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Verzicht auf Instagram

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Verzicht auf Instagram

    Autor: DrBernd 10.11.19 - 14:19

    Instagram ist eine fürchterlich manipulative Plattform die der psychischen Entwicklung so vieler junger Menschen schadet.

    Das einzige was da helfen würde ist ein kompletter Verzicht, was natürlich den sozialen Druck von abdwrerer Seite verstärkt, zum Glück beobachte ich dass immer mehr Jugendliche sich bewusst gegen Facebook und seine Dienste entscheiden, wenngleich global der trend natürlich aufwärts geht.

  2. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: notuf 10.11.19 - 15:25

    Nein, was da helfen würde, wäre eine vernünftige Aufklärung durch Eltern, Schulen und entsprechende Bildungseinrichtungen. An Instagram ist nichts verwerflich. Verwerflich ist das Verhalten der Leute, die offline Mobbing ins Internet tragen oder offline Schönheitsideale ins Internet tragen.

    Wer durch Instagram "offended" word, hat die selben Probleme in der offline Welt. Und die geht es anzugehen.

  3. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: richtchri 10.11.19 - 17:56

    Instagram fördert eindeutig Narzissmus und den Individualisierungsgrad der Gesellschaft. Da hilft keine Aufklärung.

  4. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: Axido 10.11.19 - 18:26

    Irgendwoher kenne ich Sätze wie diese...

    Ich würde mal sagen, das ist wie mit Rock'n'Roll, Metal, Hip Hop, Videospielen und was es nicht alles schon vorher gab: Es ist grässlich, sich das als erwachsener Mensch ansehen zu müssen, aber es macht die Kinder nicht unwiederbringlich kaputt. Erst recht nicht, wenn man sich als Erwachsener eingesteht, dass man mit seinem Gemecker rein gar nichts daran ändert, sich stattdessen mit dem Medium beschäftigt und dann zumindest seinen eigenen Kindern sachlich und auf Augenhöhe (also OHNE Gemecker) mitteilt, wie die Grenze zwischen dem Medium und der Realität zu ziehen ist.

    Habt ihr früher nie was konsumiert und vertreten, was andere als schlecht für euch bezeichneten?

  5. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: nikeee13 10.11.19 - 19:50

    Nur ist Instagram genau so konzipiert, dass es das tut, was oft geschrieben wird.

    Egoshooter wurden nie gemacht, um Amokläuf zu provozieren.

  6. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: unbuntu 10.11.19 - 21:33

    DrBernd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Instagram ist eine fürchterlich manipulative Plattform die der psychischen
    > Entwicklung so vieler junger Menschen schadet.

    Plattformen manipulieren da gar nichts, die User manipulieren.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  7. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: unbuntu 10.11.19 - 21:34

    nikeee13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur ist Instagram genau so konzipiert, dass es das tut, was oft geschrieben
    > wird.

    Dass man Sachen posten, liken und Kommentare schreiben kann? Teuflisches Konzept.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  8. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: burzum 10.11.19 - 23:19

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man Sachen posten, liken und Kommentare schreiben kann? Teuflisches
    > Konzept.

    Ja, ist es. Die Plattformen fördern "Engagement" weil es ihnen Knete bringt wenn die User möglichst lange und möglichst viele Inhalte konsumieren, da sie dann vielleicht auch Werbung konsumieren oder mehr Daten über sich offenbaren. Überleg einen Moment warum es keinen Daumen-Runter-Button gibt... Auch das Schreiben eines Kommentars erfordert schlicht mehr Arbeit und Reflexion als das stumpfe "Liken".

    Dazu hatte Heise auch einen Artikel: https://www.heise.de/select/ct/2019/22/1572012242994351

    Likes sind in erster Linie Egobooster, die gewisses Verhalten durch Belohnung bestärken. Postet man wie man einen Welpen ertränkt in der Assifreundesgruppe, dann gibt es Likes und man wird gefeiert. Postet man das öffentlich, dann gibt es einen Shitstorm, der sich durch das Teilen aber auch für den Betreiber positiv auswirkt, weil er ja Engagement schafft. Er bekommt also positive Bestärkung durch Likes und bestenfalls eine Mailbox voll mit Haßnachrichten / Kommentaren gegen seine Person. Was davon wohl besse auf ihn wirkt überlasse ich deiner Phantasie.

    Ein gutes Beispiel sind auch Fotogruppen. Poste ein echt mieses Bild, so lange die Frau halbnackt ist, ist dir ein Likehagel garantiert, so ziemlich egal wie grottig schlecht das Bild unter jeglichem Aspekt ist. Hier wird kein positiver Wert für den Poster geschaffen, er wird aber in seinem Schund bestärkt, die Wichser (paßt hier), die die Bilder ansehen, machen nicht nur den Daumen hoch und die Plattform freut sich über... Engagement! Hat der Poster aber mal Kontakt zur Realität könnte es ein böses Erwachen geben wenn er plötzlich nicht mehr gefeiert wird. Und die Betracher sind sicher nicht wegen der fotografischen Qualität dort.

    Die Likes schaffen sehr häufig ein komplettes Zerrbild der Realität. Du findest mit Leichtigkeit genug "Influencer" auf Instagram und Co, die ihr Leben komplett stellen um nach außen den immer glücklichen Glamourlook zu wahren. Siehe:

    * https://petapixel.com/2019/08/26/instagram-influencer-raises-eyebrows-with-pro-photos-of-motorcycle-crash/
    * https://petapixel.com/2019/08/21/this-influencer-posts-her-outtakes-to-show-that-instagram-isnt-reality/
    * https://petapixel.com/2019/09/03/travel-influencer-called-out-for-having-the-same-sky-in-many-of-her-photos/

    Es gibt dann genug Leute die darauf reinfallen, sich krank Hungern oder in sonst was für psychische Probleme kommen. Ich würde weder Likes noch sonstigen Mechanismen der Art eine Träne nachheulen, wenn sie abgeschafft würden.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  9. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: Kakiss 10.11.19 - 23:25

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nikeee13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur ist Instagram genau so konzipiert, dass es das tut, was oft
    > geschrieben
    > > wird.
    >
    > Dass man Sachen posten, liken und Kommentare schreiben kann? Teuflisches
    > Konzept.

    Ich denke er meint eher das Konzept, dass sie dir Werbung zeigen, die als "Sachen posten, liken und Kommentare schreiben" getarnt ist.
    Das Konzept ist, dass man Werbung nicht erkennt, da die Übergänge von normalen Sachen zur Werbung flüssig ist.
    Es nennen sich Leute nicht umsonst Beeinflusser (Influencer).

    Aber ja, als Mensch der nicht auf den Kopf gefallen ist, kann man da durchaus aufpassen und kann solche Plattformen nutzen, wenn man denn darin einen Mehrwert für sich sieht.

  10. Re: Verzicht auf Instagram

    Autor: FreiGeistler 12.11.19 - 13:22

    nikeee13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egoshooter wurden nie gemacht, um Amokläuf zu provozieren.

    Egoshooter provozieren auch keine Amokläufe.
    Amokläufer spielen (manchmal) Egoshooter.

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