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Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

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  1. Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: Doubleslash 21.12.17 - 15:57

    Haben wir keine Rakete, die uns zum Mond bringen kann. Geschweige denn zum Mars. Die Saturn V kann man auch nicht mal eben nachbauen - die holen tatsaechlich jetzt alte Wrackteile wieder hervor, weil die genauen Bauplaene damals nicht dokumentiert wurden.
    Nicht, dass ich nicht begeistert waere ueber die Fortschritte von SpaceX. Nur irgendwie habe ich das Gefuehl, dass wir als Spezies zu viel Zeit mit Tamagotchi, Jojos, Pokemon, Bubble Tea und Facebook vergeudet haben, als die Energie und das Geld in die Weiterentwicklung unserer Reisefaehigkeiten zu stecken. Irgendwie muessten wir doch viel weiter sein?

    Entweder die bauen jetzt mit den wiederverwendbaren Raketen nach und nach ein Raumdock, in dem wir ein Raumschiff bauen koennen, dass nicht erst die Anziehungskraft der Erde ueberwinden muss. Oder Elon kann den Marsanzug gleich mit dem Tesla Roadster hochschiessen.

  2. Re: Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: Hotohori 21.12.17 - 16:20

    War halt damals eine andere Zeit. Und es brauchte erst ein Musk damit das heute mal wieder vorwärts geht.

    Jetzt bin ich erst mal gespannt was bei der Heavy beim ersten Versuch schief läuft, kann mir nicht vorstellen das alles reibungslos klappt.

    Aber auch so bin ich schon tief beeindruckt was SpaceX bisher geleistet hat. Bei der ersten erfolgreichen Raketenlandung kam mir das dermaßen wie ein Fake vor, so surreal, das ich mir das Video x-mal angucken musste um es zu glauben.

  3. Re: Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: emdotjay 21.12.17 - 16:32

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Haben wir keine Rakete, die uns zum Mond bringen kann. Geschweige denn zum
    > Mars. Die Saturn V kann man auch nicht mal eben nachbauen - die holen
    > tatsaechlich jetzt alte Wrackteile wieder hervor, weil die genauen
    > Bauplaene damals nicht dokumentiert wurden.
    > Nicht, dass ich nicht begeistert waere ueber die Fortschritte von SpaceX.
    > Nur irgendwie habe ich das Gefuehl, dass wir als Spezies zu viel Zeit mit
    > Tamagotchi, Jojos, Pokemon, Bubble Tea und Facebook vergeudet haben, als
    > die Energie und das Geld in die Weiterentwicklung unserer Reisefaehigkeiten
    > zu stecken. Irgendwie muessten wir doch viel weiter sein?
    >
    > Entweder die bauen jetzt mit den wiederverwendbaren Raketen nach und nach
    > ein Raumdock, in dem wir ein Raumschiff bauen koennen, dass nicht erst die
    > Anziehungskraft der Erde ueberwinden muss. Oder Elon kann den Marsanzug
    > gleich mit dem Tesla Roadster hochschiessen.

    +1

  4. Re: Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: countzero 21.12.17 - 16:38

    Das Hauptproblem: Mit Satelliten lässt sich gut Geld verdienen. Dafür reicht die aktuelle Technik locker aus. Die ISS nimmt man als Prestigeprojekt noch mit, da kann man ja grob dieselben Raketen verwenden, wie bei Satelliten. Weiter als in einen geostationären Orbit will man hier aber gar nicht.

    Zum Mond oder Mars gibt es aber keine kommerziellen Interessen. Da gibt's dann nur tendenziell unterfinanzierte staatliche Einrichtungen oder Idealisten wie Musk.

  5. Re: Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: Stupendous Man 21.12.17 - 16:52

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Saturn V kann man auch nicht mal eben nachbauen - die holen
    > tatsaechlich jetzt alte Wrackteile wieder hervor, weil die genauen
    > Bauplaene damals nicht dokumentiert wurden.

    Nicht schon wieder das alte Märchen der verschollenen Saturn V Baupläne. Und warum sollte man alte Wrackteile wieder hervorholen? Es existieren noch zwei Saturn V die nie zum Einsatz gekommen sind.

  6. Re: Fast 50 Jahre nach der Mondlandung

    Autor: PhonierDeluxe 21.12.17 - 17:04

    Ich denke das Interesse wird schon wieder kommen :) Ich bezweifle, dass die Amis einfach in aller Ruhe zusehen werden, wie die Chinesen oder Inder ihre Raketen und Stationen bauen und irgendwann mal den Mars anfliegen und als erste ihre Flagge dort aufstellen.

  7. Noch nicht nötig...

    Autor: McWiesel 21.12.17 - 21:18

    Ich glaube, wenn man wollte, könnte man durchaus Raketen für bswp. ein Marsflug bauen. Das ist dann zwar noch eine gewisse Produkt-Entwicklung nötig, aber keine echte Forschung mehr.

    Die ganzen Ungeklärten Sachen spielen sich dann eher auf dem Mars direkt ab. Hier ist ja noch kein Konzept wenigstens entwicklungsreif, wie z.B. Menschen dort länger überleben könnten. Wenn man diese Grundprobleme mal gelöst sind, ist die passende Rakete eher nur Fleißarbeit.

    Bleibt die letzte Frage, was ein Mensch auf dem Mars überhaupt soll. Für die ganzen letztlich sinnlosen Lebenserhaltungssysteme kann man stattdessen viel mehr Messtechnik und mehrere Roboter mitnehmen, die schon heute dort wohl effektivere Forschungsarbeit leisten als ein für paar Stunden rumtapsender Astronaut. Und wenn in 20 Jahren der Mars von einem Roboter mit einer echten KI erforscht wird, der überhaupt nicht mehr von der Erde aus gesteuert werden muss, sondern selbst erfolgsversprechende Hinweise auf Leben etc. nachverfolgt, dann braucht man echt kein Mensch dort, bevor man nicht ein schlüssiges Terraforming-Konzept hat.

    Selbiges gilt auch für ein bemannten Mondflug ... wir haben kein kalten Krieg und Raketen-Wettrüsten mehr und die Forschungsgelder sollten lieber in Projekte investiert werden, wo tatsächlich wissenschaftlicher Benefit rauskommt. Ein bemannter Mondflug ist hingegen fast nur Prestige. Auch hier könnte ein Robotersystem sicherlich mehr erforschen als ein paar Jogis, deren Hauptjob es ist ne Fahne in die Mond-Erde zu klopfen. Ein eventuell tödlicher Misserfolg einer bemannten Mission würde zusätzlich das Ansehen und die Anerkennung der Notwendigkeit der Raumfahrt wieder um Jahrzehnte zurückwerfen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.17 21:26 durch McWiesel.

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