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Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

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  1. Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: demon driver 28.02.18 - 13:30

    "As promised, our first million users have access to Vero free for life. However, given the service interruptions, we are extending that offer to all new users until further notice." (vero.co Startseite)

    Dennoch: danke, nein, kein Interesse. Das "soziale Netzwerk", das nicht in Wahrheit ein asoziales Netzwerk und eine massive Zeitverschwendungsmaschine ist, von der am Ende irgendjemand profitiert, der nicht man selbst ist, gibt es noch nicht, und wird es in diesem Wirtschaftssystem auch nicht mehr geben.

  2. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: Genie 28.02.18 - 14:01

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dennoch: danke, nein, kein Interesse. Das "soziale Netzwerk", das nicht in
    > Wahrheit ein asoziales Netzwerk und eine massive Zeitverschwendungsmaschine
    > ist, von der am Ende irgendjemand profitiert, der nicht man selbst ist,
    > gibt es noch nicht, und wird es in diesem Wirtschaftssystem auch nicht mehr
    > geben.

    Wenn du von "sozialen Netzwerken" nicht profitierst, nutzt du diese wohl schlicht falsch.

  3. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: Cerdo 28.02.18 - 14:14

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du von "sozialen Netzwerken" nicht profitierst, nutzt du diese wohl
    > schlicht online.
    ftfy (o:

  4. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: demon driver 28.02.18 - 14:30

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du von "sozialen Netzwerken" nicht profitierst, nutzt du diese wohl
    > schlicht falsch.

    Ich nutze die überhaupt nicht. Keine. Und wenn ich sowas geschäftlich bräuchte, wüsste ich, ich hätte das falsche Geschäft.

    Ok, "soziale Netzwerke" können helfen, echte soziale Kontakte zu pflegen. Wenn man sie aber dafür braucht, weil man die Kontakte sonst verlöre, sind die Kontakte es von vornherein nicht wert gewesen. Mithin sind Einrichtungen wie Facebook in Wahrheit Simulationen von Sozialkontakten – und die Beschäftigung mit solchen Simulationen geht im Zweifelsfall auf Kosten echter Sozialkontakte und echter Freundschaften.

  5. Freunde? Wozu?

    Autor: Friedhelm 28.02.18 - 14:43

    Freunde kommen und gehen, sind nützlich beim Umzug, oder wenn einem langweilig ist auch mal für Unternehmungen. Aber eigentlich sind diese vollkommen überflüssig.

    Man wird ständig angerufen um zu helfen, über seltsame Witze zu lachen, oder einfach nur sinnlos abzuhängen. Und am Ende bekommt man als Dank dann irgendwas, was man nie wollte. Und dann kauen die einem ständig das Ohr ab, laden ihren Alltagsballast ab, ohne mal den Gegenüber zu fragen was der so hat, und wenn dann schwenken sie im 3. Satz wieder zu sich selbst. Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel.

    Sorry, da lebt es sich allein gemütlicher ;-) Kein Stress, keine Streitereien, keine Sorgen. Man ist einfach glücklicher, entspannter.

    Und wer denkt das ich was vermisse, oder nicht weiß das ich was vermisse, der irrt. Schon Roger Willemsen hat angemerkt, dass die Annahme falsch ist: wer allein ist ist unglücklich. Ich würde eher sagen das Gegenteil ist der Fall. Es ist nur die Frage ob man überhaupt in der Lage ist allein mit sich zu sein. Da scheint es bei vielen dran zu hapern. Denn die können das überhaupt nicht :-) Die stürzen sich lieber ins Chaos. Idiotisch könnte man sagen.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.18 14:51 durch Friedhelm.

  6. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Mithrandir 28.02.18 - 15:05

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freunde kommen und gehen, sind nützlich beim Umzug, oder wenn einem
    > langweilig ist auch mal für Unternehmungen. Aber eigentlich sind diese
    > vollkommen überflüssig.

