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Soziale Netzwerke

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  1. Soziale Netzwerke

    Autor: Accolade 06.06.13 - 14:26

    Wie schlimm diese sind sieht man z.b. in unseren Hochwasser gebieten. Da helfen sich die Leute gegenseitig und Kommuniziert haben sie darüber.

    Das die Politik sich verändert hat und die Menschen in den Ländern näher zusammengerückt sind ist das was ihm wohl Sauer aufstößt. Das er mit seiner Basta-Politik nicht weiter kommt könnte er sich ja am Mappus abgeschaut haben.

    Erdogan muss weg. So kommt die Türkei niemals in die EU. Ursache > Wirkung!

  2. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: navigator2014 06.06.13 - 15:39

    Es ist nicht richtig die Situation in der Türkei mit dem Hochwasser Problem zu vergleichen. Als in der Türkei Erdbeben in Van war oder die Flüchtlinge aus Syrien kamen (usw...), haben die Türken untereinander bzw. den Syrern geholfen.

    Bei Stuttgart 21 oder bei 1. Mai Demonstrationen gab es auch hier Krawalle.

    Der Vergleich ist nicht richtig.

    Daraus zu verlangen Erdogan solle zurücktreten, halte ich für undemokratisch. Er hat mehr als 50% der Bevölkerung hinter sich.

  3. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: X_FISH 06.06.13 - 15:43

    navigator2014 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Daraus zu verlangen Erdogan solle zurücktreten, halte ich für
    > undemokratisch. Er hat mehr als 50% der Bevölkerung hinter sich.

    Das hatten andere politische Größen auch...

    Erich Honecker bzw. Egon Krenz um nur ein historisches Duo zu nennen. Achso, da gab es dann sowas wie Unruhen weil sie ihn nicht haben wollten? Hey, da waren (angeblich) auch noch deutlich über 50% der Bevölkerung für ihn...

  4. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.06.13 - 15:54

    navigator2014 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Vergleich ist nicht richtig.
    >
    > Daraus zu verlangen Erdogan solle zurücktreten, halte ich für
    > undemokratisch. Er hat mehr als 50% der Bevölkerung hinter sich.

    Davon rede ich ja nicht. Ich wollte seine allgemeine Aussage nur relativieren. Von daher ist das Beispiel gar nicht so falsch gewählt. Es zeigt nämlich, dass dieses Medium sowohl Gefahren, als auch Chancen bietet. Und das hat er entweder nicht erkannt oder er will es wegquatschen.

  5. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: navigator2014 06.06.13 - 15:56

    Aktuelle Umfragen sagen etwa 53% oder 54%. Aber im letzten Wahl bekam Erdogan ca. 49,8%.

    Unterschied zu Erich Honecker, Putin etc.: Die Wahlen in der Türkei wurden von internationalen Beobachtern als "Korrekt" angesehen. In Russland zum Beispiel nicht. Von Erich Honecker brauchen wir gar nicht zu reden.

  6. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: navigator2014 06.06.13 - 16:00

    > Ich wollte seine allgemeine Aussage nur
    > relativieren. Von daher ist das Beispiel gar nicht so falsch gewählt. Es
    > zeigt nämlich, dass dieses Medium sowohl Gefahren, als auch Chancen bietet.
    > Und das hat er entweder nicht erkannt oder er will es wegquatschen.

    Da stimme ich Dir zu. Erdogan hat in diesem Punkt überreagiert.

  7. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.06.13 - 16:01

    Entweder das oder - was ich eher glaube - gezielt geschossen.

  8. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: a user 06.06.13 - 16:10

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder das oder - was ich eher glaube - gezielt geschossen.

    eher selektiv geschossen.

    denn all diese aussagen gelten für ALLE medien. sie haben ALLE die gleichen chancen und die gleichen risiken.

    medien sind nur kommunikationskanäle. wie richtig oder falsch die übertragenen informationen sind ist davon völlig unabhängig. etwas, was ich mir wünschen würde, dass man das in deutschland bzgl. der ÖRs auch mal endlich begreifen tut.

  9. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: teenriot 06.06.13 - 16:49

    navigator2014 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus zu verlangen Erdogan solle zurücktreten, halte ich für
    > undemokratisch. Er hat mehr als 50% der Bevölkerung hinter sich.

