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Geh aufräumen, Musk
Autor: Bluefoxx 26.01.22 - 19:30
Nachdem der Musk schon ein Auto zu Werbezwecken ins All geschossen hat, mit seinen tausenden von Satelliten den Orbit verdreckt um noch mehr Geld zu verdienen, zum Spass Superreiche gassi führt und dafür Unmengen von Co2 in die Umwelt bläst, stürzt jetzt auch noch eine seiner Raketen unkontolliert ab, weil sie zu wenig Treibstoff hatte?
Aus meiner Sicht müsste man den Urheber zum aufräumen auf den Mond schicken, und von mir aus darf er auch gerne da bleiben. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Mafjol 26.01.22 - 20:17
Bluefoxx schrieb:
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> Nachdem der Musk schon ein Auto zu Werbezwecken ins All geschossen hat, mit
> seinen tausenden von Satelliten den Orbit verdreckt um noch mehr Geld zu
> verdienen, zum Spass Superreiche gassi führt und dafür Unmengen von Co2 in
> die Umwelt bläst, stürzt jetzt auch noch eine seiner Raketen unkontolliert
> ab, weil sie zu wenig Treibstoff hatte?
> Aus meiner Sicht müsste man den Urheber zum aufräumen auf den Mond
> schicken, und von mir aus darf er auch gerne da bleiben.
+1 -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: m9898 26.01.22 - 20:46
Beschwer dich bei der NOAA, die diesen Launch beauftragt haben. Auch Space X kann nicht die Physik verbiegen.
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Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: pete.kl 26.01.22 - 21:00
Also ich geb ja zu, dass ich keine Ahnung hab, aber wenn bei einem Auftrag was schief geht, dann ist immer noch der Ausführende Schuld und nicht der Auftraggeber.
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Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: flow77 26.01.22 - 21:28
pete.kl schrieb:
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> Also ich geb ja zu, dass ich keine Ahnung hab, aber wenn bei einem Auftrag
> was schief geht, dann ist immer noch der Ausführende Schuld und nicht der
> Auftraggeber.
Wahrscheinlich steht in den Verträgen aber dass der Auftraggeber verantwortlich ist. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: m9898 26.01.22 - 21:39
pete.kl schrieb:
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> Also ich geb ja zu, dass ich keine Ahnung hab, aber wenn bei einem Auftrag
> was schief geht, dann ist immer noch der Ausführende Schuld und nicht der
> Auftraggeber.
Es ging mir nicht um eine Form von juristischer Aufarbeitung, welche mangels eines Geschädigten in dem Fall auch nicht nötig sein wird, aber der Missionsdesigner wird kaum bei SpaceX sitzen, und die Problematik mit dem Orbit der Oberstufe dürfte bei dem Auftrag allen Verantwortlichen klar gewesen sein. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: sushbone 26.01.22 - 22:19
Mafjol schrieb:
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> Bluefoxx schrieb:
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[lalala]
> > Aus meiner Sicht müsste man den Urheber zum aufräumen auf den Mond
> > schicken, und von mir aus darf er auch gerne da bleiben.
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> +1
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Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Mafjol 27.01.22 - 04:25
sushbone schrieb:
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> Mafjol schrieb:
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> > Bluefoxx schrieb:
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> > > Aus meiner Sicht müsste man den Urheber zum aufräumen auf den Mond
> > > schicken, und von mir aus darf er auch gerne da bleiben.
> >
> > +1
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> -1
Ja ich weiss. Superreiche haben ihre Groupies. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Mafjol 27.01.22 - 04:54
pete.kl schrieb:
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> Also ich geb ja zu, dass ich keine Ahnung hab, aber wenn bei einem Auftrag
> was schief geht, dann ist immer noch der Ausführende Schuld und nicht der
> Auftraggeber.
Darum ging es dem TE nicht. Es ging darum was Musk und seine Superreichen für Dreck hinterlassen. Bis in den Orbit. Alles voll Müll. (Wer braucht 5verschiedene Sataliteninternet.) -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Flexor 27.01.22 - 07:09
Ich finde es schwierig das so zu pauschalisieren.
Ja den Roadster ins all zu schießen geht gar nicht.
Die Rakete auf den Mond krachen zu lassen... auch schwierig und nicht okay.