    Dann haben wir wohl völlig unterschiedliche Vorstellungen von "Freunde". Ich habe genau einen guten Freund, und das mein halbes Leben schon. Alle halbe Jahr telefoniert man mal miteinander, und wenn der Laden brennt, wissen wir beide, dass wir den anderen anrufen können und er sofort vorbei käme. Trotz der >250 km Entfernung, die uns mittlerweile voneinander trennt.

    DAS ist meine Definition von Freundschaft. ;) Stress, Streitereien und Sorge haben wir im übrigen auch nicht.

  7. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Gamma Ray Burst 28.02.18 - 15:28

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freunde kommen und gehen, sind nützlich beim Umzug, oder wenn einem
    > langweilig ist auch mal für Unternehmungen. Aber eigentlich sind diese
    > vollkommen überflüssig.
    >
    > Man wird ständig angerufen um zu helfen, über seltsame Witze zu lachen,
    > oder einfach nur sinnlos abzuhängen. Und am Ende bekommt man als Dank dann
    > irgendwas, was man nie wollte. Und dann kauen die einem ständig das Ohr ab,
    > laden ihren Alltagsballast ab, ohne mal den Gegenüber zu fragen was der so
    > hat, und wenn dann schwenken sie im 3. Satz wieder zu sich selbst. Das ist
    > keine Ausnahme, sondern die Regel.
    >
    > Sorry, da lebt es sich allein gemütlicher ;-) Kein Stress, keine
    > Streitereien, keine Sorgen. Man ist einfach glücklicher, entspannter.
    >
    > Und wer denkt das ich was vermisse, oder nicht weiß das ich was vermisse,
    > der irrt. Schon Roger Willemsen hat angemerkt, dass die Annahme falsch ist:
    > wer allein ist ist unglücklich. Ich würde eher sagen das Gegenteil ist der
    > Fall. Es ist nur die Frage ob man überhaupt in der Lage ist allein mit sich
    > zu sein. Da scheint es bei vielen dran zu hapern. Denn die können das
    > überhaupt nicht :-) Die stürzen sich lieber ins Chaos. Idiotisch könnte man
    > sagen.

    Das geht auch alles online, rumhängen, streiten, Ballast abladen (für völlig unwichtige Themen) ... aber stimmt schon man sollte es mit sich selbst aushalten können.

    Habe auch schon länger den Verdacht das Geselligkeit eher eine Funktion von Sich-Selbst-Nicht-Aushalten können ist. Viele gesellige und soziale Menschen sind ausgesprochene Egoisten und Narzissten.

  8. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Hotohori 28.02.18 - 16:05

    Mithrandir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Friedhelm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Freunde kommen und gehen, sind nützlich beim Umzug, oder wenn einem
    > > langweilig ist auch mal für Unternehmungen. Aber eigentlich sind diese
    > > vollkommen überflüssig.
    >
    > Dann haben wir wohl völlig unterschiedliche Vorstellungen von "Freunde".
    > Ich habe genau einen guten Freund, und das mein halbes Leben schon. Alle
    > halbe Jahr telefoniert man mal miteinander, und wenn der Laden brennt,
    > wissen wir beide, dass wir den anderen anrufen können und er sofort vorbei
    > käme. Trotz der >250 km Entfernung, die uns mittlerweile voneinander
    > trennt.
    >
    > DAS ist meine Definition von Freundschaft. ;) Stress, Streitereien und
    > Sorge haben wir im übrigen auch nicht.

    Richtig, was viele heute als Freunde bezeichnen sind Kumpels oder Bekannte. Ich glaub dank dem Internet und dem englischen "Friends" was eben nicht gleich "Freunde" im deutschen heißt, wurde auch das deutsche "Freunde" über Jahre verwässert.

    Den Unterschied zwischen Freund und Kumpels merkt man immer dann, wenn man mal wirklich auf einen richtigen Freund angewiesen ist, dann sieht man sehr schnell auf wenn man sich blind verlassen kann und bei wem man eher verlasst ist.

