1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › SpaceX: 60 Starlink-Satelliten sind…
  6. Thema

Oh Shock!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Oh Shock!

    Autor: masel99 12.05.19 - 19:55

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anvisiert ist laut Wiki : => Hochgeschwindigkeitsinternet (mit bis zu 1
    > GB/s pro Nutzer)
    >
    > > Also ist Deutschland schon mal raus, hier braucht ja jeder mindestens 1
    > Gbit/s wegen 5 gleichzeitigen 4k Streams für die Familie und dem Downloaden
    > von Linux-Isos. ^^ ;)
    >
    > Das ist doch für die nächsten paar Jahre erst mal wirklich Quatsch.

    Die Smilies und das "Aber im Ernst" hast du gezielt überlesen?

    > Wie das SpaceX machen wird, weiß ich nicht, nur das Musk in aller Regel und immer ein paar sehr intelligente Tricks auf Lager hat, die Kritiker wieder und wieder Lügen strafen. Ansonsten ist ja nicht einmal klar, wieviel Satelliten es insgesamt werden sollen.

    Du schreibst Starlink "untergräbt die Grundlage hunderter Großunternehmen, über den ganzen Planeten verteilt" kannst aber nicht sagen wie es gemeint war und hoffst auf intelligente Tricks von Herrn Musk? So wie bei Hyperloop? Für die "technischen Details" hab ich keine Zeit (aber für alles mögliche andere) macht ihr mal. Und so gibt es hald zig Unternehmen die "irgendwas mit Kapsel in Röhre" machen und das Hyperloop nennen.
    Nicht wieder mißverstehen, so ein Netz wird sicher seine Anwenungsbereiche und Marktanteile finden aber das mit dem Untergraben der Grundlagen sehe ich hald so nicht. Im Gegenteil vielleicht nutzen die das um entfernte Mobilfunkmasten anzubinden o.ä.

  2. Re: Oh Shock!

    Autor: Eheran 12.05.19 - 20:27

    Nach "[1Gb/s] Das ist doch für die nächsten paar Jahre erst mal wirklich Quatsch" war ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll :D

  3. Re: Oh Shock!

    Autor: Ach 12.05.19 - 20:34

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Smilies und das "Aber im Ernst" hast du gezielt überlesen?

    Sry., Vielleicht wenn ich mich mit deinen Comments mal etwas vertrauter gemacht habe. Soweit bin ich mir nicht mehr sicher wie das genau gemeint ist, weil ja dann als nächstes eine sehr ernste Kritik kommt :

    > Du schreibst Starlink "untergräbt die Grundlage hunderter Großunternehmen,
    > über den ganzen Planeten verteilt"

    Ja, etwas auf die Spitze getrieben zwar, aber SpaceX würde ans Brot und Butter dieser Unternehmen gehen, so ist das gemeint.

    > kannst aber nicht sagen wie es gemeint
    > war und hoffst auf intelligente Tricks von Herrn Musk? So wie bei
    > Hyperloop?

    ich nehme die genannten 1Gbit als Ausgangspunkt.

    > Für die "technischen Details" hab ich keine Zeit (aber für alles
    > mögliche andere) macht ihr mal. Und so gibt es hald zig Unternehmen die
    > "irgendwas mit Kapsel in Röhre" machen und das Hyperloop nennen.

    Nein, keiner soll "mal machen", weil es einfach noch zu früh ist für Spekulationen. So eine Satelliten Area war noch nie da gewesen und eröffnet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die noch niemand ausprobiert hat. Man kennt die Hardware in den einzelnen Satelliten noch nicht, die Übertragungsgeschwindigkeit der Laserverbindungen, etc., ein riesen Haufen von Unbekannten.

    > Nicht wieder mißverstehen, so ein Netz wird sicher seine Anwenungsbereiche
    > und Marktanteile finden aber das mit dem Untergraben der Grundlagen sehe
    > ich hald so nicht. Im Gegenteil vielleicht nutzen die das um entfernte
    > Mobilfunkmasten anzubinden o.ä.

