1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › SpaceX: Milliardär will Künstler mit…

Kleine Ungenauigkeit im Artikel

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kleine Ungenauigkeit im Artikel

    Autor: FreierLukas 18.09.18 - 17:12

    > Es verbraucht weniger Treibstoff beim gleichen Schub

    Eigentlich ist es genau umgekehrt. Eine größere Düse sorgt im Vakuum für mehr Schub bei gleichem Treibstoffverbrauch. Man richtet quasi einen größeren Teil der Abgase entgegen die Flugrichtung wodurch weniger zu den Seiten verloren geht und dementsprechend die Effizienz steigt. Man muss einen Kompromis aus Effizienz, Masse und Komplexität schließen. Eine größere Glocke ist anfälliger für Schwingungen zB. Raptor brächte Eine mit 3 Metern Durchmesser. Das ist nen extrem schwer zu kontrollierender Schwingkörper weswegen es absolut Sinn macht erstmal darauf zu verzichten.

    Noch anzumerken ist: BFR ist auf nun 116m gewachsen! Damit wird sie die größte jemals gebaute Rakete sein und ich persönlich führe das auf die weniger effzienten Triebwerke des Raumschiffs zurück. Musk wollte sicher die 100t zum Mars halten. Wenn ein Triebwerk nur 5% weniger Effzient ist verbraucht es satte 5% mehr Spritt die hinterher an Ladung fehlen. 5% von 1300 Tonnen (vollgetankt) sind 65 Tonnen weniger Ladung zum Mars. Nur als hypothetisches beispiel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.18 17:24 durch FreierLukas.

  2. Re: Kleine Ungenauigkeit im Artikel

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 18.09.18 - 23:06

    Mehr Schub beim gleichen Treibstoffverbrauch ist das gleiche wie umgekehrt: weniger Treibstoffverbrauch beim gleichen Schub. Da der Schub ohnehin variabel ist, kommt in der Aussage immer das gleiche heraus.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast (nach einem Jahr Zwangspause wieder da!) http://countdown-podcast.de/

  3. Re: Kleine Ungenauigkeit im Artikel

    Autor: Baron Münchhausen. 19.09.18 - 00:43

    120% schub, 100% Verbrauch.

    Mehr schub gleicher verbrauch.

    100% schub, 83,33% verbrauch.

    Gleicher schub bei weniger verbrauch.

    Du hast nicht das gegenteil gesagt, sondern beides einfach proportional skaliert. Damit sind beide aussagen wahr.

  4. Re: Kleine Ungenauigkeit im Artikel

    Autor: FreierLukas 19.09.18 - 01:16

    Puh. Ich bin leider nicht Experte genug um zu wissen ob und wie linear oder nicht-linear die Drosselung der Raptortriebwerke ist. Sollten die Triebwerke nicht linear drosseln (wahrscheinlich) und an Effzienz verlieren wäre der Treibstoffverbrauch bei gleichem Schub bei einem gedrosselten Triebwerk höher. Von daher geht man mit der Aussage "Mehr Schub bei gleichem Treibstoffverbrauch" zumindest mal auf Nummer sicher wobei man noch "in ungedrosseltem Zustand" erwähnen sollte um ganz sicher zu sein. Wenn ich aber genau darüber nachdenke ist das in dem Kontext aber Erbsenzählerei. War nur nen Satz der mich nicht in Ruhe lassen wollte.

  5. Re: Kleine Ungenauigkeit im Artikel

    Autor: Baron Münchhausen. 19.09.18 - 16:22

    Sollte relativ proportional sein. Weniger proportional ist es bei der beschleunigung gegen die gravitation. Das sie eine entgegengesetzt (nicht exakt) gerichtete beschleunigung der rakete darstellt. Ein teil des schubs wird durch die addition der vektoren "audfehoben". Deswegen ist langsamere beschleunigung weniger treibstoffeffizient, was auch im artikel erwähnt wurden. Hat aber mit schub/verbrauch nichts zu tun. Die aussage würde auch weiterhin stimmen wenn gravitation und beschleunigung durch triebwerke exakt sich aufheben und die raketen an der selben stelle bleibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.18 16:26 durch Baron Münchhausen..

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, Berlin, München
  2. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Köln
  3. WBS GRUPPE, Home-Office
  4. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 14,99€
  2. (-42%) 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  2. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  3. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein

Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
Garmin Instinct Solar im Test
Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearables Garmin Connect läuft wieder
  2. Wearables Server von Garmin Connect sind offline
  3. Fenix 6 Garmin lädt weitere Sportuhren mit Solarstrom