    Solche richtigen Freunde findet man nicht an jeder Straßenecke, oftmals kann man froh sein auch nur eine Person so nennen zu dürfen.

    Das was die Leute da im Internet "Freund" nennen ist lächerlich. Bessere Bekannte oder Kumpels sind das, mehr nicht. Eben das wofür das englische Wort "Friends" steht. Das sind aber keine Leute denen ich absolut blind vertrauen würde. Daher bin ich da sehr wählerisch wen ich Freund nenne.

    Ich mag generell diesen Trend nicht Werte zu ignorieren und Jemanden einen Freund nennen zu können hatte mal deutlich mehr Bedeutung als heute.

  9. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Anonymouse 28.02.18 - 16:34

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freunde kommen und gehen, sind nützlich beim Umzug, oder wenn einem
    > langweilig ist auch mal für Unternehmungen. Aber eigentlich sind diese
    > vollkommen überflüssig.
    >
    > Man wird ständig angerufen um zu helfen, über seltsame Witze zu lachen,
    > oder einfach nur sinnlos abzuhängen. Und am Ende bekommt man als Dank dann
    > irgendwas, was man nie wollte. Und dann kauen die einem ständig das Ohr ab,
    > laden ihren Alltagsballast ab, ohne mal den Gegenüber zu fragen was der so
    > hat, und wenn dann schwenken sie im 3. Satz wieder zu sich selbst. Das ist
    > keine Ausnahme, sondern die Regel.
    >
    > Sorry, da lebt es sich allein gemütlicher ;-) Kein Stress, keine
    > Streitereien, keine Sorgen. Man ist einfach glücklicher, entspannter.
    >
    > Und wer denkt das ich was vermisse, oder nicht weiß das ich was vermisse,
    > der irrt. Schon Roger Willemsen hat angemerkt, dass die Annahme falsch ist:
    > wer allein ist ist unglücklich. Ich würde eher sagen das Gegenteil ist der
    > Fall. Es ist nur die Frage ob man überhaupt in der Lage ist allein mit sich
    > zu sein. Da scheint es bei vielen dran zu hapern. Denn die können das
    > überhaupt nicht :-) Die stürzen sich lieber ins Chaos. Idiotisch könnte man
    > sagen.

    Das ist das traurigste, das ich seit langem gelesen habe.

  10. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Citadelle 28.02.18 - 17:21

    Das entfacht ja irgendwie ein Mitteilungsbedürfnis ^^
    Ich habe 2 - 3 Kontakte in der realen Welt, die ich pflege.
    Dazu kommen meine Eltern und Geschwister.
    Aber ich nutze kein Smartphone, oder soziale Netzwerke.
    Nur Emailaccount und eine Hand voll News-Portale.
    Und ich bin zufrieden damit.
    Schöne Grüße - Citadelle



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.18 17:22 durch Citadelle.

  11. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: SirFartALot 28.02.18 - 17:26

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du von "sozialen Netzwerken" nicht profitierst, nutzt du diese wohl
    > schlicht falsch.

    Echt jetzt?

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  12. Sowas von +1! /kt

    Autor: SirFartALot 28.02.18 - 17:29

    /kt

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  13. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: Michael H. 01.03.18 - 13:15

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Unterschied zwischen Freund und Kumpels merkt man immer dann, wenn man
    > mal wirklich auf einen richtigen Freund angewiesen ist, dann sieht man sehr
    > schnell auf wenn man sich blind verlassen kann und bei wem man eher
    > verlasst ist.

    Abekürzt: Frage Freunde nach Hilfe für deinen Umzug und du wirst sehen wie viele Freunde du hast.