Hier kommt jetzt trotzdem ein "aber".
Die NASA hat immer wieder neue Raketen gebaut und das ganze einfach immer wieder auf die Erde stürzen lassen, zwar kontrolliert aber jedes mal eine neue Rakete zu bauen kostet CO2, genauso wie aktuell alle anderen (Blue Origin, Roskosmos, ESA usw.).
Um den Schritt ins All kommen wir nicht drum rum. Alleine weil wir die Ressourcen brauchen werden, die der Erde sind schließlich endlich.
Allerdings stimme ich auch zu, dass wir keine 5 Satellitensets brauchen für Internet. Ein System reicht und das sollte vermietet werden dürfen, wie bei der Telekom die Leitungen. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Riemen 27.01.22 - 08:05
Das Ganze ist sehr pauschalisiert.
1. Ist die SpaceX-Rakete sicherlich nicht die erste, die auf den Mond kracht. Bloß hat es sonst noch niemand interessiert. Jetzt hat das jemand zufällig berechnet und schlachtet das natürlich aus. Das wird von den Median aufgegriffen, weil Musk polarisiert und man mit solchen Artikeln Klicks generieren kann.
2. Was macht die einzelne Raketenoberstufe denn bitte aus, bei der Fläche des Mondes? Der Mond ist eine einzige staubige Wüste. Kein Ökosystem, das geschädigt werden könnte. Vielleicht wird sie irgendwann, wenn eine permanente Basis auf dem Mond besteht mal recycled, weil es teuer ist die Rohstoffe auf den Mond zu transportieren oder als historisches Monument erhalten...
3. Musk hat mit Tesla solche Unmengen an Co2 eingespart, dass es auf die paar Tonnen durch SpaceX wirklich nicht ankommt. Ohne ihn gäbe es heute gar keine Elektromobilität, oder nur in Nischen. Jahrzehnte lang haben uns die klassischen Hersteller vorgelogen, dass Elektroautos mit den vorhandenen technischen Mitteln nicht möglich wären. Dann kam Tesla und hat es einfach gemacht.
4. Die neueren Raketen von SpaceX (Starship) nutzen für ihre Raptor-Engines Methan als Treibstoff. Dieses lässt ich problemlos über den Zwischenschritt Wasserstoff herstellen. Wird der Strom dafür mittels erneuerbaren gewonnen, ist die Treibstoffherstellung fast CO2-neutral-Genau das soll übrigens auch mal auf dem Mars passieren, um die Raketen für den Rückflug betanken zu können.
5. Durch die wiederverwertbaren Raketen werden schon jetzt Riesenmengen CO2 eingespart. Bei Falcon ist die erste Stufe wiederverwertbar, bei Starship dann sogar beide Stufen. Es entfallen also ab dem zweiten Flug sämtliche Emissionen, die für die Herstellung einer neuen Rakete nötig wären.
Raketen wird man immer brauchen, denn Satelliten sind aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Da ist es SpaceX hoch anzurechnen, dass Sie den ganzen Prozess deutlich Ressourcen-schonender gemacht haben. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Vögelchen 27.01.22 - 08:10
Flexor schrieb:
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> Allerdings stimme ich auch zu, dass wir keine 5 Satellitensets brauchen für
> Internet. Ein System reicht und das sollte vermietet werden dürfen, wie bei
> der Telekom die Leitungen.
Ob jetzt ein unternehmen Satelliten baut oder 5: Es wird nicht genügen, um jeden Bedarf an Datenübertragung zu bewältigen. Man müsste den Himmel in beiden Fällen total mit Satelliten zu müllen und das geht nicht. Egal ob nun vermietet oder nicht: Die Ressourcen sind begrenzt und es ist keine umweltfreundliche Methode. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: JE 27.01.22 - 09:32
Flexor schrieb:
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> Ja den Roadster ins all zu schießen geht gar nicht.
Sehe ich anders. Die Rakete, die getestet wurde, brauchte eh ein Gewicht, um die Nutzlast zu simulieren. Üblicherweise wird dafür einfach ein Betonblock genommen. Hier wurde stattdessen ein Auto verwendet, um etwas Werbung zu machen.
