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Keine Redundanz?
Autor: JensBröcher 12.04.19 - 11:23
Ich frage mich wieso da nicht mehrere autonome Systeme verbaut sind? Zumindest sollte es ja möglich sein das die Sonde selbstständig laden kann ohne Steuerbefehle von der Erde aus.
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Re: Keine Redundanz?
Autor: Hotohori 12.04.19 - 14:40
Ich tippe mal auf Geld am falschen Ende gespart. Wobei sicherlich auch jedes Gramm mehr Gewicht halt auch bedeutet mehr nötiger Treibstoff, vielleicht sogar, dass das Antrieb nicht mehr ausreicht. Keine Ahnung wie nahe an der Grenze so ein Satelliten Triebwerk ist, klingt für mich aber nicht unbedingt nach dem idealen Antrieb für einen Mondlandung, aber vielleicht reicht es ja doch locker?
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Re: Keine Redundanz?
Autor: TrollNo1 12.04.19 - 15:49
Also ich als Laie... Der Satelit wird von ner Rakete hochgeschossen und dann beim Aussetzen beschleunigt der dann einmal Richtung Mond. Dann kann der doch "hingleiten", bis er beim Mond dann nur noch abbremsen muss und kontrolliert runterfallen mit bremsen etc., halt landen. So viel Treibstoff kann das doch gar nicht verbrauchen?
Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt. -
Re: Keine Redundanz?
Autor: Anonymer Nutzer 14.04.19 - 08:46
JensBröcher schrieb:
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> Ich frage mich wieso da nicht mehrere autonome Systeme verbaut sind?
> Zumindest sollte es ja möglich sein das die Sonde selbstständig laden kann
> ohne Steuerbefehle von der Erde aus.
Hier wurde nun halt Redundanz im Sinne von "wenn eine Sonde abstürzt bauen wir halt weitere" eingesetzt.
Ich glaube Boeing macht das grad ähnlich: "wenn ein Flieger abstürzt gibts ja noch weitere".