  14. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 14:02

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dennoch: danke, nein, kein Interesse. Das "soziale Netzwerk", das nicht
    > in
    > > Wahrheit ein asoziales Netzwerk und eine massive
    > Zeitverschwendungsmaschine
    > > ist, von der am Ende irgendjemand profitiert, der nicht man selbst ist,
    > > gibt es noch nicht, und wird es in diesem Wirtschaftssystem auch nicht
    > mehr
    > > geben.
    >
    > Wenn du von "sozialen Netzwerken" nicht profitierst, nutzt du diese wohl
    > schlicht falsch.

    Also ich wüsste nicht wie ein Nutzer von so etwas profitieren sollte... Aber vielleicht können Sie es erläutern?
    Der Betreiber profitiert natürlich, er sammelt Daten die er entweder direkt verkaufen kann, alternativ die Ergebnisse der Datenanalyse verkaufen, oder das Wissen nutzem um Werbedienste anzubieten.

  15. Re: Freunde? Wozu?

    Autor: berritorre 01.03.18 - 14:26

    Super! Ich gratuliere. Und jetzt?

  16. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: berritorre 01.03.18 - 14:41

    Ich kann prima ganz gut ohne andere auskommen.
    Ich habe trotzdem Menschen, die ich "Freunde" nenne. Ich möchte sie nicht missen, auch wenn ich viele meiner Freunde nur alle paar Jahre sehe (10.000km Luftlinie haben so ihre eigenarten). Leider sind einige meiner Freunde nicht viel mit sozialen Netzwerken unterwegs und ich bekomme nicht viel von ihrem täglichen Leben mit. Ich habe andere Leute, die ich eher als Bekannte bezeichnen würde, von denen weiss ich wesentlich mehr, was sie so machen, weil sie einfach aktiver in den sozialen Netzwerken sind. Ist zwar schade, aber damit muss ich leben. Der Zeitunterschied macht es auch nicht so einfach, einfach mal anzurufen. Aber wenn einer 2 Tage braucht um auf eine Whatsapp-nachricht zu antworten, dann kommt einfach keine echte Kommunikation auf. Wenn wir uns dann 1 mal im Jahren sehen, wenn ich wieder in der Heimat bin, ist alles wie früher. Wäre halt super, wenn man auch unter dem Jahr öfter mal Kontakt hätte. Das funktioniert jetzt mit meinem ersten besten Freund wieder recht gut, seit wir auf Facebook "Freunde" sind. Ich kommentiere seine Posts und seine Bilder, er meine. Natürlich ist es nicht das selbe, als wenn wir uns regelmäßig sehen würden, aber wir haben wieder wesentlich mehr Kontakt und er ist nicht mehr "so weit weg". Ist es virtuell? Ja. Ist aber nicht schlimm. Ich habe auch nicht jeden Seppl in meinen Sozialen Medien. Im Moment habe ich 3 Anfragen, die ich einfach ignorieren werde. Weil ich mit den Leuten früher schon nicht viel zu tun hatte, warum dann jetzt über Facebook? Ich bin da durchaus selektiv. Auch ich habe Leute in Facebook, mit denen ich in Kontakt bleiben wollte, aber mit denen ich heute nichts oder nicht viel zu tun habe. Das passiert. Früher hatte man das auch. Ist aber auch kein Akt.

    Ich sehe soziale Medien durchaus auch kritisch. Aber wenn man sie vernünftig nutzt, dann kann man durchaus etwas davon haben. Ich persönlich möchte Sachen wie Whatsapp nicht mehr missen, weil es mein Leben so viel einfacher macht. Sogar meine Mutter kriegt es gebacken regelmässig in die Familien-Gruppe zu posten und Fotos zu schicken. Und schwupps sind die 10.000km gefühlt gar nicht mehr so weit.

