren. Die paar User die dann vielleicht ganz wegbleiben sind nicht
    > relevant.

    Eher sitzen die User am längerem Hebel. Es gibt ja einen Grund warum die einen Blocker nutzen. Werden sie genötigt den Blocker auszuschalten, dann gehen sie halt woanders hin. So exklusiv sind die wenigsten Seiten.
    Und gerade wenn der Betreiber eine Community hat, wirken sich weniger User recht deutlich aus. Denn dann entstehen weniger Diskussionen und dadurch weniger Seitenzugriffe, wodurch auch weniger Werbung gezeigt wird.
    Das ist auch der Grund warum die User nicht ausgesperrt werden. Denn das senkt die Einnahmen.

  16. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Scholli 22.06.15 - 09:53

    Der "Krieg" könnte damit Enden, das keine der Seiten bald mehr mit Adblocker nutzbar sind.

    Wenn ALLE Seiten zusammenhalten würden und wirklich JEDER Adblocker Blockieren würde, so das sie keinen Content mehr sehen könnten, dann muss auf dauer jeder seinen Adblock ausschalten müssen. Esseiden er will den Content nicht sehen!

  17. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: crazypsycho 22.06.15 - 18:22

    Scholli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der "Krieg" könnte damit Enden, das keine der Seiten bald mehr mit
    > Adblocker nutzbar sind.
    >
    > Wenn ALLE Seiten zusammenhalten würden und wirklich JEDER Adblocker
    > Blockieren würde, so das sie keinen Content mehr sehen könnten, dann muss
    > auf dauer jeder seinen Adblock ausschalten müssen. Esseiden er will den
    > Content nicht sehen!

    Und du glaubst die User nehmen das einfach so hin? Da gibt es noch mehr als genug Möglichkeiten. Dann werden halt Programme geschrieben welche die Seiten runterladen und nur den Content rausfiltern.

    Und auch wenn es keine Möglichkeit gäbe das zu umgehen, dann würden die Leute trotzdem weniger auf diesen Seiten surfen. Die Werbeeinnahmen sinken dadurch garantiert.

  18. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: AllAgainstAds 22.06.15 - 19:27

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Scholli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der "Krieg" könnte damit Enden, das keine der Seiten bald mehr mit
    > > Adblocker nutzbar sind.
    > >
    > > Wenn ALLE Seiten zusammenhalten würden und wirklich JEDER Adblocker
    > > Blockieren würde, so das sie keinen Content mehr sehen könnten, dann
    > muss
    > > auf dauer jeder seinen Adblock ausschalten müssen. Esseiden er will den
    > > Content nicht sehen!
    >
    > Und du glaubst die User nehmen das einfach so hin? Da gibt es noch mehr als
    > genug Möglichkeiten. Dann werden halt Programme geschrieben welche die
    > Seiten runterladen und nur den Content rausfiltern.
    >
    > Und auch wenn es keine Möglichkeit gäbe das zu umgehen, dann würden die
    > Leute trotzdem weniger auf diesen Seiten surfen. Die Werbeeinnahmen sinken
    > dadurch garantiert.

    Ich glaube, es wird anders laufen. Wenn das wirklich passiert, das sich alle Seitenbetreiber zusammen schließen, was an sich schon ein Widerspruch in sich ist, denn alle Seitenbetreiber sind Konkurrenten, dann werden sich die Leute an die Anbieter wenden, die nicht blockieren und seid Euch als sicher, es gibt immer ein paar Streikbrecher in den Reihen der streikenden. Und wenn sich dann noch ein paar große Seitenbetreiber dazu entschließen, ihre Services für ganz wenig Geld anzubieten, was der Nutzer tatsächlich bereit wäre zu zahlen, dann fallen alle anderen Seitenbetreiber ganz schnell nach hinten um, denn DAS halten die nicht lange aus.

