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Nicht so überraschend

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  1. Nicht so überraschend

    Autor: nuclear 29.02.20 - 17:57

    Man darf bei dem Projekt ja auch nicht vergessen, dass es ein internes Projekt von SpaceX ist. Die ganze Arbeit wird ja aktuell nur von wenigen Ingenieuren und Technikern durchgeführt, der Großteil Arbeiter an der F9 und Crew Dragon.

    Dazu muss man ja auch sagen, dass dieser Prototyp nur der Tank war. Also keine wirklich großen Verluste.

  2. Re: Nicht so überraschend

    Autor: Ach 29.02.20 - 18:46

    Kommt drauf an, wie genau der Riss entstanden ist. Wenn er an einer Schweißnaht ansetzte, dann ist da z.B. weniger ein Problem als wenn der Riss in der Mitte eines Flächenabschnitts begann. Denn dann wird es unter Umständen nötig, mit dickerem Edelstahlblech zu arbeiten, was wiederum die Gewichtskalkulation des ganzen Raumschiffs über den Haufen werfen würde.

  3. Re: Nicht so überraschend

    Autor: NativesAlter 29.02.20 - 19:37

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt drauf an, wie genau der Riss entstanden ist. Wenn er an einer
    > Schweißnaht ansetzte, dann ist da z.B. weniger ein Problem als wenn der
    > Riss in der Mitte eines Flächenabschnitts begann. Denn dann wird es unter
    > Umständen nötig, mit dickerem Edelstahlblech zu arbeiten, was wiederum die
    > Gewichtskalkulation des ganzen Raumschiffs über den Haufen werfen würde.

    Nicht unbedingt. Bei Bauteilversagen außerhalb der Schweißnaht könnte tatsächlich ein Materialfehler die Hauptursache sein.

    In dem Fall wäre bei gleicher Blechstärke ein Werkstoff mit höherer Qualität imo. der bessere Lösungsansatz.

  4. Re: Nicht so überraschend

    Autor: nuclear 29.02.20 - 21:04

    Und selbst wenn. Das ganze Projekt ist noch so früh, es ändert sich so viel jedes Jahr, da macht das keinen Unterschied.

    Das sich die ganzen Parameter ändern werden ist vorhersehbar. Selbst der Durchmesser hatte sich in den letzten Jahren geändert.

    Ist halt ein Projekt, welches viel testen soll da gibt es Rückschritte. Wobei die entstandenen Triebwerke schon echt beeindruckend sind.

  5. Re: Nicht so überraschend

    Autor: Adlerjohn 29.02.20 - 21:32

    Ich gehe mal stark davon aus, dass eine Schweißnaht die Ursache der Explosion war. Elon Musk hat ja schon vor einigen Wochen gesagt, dass Fehler beim Schweißen gemacht wurden (falsche Einstellungen) , dies jedoch beim SN2 behoben sein soll. Von daher war dies für mich auch keine große Überraschung. Nähere Informationen werden aber vermutlich auch bald folgen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.02.20 21:33 durch Adlerjohn.

  6. Re: Nicht so überraschend

    Autor: tomatentee 01.03.20 - 09:13

    Zumal ja auch die Frage ist, ob das überhaupt ein Fehlschlag war: Grade weil es nur ein Tank war, würde es ja durchaus Sinn machen, auch die Maximalbelastung zu kennen (IMO muss man das sogar,da die Nennbelastung x% davon nicht überschreiten darf).
    Bedenkt man dazu, dass Fehlschläge viel mehr Presse bekommen als Erfolge und der alte Elon schon immer gern in den Schlagzeilen ist halte ich das gar nicht für so abwegig...

  7. Re: Nicht so überraschend

    Autor: Niaxa 02.03.20 - 08:46

    Steht das irgendwo mit den wenigen Mitarbeitern, oder wo saugt ihr euch das immer her? Problematisch ist das Ganze so oder so nicht, da jeder weis was ein Test und was ein Prototyp ist. Es sollten halt nicht erst 20 Tanks platzen müssen, um die Maximalbelastung des Teils zu kennen.

  8. Re: Nicht so überraschend

    Autor: nuclear 02.03.20 - 10:31

    Hat Musk selber gesagt, während eines Interviews zum Thema. Auch Königsmann hat dies mehrfach verlauten lassen.

    Alles andere wäre auch für eine kommerzielle Firma Quatsch. Sobald crew dragon fliegt, dann soll mehr Manpower für Starship/Superheavy bereitgestellt werden.

    Und wieso sollten 20 platzen? Und selbst wenn nicht schlimm. Die Dinger werden einfach im Offenen zusammen geschweißt. Das es da eventuelle Defekte gibt passiert halt.

  9. Re: Nicht so überraschend

    Autor: Niaxa 02.03.20 - 11:05

    Das zeugt aber dann nicht von viel Ahnung. Von ner Firma die Menschen ins All befördern will erwarte ich (auch wenn es theoretisch nichts ausmacht), dass man hier nach 1-2 Platzern die Belastungsgrenze kennt, bei der es einen Vorfall gab. Dann verbessert man was man muss oder ist zufrieden mit dem Ergebnis. Das Zeigt einfach, das die Firma im stande ist Fehler zu identifizieren und zu beseitigen und das sollte nicht 20 Versuche brauchen. Macht einfach kein gutes Bild dann.

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