    Am besten konnte man das an meiner Oma (war damals knapp 100) sehen, als ich ihr erzählt habe, dass ich nach Südamerika gehe. Die erste Frage: "Kommst du auch mal wieder?" Denn ihre Erfahrung mit Leuten die ausgewandert sind war, dass man von denen nie mehr etwas hört und sieht. War ja früher auch wesentlich komplizierter alles. Ich komme jedes Jahr zumindest ein Mal zurück nach Europa und ich muss mich bei der Kommunikation ja auch nicht auf die Briefpost verlassen. Emails, Telefon (habe ne deutsche Nummer hier), Skype, Facebook, Whatsapp, etc. haben die Welt einfach wesentlich näher zusammengebracht. Ich kriege viele Sachen mit, die in meiner alten Heimat passieren und meine Mutter ist immer wieder überrascht, dass ich weiss, was in einem Kaff mit 28.000 Einwohnern so abgeht. ;-) Wäre früher nie möglich gewesen. ich möchte es nicht mehr missen und wäre froh, wenn meine Freunde die sozialen Medien mehr nutzen würden. Aber ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Das muss ich so akzeptieren.

  17. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 15:13

    Ich vermute diese Wand auf Text bezieht sich auf meine Frage? Wenn ja, sind unten ein paar Punkte/Kommentarew eingefügt.

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann prima ganz gut ohne andere auskommen.
    > Ich habe trotzdem Menschen, die ich "Freunde" nenne. Ich möchte sie nicht
    > missen, auch wenn ich viele meiner Freunde nur alle paar Jahre sehe
    > (10.000km Luftlinie haben so ihre eigenarten). Leider sind einige meiner
    > Freunde nicht viel mit sozialen Netzwerken unterwegs und ich bekomme nicht
    > viel von ihrem täglichen Leben mit.

    Hier stellt sich mir die Frage warum man das Leben von Leuten permanent verfolgen sollte? Wenn es etwas Wichtiges gibt, kommt doch sowieso eine E-Mail am - oder ein Brief. Etc.
    Dazu wird dann gleich ja ein weiteres Problem angesprochen:

    > Ich habe andere Leute, die ich eher als
    > Bekannte bezeichnen würde, von denen weiss ich wesentlich mehr, was sie so
    > machen, weil sie einfach aktiver in den sozialen Netzwerken sind. Ist zwar
    > schade, aber damit muss ich leben.

    Das wäre ein großes Problem. Bekommt man Wichtiges überhaupt mit? - Es geht doch Alles in der Mischung aus kommerziellem Werbewmüll und gelangweilten "Berufspostern" unter.
    Das bedeutet dann aber, dass man das Wichtige verpasst und der Mehwert Richtung null tendiert.

    > Der Zeitunterschied macht es auch nicht
    > so einfach, einfach mal anzurufen. Aber wenn einer 2 Tage braucht um auf
    > eine Whatsapp-nachricht zu antworten, dann kommt einfach keine echte
    > Kommunikation auf. Wenn wir uns dann 1 mal im Jahren sehen, wenn ich wieder
    > in der Heimat bin, ist alles wie früher. Wäre halt super, wenn man auch
    > unter dem Jahr öfter mal Kontakt hätte. Das funktioniert jetzt mit meinem
    > ersten besten Freund wieder recht gut, seit wir auf Facebook "Freunde"
    > sind.

    Es gäbe noch E-Mail, der klassiche Brief in digital und etwas schneller. In gewissen Dingen sind Messenger schon eine Plage - weil man sich mit der Antwort keine Zeit lassen kann. E-Mails oder Briefe können lang sein - und dann dauert es auch mal.
    Und dazu sind Briefe heutzutage ziemlich schnell. Man denke nur an die Zeit vor ein paar hundert Jahren zurück...
    Dazu kommt auch, dass man in E-Mails nicht jeden belanglosen Blödsinn schreibt, sondern das was einem wichtig ist.
    (Werbefrei sind diese dazu auch.)

    > Ich kommentiere seine Posts und seine Bilder, er meine.

    Da stellt sich mir die Frage warum man Bilder kommentieren sollte... Ein Bild, aha, und?

