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@ Frank Wunderlich-Pfeiffer

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  1. @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: Mel 18.09.18 - 10:50

    Wie ist die Vorstellung zu bewerten? Reines Wunschdenken mit viel Optimismus oder durchaus realistisch?

    Die Falcon Heavy hat ja 9 Jahre gebraucht bis das Ding tatsächlich geflogen ist. Wobei da ja durch Verbesserungen der F9 der Bedarf zwischendurch weggefallen ist.

  2. Re: @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: FreierLukas 18.09.18 - 17:34

    Ich bin zwar nicht Mr. Wunderlich-Pfeiffer aber von Wunschdenken kann da keine Rede sein. Sicherlich kann man sich über die Zeitspanne streiten aber die ist im Endeffekt irrelevant. Was zählt ist dass BFR irgendwann denn mal fliegt.

    Ich schätze es so ein dass Musk mit seiner aggressiven Zeitplanung einerseits das Team pushen und andererseit die Industrie wachrütteln will. Wirklich niemand hätte vor 10 jahren (beim ersten erfolgreichen Flug der Falcon 1) geglaubt dass SpaceX es bis 2018 schaffen würde die weltweit stärkste Rakete zu bauen die auch noch drei wiederverwendbare Booster landen kann.

    Das ging dabei eben nicht nur um die Zeitspanne sondern was angezweifelt bzw. für unmöglich befunden wurde war die Möglichkeit das überhaupt zu schaffen. Schon gar nicht als kleines privates Unternehmen in einer industrie die von großen Konzernen wie Boeing und Lockheed Martin dominiert wird.

    Ich denke wer BFR heute nicht ernst nimmt der macht den gleichen Fehler zweimal und kann praktisch einpacken. Falcon ist der Warn- bzw. Startschuß sozusagen. Eine vollständig wiederverwendbare Rakete zieht man sich nicht aus dem Ärmel. Wenn BFR einmal fliegt ist es zu spät da sich der komplette Markt an die höhere Rate und niedrigeren Preise anpasse nwird.

    Das heißt nicht nur Raketenstarts werden billiger sonder nauch die Ladung. Da man nun 100 Tonnen billig ins All bringen kann braucht es nicht mehr die teuersten und seltensten der Elemente um einen Satelliten zu bauen. Dann tut es vielleicht auch nen Pappkarton mit Luftdruckbehältern als Treibstoff und nem Smartphone als Computer für 1000 Euro den jemand in der Garage zusammenbaut und auf nem Anhänger zur Startrampe fährt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.18 17:41 durch FreierLukas.

  3. Re: @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: HeroFeat 18.09.18 - 17:48

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schätze es so ein dass Musk mit seiner aggressiven Zeitplanung
    > einerseits das Team pushen und andererseits die Industrie wachrütteln will.

    Eben. Die Zeitplanung von Musk war noch nie sonderlich genau. Aber er sagt selbst, das es eben die Zeit ist die man braucht, wenn es keine Fehlschläge gibt. Doch es wird sicher länger dauern. Aber das ist eigentlich jedem (außer manchen hier im Forum) klar. Das ist aber auch eigentlich nicht problematisch, solange es irgendwie finanziert werden kann. Und mit einem knappen Zeitplan arbeiten die Leute (inklusive mir) einfach effizienter.


    > Das heißt nicht nur Raketenstarts werden billiger sonder nauch die Ladung.
    > Da man nun 100 Tonnen billig ins All bringen kann braucht es nicht mehr die
    > teuersten und seltensten der Elemente um einen Satelliten zu bauen. Dann
    > tut es vielleicht auch nen Pappkarton mit Luftdruckbehältern als Treibstoff
    > und nem Smartphone als Computer für 1000 Euro.

    Dann kann man aber demnächst keine Raketen mehr starten, weil man ständig mit irgendwelchem Schrott zusammenstößt. Ich denke das könnte falls es in höhere Orbits gehen soll (mehr Zeit bis zum Absturz) durchaus noch zu einem sehr großen Problem werden.

  4. Re: @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 18.09.18 - 22:59

    Realistisch mit genau dem * das Elon Musk da gesetzt hat. Wenn alles glatt läuft, dann 5 Jahre, sonst mehr. Anders als beim Apollo-Programm hat SpaceX schon jetzt ein funktionierendes Triebwerk (beim F-1 gab es noch lange erhebliche Probleme). Die Technik ist weitgehend da. SpaceX hat mehr Erfahrung als früher. Der Teufel steckt immer im Detail, aber niemand weiß, wo.

    Das mag unbefriedigend sein. Aber entweder macht man etwas neues und hat mit etwas unbekanntem zu tun, oder man hat nichts unbekanntes vor sich, dann macht man aber auch nichts neues.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: Sensei 19.09.18 - 08:44

    Frank Wunderlich-Pfeiffer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag unbefriedigend sein. Aber entweder macht man etwas neues und hat
    > mit etwas unbekanntem zu tun, oder man hat nichts unbekanntes vor sich,
    > dann macht man aber auch nichts neues.


    Oder man macht etwas, was im wesentlichen bekannt ist (Einzelteile schon vorhanden, zu eine neue Rakete zusammen bauen) und braucht trotzdem viel länger (SLS).

  6. Re: @ Frank Wunderlich-Pfeiffer

    Autor: .mojo 19.09.18 - 15:14

    und ist viel teurer

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