    Selbst mit 99% hat er den eigenen Gesetze, der eigene Verfassung zu folgen und die Menschenrechte zu wahren.

    Verwechsel mal nicht Ursache und Wirkung.
    Wie in Stuttgart war es zuerst die Polizei die mit gewalttätigen Räumungen anfing.

    Was machst du wenn man dich misshandelt?
    Stillhalten weil Gegenwehr Krawall ist?
    Hier wird mittlerweile ein ganzes Volk misshandelt.

  10. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: tingelchen 06.06.13 - 17:01

    Und damit den Gegner mehr Zündstoff gegeben. Somit hat er sich, so könnte man sagen, ins eigene Bein geschossen ^^

  11. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: glmde2 06.06.13 - 22:24

    navigator2014 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus zu verlangen Erdogan solle zurücktreten, halte ich für
    > undemokratisch. Er hat mehr als 50% der Bevölkerung hinter sich.

    Lieber navigatr. Es bringt auch nichts, wenn du hier gebetsmühlenartig unsinnige Kommentare machst.

    Es ist ganz egal, wieviel Stimmen Herr Erdogan bei den letzten Wahlen bekommen hat. Selbst wenn er 99% der Stimmen bekommen hätte, in einer Demokratie darf der Ministerpresident nicht alles machen, worauf er gerade Lust hat. Das unterscheidet die Demokratie von einer Diktatur. Kapisch?

    Er hat dem GANZEN Volk zu dienen und nicht nur seinen Anhängern.

    Herr Erdogan ist aber so borniert, dass er sich nicht entschuldigen kann und läßt das andere für ihn machen und das auch nur halbherzig. Selbst in der Entschuldigung ist deutlich zu hören, dass die Protestler nicht ernst genommen werden.

    Die Menschen, die rund um Taksim-Platz wohnen wollen KEINE Shoppingmeile und Erdogan will sie um jeden Preis bauen. Das ist wirklich dämlich und sehr gefährlich.

    Ich wünschte, dass du das verstehen kannst.

  12. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: teenriot 06.06.13 - 22:28

    Die Wahlen in der Türkei sind mehr als unregelmäßig.
    Von der Sitzverteilung im Parlament mal ganz zu schweigen.

    Google ist dein Freund.

  13. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: glmde2 06.06.13 - 23:07

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Wahlen in der Türkei sind mehr als unregelmäßig.
    > Von der Sitzverteilung im Parlament mal ganz zu schweigen.
    >
    > Google ist dein Freund.

    teenriot, mach bitte die Augen auf.

    Ich bin ein guter Beobachter und mir fiel auf, dass seit dem Anfang des Aufstands in der Türkei gegen Erdogan's Machtgeilheit sehr viele neue Konten in sämtlichen Deutschen Mainstreamforen wie Pilze in die Luft schießen.

    Fast alle sind bemüht mit mehr oder weniger moderaten Stimmen Erdogans Handlungen zu verteidigen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass diese Personen sich untereinander kennen.

    Erdogan kontrolliert fast die gesammte Türkische Presse. Er hat bis auf wenige Medienunternehmen fast alle Nacrichtenagenturen gleich geschaltet. Offenbar reicht der lange Arm des Machtapparats sogar bis nach Deutschland. Hier bei uns wird aber nur versucht, den Imageschaden wenigstens mit Forumbeiträgen zu minimieren. Man weiss halt, dass Herr Erdogan großen Wert darauf legt, wie die Welt ihn würdigt.

    Er ist auf Twitter eben deswegen sauer, weil er es nicht geschafft hat Twitter zu kaufen.

  14. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: teenriot 06.06.13 - 23:23

    Wolltest du mir jetzt sagen das Navigator ein Erdogan-Agitator ist?
    Das glaube ich auch.
    Mein Rezept dagegen ist auf alles zu antworten.
    Macht demjenigen noch mehr Arbeit und Stress für das gleiche Null-Ergebnis, vor allem wenn es mehrere tun.

  15. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: Dantereus 08.06.13 - 12:03

    Und da sin einem nahc außen hin demokratisch gebeneden Staat, so muss man sebst die passive EU Mitgliedschaft in Frage stellen

  16. Re: Soziale Netzwerke -> falscher Vergleich

    Autor: teenriot 08.06.13 - 12:27

    Das perverse ist das die Entwicklung unter Erdogan
    von der EU gelobt und gefördert wurde.

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