Hätten sie nicht den Roadster ins All geschossen, würde da jetzt ein Betonblock fliegen -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Anonymouse 27.01.22 - 09:50
Mafjol schrieb:
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> sushbone schrieb:
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> > Mafjol schrieb:
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> > > Bluefoxx schrieb:
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> > > > Aus meiner Sicht müsste man den Urheber zum aufräumen auf den Mond
> > > > schicken, und von mir aus darf er auch gerne da bleiben.
> > >
> > > +1
> >
> > -1
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> Ja ich weiss. Superreiche haben ihre Groupies.
Und ihre Hater. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: rtlgrmpf 27.01.22 - 10:24
Anonymouse schrieb:
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>
> Und ihre Hater.
Hater, die jeden zum Fanboi erklären, der nicht beim Haten mitmacht. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: rtlgrmpf 27.01.22 - 10:27
pete.kl schrieb:
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> Also ich geb ja zu, dass ich keine Ahnung hab, aber wenn bei einem Auftrag
> was schief geht, dann ist immer noch der Ausführende Schuld und nicht der
> Auftraggeber.
Bei dem Auftrag ging nichts schief.
Er wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgeführt. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Flexor 27.01.22 - 10:56
JE schrieb:
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> Flexor schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Ja den Roadster ins all zu schießen geht gar nicht.
>
> Sehe ich anders. Die Rakete, die getestet wurde, brauchte eh ein Gewicht,
> um die Nutzlast zu simulieren. Üblicherweise wird dafür einfach ein
> Betonblock genommen. Hier wurde stattdessen ein Auto verwendet, um etwas
> Werbung zu machen.
>
> Hätten sie nicht den Roadster ins All geschossen, würde da jetzt ein
> Betonblock fliegen
Theoretisch ja aber den Betonblock kann man nicht wiederverwenden.
Den Großteil des Roadsters hätte man recyclen können.
Grundsätzlich ist es aber egal, was ins All geschossen wird. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: Flexor 27.01.22 - 11:23
Vögelchen schrieb:
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> Flexor schrieb:
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>
> > Allerdings stimme ich auch zu, dass wir keine 5 Satellitensets brauchen
> für
> > Internet. Ein System reicht und das sollte vermietet werden dürfen, wie
> bei
> > der Telekom die Leitungen.
>
> Ob jetzt ein unternehmen Satelliten baut oder 5: Es wird nicht genügen, um
> jeden Bedarf an Datenübertragung zu bewältigen. Man müsste den Himmel in
> beiden Fällen total mit Satelliten zu müllen und das geht nicht. Egal ob
> nun vermietet oder nicht: Die Ressourcen sind begrenzt und es ist keine
> umweltfreundliche Methode.
Wo ist es Umweltfreundlicher Kilometerweit mit Baggern den Boden auszuheben für bspw. einzelne Bauernhöfe oder Dörfer?!
Also sorry aber da sehe ich die Satelliten eher als Glasfaser.
Die Ressourcen sind auch für die Kabel und für Diesel begrenzt und Umweltfreundlich ist das Aufgraben über eine extrem lange Strecke auch nicht.
Für mich klingt das schon wieder eher nach "Ich will keine Satteliten im All, weil ich hab gehört" als wirklich echte Begründungen. -
Re: Geh aufräumen, Musk
Autor: ashahaghdsa 27.01.22 - 15:14
Flexor schrieb:
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> Ja den Roadster ins all zu schießen geht gar nicht.
War halt eine Test-Nutzlast.
> Die Rakete auf den Mond krachen zu lassen... auch schwierig und nicht okay.
Das ist 50:50 Erde oder Mond. Was rauskommt, konnte keiner Wissen. Beide Möglichkeiten waren sicherlich jedem Beteiligten bekannt.
> Um den Schritt ins All kommen wir nicht drum rum. Alleine weil wir die
> Ressourcen brauchen werden, die der Erde sind schließlich endlich.
Ähh klar. Wo gibts denn im All resourcen? Eine selbsterhaltene Siedlung auf nem anderen Planeten wird schon eine Herausforderung. Aber zurück zur Erde wird immer ein Minusgeschäft bleiben. Es sei denn wir finden doch irgendwo unobtainium.