    Ja danke, dann kenne ich jetzt also deine Meinung. Du gehst also davon aus, dass nicht mal annähernd die anvisierte Bandbreite erreicht werden könnte. Ich gehe von mehr aus. Bei einer geschätzten 200Mbit Anbindung die zu Stoßzeiten auf 100 reale Mbit zusammenschmilzt, wenn diese Verbindung den genannten Ping bereitstellt und günstig gebucht werden kann(15¤/Monat oder so), das mal aus der Hüfte geschätzt, das würde dann einen großen Teil der kleineren Unternehmen in den Ruin treiben und die großen TK Anbieter beträchtliche Marktanteile(und Arbeitsplätze) kosten.

    Wenn ich TK wäre, dann würde mich dieser erste Schub von 60 Satelliten jetzt also ganz schön wach machen, nicht zuletzt auch deswegen weil es praktisch keine Möglichkeit gibt irgendetwas dagegen zu tun außer zu hoffen und zu beten, dass die Physik SpaceX ungnädig ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.19 20:44 durch Ach.

  4. Wetter im Höhen über 450 km

    Autor: M.P. 13.05.19 - 14:00

    > Die Sateliten von Starlink, welche für die kommunikation mit den Endgeräten auf der Erde zuständig sind sind auf einen Orbit auf 450 km. Da spielt das Wetter keine Rolle und die Latenz ist bei 1.5ms.

    Ich glaube nicht, dass da noch viel Wetter hinzukommt ;-)

    Von da her würde ich nicht davon ausgehen, dass die Wetterabhängigkeit bisherger geostationärer Sat-Internet-Konstellationen höher ist.

    Je nach Konstellation der niedrig fliegenden Satelliten könnten natürlich immer mehrere Satelliten "in Sicht" eines Satlink-Endgerätes sein, sodass man ggfs. aur einen anderen Satelliten ausweichen kann, wenn der optimal stehende Satellit von einer Gewitterwolke verdeckt ist ...

  5. Re: Oh Shock!

    Autor: Datalog 13.05.19 - 15:05

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher haben wir um jedes Byte in unseren 286ern gekämpft. Heute wird
    > einfach mehr Hardware drauf geworden. Weil ist ja billig. Ressourcen
    > sparendes Denken gibts es heute fast gar nicht mehr. Lieber 2 kg mehr
    > Hardware ins Problem gesteckt anstelle von 2 kJ Gehirnarbeit.

    Und ab wie vielen Tagen Mehrarbeit habe ich die 2kg an Mehrhardware eingeholt? Also nicht nur rein von den Kosten her, sondern auch von den Ressourcen her, die ich in den Tagen Mehrarbeit ja weiterhin verbrauche. Wie Du es auch drehst: Es lohnt sich einfach aktuell nicht.

    Wenn Du das Denken der Leute verändern möchtest, dann musst Du denen ans Portmonnaie. Niemand steckt freiwillig Zeit in ein Problem, wenn es durch den Zukauf von Ressourcen billiger zu lösen ist. Also muss der Ressourcenverbrauch gerecht eingepreist werden. Gerecht im Sinne von: Wer mehr Ressourcen als andere verbraucht, muss auch entsprechend mehr löhnen. Zum Beispiel über eine CO2-Steuer auf dem Energieverbrauch.

  6. Re: Oh Shock!

    Autor: Bigrah 13.05.19 - 22:10

    Diese 1 Gbit/s pro User ist doch völliger Bullshit bei mehr als 2 Usern pro Satellit.
    Jeder der sich ein wenig mit Funk und Datenverbindungen zu vielen Usern mit hoher Bandbreite beschäftigt wird dir das bestätigen.

    Ich arbeite seit 16 Jahren im Bereich Internet über Funkwellen (802.11xx, 15GHz-60GHz Rifu, optischer Verbindungen, Wimax........). Und ein kann ich dir sagen: Funk ist gut für die Versorgung von wenig bewohnten Gebieten mit wenigen Usern. Deshalb glaub ich auch, dass Starlink prinzipiell gut ist. Das sich Festnetzanbieter oder Mobilfunker aber ernsthaft Sorgen machen müssten ist fix nicht der Fall. Dafür müsste Herr Musk schon die Physik neu erfinden.