    > Natürlich ist
    > es nicht das selbe, als wenn wir uns regelmäßig sehen würden, aber wir
    > haben wieder wesentlich mehr Kontakt und er ist nicht mehr "so weit weg".
    > Ist es virtuell? Ja. Ist aber nicht schlimm. Ich habe auch nicht jeden
    > Seppl in meinen Sozialen Medien. Im Moment habe ich 3 Anfragen, die ich
    > einfach ignorieren werde. Weil ich mit den Leuten früher schon nicht viel
    > zu tun hatte, warum dann jetzt über Facebook? Ich bin da durchaus selektiv.
    > Auch ich habe Leute in Facebook, mit denen ich in Kontakt bleiben wollte,
    > aber mit denen ich heute nichts oder nicht viel zu tun habe. Das passiert.
    > Früher hatte man das auch. Ist aber auch kein Akt.
    >
    > Ich sehe soziale Medien durchaus auch kritisch. Aber wenn man sie
    > vernünftig nutzt, dann kann man durchaus etwas davon haben. Ich persönlich
    > möchte Sachen wie Whatsapp nicht mehr missen, weil es mein Leben so viel
    > einfacher macht. Sogar meine Mutter kriegt es gebacken regelmässig in die
    > Familien-Gruppe zu posten und Fotos zu schicken. Und schwupps sind die
    > 10.000km gefühlt gar nicht mehr so weit.
    >
    > Am besten konnte man das an meiner Oma (war damals knapp 100) sehen, als
    > ich ihr erzählt habe, dass ich nach Südamerika gehe. Die erste Frage:
    > "Kommst du auch mal wieder?" Denn ihre Erfahrung mit Leuten die
    > ausgewandert sind war, dass man von denen nie mehr etwas hört und sieht.
    > War ja früher auch wesentlich komplizierter alles. Ich komme jedes Jahr
    > zumindest ein Mal zurück nach Europa und ich muss mich bei der
    > Kommunikation ja auch nicht auf die Briefpost verlassen. Emails, Telefon
    > (habe ne deutsche Nummer hier), Skype, Facebook, Whatsapp, etc. haben die
    > Welt einfach wesentlich näher zusammengebracht. Ich kriege viele Sachen
    > mit, die in meiner alten Heimat passieren und meine Mutter ist immer wieder
    > überrascht, dass ich weiss, was in einem Kaff mit 28.000 Einwohnern so
    > abgeht.

    Interessiert Menschen so etwas? Wenn es Verwandte/Freunde direkt betrifft ja, aber sonst?

    > ;-) Wäre früher nie möglich gewesen. ich möchte es nicht mehr
    > missen und wäre froh, wenn meine Freunde die sozialen Medien mehr nutzen
    > würden. Aber ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jedermanns Sache
    > ist. Das muss ich so akzeptieren.

    Jetzt ist natürlich die Frage wie man "soziale Medien" definiert.
    Skype ist ja kein soziales Medium sondern ein reiner Kommunikationsdienst - wie das Telefon auch, nur halt onlinebasiert. Whatsapp war ursprünglich auch nur ein Messengerdienst.

    Dass die internetbasierte Kommunikation die Aufrechterhaltung von Kontakten über Ländergrenzen hinweg vereinfacht hat ist nicht zu bestreiten. - Allerdings ist nicht jeder internetbasierte Kommunikationsdienst ein "soziales Medium".

  18. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: demon driver 01.03.18 - 15:39

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Und schwupps sind die 10.000km gefühlt gar nicht mehr so weit [...]

    Ein guter Grund! Danke für die Story.

  19. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: berritorre 01.03.18 - 20:37

    >Hier stellt sich mir die Frage warum man das Leben von Leuten permanent
    > verfolgen sollte? Wenn es etwas Wichtiges gibt, kommt doch sowieso eine E-Mail
    > am - oder ein Brief. Etc.
    Es hilft dabei, in Kontakt zu bleiben. Wenn du weit weg lebst ist es richtig "Arbeit" mit den alten Freunden in Kontakt zu bleiben. Ich persönlich finde es schön, wenn ich hin und wieder mal was mitbekomme. D.h. ja nicht, dass ich deren Leben permanent verfolge. Aber die eine oder andere Geschichte mitzubekommen finde ich persönlich schon nett.