    Es ist allgemein bekannt, das die Nutzer für einen werbefreien Service den einen oder anderen Euro im Jahr ausgeben "würden", so lange sie nicht mit Werbung zugeballert werden UND die Kosten nicht unverschämt hoch sind. Und wenn dann … bedingt durch den bezahlten Service … die Werbung weg fällt, dann braucht es auch keine Tracker und Cookies mehr, dann wäre all diese Mühen sinnlos (wenn keine Werbung gemacht werden darf, warum dann noch Daten sammeln). Allerdings setzt das dann voraus, das die Betreiber auf Grund des "günstigen Preises" die Daten der Nutzer nicht an andere Interessenten verkaufen "dürfen" … denn da draußen gibt es viele Interessenten für unsere Daten. Versicherungen, Krankenkassen, Banken, Arbeitgeber usw.

  19. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: Papageio 23.06.15 - 22:31

    Th3Dan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einige Youtube-Converter hats auch schon erwischt.

    Da haben sich einige Konverter auch was Nettes einfallen lassen. Ich nehm z.B. flvto (http://www.flvto.biz/de/). Adblocker schaltet die meisten Ads weg, bis auf die Aufforderung Geld zu spende, wenn man was konvertiert. Oder: ohne Blocker kann man sich als Mitglied registrieren und sieht die Ads nicht mehr. In dem Fall find ich's nicht störend, die Seiten müssen ja auch Geld verdienen, wenn der Service schon gratis ist. Wenn's ganz drauf ankommt, ich würd auch zahlen, um die Werbung nicht zu sehen. Würdet ihr denn eher an den Dienst selbst zahlen oder lieber an den Adblocker-Anbieter?

  20. Re: Ich frag mich womit dieser Krieg endet

    Autor: eHug 01.07.15 - 11:48

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird alles nicht passieren, wenn die Werbevermarkter und die
    > Seitenbetreiber Vernunft annehmen. Alle wollen leben und allen soll auch
    > die Möglichkeit gegeben werden zu leben aber nicht zu horrenden Preisen und
    > oder auf Kosten der Sicherheit bzw. Privatsphäre.

    Dir ist aber schon klar, dass Adblocker Dir weder Sicherheit noch Privatsphäre geben? Nicht nur Adserver werden infiziert und für's Tracking braucht man nichts anderes als ein serverseitiges Skript, dass immer ausgeführt wird, wenn Inhalte abgerufen werden. Das kann kein Adblocker abfangen.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. BWI GmbH, Wilhelmshaven, Bonn, Meckenheim, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBCORSAIRPSP19
  2. (heute u. a. Saugroboter)
  3. 149€
  4. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

  1. Docsis 3.1 Remote-MACPHY: 10 GBit/s-System für Kabelnetz besteht Modem-Test
    Docsis 3.1 Remote-MACPHY
    10 GBit/s-System für Kabelnetz besteht Modem-Test

    Distributed CCAP Nodes bringen 10 GBit/s im Kabelnetz. Ein Modemtest für Docsis 3.1 von DEV Systemtechnik ist dazu jetzt erfolgreich gewesen.

  2. Sindelfingen: Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
    Sindelfingen
    Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz

    In Sindelfingen wird 5G in der laufenden Produktion eingesetzt. Es geht um die Ortung von Produkten und die Verarbeitung großer Datenmengen (Data Shower).

  3. Load Balancer: HAProxy 2.0 bringt Neuerungen für HTTP und die Cloud
    Load Balancer
    HAProxy 2.0 bringt Neuerungen für HTTP und die Cloud

    In der neuen LTS-Version 2.0 liefern die Entwickler des Open-Source-Load-Balancers HAProxy unter anderem mit einem Kubernetes Ingress Controller und einer Data-Plane-API aus. Auch den Linux-Support hat das Team vereinheitlicht.


  1. 18:42

  2. 16:53

  3. 15:35

  4. 14:23

  5. 12:30

  6. 12:04

  7. 11:34

  8. 11:22