    Die mögliche Bandbreite pro Satellit (freie Frequenzen, kleines SNR, Verarbeitung der Daten mit viel zu wenig Strom da oben) und die Fläche die er abdecken muss geht einfach nicht zusammen im urbanen Gebiet..

  7. Re: Oh Shock!

    Autor: Ach 14.05.19 - 20:45

    >Ich arbeite seit 16 Jahren im Bereich Internet über Funkwellen (802.11xx, 15GHz-60GHz Rifu, optischer Verbindungen, Wimax........). Und ein kann ich dir sagen: Funk ist gut für die Versorgung von wenig bewohnten Gebieten mit wenigen Usern. Deshalb glaub ich auch, dass Starlink prinzipiell gut ist. Das sich Festnetzanbieter oder Mobilfunker aber ernsthaft Sorgen machen müssten ist fix nicht der Fall. Dafür müsste Herr Musk schon die Physik neu erfinden.

    Also wenn das der Fall wäre, dann könnte man sich sogar vorstellen, dass Starlink von einigen der großen Providern ganz im Gegenteil sogar heiß erwartet werden könnte. Würde so eine Zugangsalternative doch den gesellschaftlichen Druck mildern, endlich auch die schwach besiedelten Regionen mit schnellen terrestrischen Anschlüssen zu versorgen, wenn nicht sogar ganz von der Aufgabe befreien, je nach der Starlink-Performance. Kumbaya zwischen Musk und den TKs?

  8. Re: Oh Shock! -- bei einem Satellit je 65000 km^2 her nicht...

    Autor: Dr. Mad 15.05.19 - 12:02

    Starlink wie auch OneWeb zielen klar auf unterversorgte Gebiete. Auch im Vollausbau mit über 4000 Satelliten sind es immer noch mind. 65000 km^2, die ein Satellit im Mittel abdecken muss (in unseren Breiten 53°). Am Äquator sind es 125000 km^2. Deutschland würden gut 5 Satelliten abdecken. Allein nur alle 6 Millionen ländlichen Haushalte (15% der Deutschen leben in Gemeinden unter 5000 Einwohner) abzudecken, würde jeden nur etwa Modemgeschwindigkeit (einige 10 kbit/s) lassen.

    Aber die mögliche Peakrate je Nutzer ist riesig (Starlink nutzt über 2 GHz Spektrum, das selbe wie Sat-TV). Bei uns dürfte man im Vollausbau sicher über 100 Starlink-Satelliten gleichzeitig sehen können. Und theoretisch spricht nichts dagegen, sich von einer Bodenstation aus mit mehreren Satelliten gleichzeitig zu verbinden...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig, Wolfsburg
  3. SCHOTT Schweiz AG, St. Gallen (Schweiz)
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 21,49€
  3. 4,96€
  4. 51,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
    Handelskrieg
    Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

    "Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
    Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

    1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
    2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
    3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

    1. ID. Space Vizzion: Volkswagen zeigt Elektrokombi
      ID. Space Vizzion
      Volkswagen zeigt Elektrokombi

      Volkswagen hat auf der Los Angeles Auto Show seinen ersten Kombi mit Elektroantrieb vorgestellt. Der ID. Space Vizzion ist noch eine Studie, zeigt jedoch, was Volkswagen plant.

    2. FTTH: Deutsche Glasfaser und Htp beginnen gemeinsamen Netzausbau
      FTTH
      Deutsche Glasfaser und Htp beginnen gemeinsamen Netzausbau

      Der gemeinsame Ausbau von Deutsche Glasfaser und Htp ließ sich verkaufen. Auch die Anwohner haben sich an der Vorvermarktung beteiligt.

    3. Workstation-Grafikkarte: AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
      Workstation-Grafikkarte
      AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss

      Bisher gab es die RDNA-Technik alias Navi nur für Spieler-Grafikkarten, das ändert sich mit der Radeon Pro W5700: Die ist Workstations gedacht und hat viele Displayports, darunter eine USB-C-Buchse.


    1. 07:59

    2. 18:54

    3. 18:52

    4. 18:23

    5. 18:21

    6. 16:54

    7. 16:17

    8. 16:02