    > Da stellt sich mir die Frage warum man Bilder kommentieren sollte... Ein Bild, aha, und?
    Warum nicht? Also ich persönlich finde viele Gründe Posts und auch Bilder von Freunden zu kommentieren. Warum? Weil es mich interessiert, weil ich was dazu zu sagen habe, weil ich eine Frage habe, warum sonst? Wenn es mich nicht interessiert, dann ignoriere ich es.
    > Interessiert Menschen so etwas? Wenn es Verwandte/Freunde direkt betrifft ja, aber sonst?
    Ja, es gibt durchaus Sachen, die mich interessieren. Aber das sind natürlich persönliche Geschichten. Auch immer ein guter Grund sich mal wieder bei den Freunden zu melden. D.h. ja nicht, dass ich den ganzen Tag den Lokalteil der Onlinezeitung lese.

    > Jetzt ist natürlich die Frage wie man "soziale Medien" definiert.
    Da habe ich mich schon vor allem auf die sozialen Medien bezogen. Dass Skype nicht unbedingt in die Kategorie "sozial" fällt ist klar. Da habe ich wohl im Text nicht ganz klar abgegrenzt.

    Natürlich kann man auch Email schreiben. Das ist aber, wie du schon sagst, eher mit dem klassischen Brief zu vergleichen. Mal ehrlich, damit kann man auf Dauer keine wirkliche soziale Bindung aufrecht erhalten. Eine Email und ein Brief haben ihre Berechtigung, sie können aber nie die anderen Kommunikationsformen ersetzen. Ich behaupte jetzt nicht, dass Whatsapp ein persönliches Gespräch ersetzen kann. Aber es kommt schon sehr nah ran. Seit meine Mutter (jetzt ca. 1 Jahr) auch ein Smartphone hat, ist das alles viel leichter für sie. Jetzt können wir nicht nur über Voip telefonieren, sondern wir haben auch Videotelefonie (skype hat nie so recht funktioniert mit ihr, das mit dem Netbook war nicht ihr Ding). Sie bekommt viel mehr mit, weil sie in der Whatsapp-Familiegruppe ist, etc.

    Man kann mit den neuen Technologien (Soziale Medien, Messenger, etc.) viel Zeit verplempern. Aber wenn man sie richtig einsetzt, dann können selbst Facebook und Co ein Segen sein. Ich bin vorsichtig bei der Nutzung, aber ich lehne sie nicht kategorisch ab. Kann jeder gerne selbst halten wie er will. Aber ich wäre froh, wenn mancher meiner Freunde aktiver wäre. Sehe einfach, wie es jedes Jahr schwieriger wird wirklich in Kontakt zu bleiben. Komme ich ohne die alten Freunde aus? Ja. Will ich das? Nicht unbedingt.

  20. Re: Million überschritten, kostenlose Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit verlängert

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 21:45

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Hier stellt sich mir die Frage warum man das Leben von Leuten permanent
    > > verfolgen sollte? Wenn es etwas Wichtiges gibt, kommt doch sowieso eine
    > E-Mail
    > > am - oder ein Brief. Etc.
    > Es hilft dabei, in Kontakt zu bleiben. Wenn du weit weg lebst ist es
    > richtig "Arbeit" mit den alten Freunden in Kontakt zu bleiben. Ich
    > persönlich finde es schön, wenn ich hin und wieder mal was mitbekomme. D.h.
    > ja nicht, dass ich deren Leben permanent verfolge. Aber die eine oder
    > andere Geschichte mitzubekommen finde ich persönlich schon nett.
    >

    Na ja, andererseits kristallisieren sich so dich richtigen Freundschaften heraus. Das mit den Geschichten ist vermutlich am Ende auch eine persönliche Wahl.
    Mir ist es ziemlich egal. (Und wenn es wichtig ist, kommt es eben per E-Mail.)

    > > Da stellt sich mir die Frage warum man Bilder kommentieren sollte... Ein
    > Bild, aha, und?
    > Warum nicht? Also ich persönlich finde viele Gründe Posts und auch Bilder
    > von Freunden zu kommentieren. Warum? Weil es mich interessiert, weil ich
    > was dazu zu sagen habe, weil ich eine Frage habe, warum sonst? Wenn es mich
    > nicht interessiert, dann ignoriere ich es.

    Ist das dieser ominöse "Small Talk"? Ja, wenn man Informationen wie Ort, Kameraeinstellungen etc. in Erfahrung bringen will, dann muss man fragen. Aber ist das nicht in einem persönlichen Gespräch oder einer persönlichen Nachricht besser aufgehoben?

    > > Interessiert Menschen so etwas? Wenn es Verwandte/Freunde direkt betrifft
    > ja, aber sonst?
    > Ja, es gibt durchaus Sachen, die mich interessieren. Aber das sind
    > natürlich persönliche Geschichten. Auch immer ein guter Grund sich mal
    > wieder bei den Freunden zu melden. D.h. ja nicht, dass ich den ganzen Tag
    > den Lokalteil der Onlinezeitung lese.
    >

    Vielleicht...

    > > Jetzt ist natürlich die Frage wie man "soziale Medien" definiert.
    > Da habe ich mich schon vor allem auf die sozialen Medien bezogen. Dass
    > Skype nicht unbedingt in die Kategorie "sozial" fällt ist klar. Da habe ich
    > wohl im Text nicht ganz klar abgegrenzt.
    >

    Ja, das wurde am Ende etwas zusammengeworfen.

    > Natürlich kann man auch Email schreiben. Das ist aber, wie du schon sagst,
    > eher mit dem klassischen Brief zu vergleichen. Mal ehrlich, damit kann man
    > auf Dauer keine wirkliche soziale Bindung aufrecht erhalten.

    Oder man kann es besser, weil man eben nicht die "Verpflichtung" hat regelmäßig nach Updates zu schauen. Und bei guten Freunden kann auch mal 6 Monate Stille sein.
    Bei einem Messenger hat man immer den Zwang schnell zu antworten...

    > Eine Email und
    > ein Brief haben ihre Berechtigung, sie können aber nie die anderen
    > Kommunikationsformen ersetzen. Ich behaupte jetzt nicht, dass Whatsapp ein
    > persönliches Gespräch ersetzen kann. Aber es kommt schon sehr nah ran. Seit
    > meine Mutter (jetzt ca. 1 Jahr) auch ein Smartphone hat, ist das alles viel
    > leichter für sie. Jetzt können wir nicht nur über Voip telefonieren,
    > sondern wir haben auch Videotelefonie (skype hat nie so recht funktioniert
    > mit ihr, das mit dem Netbook war nicht ihr Ding). Sie bekommt viel mehr
    > mit, weil sie in der Whatsapp-Familiegruppe ist, etc.
    >
    > Man kann mit den neuen Technologien (Soziale Medien, Messenger, etc.) viel
    > Zeit verplempern. Aber wenn man sie richtig einsetzt, dann können selbst
    > Facebook und Co ein Segen sein. Ich bin vorsichtig bei der Nutzung, aber
    > ich lehne sie nicht kategorisch ab. Kann jeder gerne selbst halten wie er
    > will. Aber ich wäre froh, wenn mancher meiner Freunde aktiver wäre. Sehe
    > einfach, wie es jedes Jahr schwieriger wird wirklich in Kontakt zu bleiben.
    > Komme ich ohne die alten Freunde aus? Ja. Will ich das? Nicht unbedingt.

    Na ja, ich würde sagen wenn man den Freunden wichtig ist, bleiben diese in Kontakt. Wenn nicht, trennen sich die Wege.
    Mit der Zeit passiert das sowieso - und dann bleibt nur der Kern übrig.

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